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Sophie & Rafael #1
Der Kuss des Engels
Manchmal zerplatzen Träume wie Sophie glaubt, sie habe eine glückliche Zukunft mit ihrem Verlobten Rafael vor sich - bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem er stirbt. Die junge Frau steht vor dem Nichts. In Paris sucht sie das Vergessen, doch ein Leben ohne ihn hat für sie keinen Wert. Dann erblickt sie am Ufer der Seine eine Gestalt, die Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie ist überzeugt, dass er zurückgekehrt ist, doch der Fremde erinnert sich nicht an sie. Und bevor Sophie begreift, worauf sie sich einlässt, schweben sie beide in großer Gefahr. Denn er ist ein gefallener Engel, dem eine ganz besondere Mission auf der Erde zuteil wird. Und er kann sie nur mit Sophies Hilfe erfüllen ...
416 pages, Hardcover
First published January 1, 2010
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Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
March 13, 2023
Meine Meinung:
Nach langem ringen mit mir selbst, habe ich mich entschlossen dieses Buch endgültig abzubrechen. Ich habe mehrere Anläufe gestartet, weil mir die Grundidee hinter der Geschichte wirklich gut gefallen hat. Eine junge Frau, die ihre große Liebe, ihren Verlobten auf tragische Weise verloren hat und nicht von ihm loskommt. In gewisser Weise war dieses Buch auch eine persönliche Herausforderung für mich, weil es mir in gewisser Weise ähnlich wie der Hauptprotagonistin Sophie ging.
Das Cover, der Titel, der Klappentext - das waren für mich eindeutige Gründe dieses Buch zu kaufen. Ich mag es auch mal oberflächlich zu sein und fand die Aufmachung und wie das Buch in der Hand lag, sehr angenehm. Doch das war's dann auch schon.
Sarah Lukas schreibt über Sophie, die nach dem Verlust ihres Verlobten Rafael nach Paris "geflüchtet" ist. Ihre Gedankengänge schwirren zwischen traurig und tatendrang hin und her. Für einen kurzen Moment sieht sie in ihrem Leben keinen Sinn mehr und will sich von einer Brücke in die grauen Fluten Paris' stürzen, doch es passiert etwas völlig unverhofftes. In einem Passagier eines vorbeifahrenden Bootes glaubt sie Rafe zu erkennen. Die Jagd nach der Wahrheit hat begonnen.
Grundsätzlich gefiel mir der Beginn des Buches. Sophie kommt mir tough, aber auch verlertzlich rüber, die sich den näheren Menschen in ihrer Umgebung verpflichtet ist nett und fürsorglich zu sein, auch wenn es ihr gerade nicht gut geht. Sie gibt sich wirklich Mühe, aber als der vermeitliche Rafe auftaucht ist es als hätte man Sophie's Gehirn kurzgeschlossen. Absolut nachvollziehbar, aber wie sich ihr Verhalten dann schlagartig auf die weiteren Ereignisse ausgewirkt hat, war einfach nur noch zum weglaufen...
Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes durchgedreht, wie besessen von der Vorstellung gewesen ihr Verlobter hätte seinen Tod nur vorgetäuscht um vor gefährlichen Leuten unterzutauchen.
Stellenweise hatte ich das Gefühl in einem schlechten Krimi festzustecken und habe viele Pausen zwischen den einzelnden Kapiteln gemacht um das gelesene erstmal zu verarbeiten und neuen Mut zum weiterlesen zu schöpfen.
Ich bin absolut kein Fan von Frankreich. Die Sprache ist eine Qual und leider hat dieses Buch extrem viel französisch zu bieten. Zu hundert Prozent wage ich mal zu sagen, dass das der Hauptgrund für mich war, diesem Buch endgültig den Laufpass zu geben.
Das und die Möchtegernspannung, die schon in dem Moment zerstört war, als ich den Klappentext mit den ersten Seiten verglichen habe und leider offensichtlich war, dass es kein Rätsel gibt, was sich aufklären wird.
Ich habe bei Seite 187 aufgehört zu lesen, also kann ich nicht sagen, ob es nochmal eine Wendung geben würde, die mich anspricht und ich habe auch keine große Geduld mehr mich durch diesen zähen französischen Schleier zu kämpfen. Dabei wäre diese Herzschmerz/Große-Liebe-verloren/gefallene-Engel Athmosphäre eigentlich genau mein Ding.
Na ja. Die Reißleine ist gezogen und ich glaube nicht, dass ich mich für eine weitere Chance entscheiden werde. "Der Kuss des Engels" und ich sind fertig miteinander. =/
Nach langem ringen mit mir selbst, habe ich mich entschlossen dieses Buch endgültig abzubrechen. Ich habe mehrere Anläufe gestartet, weil mir die Grundidee hinter der Geschichte wirklich gut gefallen hat. Eine junge Frau, die ihre große Liebe, ihren Verlobten auf tragische Weise verloren hat und nicht von ihm loskommt. In gewisser Weise war dieses Buch auch eine persönliche Herausforderung für mich, weil es mir in gewisser Weise ähnlich wie der Hauptprotagonistin Sophie ging.
