Enthaltene Original-Romane (Heftromane, #82, #84-86 und #88-91): - "Schach dem Universum" - "Rekruten für Arkon" - "Kampfschule Naator" - "Der Schlüssel zur Macht" - "Der Fall Kolumbus" - "Guckys große Stunde" - "Atlan in Not" - "Ernst Ellerts Rückkehr"
Im Jahr 2044 stehen sich an einer Überlappungsfront zwischen dem Universum der Druuf und dem Einsteinraum die Flotten des Robotregenten von Arkon und der Druuf gegenüber. Die Gefahr, dass dabei die Position der Erde verraten und die noch schwache Menschheit durch den Robotregenten annektiert wird, wächst ständig. Perry Rhodan entschließt sich zu einem kühnen Vorstoß: Als zalitische Rekruten für die Raumschiffe Arkons verkleidet, dringen seine Freunde und er in das Herz des Großen Imperiums vor. Dabei gelingt es Atlan, das Erbe seiner Väter zu übernehmen - der arkonidische Freund Perry Rhodans wird zum Imperator Gonozal VIII. Doch in den Wirren der Auseinandersetzungen bringt ein verhängnisvoller Funkruf den lange befürchteten Fall Kolumbus - die Entdeckung der Erde. Eine gewaltige Flotte der Druuf nähert sich Terra.
William Voltz was the pen name of German science fiction author Wilhelm Karl Voltz.
He was a member of the 'Perry Rhodan' writing team since 1962 and served as a longtime head writer for the series. He is considered a major - and lasting - influence on the character of the franchise.
Other pseudonyms include Detlef Kaufmann und Ralph Steven.
Eine Bedrohung abgewehrt, die nächste steht vor der Tür. Dadurch das hier mehrere Geschichten in den Silberbänden zusammengefasst werden, sind die Übergänge oft sehr schnell und abrupt. Die Konflikte werden grundsätzlich erstmal groß gemacht und nachdem erstmal ein paar Menschen und andere Bewohner der Galaxie geopfert werden, dann relativ simple und schnell gelöst.
So hat Cardiff ein großes Mundwerk, um dann schlussendlich sehr schnell aufzugeben … bis zur nächsten Gelegenheit natürlich 🙄 Was sein grundsätzliches Problem ist, versteh ich nicht und finde es auch zu übertrieben…
Bei so einer langen Serie kann nicht alles top sein und ich denke, dass die besseren Plots später noch kommen werden.
Alles in alllem nen ordentlicher Silberband, der endlich die Herrschaft des Robotregenten beendet und das Sahnehäubchen ist Ernst Ellerts Rückehr gegen Ende.
Mancher, der in den 60ern als Jugendlicher die Heftromane gelesen hat ist heute gefährdet, sich aus nostalgischen Gründen noch einmal mit Perry Rhodan auf Abenteuerreisen durch das Perryversum zu begeben. Mir jedenfalls geht es so, und da ich die alten Hefte nicht mehr habe, lasse ich mir die Zyklen gelegentlich in Form der Silber Edition vorlesen. Nun hat diese Ausgabe ganz grundsätzlich den Nachteil, dass der Inhalt eingedampft wurde, so dass Hefte, die nicht die Handlung im Zyklus vorantreiben, ausgelassen werden. Erinnern kann ich mich, dass ich damals oft gerade die kurzen, oft witzigen, oft spannenden Abenteuer geliebt habe, die mit Perrys großem Auftrag nichts zu tun hatten. Mit diesen Erzählungen gibt es im Rahmen der Silber Edition bzw. der Silberbände leider kein Wiedersehen. Und so liegt der Schwerpunkt der Handlung auf den Verwicklungen und kriegerischen Auseinandersetzungen, in denen Perry nicht nur die Erde retten, sondern ihre Machtposition ausbauen muss. Insbesondere "Der Fall Kolumbus" ist ein Beispiel dafür, wie oft die Autoren der Heftserie das eigentliche Science Fiction-Element hinten angestellt haben und sich ganz der Darstellung kriegerischer Auseinandersetzungen widmen. Zwar fließt nicht übermäßig viel Blut, aber die Handlung zieht sich dafür langatmig und -weilig dahin und packt kaum. Sowohl das Schreiben dieser Hefte wie auch das Lesen bzw. Hören ist vor allem eines: eine Fleißarbeit. "Der Fall Kolumbus" gehört zu den wirklich schwachen Teilzyklen und ist nur denen anzuraten, die nichts auslassen wollen auf dem Weg Perry Rhodans zum intergalaktischen Machthaber. Perry war für mich damals doch deutlich mehr als nur der reine Inhalt der Story-Folgen: dazu gehörten die die Fantasie anregenden Titelbilder von Johnny Bruck, die ich mir gar nicht genug anschauen konnte, und auch die kleinen eingeschobenen Geschichten, die Leben in die Zyklen brachten (vielleicht sollte man doch eher mal wieder die Planetenromane lesen?). 1 1/2 Sterne für "Kolumbus", das geht deutlich besser.
This was the 11th Perry Rhodan silver novel, which means I have consumed 4175 consecutive pages of Perry Rhodan now. Unfortunately I have a to do an unvoluntary 1-year pause as in China I won't find those books, I guess. Oh, I really enjoyed Der Fall Kolumbus! It was thrilling and the story took a sudden and (at least for me unexpected) turn with Atlan suddenly and surprisingly smoothly becoming the new emperor of the Arkon empire. Also the part of the story about Ernst Ellert / Onot was nice and I actually begin liking the Druuf (which were occassionally spelled Druff in the book!). What I disliked a bit was the Thomas Cardif story line with his extremely stereotypic I-hate-my-father complex. But overall, I'm looking forward to silver novel #12 ("Der Anti"), which I'll hopefully read after my return from Kunming. Let's see!