Der große Marcel Proust war kein Hohepriester, sondern zuweilen ein Plauderer, der, zum Glück für die Nachwelt, den Mund nicht halten mochte. In diesem Buch entdeckt Michael Maar Geheimnisse aus dem Leben des großen Franzosen, die dazu bestimmt waren, Geheimnisse zu bleiben oder in Literatur verwandelt zu werden. Geheimnisse, die sich dem Leser jenes Wunderwerks, das die »Recherche du temps perdu« für alle Zeit bleiben wird, am Wegesrand darbieten oder aber tief verborgen sind in geheimen Windungen einer bisweilen tragischen Biographie. Albertine? Celeste? Venedig und Padua? Zofen und Automobile? Stechapfel und Spargel? Treten Sie näher!
Michael Maar is a literary scholar and Germanist, the son of children's author Paul Maar. A member of the German Academy, he is the author of a dozen books, of which The Two Lolitas; Speak, Nabokov; and Bluebeard’s Chamber: Guilt and Confession in Thomas Mann have been translated into English.
Für den Germanisten Michael Maar ist Proust „der größte [Autor], den die Romankunst gesehen hat.“ Der schmale Band „Proust Pharao“, welchen die Büchergilde zum 100. Todestag neu aufgelegt hat, beinhaltet eine Sammlung von sieben literaturwissenschaftlichen Essays, in denen Maar den Autor und seine Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ vorstellt. Er vergleicht Marcel Proust und Thomas Mann und zeigt die Parallelen in ihren Werken, der Recherche und dem Zauberberg. Maar deckt neue Verbindungen zwischen Werk und Autor auf, in dem er einigen Beziehungen zwischen Proust und den realen Vorbildern seiner Romanfiguren nachspioniert. Dabei ist Maar nicht unkritisch sondern zeigt auch kleinste Fehler und Unstimmigkeiten bei Proust auf, was seiner Bewunderung für Autor und Werk jedoch keinen Abbruch tut: „Im Frühjahr 1922 klingelt Proust nach Céleste und sagt ihr mit strahlendem Lächeln, er habe das Wort Fin geschrieben; jetzt könne er sterben. Ab jetzt konnte er seinen körperlichen Verfall mit dem Gefühl betrachten, das der leidende Nietzsche mit der maliziösen Freude verglichen hatte, einem Einbrecher dabei zuzusehen, wie er sich an einem Tresor abmüht, den man längst geleert weiß. Das Beste hatte er in sein Werk gerettet. Diese Werk steht singulär in der Literatur. Proust beschrieb es als ein Druidenmal auf dem Gipfel einer Insel, die nie jemand betreten werde. Aber es ist mehr als das. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist das Große Haus, nach dem der ägyptische König hieß und das dem legendären Leuchtturm von Pharos Taufe stand. … Proust Pharao - leuchtend für alle, die durch den Nebel navigieren. Und wer von uns navigierte nicht durch ihn?“ (S. 13)
In Proust Pharao versammelt Michael Maar sieben kurze Essays zu Marcel Proust. In diesen nähert er sich Proust von verschiedenen Seiten an. So zum Beispiel über dessen treue Haushälterin Céleste Albaret, oder seinen Einfluss auf Thomas Mann. Die Essays sind unglaublich gut geschrieben und werfen annekdotenhafte Schlaglichter auf die Person Marcel Proust.
Warum "nur" vier Sterne? Neben allen noch so interessanten Überlegungen und Beobachtungen enthalten die Texte Maars jede Menge Wertungen über die Qualität und das Vermögen verschiedenster Texte und Personen. Diese nehmen den Essays das sonst so hohe Niveau, wenn Maar mir erzählen will was Proust besser oder schlechter kann als Thomas Mann, oder das Céleste die einzige mit mehr "Seelenschönheit" als Ptoust selbst gewesen sei.
Nichtsdestotrotz eine schöne Lektüre, die - trotz ihrer Kürze - einen tollen Einblick in die Vielschichtigkeit und das Genie des Marcel Proust ermöglicht.