Das Cover, der Titel, der Klappentext - das waren für mich eindeutige Gründe dieses Buch zu kaufen. Ich mag es auch mal oberflächlich zu sein und fand die Aufmachung und wie das Buch in der Hand lag, sehr angenehm. Doch das war's dann auch schon.
Sarah Lukas schreibt über Sophie, die nach dem Verlust ihres Verlobten Rafael nach Paris "geflüchtet" ist. Ihre Gedankengänge schwirren zwischen traurig und tatendrang hin und her. Für einen kurzen Moment sieht sie in ihrem Leben keinen Sinn mehr und will sich von einer Brücke in die grauen Fluten Paris' stürzen, doch es passiert etwas völlig unverhofftes. In einem Passagier eines vorbeifahrenden Bootes glaubt sie Rafe zu erkennen. Die Jagd nach der Wahrheit hat begonnen.
Grundsätzlich gefiel mir der Beginn des Buches. Sophie kommt mir tough, aber auch verlertzlich rüber, die sich den näheren Menschen in ihrer Umgebung verpflichtet ist nett und fürsorglich zu sein, auch wenn es ihr gerade nicht gut geht. Sie gibt sich wirklich Mühe, aber als der vermeitliche Rafe auftaucht ist es als hätte man Sophie's Gehirn kurzgeschlossen. Absolut nachvollziehbar, aber wie sich ihr Verhalten dann schlagartig auf die weiteren Ereignisse ausgewirkt hat, war einfach nur noch zum weglaufen...
Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes durchgedreht, wie besessen von der Vorstellung gewesen ihr Verlobter hätte seinen Tod nur vorgetäuscht um vor gefährlichen Leuten unterzutauchen.
Stellenweise hatte ich das Gefühl in einem schlechten Krimi festzustecken und habe viele Pausen zwischen den einzelnden Kapiteln gemacht um das gelesene erstmal zu verarbeiten und neuen Mut zum weiterlesen zu schöpfen.
Ich bin absolut kein Fan von Frankreich. Die Sprache ist eine Qual und leider hat dieses Buch extrem viel französisch zu bieten. Zu hundert Prozent wage ich mal zu sagen, dass das der Hauptgrund für mich war, diesem Buch endgültig den Laufpass zu geben.
Das und die Möchtegernspannung, die schon in dem Moment zerstört war, als ich den Klappentext mit den ersten Seiten verglichen habe und leider offensichtlich war, dass es kein Rätsel gibt, was sich aufklären wird.
Ich habe bei Seite 187 aufgehört zu lesen, also kann ich nicht sagen, ob es nochmal eine Wendung geben würde, die mich anspricht und ich habe auch keine große Geduld mehr mich durch diesen zähen französischen Schleier zu kämpfen. Dabei wäre diese Herzschmerz/Große-Liebe-verloren/gefallene-Engel Athmosphäre eigentlich genau mein Ding.
Na ja. Die Reißleine ist gezogen und ich glaube nicht, dass ich mich für eine weitere Chance entscheiden werde. "Der Kuss des Engels" und ich sind fertig miteinander. =/
This entire review has been hidden because of spoilers.
June 16, 2012
Inhalt: Sophie ist von Deutschland nach Paris gezogen, um ein neues Leben anzufangen. Ihr Verlobter ist gerade gestorben und sie braucht Ablenkung. Sie wohnt bei einer netten, älteren Dame, bis sie einen Job gefunden hat und sich eine eigene Wohnung leisten kann.
Als sie eines Abends durch Paris läuft, sieht sie auf einem Schiff einen Mann, der ihrem Verlobten Rafael verblüffend ähnlich sieht. Aber Rafael ist tot – oder?
Sophie macht sich auf die Suche nach ihm und stellt fest: Es ist Rafael. Oder besser: War. Er ist nun ein gefallener Engel und erinnert sich an nichts, was in seinem früheren Leben passiert ist. Hat ihre Liebe noch eine Chance?
Meinung:
Das Buch startet damit, dass Rafael stirbt.
Der Anfang des Buches war nicht besonders spannend. Sophie läuft deprimiert und traurig durch Paris und jammert vor sich hin. Einerseits ist es natürlich nachvollziehbar, aber andererseits ist es für den Leser ziemlich langweilig, da eine ganze Weile nichts anderes passiert. Auch als Sophie Rafe entdeckt, wird es erst mal nicht besser, denn sie weiß nicht wo sie ihn suchen muss und läuft weiter eher orientierungslos durch Paris und hofft, ihn zu treffen. Dabei lernt sie Jean kennen, der ihr erzählt, dass „Rafael“ ein gefallener Engel ist. Sophie glaubt ihm zuerst nicht, aber später muss sie feststellen, dass die Person in Rafaels Körper nicht mehr ihr Rafael ist, so wie er vor seinem Tod war.
