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Sommer mit Emma

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Eine Familie hat ein Hausboot gemietet und will einen anregenden Abenteuerurlaub auf englischen Gewässern verbringen. Luisa und Daniel freuen sich darauf, den Alltag zu vergessen und endlich wieder einmal Zeit füreinander zu haben. Ihre Kinder Lea und Jasper, beide im schwierigen Alter, haben dem Familientrip zugestimmt, weil auch Jaspers netter Freund Can mit von der Partie ist – außerdem wird Emma erwartet, Daniels bildhübsche Tochter aus einer Affäre vor fünfzehn Jahren, und im Übrigen müssen die Eltern ja nicht alles mitkriegen, was so passiert. Tatsächlich kommt es zu Ereignissen, mit denen niemand gerechnet hat, an Bord wird es eng. Eine Reise, die alles andere wird als eine Erholungstour, in raffiniertem Wechsel aus verschiedenen Perspektiven erzählt.

400 pages, Hardcover

First published January 1, 2009

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About the author

Martina Borger

13 books5 followers

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Community Reviews

5 stars
20 (19%)
4 stars
29 (28%)
3 stars
33 (32%)
2 stars
14 (13%)
1 star
5 (4%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Cynnamon.
784 reviews136 followers
May 26, 2021
For English version please scroll down.

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Eine Familie aus München fährt in die Ferien. Vater, Mutter, zwei Kinder im Teenageralter sowie der beste Freund des Sohnes wollen zwei Wochen in England auf einem Hausboot verbringen. Dazu kommt noch die namensgebende Emma, die einem Seitensprung des Vaters vor 15 Jahren entstammt, und die noch nie zuvor Kontakt mit der Familie hatte.

Eigentlich reichen schon diese wenigen Informationen, um ganz sicher keine Geschichte über einen harmonischen Familienurlaub zu erwarten.

Die Autorinnen erzählen wechselweise aus den Perspektiven aller Charaktere, abgesehen von Emma.

Der Leser erfährt also, dass der Vater ein schon lange erfolgloser Künstler ist, der weder finanziell noch anderweitig maßgeblich zum Unterhalt der Familie beiträgt, während sich die Mutter in ihrer Physiotherapiepraxis krumm und bucklig arbeitet, um die Familie über Wasser zu halten. Zwischen dem Paar aber auch in der gesamten Familie knirscht es an allen Ecken und Enden (wenn auch unterschwellig), so dass dieser Familienurlaub die Beziehungen verbessern und festigen soll.

Die Tochter ist ein liebes Mädchen, das es allen recht machen will, und deswegen immer irgendwie zu kurz kommt, und der Sohn ist ein ausgesprochen kotzbrockiger 17-Jähriger, der sich lieber ins Knie geschossen hätte, als freiwillig auf diese Reise mitzukommen. Der Freund des Sohnes ist ein wirklich netter, wohlerzogener und angenehmer Junge, der jedoch auch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen hat. Möglicherweise empfindet man diesen Jungen auch nur so positiv, da er nicht auf die innerfamiliären Trigger reagieren muss.

Zu dieser Gruppe stösst nun Emma, als einziger Charakter, dessen Gedanken- und Gefühlswelt nicht offengelegt wird. Ich habe mich gefragt, warum das wohl so ist und meine Erklärung war, dass Emma nur als Katalysator wirkt.

Ich habe die Atmosphäre im Buch als zunehmend beklemmend empfunden und konnte das drohende Unheil regelrecht spüren. Deshalb musste ich die zweite Hälfte des Buches auch in einer Nacht weglesen, da die Geschichte (zumindest für mich) einen so hohen Spannungsbogen entwickelte.

Durch die verschiedenen Perspektiven konnte ich mich sehr gut in die Charaktere einfühlen und habe für fast alle Verständnis entwickelt (sogar für den streckenweise wirklich widerlichen und nervigen Sohn der Familie). Nur zum Vater konnte ich keinerlei Beziehung aufbauen. Der blieb für mich das ganze Buch über ein dämlicher, ichbezogener Schwächling und Jammerlappen.