أحيان كثيرة أتساءل عن فائدة ترجمة كتب بغيضة كثيرة وغير ذات نفع إلى اللغة العربية إلا أن تكون استخفافاً بالقارىء العربي وتأكيدا من دور النشر على سذاجته..أموال مُهدرة، ورق مُهدر، وقت مُهدر، استهلاك مُهدر، وترويج لكاتب عبيط. أقصد "مار" طبعا
ترجمة سيئة جدًا لكتاب يبدو مهم أفسده المترجم الدكتور موسى ربابعة بيد باردة لا تقبل حتى أن تراجع الكلمات والأسماء التي عملت على ترجمتها، لا يجوز أن يصل الاستهتار بترجمة كتاب صغير جدًا لهذه الدرجة أبدًا، لن يتم إعادة ترجمة هذا الكتاب، فهو في عداد المترجم بالفعل، ولن يحظ غير المتحدثين بالألمانية بفرصة لقراءته بشكل سليم، أضاع علينا الدكتور موسى ربابعة ومعه المراجع مصطفى السليمان فرصة قراءة كتاب مهم لأنهم لا يتحلون بالأمانة المهنية الكافية
Ebenso charmant wie kurzweilig plaudert Maar in kurzen Texten über Proust, der einen langen Roman schrieb, um zu verschweigen, daß er homosexuell war, aber ungezählte Andeutungen über die vielen Seiten verstreute.
ميشائيل مار ناقد فذ، قدم تفاصيل عن حياة بروست، وقدم روايته "بحثا عن الزمن..." بأسلوب جذاب، ولم يكتف بالتخوم يل استطاع أن يغوص في عمق عالم بروست الغريب، هذا الكاتب العنيد "كمصران الهرة" كما وصفته إحدى تلميذاته، والسطحي كالغبار الملون على جناح الفراشة كما وصفته فرجينيا وولف، ثم إنه مجرد حشرة بشعة، كما وصفه دوديه أقرب أصدقائه للكاتب كوكتو.
الناقد مار يجل بروست ويكن له المودة، واعتبره الكاتب العظيم الذي عرفه فن الرواية.
بروست العظيم أحاط نفسه بجدران سميكة حتى لا يكتشف سره المخزي الذي حرص على إخفاء تفاصيله إلى درجة أنه قد "خدعنا طويلا"، إذ تمكن من توظيف حكايات عالمه السري الواقعي في أجزاء روايته:"بحثا عن الزمن.."،
وهذا يقودنا إلى التساؤل: هل رواية: "بحثا عن الزمن..." هي مجرد تفاصيل حياة بروست؟ أي أنها سيرته الذاتية؟ وما حكاية حياته السرية المزدوجة التي أخفاها عن الجميع وجعلت صديقه يصفه بالحشرة البشعة؟
حين تقرأ نقد ميشائيل مار لرواية "بحثتا عن الزمن .." ستقرر ما إذا كنت ستقرأ هذا العمل الضخم، خاصة حين تعرف تفاصيل عن كيفية تشكل تلك الحكايات التي انبنت عليها الرواية.
بعض المعلومات التي قد تعرفها لأول مرة عن بروست:
لبروست ميلا قويا للنرجسية، ميال للمبالغة، لا يحب تهوية بيته إطلاقا، لأنه يكره أدنى نسمة هواء، كما أنه لا يقترب من الماء ليستحم.. تحصل على جائزة غونكور سنة 1919، عاش بروست من أجل الشهرة الفورية ونالها متأخرا، عاش بمرض الربو الذي قضى عليه في سن مبكر. فهو من مواليد 1871 وتوفي عن واحد وخمسين عاما الكتاب ممتع، يستحق القراءة فهو زاخر بالمعلومات الصادمة.
غريب الاطوار او الاحوال الغريبة هي من صنعته بروست الذي حير العالم ببحثه عن زمنه المفقود تحدث الكتاب عن خطوط من حياته المتقلبة و المتموجة و بعض الاحداث الغريبة في حياته. مدخل جميل لمعرفة احد عباقرة الكتابة في القرن التاسع عشر