Sobald Sophie Rafael richtig kennen lernt (und nicht mehr nur heimlich verfolgt) wird es interessanter. Sie lernen sich wieder neu kennen und Sophie stellt fest, dass er sich verändert hat, sie ihn aber immer noch liebt.
„Während ihres Urlaubs in Paris hatte er kaum einen zusammenhängenden Satz herausgebracht und sich mit Latein als zweiter Fremdsprache entschuldigt.“
- und das mache ich jetzt auch. Immer wieder werden kurze Gespräche gar nicht ins Deutsche übersetzt. Außerdem werden oft Anspielungen auf Straßennamen und sowas gemacht, die ich alle nicht verstanden habe, weil ich kein Französisch kann. Man versteht das Buch zwar auch ohne genaue Übersetzung, trotzdem ist es ziemlich ärgerlich wenn man nicht weiß, worüber gerade geredet wird.
Dadurch dass es um (gefallene) Engel geht, spielen Gott und die Bibel eine große Rolle in dem Buch. Mich hat das ziemlich gestört, weil ich nicht an Gott glaube und es mich auch nicht wirklich interessiert. Natürlich ist es wichtig zu wissen, was in der Bibel zum Thema Engel steht, damit man das ganze verstehen kann. Ich finde aber, die Autorin hätte sich da kürzer fassen können.
Charaktere:
Sophie fand ich als Hauptperson ganz okay. Sie ist zwar nett und manchmal ziemlich witzig, aber da sie wenig Grund zum Lachen hat, bekommt man davon nicht so viel mit.
Was mich aber stark an ihr gestört hat, war ihre Naivität. Sie sieht einen Mann, der ihrem toten Verlobten ähnlich sieht und denkt sofort, er wäre niemals gestorben und es wäre alles nur ein Irrtum gewesen. Sie denkt, er stecke in Schwierigkeiten und kann deshalb keinen Kontakt zu ihr aufnehmen, weil sie das in Gefahr bringen würde.
Sie glaubt die ganze Zeit daran, dass Rafael nur sein Gedächtnis verloren hat und irgendwann wieder so werden wird, wie er früher war. Das hat mich ziemlich genervt.
Rafael fand ich cool. :p
Dadurch dass der echt Rafe direkt am Anfang des Buches stirbt, lernt man ihn nicht kennen und kann ihn nicht mit dem Engel-Rafe vergleichen. Er schien früher nett, hilfsbereit und etwas zurückhaltend gewesen zu sein – und später ist er das genaue Gegenteil.
Er ist selbstbewusst – fast schon arrogant – und kein bisschen zurückhaltend mehr.
Rafe hatte immer einen coolen Spruch auf Lager und hat Sophie damit oft ziemlich auf die Palme gebracht.
Jean kommt einem anfangs etwas komisch vor, ich mochte ihn später aber echt gerne. Wenn man nicht schon vom Titel her wüsste, dass Rafael ein Engel ist, würde man ihn vermutlich für verrückt halten, als er davon erzählt. Man erfährt nicht besonders viel über ihn, weil sich Sophie nur für Rafael interessiert. Dass sie ihn ohne Jean nicht mal gefunden hätte, scheint sie gar nicht zu merken und weiß auch kaum etwas über Jean, weil sie so sehr von Rafe abgelenkt war.
Als sie eines Abends durch Paris läuft, sieht sie auf einem Schiff einen Mann, der ihrem Verlobten Rafael verblüffend ähnlich sieht. Aber Rafael ist tot – oder?
Sophie macht sich auf die Suche nach ihm und stellt fest: Es ist Rafael. Oder besser: War. Er ist nun ein gefallener Engel und erinnert sich an nichts, was in seinem früheren Leben passiert ist. Hat ihre Liebe noch eine Chance?
Meinung:
Das Buch startet damit, dass Rafael stirbt.
Der Anfang des Buches war nicht besonders spannend. Sophie läuft deprimiert und traurig durch Paris und jammert vor sich hin. Einerseits ist es natürlich nachvollziehbar, aber andererseits ist es für den Leser ziemlich langweilig, da eine ganze Weile nichts anderes passiert. Auch als Sophie Rafe entdeckt, wird es erst mal nicht besser, denn sie weiß nicht wo sie ihn suchen muss und läuft weiter eher orientierungslos durch Paris und hofft, ihn zu treffen. Dabei lernt sie Jean kennen, der ihr erzählt, dass „Rafael“ ein gefallener Engel ist. Sophie glaubt ihm zuerst nicht, aber später muss sie feststellen, dass die Person in Rafaels Körper nicht mehr ihr Rafael ist, so wie er vor seinem Tod war.