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen und starke Emotionen in mir hervorgerufen. Deshalb vergebe ich 4 Sterne mit Tendenz nach oben.

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A family from Munich is going on vacation. Father, mother, two teenage children and their son's best friend plan to spend two weeks in England on a houseboat. Then there is the eponymous Emma, the result of the father’s affair 15 years ago, who has never had contact with the family before.

Actually, even this little information is enough to certainly not expect a story about a harmonious family vacation.

The authors alternately tell from the perspectives of all the characters, with the exception of Emma.

So the reader learns that the father is an artist who has long been unsuccessful and who does not contribute significantly to the upkeep of the family, either financially or in any other way, while the mother works her ass off in her physiotherapy practice to keep the family afloat. Between the couple but also in the entire family there is a crunch at every nook and cranny (albeit subliminally), so that this family vacation should improve and strengthen relationships.

The daughter is a lovely girl who wants to please everyone, and therefore always comes up short, and the son is a 17-year-old who is downright disgusting and would rather have shot himself in the knee than voluntarily come along on this trip. The son's friend is a really nice, well-mannered, and pleasant boy, who, however, also struggles with his own problems. It is possible that this boy only comes across so positively because he does not have to react to the triggers within the family.

Emma joins this group as the only character whose world of thoughts and feelings is not disclosed. I was wondering why that is and my explanation was that Emma only works as a catalyst.

I found the atmosphere in the book increasingly oppressive and could literally feel the impending disaster. That's why I had to read the second half of the book off in one night, because the story (at least for me) developed such a high level of tension.

Due to the different perspectives I was able to empathize with the characters very well and developed understanding for almost everyone (even for the sometimes really disgusting and annoying son of the family). The only person I couldn't establish a relationship with was the father. For the whole book he remained a stupid, self-centered weakling and whimper for me.

I really enjoyed this book and it aroused strong emotions in me. That is why I rate it with 4 stars with an upward trend.
Profile Image for Ann.
663 reviews90 followers
September 21, 2019
So ein Müll dieses Buch. Hätte sich nur retten können, wenn am Ende passiert wäre was Lea, Jasper und Can sich gewünscht haben.

Hab das Buch direkt danach zerrissen und dann weggeschmissen. Sehr befreiend.
Profile Image for Isabella Kolb.
10 reviews1 follower
March 14, 2020
Sehr unterhaltsam, aber nicht besser als eine RTL Soap. Die Charaktere sind dumm, naiv, unsympathisch und unauthentisch. Ein Buch das den Leser nur aufregen und nerven will. Unterhaltsam? Ja! Gut? Nein!
Profile Image for Hasewue.
165 reviews
July 17, 2018
Das war nichts. Es ging richtig gut los, aber die Protagonisten waren ein Totalausfall und der Verlauf des Buches sehr unbefriedigend. Das letzte Viertel war auch sehr zäh. Ein Buch, das ich besser nicht gelesen hätte.
Profile Image for Rebecca.
66 reviews1 follower
April 10, 2023
Ich war richtig in so einen Bann drinnen und habe das Buch gefühlt in einem durchgelesen. War also gut
Profile Image for gardienne_du_feu.
1,458 reviews12 followers
July 22, 2020
Die pragmatische Physiotherapeutin Luisa und der eher versponnene Künstler Daniel führen seit fast zwanzig Jahren eine Beziehung ohne Trauschein, aus der zwei Kinder, Jasper und Lea, hervorgegangen sind. Nach außen hin ist alles gut, doch zwischen den beiden kriselt es immer wieder. Nun steht ein Sommerurlaub unter besonderen Vorzeichen an, ein Hausboot-Trip im Süden Englands, an dem auch Emma teilnehmen wird. Emma, das Ergebnis eines Fehltritts von Daniel mit einer Amerikanerin. Luisa ist natürlich wenig begeistert von diesen Aussichten, während sich Lea ausmalt, dass Emma die Schwester sein könnte, die sie sich immer gewünscht hat.

