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Heiraten für Turnschuhträgerinnen

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Und sie lebten glücklich, bis der Antrag kam…

Eigentlich fand Charlotte Heiratsanträge immer absurd. Sie dachte, sie müsste losprusten, sollte jemals ein Mann vor ihr knien und um ihre Hand anhalten. Bis Georg kam. Nicht falsch verstehen, denn gelacht haben sie auch – aber da wussten sie auch noch nicht, was jetzt noch alles auf sie zukommen würde …



Filippa Bluhm, geboren 1977, lebt als freie Autorin in Frankfurt. Sie hat in Berlin Kommunikationswissenschaften studiert, auf dem Weg in die Uni den Mann ihres Lebens über den Haufen gerannt und ihn vom Fleck weg geheiratet – und zwar in Weiß, mit Konfetti, Orgelbegleitung und allem Pipapo. Die polnische Verwandtschaft schwärmt heute noch von der Torte! Es war kompletter Irrsinn, und dennoch das Beste, was sie in ihrem Leben gemacht hat.

240 pages, Paperback

First published January 1, 2010

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About the author

Filippa Bluhm

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4 (16%)
1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for yexxo.
925 reviews28 followers
November 26, 2014
Charlotte will heiraten. Und ganz im Sinne ihres zukünftigen Ehemannes soll es eine schöne, schlichte Feier mit Freunden und den engsten Verwandten werden, ohne großes Tamtam und dem sonst üblichen Schnickschnack. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre beste Freundin Lala und den Familien gemacht, die alle von einer romantischen Hochzeit in Weiß, fliegenden Tauben und was sonst noch so dazu gehört, träumen. Ehe sie es sich versieht, werden die engsten Verwandten um einige Onkel und Tanten vermehrt und die Einladungskarten sind mit Täubchen versehen.
Die Hochzeitsvorbereitungen beginnen ca. vier Monate vor dem geplanten Termin, was Charlottes Meinung nach und auch der ihres künftigen Mannes vollkommen ausreichen müsste. Doch (zur Freude der Lesenden ;-)) muss sie feststellen, dass diese Zeitspanne äusserst knapp bemessen ist, was sich schon bei der Suche nach einer geeigneten Lokalität herausstellt. Und nach und nach nimmt die geplante schlichte Feier wider Erwarten eine ganz andere Dimension an...
Die Hauptfigur Charlotte, die die Geschichte in der Ichform erzählt, besitzt einen ausgesprochen lockeren wie auch selbstironischen Tonfall. Sie scheut sich nicht es zuzugeben, wenn sie sich selbst daneben benimmt bzw. falsch liegt (als Münchnerin und gute Kartenleserin braucht sie weder Winterreifen in M-V noch ein Navi "grins") und nimmt sich selbst nicht so ernst. Es ist, als würde man einer guten Freundin zuhören, die einem voller Freude die Begebenheiten der letzten Zeit erzählt. Auch wenn Manches sicherlich etwas überzogen oder vielleicht unglaubwürdig sein mag - die Lektüre hat Spaß gemacht und ich hatte einige vergnügliche Stunden damit.
Profile Image for Karschtl.
2,259 reviews63 followers
April 26, 2010
Dieses Buch würde ich Freundinnen empfehlen, die selbst kurz vor der Hochzeit stehen. Und zwar sowohl denen, die schon seit Jahren all ihre Hochzeitsideen und Wünsche in einem großen Ordner gesammelt haben für den Tag aller Tage, als auch denen die eher von heute auf morgen und ohne viel Planung heiraten wollen.

Lotte und Georg wählen so eine Art Mittelding. Planung ja, aber im Grunde doch recht kurzfristig und auf (größtenteils) wesentliche Dinge beschränkt. Ich habe zum Glück noch keine Hochzeit planen müssen, denn genau dieser Teil mit der Planung schreckt mich eigentlich an dem ganzen Prozedere am meisten ab. Am liebsten wäre mir wahrscheinlich eine kleine heimliche Trauung und später mal gibts halt eine ungezwungene Party mit Familie und Freunde. Wenn ich aber doch mal in die Verlegenheit kommen sollte, so würde ich vieles so wie Lotta machen. Auch ich würde ein Kleid ohne Schnickschnack wollen, ganz sicher ohne Schleifen, Reifrock oder Spitze irgendwo. Ich wäre aber doch viel zu geizig, dafür 2.000€ auf den Tisch zu legen noch würde ich es über Ebay irgendwo in Asien bestellen. Von einer "save the date"-Karte hab ich auch noch nie verschenkt und halte ich persönlich für rausgeschmissenes Geld. Warum nicht gleich die richtige Einladung verschicken, damit kann man sich ja auch den Tag vormerken?? Dafür wäre bei mir eine Hochzeitstorte ein Muss, und ich bin mir sicher dass es genießbare schöne Exemplare gibt.

Insgesamt gesehen konnte ich aber mit vielen Dingen, mit denen sich Lotte rumzuplagen hatte (mit sich selbst, hilfsbereiten aber auch destruktiven Freundinnen, sich einmischenden oder beleidigten Familienmitgliedern, tw. desinteressierten aber dann doch mitredenden wollenden Verlobten) gut identifizieren. Trotz mangelnder Erfahrungen in diesem Gebiet meinerseits kann ich mir vorstellen, dass es so ähnlich auch bei mir ablaufen würde. Sicher, es werden auch hier ein paar Klischees abgearbeitet, aber ich glaube auch das wirkliche Leben jedes einzelnen ist nie frei von sogenannten Klischees.

Das Buch ist auch nicht sonderlich lang, was dazu führt dass es auch keine langatmigen Stellen hat wo man die Seiten am liebsten nur quer lesen möchte. Ich für meinen Teil war auf jeder Seite gut unterhalten, was ja die Hauptsache bei so einem Roman sein soll.
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