Sobald Sophie Rafael richtig kennen lernt (und nicht mehr nur heimlich verfolgt) wird es interessanter. Sie lernen sich wieder neu kennen und Sophie stellt fest, dass er sich verändert hat, sie ihn aber immer noch liebt.
„Während ihres Urlaubs in Paris hatte er kaum einen zusammenhängenden Satz herausgebracht und sich mit Latein als zweiter Fremdsprache entschuldigt.“
- und das mache ich jetzt auch. Immer wieder werden kurze Gespräche gar nicht ins Deutsche übersetzt. Außerdem werden oft Anspielungen auf Straßennamen und sowas gemacht, die ich alle nicht verstanden habe, weil ich kein Französisch kann. Man versteht das Buch zwar auch ohne genaue Übersetzung, trotzdem ist es ziemlich ärgerlich wenn man nicht weiß, worüber gerade geredet wird.
Dadurch dass es um (gefallene) Engel geht, spielen Gott und die Bibel eine große Rolle in dem Buch. Mich hat das ziemlich gestört, weil ich nicht an Gott glaube und es mich auch nicht wirklich interessiert. Natürlich ist es wichtig zu wissen, was in der Bibel zum Thema Engel steht, damit man das ganze verstehen kann. Ich finde aber, die Autorin hätte sich da kürzer fassen können.
Charaktere:
Sophie fand ich als Hauptperson ganz okay. Sie ist zwar nett und manchmal ziemlich witzig, aber da sie wenig Grund zum Lachen hat, bekommt man davon nicht so viel mit.
Was mich aber stark an ihr gestört hat, war ihre Naivität. Sie sieht einen Mann, der ihrem toten Verlobten ähnlich sieht und denkt sofort, er wäre niemals gestorben und es wäre alles nur ein Irrtum gewesen. Sie denkt, er stecke in Schwierigkeiten und kann deshalb keinen Kontakt zu ihr aufnehmen, weil sie das in Gefahr bringen würde.
Sie glaubt die ganze Zeit daran, dass Rafael nur sein Gedächtnis verloren hat und irgendwann wieder so werden wird, wie er früher war. Das hat mich ziemlich genervt.
Rafael fand ich cool. :p
Dadurch dass der echt Rafe direkt am Anfang des Buches stirbt, lernt man ihn nicht kennen und kann ihn nicht mit dem Engel-Rafe vergleichen. Er schien früher nett, hilfsbereit und etwas zurückhaltend gewesen zu sein – und später ist er das genaue Gegenteil.
Er ist selbstbewusst – fast schon arrogant – und kein bisschen zurückhaltend mehr.
Rafe hatte immer einen coolen Spruch auf Lager und hat Sophie damit oft ziemlich auf die Palme gebracht.
Jean kommt einem anfangs etwas komisch vor, ich mochte ihn später aber echt gerne. Wenn man nicht schon vom Titel her wüsste, dass Rafael ein Engel ist, würde man ihn vermutlich für verrückt halten, als er davon erzählt. Man erfährt nicht besonders viel über ihn, weil sich Sophie nur für Rafael interessiert. Dass sie ihn ohne Jean nicht mal gefunden hätte, scheint sie gar nicht zu merken und weiß auch kaum etwas über Jean, weil sie so sehr von Rafe abgelenkt war.
April 21, 2011
Inhalt: Sophie Bachmann will ein neues Leben beginnen. In Paris will sie eine berufliche Weiterbildung machen, möglichst schnell einen Job finden und neue Menschen kennenlernen. Vor wenigen Monaten hat die Trauer um ihren verstorbenen Verlobten Rafael sie beinahe umgebracht. Nun hofft sie in der Stadt der Liebe auf andere Gedanken zu kommen und ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Doch als sie eines Tages durch Paris schlendert könnte sie schwören, dass sie ihren toten Verlobten auf einem Boot gesehen hat. Doch das kann gar nicht sein, oder? Rafael ist tot, ermordet in Südamerika. Seine Leiche wurde eindeutig von seiner eigenen Schwester identifiziert. Doch der Gedanke, ihr Rafe könnte tatsächlich noch am Leben sein, lässt sie nicht los. Sophie begibt sich auf die Suche, quer durch Paris, bis eines Tages tatsächlich ein Mann vor ihr steht, der Rafe wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Die junge Frau weiß sofort, dass es sich bei ihm um Rafe handelt, doch der Mann erkennt sie nicht.
