Das letzte große Autofahren!Mehr als 55 Millionen Pkw’s sind in Deutschland zugelassen. Vorsichtigen Schätzungen zufolge tummeln sich etwa neunzig Prozent davon am Freitagnachmittag auf der A2. Das zumindest glaubt der leidgeprüfte Harald Grützner, ein Handelsreisender, der jobbedingt seit Jahren tagtäglich mit dem Auto unterwegs ist. In seinem ganz persönlichen Verkehrsbericht lässt er den Leser teilhaben an dem allgegenwärtigen Wahnsinn, mit dem er es auf deutschen Straßen zu tun Ob ihm die Wonnen gemeinschaftlichen Erlebens im Stau zuteil werden oder er auf verrotteten Autobahngaststätten Erholung sucht, ob er von seinem Navigationssystem terrorisiert wird oder gar sein vollelektronisches Auto eigensinnig die Herrschaft übernimmt – stets muss er sich komplexen Herausforderungen stellen, die er sich redlich müht, mit der gebotenen Souveränität zu meistern. Zumeist gelingt ihm das auch. Was aber tun, wenn nach einem Totalschaden gar nichts mehr geht und sein Geschick in den Händen der Autobahnpolizei liegt? Und noch er sich anschließend heillos verheddert in den unabsehbaren Wirren des Neuwagenkaufs? Humorvoll und ironisch rückt Lutz Schumacher den Absurditäten des mobilen Lebens zu Leibe!
Eigtl. müsste dieses Buch Negativsterne bekommen und davon nicht zu wenig. Es ist nicht ansatzweise witzig und zu Ende gelesen habe ich es deswegen auch nicht. Meine Erwartung war, dass hier Szenen, die jeder Autofahrer schon einmal erlebt hat, humorvoll an den Mann/die Frau gebracht werden. Z. B. witziges, das jemand mit seinem Navi erlebt hat. Wie der Name des Buches ja auch impliziert. Stattdessen findet man völlig überspitzte Geschichten, die sich wohl so nie ereignet haben und man hat das Gefühl, dass der Autor einfach nur seinen Frust von der Seele geschrieben hat. Als er eher abwertend über diverse Formen von Autofahrern schrieb, war für mich das Buch beendet und das Thema völlig verfehlt.
Von mir bekommt das Buch keinen Stern, da ich es nicht beendet habe. Es war einfach alles ZU übertrieben. Die Situationen, die in diesem Buch geschildert werden, habe ich zwar auch schon alle (in sehr abgeschwächter Form erlebt), aber um sie lustig zu finden war es einfach zu viel. Ich war ab Seite 60 einfach nur noch genervt und habe dann für mich entschieden, es nicht zu Ende zu lesen.