Die Reise verläuft allerdings deutlich weniger harmonisch, als Lea und auch Daniel es sich vorgestellt hatten. Emma entpuppt sich als ein ausnehmend hübscher, aber auch ziemlich manipulativer Teenager, doch ihre Anwesenheit ist eigentlich nur der Katalysator für die vielen unter der Oberfläche schwelenden inneren Konflikte aller Beteiligten: Luisas Gefühl, in einer versandenden Beziehung festzustecken, Daniels Hoffnung auf den großen Durchbruch als Fotokünstler, an den keiner außer ihm mehr so richtig glaubt, Jaspers Genervtheit von seiner ganzen Familie, Leas Unsicherheit. Auch Can, Jaspers mitreisender Freund, wird in die problematische Familiendynamik hineingezogen.

Die Grundidee des Buches ist gar nicht übel, und den Autorinnen gelingt es gut, jedem Protagonisten - die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht der verschiedenen Personen erzählt - seine eigene Stimme zu geben. Das Dumme dabei ist nur, dass keiner dabei so richtig sympathisch rüberkommt. Mich haben im Laufe des Buches alle, vielleicht mit Ausnahme von Can sowie Jasper, der mir dafür anfangs auf den Keks ging mit seiner übertriebenen Anti-Haltung, eher genervt als interessiert. Für meinen Geschmack wurden da etwas zu viele Klischees bedient. Die einzelnen Schicksale und Probleme mögen durchaus realistisch porträtiert sein, aber in der Häufung war es mir einfach zuviel.

Das melodramatische Ende machte das Gesamtbild dann auch nicht wirklich besser, also leider nur eine Durchschnittswertung.
Profile Image for Buchdoktor.
2,390 reviews193 followers
July 28, 2013
Daniel und Luisa leben in einer ungewöhnlichen Partnerschaft: sie haben zwei pubertierende Kinder, sind nicht miteinander verheiratet, Luisa verdient den Lebensunterhalt in eigener Physiotherapiepraxis, während Daniel Luftschlösser einer Karriere als Fotograf baut, obwohl die Entwicklung der Fotografie lange an ihm vorbeigezogen ist. Das Sandkorn im Auge ihrer Beziehung ist Emma, Daniels Tochter, die zur Welt kam, als er schon Kinder mit Luisa hatte. Die Eltern, ihre drei Kinder zwischen 15 und 17 Jahren aus zwei Beziehungen und Can, der beste Freund des Sohnes, werden gemeinsam Ferien auf einem Hausboot in England verbringen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Kinder und der Mutter erzählt, Tochter Lea teilt sich nur durch ihre Tagebucheintragungen mit. Die Schilderung der Teilnehmer ist nicht ohne Klischees.

Es überrascht nicht, dass es mit dem Kuckuckskind Emma Ärger gibt, zumal Emma sich als Miststück entpuppt, dem vermutlich jeder am liebsten den Hals umdrehen würde. Leider kommt das Hausboot nur am Rande vor und die Truppe ist so stark mit den Konflikten ihrer Patchwork-Existenz beschäftigt, dass sie während der zwei Wochen außerhalb der Bootswände kaum etwas erlebt. Can hat in München ein persönliches Problem zurückgelassen, das besonders ihn seine Ferien kaum genießen lässt. Die beiden Autorinnen interessieren sich offenbar hauptsächlich für das Menscheln an Bord, während ich gern mehr über das Hausbootfahren an sich und das Revier erfahren hätte, in dem die Truppe unterwegs ist. Das Boot ist leider nur Kulisse und wäre auch durch ein Ferienhaus oder einen Campingaufenthalt zu ersetzen gewesen.


Profile Image for Elliwil.
39 reviews1 follower
August 9, 2014
Die Handlung ist anfangs etwas schleppend aber das Ende hat mich sehr überrascht, wirklich total anders als erwartet! Dadurch, dass das Buch aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder bzw Cem geschildert ist, liest sich das Buch sehr gut, ich konnte gar nicht von ablassen!
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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