Meine Meinung: Was sich nach einer schönen Liebesgeschichte zwischen einem Engel und einem Menschen anhörte, entpuppte sich leider zu einem Roman, der sich quälend langsam entwickelt. Der Anfang der Geschichte setzt sich lange mit der Ankunft Sophies in Paris auseinander. Dabei lässt es sich die Autorin nicht nehmen, sämtliche Einzelheiten der Pariser Innenstadt, und mögen sie noch so klein sein, an den Leser zu bringen. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich als Leser einen Eindruck der Umwelt, in der die Geschichte spielt, machen kann. Doch leider hat Sarah Lukas es für mich nicht geschafft eine angenehme Balance zwischen Beschreibung und Handlung zu schaffen. Während die Darstellung der französischen Hauptstadt sehr gewissenhaft und detailgetreu vonstattengeht, so lässt der Verlauf der Geschichte zu wünschen übrig. In den ersten circa 250 Seiten ist in meinen Augen nichts Erwähnenswertes passiert. Immer wieder ist die Rede davon, wie Sophie verzweifelt durch die Straßen Paris’ läuft, stets auf der Suche nach einem Mann, der ihr Rafael sein könnte. In meinen Augen ist diese Abhandlung viel zu wenig spannender Inhalt für mehr als die Hälfte eines Buches.
Ebenfalls verbesserungswürdig ist für mich die Darstellung der Figuren. Im Gegensatz zu anderen ersten Teilen einer Buchreihe, in der oft die Protagonisten ausführlich eingeführt werden, bleiben die Charaktere in ‘Der Kuss des Engels’ sehr blass, unnahbar und fremd. Das macht es nicht gerade leichter, sich mit einer Figur zu identifizieren oder Emotionen nachzuempfinden.
Nachdem noch 160 Seiten übrig sind wird es allmählich fesselnd. Sophie versucht dem Geheimnis des plötzlichen Wiederkehrens ihres Verlobten auf den Grund zu gehen und zieht dabei den jungen Jean Meric zu Rate. Die beiden Charaktere versuchen einen Lösungsansatz in der Bibel zu finden, was zwar nach dem Text auf dem Buchrücken nicht zu erwarten, für mich allerdings interessant und plausibel zu lesen war. Die Erwähnung der Bibel oder von Gott mag für manche Leser vielleicht abschreckend sein und möglicherweise ein Grund, das Buch nicht zu lesen, allerdings möchte ich dem entgegenbringen, dass Sarah Lukas keinesfalls auf belehrende oder bekehrende Weise die biblischen Texte einbezieht. Auch für Laien oder Nichtgläubige werden hier durchaus interessante Aspekte angesprochen.
Fazit: Die nach dem Klappentext zu erwartende Romantik blieb für mich durchgehend aus. Vor dem Kauf des Buches sollte man sich auf jeden Fall diverse Meinungen einholen, ansonsten könnte man von der Geschichte sehr enttäuscht sein. Es bleibt zu hoffen, dass der im April erschienene zweite Teil ‘Der Kuss des Jägers‘ die Schwächen des ersten Bandes nicht wiederholt.
Meine Meinung: Was sich nach einer schönen Liebesgeschichte zwischen einem Engel und einem Menschen anhörte, entpuppte sich leider zu einem Roman, der sich quälend langsam entwickelt. Der Anfang der Geschichte setzt sich lange mit der Ankunft Sophies in Paris auseinander. Dabei lässt es sich die Autorin nicht nehmen, sämtliche Einzelheiten der Pariser Innenstadt, und mögen sie noch so klein sein, an den Leser zu bringen. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich als Leser einen Eindruck der Umwelt, in der die Geschichte spielt, machen kann. Doch leider hat Sarah Lukas es für mich nicht geschafft eine angenehme Balance zwischen Beschreibung und Handlung zu schaffen. Während die Darstellung der französischen Hauptstadt sehr gewissenhaft und detailgetreu vonstattengeht, so lässt der Verlauf der Geschichte zu wünschen übrig. In den ersten circa 250 Seiten ist in meinen Augen nichts Erwähnenswertes passiert. Immer wieder ist die Rede davon, wie Sophie verzweifelt durch die Straßen Paris’ läuft, stets auf der Suche nach einem Mann, der ihr Rafael sein könnte. In meinen Augen ist diese Abhandlung viel zu wenig spannender Inhalt für mehr als die Hälfte eines Buches.
Ebenfalls verbesserungswürdig ist für mich die Darstellung der Figuren. Im Gegensatz zu anderen ersten Teilen einer Buchreihe, in der oft die Protagonisten ausführlich eingeführt werden, bleiben die Charaktere in ‘Der Kuss des Engels’ sehr blass, unnahbar und fremd. Das macht es nicht gerade leichter, sich mit einer Figur zu identifizieren oder Emotionen nachzuempfinden.
Nachdem noch 160 Seiten übrig sind wird es allmählich fesselnd. Sophie versucht dem Geheimnis des plötzlichen Wiederkehrens ihres Verlobten auf den Grund zu gehen und zieht dabei den jungen Jean Meric zu Rate. Die beiden Charaktere versuchen einen Lösungsansatz in der Bibel zu finden, was zwar nach dem Text auf dem Buchrücken nicht zu erwarten, für mich allerdings interessant und plausibel zu lesen war. Die Erwähnung der Bibel oder von Gott mag für manche Leser vielleicht abschreckend sein und möglicherweise ein Grund, das Buch nicht zu lesen, allerdings möchte ich dem entgegenbringen, dass Sarah Lukas keinesfalls auf belehrende oder bekehrende Weise die biblischen Texte einbezieht. Auch für Laien oder Nichtgläubige werden hier durchaus interessante Aspekte angesprochen.
Fazit: Die nach dem Klappentext zu erwartende Romantik blieb für mich durchgehend aus. Vor dem Kauf des Buches sollte man sich auf jeden Fall diverse Meinungen einholen, ansonsten könnte man von der Geschichte sehr enttäuscht sein. Es bleibt zu hoffen, dass der im April erschienene zweite Teil ‘Der Kuss des Jägers‘ die Schwächen des ersten Bandes nicht wiederholt.
March 9, 2010
Heute mal auf deutsch, ich bin zu faul (und mir ist die Zeit zu schade) diesen Bullshit noch mal in englisch zu formulieren.
Ich muss sagen, ich bin tierisch enttäuscht - und das ist noch untertrieben. Laut dem Klappentext wäre dieses Buch genau mein Ding gewesen. Allerdings bleibt am Ende des Buches nur Ernüchterung, denn von dem vielversprechenden Klappentext ist nicht viel übrig geblieben auf über 400 Seiten.
Dabei fand ich den Anfang von Sarah Lukas' Debütroman eigentlich noch recht vielversprechend. Aus der ganzen Geschichte hätte sich durchaus was machen lassen, allerdings verstand es Lukas nicht, ihrer Geschichte Leben einzuhauen oder sie gar mit Spannung zu versetzen!
Anfangs findet man Sophie, die Hauptprotagonistin, die ihren geliebten Rafe in Kolumbien verloren hat, noch durchaus sympathisch. Aber spätestens im Verlauf das Buches war ich nur noch genervt von ihrer Dämlichkeit und Besessenheit, ich hab mich wirklich nur noch geärgert über sie.
Überhaupt ist die Charakterentwicklung eine weitere Schwäche in dem Buch. Die Nebencharaktere sind blass, Jean dient z.B. nur als Info-Dumping-Lücke. Und die Nebengeschichte mit Lilyth war im Nachhinein einfach nur lächerlich, ich wurde das Gefühl nicht los, dass damit nur Seiten gefüllt werden mussten, aber dazu später mehr.
Auch die eigentliche Beziehung zu Rafe, also sorry, aber damit konnte ich nichts anfangen. Diese angebliche Liebe der beiden war nie spürbar, greifbar. Man wusste nur, sie lieben sich, und gut. Aber irgendwie war oft nur von Rafes Aussehen die Rede. Reichlich dünn für so eine angeblich unsterbliche Liebe.
Tja, wie gesagt, der Anfang vermochte mich noch anzusprechen, aber spätestens ab dem 1. Drittel war ich nur noch gelangweilt. Lukas ergeht sich in einem Paris-Geschwafel, das ihres gleichen sucht. Jede popelige Straße und jeder (um mal zu übertreiben) Mülleimer wird aufgezählt. Spätestens nach dem 10. Straßennamen war ich nur genervt. Man kann es auch übertreiben!
Das Schlimmste an dem ganzen Geschwafel ist aber, das nichts passiert. Es gehen 300 Seiten ins Land, bis man annährend das Gefühl hat, dass es nun losgeht. Aber selbst ab da wird man getäuscht.
Das Ende kommt total unbefriedigend daher, dass ich z.B. nur sauer war, diese Zeit auch noch investiert zu haben! Auf den letzten 50 Seiten muss alles flott gehen, was am Anfang für Zeit draufgegangen ist, um Sinnloses zu beschreiben, der Rest wird nun in 3 Seiten abgehandelt. Ich weiß nicht, aber ich war da nur noch verwirrt von allem. Ich wusste ehrlich nicht, was da nun eigentlich los war, da bleibt zu viel offen und die ganze Endhandlung ist schlicht wirr. Und der Epilog ist eine Katastrophe, aber es würde mich nicht wundern, wenn es einen Folgeband gibt. Von daher... Augen rollen
Sarah Lukas hat sich in meinen Augen mit diesem Thema einfach übernommen. Alles wird in den Topf geschmissen, einmal kräftig durchgerührt. Am Anfang scheint noch eine Idee dagewesen zu sein, aber dann verliert sich Lukas in endlosem Geschwafel, wo sie vergeblich versucht am Ende den Bogen zu kriegen. Es geht komplett nach hinten los.
Das Beste an dem Buch ist das Cover, und die schöne Gestaltung mit Leseband und Karte. Über den Inhalt werfen wir liebe das Tuch des Schweigens.
Ich muss sagen, ich bin tierisch enttäuscht - und das ist noch untertrieben. Laut dem Klappentext wäre dieses Buch genau mein Ding gewesen. Allerdings bleibt am Ende des Buches nur Ernüchterung, denn von dem vielversprechenden Klappentext ist nicht viel übrig geblieben auf über 400 Seiten.
Dabei fand ich den Anfang von Sarah Lukas' Debütroman eigentlich noch recht vielversprechend. Aus der ganzen Geschichte hätte sich durchaus was machen lassen, allerdings verstand es Lukas nicht, ihrer Geschichte Leben einzuhauen oder sie gar mit Spannung zu versetzen!
Anfangs findet man Sophie, die Hauptprotagonistin, die ihren geliebten Rafe in Kolumbien verloren hat, noch durchaus sympathisch. Aber spätestens im Verlauf das Buches war ich nur noch genervt von ihrer Dämlichkeit und Besessenheit, ich hab mich wirklich nur noch geärgert über sie.
Überhaupt ist die Charakterentwicklung eine weitere Schwäche in dem Buch. Die Nebencharaktere sind blass, Jean dient z.B. nur als Info-Dumping-Lücke. Und die Nebengeschichte mit Lilyth war im Nachhinein einfach nur lächerlich, ich wurde das Gefühl nicht los, dass damit nur Seiten gefüllt werden mussten, aber dazu später mehr.
Auch die eigentliche Beziehung zu Rafe, also sorry, aber damit konnte ich nichts anfangen. Diese angebliche Liebe der beiden war nie spürbar, greifbar. Man wusste nur, sie lieben sich, und gut. Aber irgendwie war oft nur von Rafes Aussehen die Rede. Reichlich dünn für so eine angeblich unsterbliche Liebe.
Tja, wie gesagt, der Anfang vermochte mich noch anzusprechen, aber spätestens ab dem 1. Drittel war ich nur noch gelangweilt. Lukas ergeht sich in einem Paris-Geschwafel, das ihres gleichen sucht. Jede popelige Straße und jeder (um mal zu übertreiben) Mülleimer wird aufgezählt. Spätestens nach dem 10. Straßennamen war ich nur genervt. Man kann es auch übertreiben!
Das Schlimmste an dem ganzen Geschwafel ist aber, das nichts passiert. Es gehen 300 Seiten ins Land, bis man annährend das Gefühl hat, dass es nun losgeht. Aber selbst ab da wird man getäuscht.
Das Ende kommt total unbefriedigend daher, dass ich z.B. nur sauer war, diese Zeit auch noch investiert zu haben! Auf den letzten 50 Seiten muss alles flott gehen, was am Anfang für Zeit draufgegangen ist, um Sinnloses zu beschreiben, der Rest wird nun in 3 Seiten abgehandelt. Ich weiß nicht, aber ich war da nur noch verwirrt von allem. Ich wusste ehrlich nicht, was da nun eigentlich los war, da bleibt zu viel offen und die ganze Endhandlung ist schlicht wirr. Und der Epilog ist eine Katastrophe, aber es würde mich nicht wundern, wenn es einen Folgeband gibt. Von daher... Augen rollen
Sarah Lukas hat sich in meinen Augen mit diesem Thema einfach übernommen. Alles wird in den Topf geschmissen, einmal kräftig durchgerührt. Am Anfang scheint noch eine Idee dagewesen zu sein, aber dann verliert sich Lukas in endlosem Geschwafel, wo sie vergeblich versucht am Ende den Bogen zu kriegen. Es geht komplett nach hinten los.
Das Beste an dem Buch ist das Cover, und die schöne Gestaltung mit Leseband und Karte. Über den Inhalt werfen wir liebe das Tuch des Schweigens.
June 22, 2010
Die 24-jährige Sophie Bachmann zieht es nach Paris, um Abstand von ihrem Schmerz zu nehmen. Ihr Verlobter Rafael (kurz Rafe) wurde auf einer Mission in Kulumbien getötet und hinterlässt in Sophies Leben ein tiefes Loch.
In Paris lebt Sophie bei Madame Guimard ,einer Bekannten ihrer Eltern, und versucht durch ein Fremdsprachenseminar Zetreuung zu finden. Doch eines Abends erkennt sie auf der Straße in einem der Passanten Rafael. Voller Erwartungen und Hoffnungen macht sich Sophie auf die Suche nach ihrem vermeindlich toten Geliebten…und findet ihn, doch Rafael hat sich verändert. Zuerst glaubt sie an Amnesie doch schon bald wird sie in die mystische Welt der gefallenen Engel und Dämonen gezogen.
Sarah Lukas erzählt in ihrem Debütroman "Der Kuss des Engels" eine magische Geschichte voller Mythen und Sagen um die gefallenen Engel. Die 24-jährige Sophie ist eine junge Frau die mitten aus dem Leben gerissen wurde als ihr Verlobter Rafael getötet wird. Im schönen Paris sucht Sophie nach Zerstreuung. Gleich zu Beginn kann ich mich in die Lage der Protagonistin hineinversetzen und erlebe die schmerzliche Geschichte hautnah mit.
Als Sophie auf ihren totgeglaubten Verlobten trifft begegnen sich zwei Welten. Sophie erfährt jedoch erst durch Jean Méric von der Existenz der gefallenen Engel, der sie zugleich vor diesen verführerischen Dämonen warnt. In Sophie beginnt ein Kampf der Gefühle…am liebsten würde sie mit Rafael ihr Leben weiterführen, doch als er sein wahres dämonisches Gesicht enthüllt zerfressen sie Zweifel. Schlussendlich ringt sich Sophie dazu durch Rafael zu vertrauen, und will ihn erlösen. Bei diesem Versuch gerät sie in die Fänge von bösen Dämonen.
Die Autorin schafft es im Roman immer wieder spannende Faktoren mit einzubinden und so den Leser zu fesseln. Interessant an Sarah Lukas Roman finde ich vor allem die Persönlichkeit von Rafael. Man weiß nie genau ob er ein guter Engel ist der Sophie noch immer über alles liebt, oder ob der Dämon ihn und seine Gefühle kontrolliert. Aber auch Jean Mèric zieht den Leser mit seinem unglaublichen Wissen über die Mythen der Engel in den Bann.
Als ich den Klappentext von "Der Kuss des Engels" gelesen hatte, habe ich mich auf eine romantische und eher kitschige Story vorbereitet, doch der Schein trügt. Nach den ersten Kapiteln wird klar dass es vorangig um Sophies Schmerz über den Verlust ihres Verlobten geht. Als sie ihm wiederbegegnet wendet sich der Roman komplett in eine spannende Jagd kombiniert mit einem wilden Gefühlskarussell.
Mein Fazit:
Sarah Lukas ist es in ihrem Debütroman gelungen Romantik, Spannung und Mythos zu verweben und die Frage aufzuwerfen woher das Böse in der Welt kommt.
In Paris lebt Sophie bei Madame Guimard ,einer Bekannten ihrer Eltern, und versucht durch ein Fremdsprachenseminar Zetreuung zu finden. Doch eines Abends erkennt sie auf der Straße in einem der Passanten Rafael. Voller Erwartungen und Hoffnungen macht sich Sophie auf die Suche nach ihrem vermeindlich toten Geliebten…und findet ihn, doch Rafael hat sich verändert. Zuerst glaubt sie an Amnesie doch schon bald wird sie in die mystische Welt der gefallenen Engel und Dämonen gezogen.
Sarah Lukas erzählt in ihrem Debütroman "Der Kuss des Engels" eine magische Geschichte voller Mythen und Sagen um die gefallenen Engel. Die 24-jährige Sophie ist eine junge Frau die mitten aus dem Leben gerissen wurde als ihr Verlobter Rafael getötet wird. Im schönen Paris sucht Sophie nach Zerstreuung. Gleich zu Beginn kann ich mich in die Lage der Protagonistin hineinversetzen und erlebe die schmerzliche Geschichte hautnah mit.
Als Sophie auf ihren totgeglaubten Verlobten trifft begegnen sich zwei Welten. Sophie erfährt jedoch erst durch Jean Méric von der Existenz der gefallenen Engel, der sie zugleich vor diesen verführerischen Dämonen warnt. In Sophie beginnt ein Kampf der Gefühle…am liebsten würde sie mit Rafael ihr Leben weiterführen, doch als er sein wahres dämonisches Gesicht enthüllt zerfressen sie Zweifel. Schlussendlich ringt sich Sophie dazu durch Rafael zu vertrauen, und will ihn erlösen. Bei diesem Versuch gerät sie in die Fänge von bösen Dämonen.
Die Autorin schafft es im Roman immer wieder spannende Faktoren mit einzubinden und so den Leser zu fesseln. Interessant an Sarah Lukas Roman finde ich vor allem die Persönlichkeit von Rafael. Man weiß nie genau ob er ein guter Engel ist der Sophie noch immer über alles liebt, oder ob der Dämon ihn und seine Gefühle kontrolliert. Aber auch Jean Mèric zieht den Leser mit seinem unglaublichen Wissen über die Mythen der Engel in den Bann.
Als ich den Klappentext von "Der Kuss des Engels" gelesen hatte, habe ich mich auf eine romantische und eher kitschige Story vorbereitet, doch der Schein trügt. Nach den ersten Kapiteln wird klar dass es vorangig um Sophies Schmerz über den Verlust ihres Verlobten geht. Als sie ihm wiederbegegnet wendet sich der Roman komplett in eine spannende Jagd kombiniert mit einem wilden Gefühlskarussell.
Mein Fazit:
Sarah Lukas ist es in ihrem Debütroman gelungen Romantik, Spannung und Mythos zu verweben und die Frage aufzuwerfen woher das Böse in der Welt kommt.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews







