Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …
Das Cover ist richtig schön, detailliert und passend zur Geschichte.
Der Schreibstil ist sehr detailliert und ausführlich. Die Umgebung wird sehr genau beschrieben, mir war das teilweise sogar etwas zu viel. Sonst lässt sich das Buch sehr gut lesen. Zu Beginn jedes Kapitels ist ein Ausschnitt aus den Drachenlegenden zu finden, das war wirklich toll und spannend. Auch die Ideen zu den Drachen und den Legenden fand ich sehr spannend und interessant.
Das Buch ist aus den Sichten von Ella, Razul und dem Bösewicht geschrieben.
Die Protagonistin Ella ist eine starke Frau, ehrlich gesagt ich konnte mich nicht gut mit ihr identifizieren. Ich hatte keinen Draht zu ihr oder den anderen Charakteren. Ständig wird Ella als Licht, besonders, etc. beschrieben, das war etwas nervig und kam mir zu künstlich vor.
Die Nebencharaktere waren mir zu flach und kamen auch kaum vor.
Zuerst beginnt die Geschichte ala die Schöne und das Biest, das gefiel mir ganz gut. Auch die Drachen in der Geschichte fand ich toll, doch leider hatte ich keine Verbindung zu den Charakteren. So konnte ich kaum die Gefühle nachvollziehen und die Story blieb etwas flach.
Auch tauchten gegen Ende Gaben auf, (Klamottenwahl), die zuvor noch nie erwähnt wurden. Da hatte ich oft das Gefühl, ich hätte was überlesen. Leider wurde manches viel zu wenig ausgebaut oder erklärt. Auch der Mentor von Ella hat angeblich so eine wichtige Rolle, doch ich fand das eher unnötig und konnte das nicht wirklich nachvollziehen. (Taucht auf und redet, um dann zu gehen)
Ach, ich wollte das Buch wirklich lieben, aber ich hatte kaum bis gar keinen Bezug. Die Liebesgeschichte war ganz süß und romantisch, aber die Gefühle konnte ich nicht wirklich spüren. Manche Abschnitte waren mir auch etwas zu zäh, ich hatte immer das Gefühl ich komme kaum voran beim Lesen.
Eine romantische Geschichte über Drachen, die leider kaum ihr Potenzial ausgeschöpft hat.
Oh wow, das fällt mir jetzt schwer. Erst einmal: Ich habe mein Exemplar im Zuge einer Leserunde gewonnen, aber das beeinflusst meine Meinung nicht - weder positiv, noch in diesem Fall negativ. Mir fallen negative Rezensionen zunehmend schwer, weil ich selber weiß, wie hart sie treffen können. Es gibt echt viele Leute, die dieses Buch sehr, sehr lieben und für die es jetzt schon ein Jahres-Highlight ist - und das ist super! Ich freue mich immer für andere mit, wenn sie ein Buch so sehr mögen! Mich hat es leider nicht auf dem richtigen Fuß erwischt.
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, denn ein bisschen verliebt habe ich mich ja schon, als ich es in den Händen hielt. Die Aufmachung ist wunderschön, das Cover ist ein Traum und die Klappenbroschur ist so gut gelungen, da ist es ein richtiger Schatz im Bücherregal. Die ersten circa 100 Seiten haben mich auch in Begeisterung versetzt. Der "Die Schöne und das Biest" Aufhänger ist wirklich gut. Klar, dabei muss man immer kritisch beobachten, wie dieses: Er entführt sie (oder in diesem Fall: nutzt emotionale Erpressung), um sie in seiner Nähe zu haben, umgesetzt wird und ob es zu einer toxischen Beziehung führt. Ich würde sagen: In diesem Buch eher nicht der Fall. Es hätte noch besser kommuniziert werden können im Laufe des Buches, aber Ella hat gerade in den Anfangsszenen unter Beweis gestellt, dass sie durchaus ihre eigenen Entscheidungen trifft und sich durchzusetzen weiß. Außerdem konnte ich Razuls Beweggründe verstehen - was die Mittel zwar nicht besser macht, aber er weiß selbst, dass das nicht in Ordnung war. Der Schreibstil war auf den ersten 100 Seiten auch wirklich gut. Es ließ sich wunderbar flüssig lesen, die Welt war sehr lebendig geschrieben, das Setting und Worldbuilding gut ausgearbeitet. Außerdem: Drachen! Yay!
Und dann waren die ersten 100 Seiten vorbei ... Achtung, leichte Spoiler!
Razul und Ella kannten sich zu diesem Zeitpunkt ... drei Tage? Vier? Und die Liebesgeschichte war quasi erledigt. Ich meine, sie waren zu 100% ineinander verliebt, haben Sachen gesagt wie: Ohne dich ergibt mein Leben keinen Sinn mehr! Oder: Sie wollte nie wieder in einer Welt ohne ihn leben. Das war verdammt schade. Das hat für den Rest des Buches jedes romantische Kribbeln, jede Spannung rausgenommen und ihnen und dem Leser verwehrt, sie miteinander wachsen zu sehen, zu fühlen, wie sie einander näherkommen, wie sie einander vertrauen - kurzum, wie sie einander lieben. Diese Entwicklung gab es absolut nicht. Nur ein riesiger Sprung nach vorne.
Außerdem hatte sich ab Seite 100 auch der Aufhänger erledigt. Das Buch hat eine komplett andere Geschichte erzählt und die Märchennacherzählung komplett hinter sich gelassen und stattdessen eine relativ typische Heldenreise-Geschichte erzählt. Was für sich genommen nicht schlecht ist! Ich mag das. Aber ich fand es sehr schade, auf einmal eine gänzlich andere Geschichte zu lesen. Ein weiterer Punkt ist Konsistenz: Wir haben Ella als etwas ruppig, selbstsicher und vorlaut kennengelernt. In den Szenen, die sie im Dorf hatte, hat sie die Leute meistens nur angeblafft und schien nicht sehr integriert. Plötzlich wird uns erzählt, wie liebenswert und gut und geliebt sie ist, wie fürsorglich sie sich um alle kümmert. Gezeigt wird das nicht, eher das Gegenteil. Auch die Magie ist äußerst inkonsequent: Mal funktioniert sie so, mal so, dann kommt wieder was Neues (ein magischer Kleidungswechsel ...? Wirklich ...? Nur, damit sie am Ende eine schicke weiße Robe anhat ...?) und für jede Begebenheit gibt es drei unterschiedliche Erklärungen.
Dann die Nebenfiguren. Die sind nur aufgetaucht, wenn sie unbedingt plotrelevant waren, sodass ich sie beinahe vergessen habe. Sobald sie dann auch fertig waren mit ihrer Aufgabe, sind sie nie wieder erwähnt worden - obwohl sie immer noch da waren! Die Redebeiträge ihres Bruders und die Interaktion zwischen Ella und ihm (obwohl sie ihn, wie man uns erzählt, so sehr liebt) kann ich an einer Hand abzählen. Das ist schade, weil die meiner Meinung nach wirklich Potenzial hatten.
Ich hasse, hasse, hasse es diesen Punkt jetzt ansprechen zu müssen und es tut mir auch wirklich leid, aber ... ich hatte das Gefühl, dass nach Seite 100 das Lektorat ausgesetzt wurde oder dass Autorin und Lektorat keine Zeit/keine Lust mehr hatten. Der Stil wirkte unausgereift und die Wortwahl war zum Teil so unpassend, wie einem das beim Schreiben natürlich passieren kann - aber allerspätestens im Lektorat hätte das "aufgehübscht" werden müssen meiner Meinung nach. Es war außerdem zunehmend mehr "tell" und weniger "show".
Der Antagonist ... ja. Der war ... so böse und so finster und so durchtrieben und so böse und so finster und so abgrundtief und durch und durch böse und finster, dass das jedes Mal, wenn er einen Auftritt hatte, zehnmal erwähnt wurde. Und er lacht finster. Oder böse. Oder dunkel. Das hat ihn für mich leider ins Lächerliche gezogen und ich konnte die meisten Szenen mit ihm nicht wirklich ernst nehmen.
Das Ende ... darüber will ich nicht zu viel verraten. Einerseits hat es zum Rest der Geschichte gepasst, andererseits war es mir zu antiklimatisch, zu einfach, zu "Deus ex machina" mäßig.
Also, der Anfang hatte es mir wirklich angetan. Sowohl von den Figuren her, als auch stilistisch. Danach ist es für mich persönlich leider sehr stark abgeflacht. Von daher kann ich einfach nicht mehr als 2 Sterne geben, auch wenn ich gerne würde.
Zunächst einmal gefiel mir die Idee des Buches durchaus ganz gut. Ich finde Drachen toll und mochte auch die Wandler - Drachen, die sich in Menschen verwandeln - und ihre Geschichte. Zumindest theoretisch, der Lauf der Geschichte war dann doch nicht so nach meinem Geschmack.
Es begann wie "Die Schöne und das Biest", mit dem Schloss und der "Bestie", denn Razul hat keine Kontrolle mehr über sich wenn er sich in einen Drachen verwandelt. Drachen stehen in diesem Buch im Mittelpunkt und trotzdem erfährt man so wenig über sie! Sie sind seit Jahrhunderten in einem Krieg, aber Razul hatte eine Kindheit, über die man unfassbar wenig erfährt. Auch die Magie der Drachen bleibt unerforscht, auch wenn die Drachen so einiges können, zum Beispiel Prophezeiungen aussprechen und sich Kleidung anzaubern, wenn sie sich wieder in Menschen verwandeln. Ich hätte mir da mehr Details und mehr Tiefe gewünscht.
Mit Ella konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Sie ist toll in allem was sie tut, aber sie handelt so unfassbar leichtsinnig und impulsiv, dass ich mich nur über sie ärgern konnte.
Statt Handlung stehen hier mehr die Gefühle der Charaktere im Mittelpunkt, sodass man manche Szenen aus mehreren Perspektiven liest, damit einem auch ja nichts entgeht. Auch die Antagonisten haben dabei Perspektiven, was ich hier nicht so gut fand. Jedenfalls zieht das das Buch in die Länge und gerade in der zweiten Hälfte kommt die Handlung kaum voran. Und trotzdem hat mich eines stark gestört: Die Liebesgeschichte. Sie entwickelt sich viel zu schnell und bedeutet den Charakteren auch direkt so viel, dass sie füreinander sterben würden.
Es gab vor jedem Kapitel kurze Textschnipsel, die sicher schön, poetisch, geheimnisvoll ... klingen sollten, aber diese Wirkung haben sie bei mir verfehlt. Die Prophezeiungen waren auch nicht so spannend, zum einen schien ihre Bedeutung ziemlich offensichtlich und das nahm der Sache die mysteriöse Seite.
Fazit Insgesamt hat mir "Drachendunkel" leider nicht so gut gefallen wie erhofft, denn obwohl ich Drachen mag, konnten mich weder Handlung noch Schreibstil oder Charaktere wirklich überzeugen.
**Wenn Finsternis das Herz entzweit…** Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet … Quelle: carlsen.de
Meinung:
Der weiße Drache brüllte seinen unbändigen Zorn in die rauchgeschwängerte Nachtluft, die vom Lärm der tobenden Schlacht erfüllt war.
Das Cover gefällt mir recht gut, es hat zwar keinen großen Wiedererkennungswert, aber es passt zur Geschichte und man sieht eigentlich sofort, dass es sich um Drachen handelt. Man sieht den Wald und die Schuppen, man hätte meiner Meinung nach aber noch ein paar mehr Details einbauen können.
Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen, ich kam schnell weiter und habe mich auch sofort in der Geschichte verloren. Erzählt wird diese aus der dritten Person, wobei der Fokus abwechselnd auf Razul und Ella liegt, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernen kann.
Zu Beginn lernt man Razul kennen, der gegen die dunklen Drachen kämpft. Als er sich befreien kann und auf Ella trifft, weiß er, dass sie eine besondere Verbindung haben und er sie in seiner Nähe haben will.
Ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und mich riesig darauf gefreut. Was gibt es schon besseres als Drachen? Ich kann schon verraten, dass ich das Buch innerhalb von drei Tagen (was echt schnell für unter der Woche ist) ausgelesen habe. Das sagt doch schon einiges aus, oder?
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, es gab keine allzu langen Erklärungen, sondern es geht sofort mit Ella und ihrem harten Leben los. Auch die erste Begegnung mit Razul lässt nicht lange auf sich warten, wobei ich ihn da eher creepy als sonst was fand. Die ersten 120 Seiten haben etwas von Die Schöne und das Biest, da Razul Ella zwingt zu ihm aufs Schloss zu ziehen, damit er ihr Dorf weiter mit Nahrung versorgt. Dort will sie natürlich nicht sein und zeigt sich ziemlich stur. Ich mochte das, ich mag allgemein solche Geschichten, die ein wenig was von dem Märchen haben. Dadurch wurde dieses erste Drittel auch richtig gut, Ella jagt, man lernt ein wenig ihre Familie und Freunde kennen und durch Razuls Gedanken weiß man dann auch, was eigentlich mit ihm los ist.
Er hat die Dunkelheit in sich nicht unter Kontrolle, das ist klar, aber ich habe irgendwie ständig darauf gewartet, dass er irgendwas total zerstört oder jemanden zerfleischt. Das wär für das Genre vielleicht zu viel gewesen, aber ich habs mir trotzdem gewunschen. Irgendwie muss dieser, nennen wir es Bann, zu brechen sein und man erfährt erst recht spät, wie es funktioniert. Vor jedem Kapitel gibt es aber Auszüge aus dem Lied und den Chroniken der Drachen, wodurch man sich als Leser sehr viel zusammenreimen kann. Diese Stellen fand ich echt gut geschrieben und auch informativ, man wurde nicht komplett im Dunkeln gelassen, bekam aber auch nicht alles auf dem Silbertablet serviert.
Was ich ein wenig zu schnell fand, war die Liebesgeschichte. Zwar ist immer die Rede davon, dass ein Drache seinen Seelenverwandten erkennt sobald er ihn sieht, aber ich glaube nicht, dass das auch auf Menschen zutrifft. Die beiden kennen sich also ein, zwei Wochen, leben seit zwei Tagen zusammen und schon sprechen beide von der großen Liebe und können ohne den anderen nicht mehr. Ich habe später gespürt, wie sehr sie sich mögen, aber die Gefühle kamen am Anfang einfach gar nicht rüber und ich hab die Anziehung zwischen den beiden einfach null verstanden. Das fand ich ein wenig schade.
Viele Rezensenten schrieben, dass das Buch dann langweilig wurde, aber ich finde das gar nicht. Ich habe so viele Seiten an einem Tag davon gelesen, wie schon lange vorher nicht mehr und ich hatte nie das Gefühl, dass irgendwas langweilig war. Klar, es ist im Mittelteil viel Reisen, aber dennoch passieren auch andere Dinge, die es dann doch wieder spannend machen. Ich habe mich durchwegs unterhalten gefühlt und kann mich nicht beklagen.
Vor allem als dann das letzte Drittel begonnen hat und somit auch der Endkampft immer näher rückte. Die Autorin hat hier einen ganz anderen Ansatz gewählt, als ich es mir gedacht hätte. Noch in keinem Buch habe ich etwas Ähnliches gelesen, aber die Idee, wie der Konflikt am Ende aufgehoben wurde, war richtig genial. Nicht langweilig oder unrealistisch, es ergab alles Sinn und hat mir gefallen. Allerdings hätte ich gerne noch mehr von den anderen Drachen gelesen. Und ein paar Fragen blieben auch offen, z.B. was ist mit Tabor und Trexos geschehen? Was ist aus ihrer restlichen Familie geworden? Wo gehen die Drachen jetzt hin? Was passiert mit Verex? All die Nebenfiguren haben keinen würdigen Abschluss erhalten, da hätte ich mir noch mehr gewunschen.
Fazit:
Das Buch hat mich, bis auf die paar Kritikpunkte, richtig begeistern können. Ich hätte sogar noch einen zweiten Teil davon gelesen, aber so ist es auch ok. Ich mochte es, wie die Drachen hier dargestellt wurden und wie der Konflikt am Ende behoben wurde. Es war einfach mal was anderes. Ich geben dem Buch daher 4 Sterne.
Lange Zeit habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Nun konnte ich es vor einigen Wochen von meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) befreien. "Drachendunkel - Die Legende von Illestia" von Eyrisha Summers erzählt von einer fantasievollen Legende. Von einem Mädchen, das für ihre Familie kämpft und über sich hinauswächst und einer Liebe, die sehr an das Märchen "Die Schöne und das Biest" erinnert.
Doch obwohl die Handlung zu Beginn des Buches sehr an das Märchen erinnert, verlor man den Bezug zur Handlung zunehmend. Es gab keinen direkten Faden, kaum Plottwists und das große Finale war enttäuschend. Ich mochte die Grundidee und auch die Parallelen zu "Die Schöne und das Biest". Ich hätte mir mehr von der Fantasywelt gewünscht. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich verstanden hatte, wer nun zu den guten und zu den bösen Drachen gehörte. Die Drachenwelt kam mir ebenfalls zu kurz.
Protagonistin Ella lernt man nervig und quengelig kennen. Sie verhielt sich für ihr Alter oft noch kindisch. Immer mehr wächst sie jedoch über sich hinaus und wird gegen Ende des Buches fast schon als heilig und perfekt dargestellt, was ich kaum nachvollziehen konnte. Zu Ella und Razul konnte ich kaum eine Beziehung aufbauen, da sie nur wenig miteinander kommunizierten und viele Kapitel voneinander weggelaufen sind oder auf der Flucht waren und nur wenige Dialoge führten. Die vielen Sichtwechsel erschwerten es mir leider auch, mich auf einen Charakter und seine Handlungsvorgänge zu fokussieren. Außerdem sprachen Ella und Razul bereits nach wenigen Kapiteln von sich lieben, was meiner Meinung nach zu zeitig gesagt wurde.
Der Schreibstil der Autorin hat mir soweit ganz gut gefallen, wobei man ihn nicht mit einem so großartigen Schreibstil wie von Sarah J. Maas, Holly Black oder Jennifer L. Armentrout vergleichen könnte.
Das Cover ist ein richtiger Blickfang! Ich liebe es! Es sieht so schön und märchenhaft aus. Es passt zudem zur Handlung, was ich immer sehr vorteilhaft finde. Allerdings stehen im Buch die Farben weiß und schwarz im Vordergrund und nicht grün.
Die Geschichte hat viel Potential und wird sicherlich einige Leser finden, die das Buch lieben werden, aber man darf nicht zu viel erwarten. Ich finde, dass die Autorin die Geschichte nicht genügend ausgeschöpft hat. Das Buch konnte mich für einige Stunden gut unterhalten, weswegen ich es noch mit drei Sternen bewertet habe.
Bei der Carlsen- Nacht auf Instagram wurde dieses Buch und zwei weitere vorgestellt, die Geschichte klang einfach schön. Drachen sind einfach so vielseitige Geschöpfe und bieten so viele Möglichkeiten in die sich die Geschichte entwickeln kann. Auch die ganze Aufmachung des Buches ist einfach wunderschön. Allein dieses Cover hat mich ja schon total begeistert und ich hab mich sehr darauf gefreut es zu lesen.
Der Anfang liest sich auch eigentlich sehr gut, es wird schnell klar das Ella eine Kämpferin ist die ihre Familie umsorgt und beschützt. Während Razul schon einiges erlebt hat und viele ertragen und mitansehen musste. Die erste Begegnung zwischen den beiden, war ziemlich kurz. Danach ruft er sie sich zu sich auf die Burg und das ganze wird zu einer Schönen und Biest Geschichte.
Allerdings muss ich gestehen, dass mich hier die Begeisterung für das Buch total verlassen hat. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden … es ist keine Geschichte. Die sehen sich, erkennen das der andere ihr Partner fürs Leben ist und fertig. Keine scheuen Blicke, keine beinahe küsse, keine große Sehnsucht. Es geht mir viel zu fix und mir fehlte jegliches Gefühl. Die Liebe zwischen den beiden war für mich so absolut nicht nachvollziehbar und hat mich dementsprechend auch kalt gelassen. Was halt wirklich schade ist, denn die Liebe zwischen den beiden zieht sich durch das ganze Buch.
Dann gibt es natürlich noch einen Bösen in diesem Buch, und der ist ja soo böse und finster, hat eine so fiese Lache. Das war ein Bösewicht, wie man ihn aus Märchen kennt. Total überzogen, eine recht kindliche Darstellung. Er war vor allem recht passiv, er hat mehr beobachtet als wirklich zu handeln. Dadurch fehlte dem ganzen auch ein bisschen das Drama.
Die Nebencharaktere in dem Buch waren auch dezent unnötig. Die kamen nur ins Gespräch, wenn sie damit die Handlung voran brachten, ansonsten verschwanden die einfach wieder. Sie waren unausgereift und eindimensional.
Ich fand nachdem sie zu ihm auf das Schloss zog, wurden vor allem Ella und Razul sehr eindimensional. Sie sahen nur den jeweils anderen und alles andere blieb total auf der Strecke.
Auch der Finale Kampf war mir zu einfach. Viele Probleme wurden entweder nicht richtig erklärt oder man musste das halt so hinnehmen.
Fazit
So leid mir das tut, aber dieses Buch ist der totale Flop. So schön es auch aussieht, diese Geschichte konnte mich null fesseln, die Liebesgeschichte hat mich null berührt. Nach 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, weil es mich so gar nicht gefesselt hat.
Ich bin nicht der größte Drachenfan, aber ich weiß, dass die Autorin schreiben kann. Ich habe vor zwei Jahren bereits ein Jahreshighlight gelesen, umso neugieriger war ich auf ihr neuestes Werk! Mir hat Ellas und Razuls Geschichte unglaublich gut gefallen. Ich stehe sowieso auf starke weibliche Protagonisten und wenn dann noch ein heißer attraktiver männlicher Drache dazukommt, muss schon einiges geschehen, dass ich die Geschichte abgrundtief hasse. E. Summers konnte mich mit ihrem Schreibstil wieder einmal von ihrem Können überzeugen. Sie schreibt wunderschön, leicht metaphorisch und märchenhaft, aber dennoch wird sie nicht müde, den Charakteren Steine in den Weg zu legen! Besonders gut gefällt es mir, dass nicht nur Ella und Razul ihren Anteil an der Geschichte bekommen, sondern auch in den Kopf des Bösewichts darf der Leser eintauchen. Ella ist eine junge Frau, die selbstloser nicht sein könnte, eine junge Kriegerin, die das Wohl ihrer Dorfs und ihrer Familie über ihr eigenes stellt, sich nicht für einen Mann verstellen will, der sie zu verändern und einzufangen sucht! Sie möchte frei sein, jagen, rennen und sich nicht an einen Kamin setzen, Kinder bekommen und die ruhige Frau in Nöten spielen! Sie ist wild und ungezähmt! Ihr gegenüber steht Razul, ein Drache, der vor der Dunkelheit geflohen ist, die immer lauter in seinem Inneren schreit! Ihm befiehlt zurückzukehren, um jedes Licht zu ersticken! Um zu unterwerfen und zu töten! Die Beiden einzeln sind schon großartig, aber zusammen sind sie unschlagbar! Ich habe ihre Interaktionen miteinander sehr geliebt! Ihre Schlagabtäusche, ihre zärtlichen und leisen Momente und ihre Hingabe! Manche finden es Insta Love mäßig, aber ich liebe es! Ich habe eine Geschichte gebraucht, in der die Charaktere nicht gegeneinander ankämpfen, ein ewiges Hin und Her besteht und jede Sekunde alles zerbrechen und allen um die Ohren fliegen könnte! Ich wollte eine Geschichte, in der die romantische allesverzehrende Liebe im Fokus steht! Neben dieser romantischen Vorstellung eines Seelenverwandten, der alles zum Guten wenden kann, konnte mich auch die Handlung mehr als überzeugen! Es ging Hoch her! Siege, Niederlagen, traurige Szenen, die mir beinahe Tränen in die Augen getrieben haben und dann ein Kampf, der beweist, dass nicht notwendigerweise Blut vergossen werden muss! Insgesamt hat E. Summers ein wunderbares märchenhaftes und emotionales Buch geschrieben, das den ewigen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit porträtiert, eine romantische verzehrende Liebesgeschichte und wunderbare Drachen, die Lust auf mehr machen! Ich habe die Geschichte sehr genossen und kann nur 5/5 Sterne vergeben!
Rezension "Drachendunkel. Die Legende von Illestia" von Eyrisha Summers
"Der Mann will dich lieben, doch der Drache will dein Blut"
Seit Skyrim bin ich ein großer Drachenfan und freute mich sehr, als mir netgalley ein Rezensionsexemplar von Drachendunkel zur Verfügung stellte. Vielen Dank dafür!
Worum geht's denn überhaupt? Ganz klar: um Drachen. (Wer hätte das gedacht 😁) Aber dahinter steckt viel mehr, denn die Autorin hat ganz geschickt eine herzzerreißende Liebesgeschichte miteingefädelt.
Unsere Protagonistin Ella hat eine starke Persönlichkeit und opfert sich für ihre Familie und Freunde und geht der Anforderung des Weißdrachens Razul nach. Sie begleitet ihn auf sein Schloss .. na, kommt euch da etwas bekannt vor? 🥀 Ich hatte öfters mal den guten alten Disney-Klassiker im Kopf, zu dem die Story mehrere Parallelen aufweist.
Die Autorin hat mir das Aussehen der Drachen nur durch ihre ausdrucksstarken Beschreibungen in den Kopf gepflanzt und so ihren eigenen kleinen Film geschaffen. Das Buch gehört definitiv in die High Fantasy-Schublade, denn neben den fabelhaften Drachen gibt es noch diverse andere Geschöpfe, die Tieren aus unserer Tierwelt zwar ähneln, aber alles andere als friedlich sind.
Razul, das Oberhaupt der Weißdrachen mochte ich sehr. In meinem Kopf hatte er immer eine (positiv) mysteriöse Aura um sich und auch sein Verhalten war im Großen und Ganzen "drachenstark".
Das Buch beinhaltet viel Action, viele Kampfszenen, in denen sich Ella beweisen muss, aber die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir ein paar Liebesszenen, speziell die Dialoge zu kitschig waren und ich es mir nicht nehmen lies, diese meinem Mann theatralisch vorzutragen. (Vielleicht sollte ich doch mal über eine Umschulung zur Theaterdarstellerin nachdenken..)
Ich mochte die Story, ABER! Zu viel Liebeskitsch, zu viele langgezogene Szenen und das Ende war .. okay. Dafür war der Schreibstil angenehm, die Kapitel hatten eine passende Länge und ich hab mich in der Welt voller Drachen wohl gefühlt.
Nach langer Überlegung bewerte ich das Buch mit 3,5 Sternen. Eine Leseempfehlung gibt's für alle, die auf Drachen stehen und gerne in fantasyreiche Welten fliehen.
Leider ein Flop. 😢 Die Geschichte hat sehr stark begonnen, aber leider genauso stark nach ca. 1/3 nachgelassen. Durch die letzten 100 Seiten musste ich mich echt quälen. Mir kam es so vor, als ob nur die ersten 130 Seiten das Lektorat durchlaufen haben und der Rest sich noch in der Rohfassung befindet.
Eyrisha Summers - Drachendunkel - Die Legende von Illestia . Die Bestie in mir brüllte ebenfalls . Klappentext: Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet … . Als erstes möchte ich mich bei Netgalley und dem Impress Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. . Eyrisha Summers war mir kein Begriff, aber das Buch Drachendunkel sah man auf Bookstagram überall. Ich war sehr angetan vom Klappentext und Drachen waren schon immer eine Leidenschaft in Büchern von mir. . Ich finde den Schreibstil von Eyrisha Summers sehr angenehm und leicht. Ich kam relativ rasch in die Geschichte, und das Setting ist ebenfalls wunderbar aufgebaut. Man lernt die Welt und die Geschichte der Drachen kennen. Wunderbar! . Meine größten Kritikpunkte gibt es aufgrund der Protagonisten und der Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte ging mir einfach viel zu schnell und manche Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Da fehlte so viel Gefühl und Liebe in dem Buch, obwohl die Protagonisten so schwer verliebt in einander waren. Das Schicksal hat sie zusammengebracht und ihre Herzen sind füreinander bestimmt. Ja, mag schon sein, aber wo bleibt mein Kribbeln im Magen? Die Atemnot und das brennen in den Organgen - die Gänsehaut auf meinem Arm? . Für mich war aufgrund manch fehlender Empathie der Protagonisten es schwierig Bezug aufzubauen. Ella wurde zB. von einem Tag auf den anderen gezwungen in das Schloss von Razul zu ziehen und ihre Familie und das Dorf zu verlassen. Ella empfand keine Trauer und vergoss keine Träne. Eher im Gegenteil, am ersten Abend verspürte sie bereits diese Anziehungskraft zu Razul. . Die Handlung wurde ab der Mitte immer verwirrender und als Leser fühlte ich mich wie in einem Labyrinth. Es waren so viele Fragezeichen in meinem Kopf, die ein „Ich lese den Absatz nochmal“ nicht beantwortet haben. . Am allerwenigsten verstand ich diesen Kampf zwischen Bestie (Drachen) und Ella. Ella hatte ihre Bestie im Griff und anstatt man liest, dass Fliegen einfach schön ist, liest man ständig diesen Kampf zwischen Bestie und Ella. . Man könnte ein Trinkspiel aus der Geschichte machen, immer wenn der Satz kommt „Die Bestie in mir“ - TRINK! Man würde es nicht über das erste Drittel des Buches schaffen! . Ich hätte dem Buch gerne 3 Sterne gegeben aber schlussendlich war es dann eine Qual es fertig zu lesen. Wenn mir zum Ende hin egal ist ob Protagonisten nun sterben oder doch überleben, dann hat das Buch es definitiv nicht in mein Herz geschafft. . 2 Sterne gibt es weil ich die Idee wahnsinnig toll fand. Auch das Setting empfand ich am Anfang wunderbar und vor allem war ich von der Namensauswahl fasziniert! Razul, Maphradun … das klang alles sehr episch! . 2 ⭐️ / 5 ⭐️ . Cover: Ich liebe dieses Cover! Es schreit förmlich nach Drachen und die Schuppen darauf finde ich passend gewählt und auch perfekt eingesetzt. Auch die Schrift, die gewählt wurde finde ich passend und es wirkt sehr sehr fantasievoll und edel. . 5 ⭐️ / 5 ⭐️
Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …
Meinung
Wenn Finsternis das Herz entzweit...
"Drachendunkel - Die Legende von Illestia" ist eine gefühlvolle High Fantasy Erzählung von Eyrisha Summers. Das Buch ist am 5. März 2020 im Carlsen Verlag erschienen, umfasst 368 Seiten, ist als ebook oder als Broschur erhältlich und ab 16 Jahren empfohlen. Die Autorin hat schon so einige Bücher veröffentlicht. Für mich war dies das erste Buch von ihr. Der erste Drache, der seine Schwingen schützend über die Auen von Maphradun hielt, war Windsom. Mit seiner Drachenmagie hielt er den Winter fern. Immerwährend waren die Wiesen saftig grün, die Blumen erfreuend bunt, die Bäume gesegnet mit Früchte und die Felder voller Getreide. Die Magie hielt alles Schlechte fern, bis die Dunklen kamen und Finsternis brachten. Die Drachen zogen in die Schlacht um die Sommerlande zu schützen, doch die Finsternis war tückisch, nistete sich in ihren Herzen ein und zog sie auf die dunkle Seite. Doch es gibt Hoffnung...
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Der Leser startet mit einem Prolog in die Erzählung, in welchem er eine Begebenheit vergangener Tage miterlebt und so etwas über das Schicksal der Drachen erfährt. Danach lernt er Ellianne Zelphiras kennen. Sie lebt in einer unwirtlichen Gegend und schafft es kaum sich und ihre zwei jüngeren Brüder mit Nahrung zu versorgen. Sie begegnet Razul vom Clan der Weißdrachen welcher, zurückgekehrt aus der Schlacht, wieder über die Menschen wachen will. Als Gegenleistung fordert er Ellianne und so nehmen die Dinge ihren Lauf! Drachen sind für mich faszinierende Wesen. Egal ob Drachen an sich oder welche die sich in menschliche Gestalt wandeln können. Sie tragen oft eine immense Vielschichtigkeit in sich und verkörpern sowohl gut als auch böse. So ist Razul ein guter Mann, aber den Drachen in sich hat er nicht im Griff, da sich die Finsternis des Feindes eingeschlichen hat.
Ellianne hat er aus einem bestimmten Grund ausgewählt. Sie ist mutig, stark, aufopferungsvoll und pflichtbewusst - eine Kämpfernatur die sich nicht unterkriegen lässt. Beide Protagonisten kann der Bücherliebhaber verstehen und schnell Sympathie für sie entwickeln. Die Autorin hat mich gut in die von ihr erdachte Welt geleitet, sie grob umrissen ohne sich dabei in zu viele Details zu verlieren. Das erste Drittel des Buches hat mich gleich gefangen und für sich eingenommen. Die Charaktere hocken nicht auf Geheimnissen sondern spielen mit offenen Karten. Liebe entfaltet sich offen und es gibt kein ewiges hin und her wie man es öfter in solchen Geschichten erlebt. Zwar passiert dies sehr schnell, ist aber einer besonderen Verbindung geschuldet. Den Handlungsverlauf insgesamt fand ich ansprechend. Spannungsgeladen wäre das falsche Wort, aber eine neugierige Grundspannung war für mich vorhanden.
Vor der Mitte hat die Euphorie und Bannkraft nachgelassen, obwohl ich das Geschehen gefällig fand. Den Grund dafür kann ich nicht genau benennen, aber die Story hat mich ein wenig verloren. Nach einer Weile wurde ich wieder in die Geschichte gezogen und war neugierig wie es letztlich enden wird. Das letzte Drittel war nicht so stark wie das erste, doch es hat mir auch gefallen. Das Finale war weniger episch und aufregend wie vorgestellt. Eine ersehnte überraschende Wendung tauchte nicht auf. Man ahnt ein wenig worauf es hinauslaufen könnte und die Autorin hat das Ende auf ihre eigene Art und Weise gestaltet. Ein paar kleine Fragen blieben für mich im Raum stehen. Zuletzt gibt ein Epilog einen kurzen Einblick in die Zukunft. Als ich das Buch zuschlug, blieb ich doch zufrieden zurück. Grundsätzlich handelt es sich um einen Einzelband. Die Welt bietet aber auf jeden Fall Potential für weitere Erzählungen die ich ebenfalls zur Hand nehmen würde.
Erzählt wird sowohl von Ellianne als auch von Razul. Ihre Gedanken und Gefühle kann man daher gut nachvollziehen. Dazwischen kommen auch die Antagonisten zu Wort. Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Klar, unkompliziert, einnehmend und flüssig geht es durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Jedes Kapitel wird mit einem Auszug aus den Chroniken der Drachen oder dem hohen Lied der Drachen eingeleitet.
Fazit: "Drachendunkel - Die Legende von Illestia" ist eine gefühlvolle High Fantasy Erzählung von Eyrisha Summers. Drachen sind für mich faszinierende Wesen. Die Autorin hat mich gut in die von ihr erdachte Welt geleitet und mir eine ansprechende Geschichte erzählt. Nach einer Weile ließ die anfängliche Euphorie und Bannkraft nach, doch nach einiger Zeit konnte ich mich wieder in der Geschichte einfinden. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Sie kamen von den Sternen - ihr Licht heller als die Strahlen der Wintersonne. Ihre Magie voller Wunder und Kraft. Sie hatten sich in den Sommerlanden niedergelassen und waren zu Hütern der Menschen geworden. In dunkler Not standen sie den winzigen Wesen bei, brachten sie auf den rechten Pfad..."
Eine Drachengeschichte hatte ich schon länger nicht mehr, daher war ich gespannt was mich jetzt hier erwartet.
An sich fand ich das Setting ganz gut, obwohl ich anfangs mal kurz an die Schöne und das Biest denken musste. Ich fand am Kapitelanfang die angebrachten Schnipsel aus den Chroniken der Drachen sehr gut. So hat man teilweise das ein oder andere noch erfahren oder konnte selber im weiteren Verlauf mit der Geschichte eins und eins zusammenzählen. Denn diese Auszüge waren informativ. Der Schreibstil ist zwar angenehm und es wird ausreichend beschrieben, aber streckenweise viel zu ausführlich. Da hätte eine noch bessere Schilderung des Worldbildung besser getan, ich hatte da teils meine Schwierigkeiten. Den Einstieg in die Geschichte fand ich noch ganz gut aber im des weiteren Verlauf hatte ich immer das Gefühl etwas verpasst zu haben. Mir hat was gefehlt. Zum einen die Liebesgeschichte zwischen Razul und Ella. Keine Emotionen. Keine Gänsehaut. Da hat mir richtig viel gefehlt. Gesehen und Partner fürs Leben. Für mich hat sich der Klapptext ganz anders angehört als die eigentliche Geschichte war, daher hatte ich auch ganz andere Erwartungen an das Buch gehabt. Schon auf der ersten Seite wird klar, die Geschichte wird teils in eine ganz andere Richtung laufen.
An sich wie oben erwähnt fand ich das Setting nicht schlecht Aber vieles wurde Zuviel beschrieben. genauso wie der innere Kampf bei Ella später, für den es keinen Grund gab, las sich irgendwann sehr anstrengend.
Vom Schreibstil her würde ich wohl vielleicht nochmal ein anderes Buch der Autorin ausprobieren.
Dieses Buch hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut.
Der Einstieg in diese faszinierende Geschichte erinnerte mich ein wenig an "die Schöne und das Biest", doch ändert sich dann der Verlauf. Die Atmosphäre aus klirrender Winterkälte und düsteren Wäldern hat mich sofort mitgerissen.
Die beiden Protagonisten gewinnen schnell an Sympathie. Ella, mit ihrem durch und durch gutem Herzen, enzspricht einer märchenhaften Heldin, ohne überzogen zu wirken und schnell mehr Schultern muss als erwartet. Razul der Drachenwandler kämpft gegen die Zwänge an, denen sein Drache unterworfen wurde. Ella ist ihm hierbei eine große Hilfe und gleichzeitig seine größte Sorge.
Die Liebesgeschichte in diesem Buch ist etwas Besonderes. Zur Abwechslung werden keine Geheimnisse vorenthalten und es gibt kein hin und her aus Zurückweisungen und gegenseitigen Verletzungen. Beide sind sich schnell ihre Gefühle bewusst und nehmen diese auch an. Dies mag etwas schnell wirken, doch werden die Emotionen so schön in die Geschichte gewoben, dass man die Liebe und Anziehung spüren kann. Dies ist umso beachtlicher, da das Buch völlig ohne erotische Szenen auskommt, um die Anziehung zusätzlich zu untermauern. Mit berührenden Worten, die außerhalb dieses märchenhaften Settings vielleicht etwas kitschig wirken (hier aber unglaublich gut passen) schafft Eyrisha Summers eine ganz besondere Stimmung.
Die Haupthandlung dreht sich um die Bekämpfung eines bedrohlichen Feindes. Der Verlauf dieser Geschichte wartet mit stetig steigender Spannung auf und bringt die ein oder andere unerwartete Entwicklung.
Die märchenhafte Erzählung ist klar in Gut und Böse getrennt, durch den leicht düsteren Hauch, der auf dem ganzen Setting liegt, ist dieses Buch nicht nur für jugendliche Leser/innen interessant.
2.5-3⭐️ Hm, das war leider nicht so meins. An sich ein relativ gutes Buch, gerade die Idee fand ich soo gut!😍 Aber die Umsetzung…
Also von Spannung kann man bei dieser Geschichte wirklich nicht reden… Es war einfach absolut langweilig und es ist wirklich NICHTS passiert☹️
Die Liebesgeschichte war schon seehr märchenhaft und kitschig, aber wenn man das mag, sicher sehr süss.
Razul habe ich im Laufe des Buches überhaupt nicht kennengelernt. Er ist mir unglaublich fremd geblieben, wohingegen Ella super toll war!💚 Ich mochte sie total, gerade ihre starke Art, aber teilweise waren auch bei ihr (und eigentlich allen Charakteren) extrem kitschige und stereotypische Vergleiche vorhanden.
Ansonsten war der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, weil er total „altmodisch“ war, an sich aber eigentlich cool, gerade weil das Buch dadurch sehr märchenähnlich wird🥰
Alles in allem aber konnte es mich leider nicht wirklich überzeugen, ich kann das Buch aber empfehlen, wenn ihr mit Fantasy anfangen wollt oder eine schöne Legende lesen möchtet🥰
Eine wunderbare Fantasygeschichte für junge Erwachsene aber auch für alle anderen die Fantasy lieben. Mit Spannung habe ich die Geschichte von Anfang bis Ende verfolgt.
Ella und Razul die Hauptpersonen der Geschichte gefielen mir in ihren Rollen sehr gut. Ihre Stärke, ihre Bereitschaft für etwas zu kämpfen und auch ihre Persönlichkeiten haben mich sehr angesprochen.
Dann der Fluch, die Kombination mit Drachen und ein starkes Band der Liebe.
Es war einfach schön zu lesen, ich liebe solche Geschichten und diese war sehr gut umgesetzt, so dass ich von Anfang bis zum Ende voll eintauchen konnte.
Auch das magische kam nicht zu kurz und die bildhafte erzählweise konnte mich voll und ganz begeister.
„Schhhh….sag jetzt nichts“ Cringer gehts kaum, tut mir leid. Super idee die total blöde umgesetzt wurde. Verlieben sich nach zwei tagen, ella leidet unter maincharacter syndrom- so besonders ist die. Generell einfach nicht gut, ich würde es keinem ans herz legen das zu lesen
Ich bin zuerst aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden, das mich sofort auf Anhieb angesprochen hat. Der Titel an sich harmoniert schon wunderbar mit den Farben, und die Tatsache, dass diese ozeangrünen Schuppen auf dem Cover abgebildet sind, und im Hintergrund auch ein Wald „hindurchscheint“, sorgt dafür, dass das Feeling der ganzen Story eigentlich schon beim Anblick des Buches perfekt rübergebracht wird.
Vom Inneren kann ich zwar nicht sagen, dass es super aufwendig gestaltet wurde (also vom Äußeren her, nicht vom Inhalt!), aber an jedem Kapitelanfang sieht man ein Dreieck, das in drei Teile geteilt ist, und das ganze Buch über habe ich mir so ein Drachenherz vorgestellt, weil öfter mal davon die Rede ist, dass ein Drachenherz auch drei Teile hat.
Außerdem waren vor jedem Kapitel Auszüge aus den sogenannten Chroniken der Drachen oder aus dem Hohelied der Drachen, und teilweise waren da auch wirklich schöne Zitate dabei, was das Leseerlebnis noch mal bezaubernder gemacht hat.
Der Erzählstil
Trotz aller Begeisterung, die das Buch und die Geschichte an sich in mir hervorgerufen haben, muss ich zugeben, dass ich nicht von Anfang an super gut mit dem Schreibstil klargekommen bin. Zunächst waren mir da einfach zu viele Namen, von denen ich noch nie gehört hatte – dabei geht es gar nicht mal so sehr um die Namen der Charaktere, sondern vielmehr um die der Orte, deren Namen mir sofort nach dem Beenden des Buches schon wieder entfallen sind.
Als ich mich dann aber ein bisschen darauf eingestellt hatte und auch die Orte auseinanderhalten konnte, habe ich mich auch mehr auf die Geschichte selbst einstellen können. Da ist mir dann besonders aufgefallen, wie viel Liebe zum Detail die Autorin im Erstellen der Fantasywelt bewiesen hat. Sie hat sich wunderbar darauf verstanden, ein klares Bild vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen, und das nur durch Worte. Anfangs hat es mich dann noch gestört, dass ziemlich häufig die Wörter „Iriden“ und „türmen“ vorkamen, weil ich diese einfach nicht so gewöhnt bin, aber letztendlich war das eben auch nur Gewöhnungssache.
Außerdem wurde stetig eine Spannung aufgebaut, die sich immer weiter zugespitzt hat, und da auch die Gefühle der einzelnen Charaktere so gut ausgedrückt wurden, dass die Welt um mich herum in den Hintergrund getreten ist, während ich alle Emotionen nachempfunden habe.
Die Handlung
Ganz am Anfang hat mich die Geschichte noch ein bisschen an „Das Reich der sieben Höfe“ erinnert, aber ich habe schon bald gemerkt, dass das die einzige Ähnlichkeit ist, die ich zu einem anderen mir bereits bekannten Buch entdeckt habe, und selbst das war eher zufällig – ich suche ja nicht explizit nach Fehlern oder Dingen, die mich stören, wenn ich ein Buch lese.
Der Handlungsstrang, der sich die ganze Zeit über wie ein roter Faden durch die Geschichte geschlängelt hat, war ansonsten wirklich sehr gut ausgearbeitet. Ich wurde als Leserin zunächst auf die Welt vorbereitet. Zwar keinesfalls so, dass alles sofort erklärt wurde, denn einige Dinge sind mir auch erst später klargeworden, aber trotzdem so, dass ich nicht völlig unvorbereitet in die Welt von Ella und Razul eingetaucht bin.
Ganz am Anfang wurde ich erst ein bisschen mit Ella bekannt gemacht, die in einem kleinen Dorf lebt, das schon seit vielen Jahren keinen Sommer mehr erlebt hat und dessen Bewohner dementsprechend verzweifelt um ihre Nahrung kämpfen müssen. Besonders mochte ich die Gestaltung der Welt an sich. Der Feuerwald in der Nähe von Ellas Dorf, die anderen Pflanzen und Tiere waren völlig neu für mich und trotzdem auf Anhieb vertraut.
Die Spannung wurde mit jedem Ereignis, das Ella und Razul zugestoßen ist, größer, und es gab einige Plot-Twists, die mir wirklich großes Herzklopfen verursacht haben. Ella ist im Grunde genommen völlig unvorbereitet auf die ganze Sache mit den Drachen und dem Krieg gewesen, als sie auch schon mit hineingezogen wurde, und so hatte ich als Leserin die Möglichkeit, gemeinsam mit ihr mehr über diese magische Welt zu erfahren, in die ich mit ihr gemeinsam abgetaucht bin.
Auch romantische Szenen kamen nicht zu kurz. Obwohl sich das ganze Buch innerhalb weniger Wochen abgespielt hat, kann ich nicht behaupten, dass mir die Annäherung von Ella und Razul zu schnell ging. Klar, sie kannten sich wirklich noch nicht lange, als sie gemerkt haben, was sie füreinander empfinden, aber irgendwie ist in der Zwischenzeit auch so viel passiert, das sie einander nähergebracht hat, dass ich die schnelle Entwicklung ihrer Liebesbeziehung kaum bemerkt habe. Erotische Szenen gab es keine in dem Buch, und das war auch gut so, denn dann hätte alles sehr schnell übertrieben und unrealistisch angemutet, von daher war es also genau so gut, wie es war.
Die Charaktere
Ella war eine wirklich starke Protagonistin. Sie musste schon früh lernen, an erster Stelle für ihre Liebsten zu sorgen, besonders für ihre beiden jüngeren Brüder und die alte Barka, die sie nach dem Tod ihrer Eltern bei sich aufgenommen hat, und gleichzeitig mit ihrem mitfühlenden und liebenswürdigen Wesen war sie mir somit auf der Stelle sympathisch. Sie hat stets selbstlos gehandelt, nie egoistisch, und konnte es nicht ertragen, etwas zu besitzen oder zu sich zu nehmen, das mehr ist als die anderen Bewohner ihres Dorfes haben. Ihre größte Stärke ist und bleibt die Liebe, denn sie ist es immer wieder in der Geschichte, die ihr Kraft gibt. Trotzdem ist sie jedoch nicht so sanft und ruhig, wie es bei dieser Beschreibung vielleicht den Anschein macht. Nein, sie hat ein sehr flammendes Temperament und ist durchaus dazu in der Lage, andere zu verletzen, aber wenn sie davon überzeugt ist, dass es das wert ist, dann kann sie ihren Stolz nicht dazu überwinden, sich zu entschuldigen.
Auch Razul fand ich von Anfang an einfach großartig. Er ist ein Kämpfer, ein Krieger, und doch hat er eine allzu große Seite in sich, die er nicht kontrollieren kann und die zu etwas Dunklerem strebt als sein Herz. Im Grunde genommen war er schon die ganze Zeit von dieser Dunkelheit in sich gebrochen, denn er musste ständig um sich selbst fürchten und Angst vor dem haben, was passieren würde, wenn er die Dunkelheit nicht mehr im Griff hätte. Seine Begegnung mit Ella hat ihn auf dieser Ebene grundlegend verändert und er macht eine sehr starke Entwicklung durch, und das nur, weil er eine Frau an seiner Seite hat, die mit ihrer Liebe geradezu um sich wirft und jeden in ihren Bann zieht, und so eben auch Razul.
Insgesamt haben mir die Charaktere also wirklich gut gefallen, obwohl sie für meinen Geschmack doch ein bisschen zu flach waren. Ich hätte besonders bei Ella ein bisschen mehr Tiefe erwartet, mehr über sie selbst herausgefunden und über die Person, die sie vor ihrer Begegnung mit Razul war. Das ist leider in bisschen zu sehr in den Hintergrund gerückt und ich hätte mich sehr gefreut, wenn ich noch ein bisschen über ihre Vergangenheit hätte erfahren dürfen.
Fazit
„Drachendunkel – Die Legende von Illestia“ hat mir wirklich gut gefallen, was allein schon daran erkennbar ist, dass ich es innerhalb von einem Tag durchgelesen habe. Es ist eine wirklich herzzerreißende Geschichte für alle Fantasy-Fans, die gleichzeitig auf eine scheinbar zum Scheitern erklärte Liebesgeschichte stehen, welche auch beim Leser ein großes Gefühlschaos zurücklässt.
Klappentext: „Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …“
Meine Meinung: 8 von 10 Sternen
Die Geschichte hat mich am Anfang an „Die Schöne und das Biest“ erinnert, verläuft aber nach kurzer Zeit vollkommen anders als das Märchen. Die Welt, die Eyrisha Summers geschaffen hat, fand ich sehr interessant und hätte gerne mehr darüber erfahren. Ich fand die Idee hinter der Liebe der Drachen und die Entstehung des dunklen Drachen sehr gelungen und einzigartig. Der Schreibstil war leicht und bildhaft, wodurch das Lesen sehr einfach gemacht wurde und ich durch die Seiten geflogen bin. Dabei war die Spannung immer vorhanden und nahm zum Ende hin noch einmal richtig zu. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe die Geschichte mit ihnen zusammen erlebt und empfunden. Die Gefühle wurden ausgesprochen gut und realistisch dargestellt. Ella ist vom Charakter her wie eine typische Märchenheldin, mit gutem Herz und Kämpfergeist. Razul hingegen kämpft gegen seine inneren Dämonen an, wobei seine liebevolle Seite aber trotzdem noch deutlich erkennbar ist. Die Liebesgeschichte von Ella und Razul fand ich wunderschön. Zudem hat es mir gefallen, dass die beiden keine Geheimnisse voreinander hatten und es ,wie so oft in Liebesgeschichten, nicht die große Enthüllung am Ende gab. Meiner Meinung nach hätte es der Geschichte ganz gut getan, wenn sie ein wenig länger gewesen wäre, damit von der Welt mehr hätte transportiert und die Anfänge der Liebesgeschichte etwas mehr ausgearbeitet werden können. Zusammenfassend fand ich die Idee wirklich phantastisch und den Schreibstil äußerst gelungen, wobei es aber kein absolutes Highlight war. Ich kann allen Drachenfans nur sagen: Schaut euch diese Geschichte an!
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Erzählt wird die Geschichte von Razul, der zum Clan der Weißdrachen gehört und der jungen Jägerin Ellaine, genannt Ella,die sich in den kargen Weiten von Illestia begegnen. Ella weiss zu dem Zeitpunkt nicht,das sie einem Drachen geholfen hat . Sie ist fasziniert von diesem Mann und Razul ist hingerissen von ihr . Um ihr nahe zu kommen verlangt er von ihrem Dorf ein Opfer : Ella Wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet wird er ihrem Dorf Hilfe angedeihen lassen und keiner wird mehr verhungern oder erfrieren. Sie ahnt nicht das es bei diesem Drachen um den Mann geht dem sie so selbstlos geholfen hat ,doch als sie ihm dann gegegnübersteht stürzen ihre Gefühle in einen Wirbelwind. Schnell wird ihr klar ,das Razul gar nicht die Bestie ist für den sie ihn gehalten hat und sie will alles tun um ihn aus dem Bann des Schwarzdrachens zu befreien. Es wird ein schwerer Kampf ,der ihr und Razul alles abverlangt und ihre Liebe auf eine harte Probe stellt. Auch wenn sehr schnell klar ist das es am Ende gut ausgehen wird ist die Geschichte dennoch spannend und einfach schön. Die beiden Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten und verhalten sich nicht immer so wie der andere es erwartet. Ich hab mit den beiden mit gelitten und um ihre Liebe gebangt.Eine schöne Liebesgeschichte ,die zeigt das auch Drachen lieben können und das Liebe nicht nur Berge versetzen kann sondern auch Drachen zu heilen vermag.
4/5 Sterne Drachendunkel. Die Legende von Illestia von Eyrisha Summers Carlsen Verlag „**Wenn Finsternis das Herz entzweit...** Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet … Ein abenteuerlicher Fantasy-Liebesroman für Drachenfans! In der märchenhaft-düsteren Welt von Erfolgsautorin Eyrisha Summers wächst eine starke Heldin über sich hinaus und kämpft leidenschaftlich für die große Liebe. Ein rasanter Pageturner, den man nur schwer wieder aus der Hand legen kann! Der Mann will dich lieben, doch der Drache will dein Blut!“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Carlsen Verlag / Impress für das Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und das aus unterschiedlichen Genres und ich habe sie immer verschlungen. Mein erstes war ebenso ein Fantasyroman und nahm mich vollkommen gefangen, daher habe ich mich nach Erscheinen dieses Buch förmlich darauf gestürzt. Das Cover und auch der Klappentext sind mehr als vielversprechend gewesen und so war es nur eine Frage von Stunden bevor ich es nicht mehr aushielt und zu lesen anfing. Schon bei der Einleitung in die einzelnen Kapitel erwartet den Leser ein Leckerbissen, denn wir werden hier immer wieder mit Auszügen aus dem „Hohelied der Drachen“ oder den „Chroniken der Drachen“ belohnt. Welche uns als Leser noch tiefer in diese fantastische Welt eintauchen und diese erleben und verstehen lassen. Eine wirklich geniale und hinreißende Idee. Ich liebe so etwas. Ein wenig hat der Einstieg in die Geschichte allerdings gedauert bei mir, denn es tauchten immer mehr Namen und Begriffe auf, die ich mir merken musste und hin und wieder ging ich ein paar Seiten zurück um noch mal nachzulesen und mich daran zu erinnern …“Achja, das war ja so und so“ Aber nach einer Weile hatte ich es geschafft mich an die Bezeichnungen zu gewöhnen, aber würde mich jetzt jemand danach fragen… ups ehm… muss wohl noch mal nachlesen. So ging es mir schon einmal mit einem Fantasybuch und da hatte ich mir dann echt sowas wie eine Legende gewünscht, die man seitlich ausklappen könnte um jederzeit beim Lesen einen Blick drauf zu werfen. Wäre vielleicht mal eine Anregung wert oder? Sobald ich also endlich begriffen hatte welcher Ort wann gemeint war, fand ich endlich den Anschluss an die Handlung wieder und konnte mich umso genüsslicher darin vertiefen und verlieren. Schon in der ersten Fantasyreihe die ich von der Autorin gelesen habe, hatte mich vor allem die Schaffung der ihrer Welt, die Detailverliebtheit und das ganze Drumherum begeistert. Denn nur jemand der sich vollkommen in dieser Welt verlieren kann, kann auch eine solche erschaffen und dem Leser das Gefühl vermitteln darin zu sein. Zu riechen, zu fühlen, zu schmecken und zu sehen. Doch nicht nur darin besteht das große Talent der Autorin, denn sie ist eine Meisterin darin Emotionen zu vermitteln, einen alles um sich herum vergessen zu lassen und das nicht nur in ihren Fantasyromanen, sondern auch im NewAdult Genre, der Darkromance usw. Sie nimmt einen ein, für die Geschichte, die Charaktere und die Gefühle. Dabei spart sie nicht mit Spannung und Action und scheut durchaus nicht auch mal eine härtere Schreibweise. Doch dies sei nur nebenbei bemerkt. Ich finde dieses Spektrum an schreiberischen Können einfach toll. Daher möchte ich auch gar nicht so sehr auf die Geschichte an sich eingehen in meiner Rezension, das werden andere zur Genüge tun, außerdem will ich auch keinen spoilern und den Spaß am Lesen verderben. Es sei nur soviel gesagt, dieses Buch ist fesselnd, dramatisch, spannend, fantasievoll, inspirierend, emotional und voller Liebe. Eigentlich wie ein Ü-Ei für Kinder… für jeden Geschmack etwas dabei. Und seien wir mal ehrlich, selbst jetzt als Erwachsene lieben wir Ü-Eier, oder etwa nicht? Ihr wollt ein Buch mit jeder Menge Handlung, Überraschung, alten Legenden und Überlieferungen neu interpretiert? Bitte sehr, setzt euch bequem hin und fangt einfach an zu lesen. #fantasy #youngadult #liebesroman #sciencefiction #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #eyrishasummers #carlsenverlag #impress #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #DrachendunkelDieLegendevonIllestia #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Meine Meinung: Mein erstes Buch von Eyrisha Summers und sicherlich nicht das Letzte! Als ich dieses Cover entdeckt habe, gepaart mit dem Klappentext, war ich hin und weg! Und? Ich hatte viel Spaß beim Lesen!
Die Handlung und die Charaktere Ich liebe die Kulisse! Ich bin noch nie in eine Welt abgetaucht, wo es brennende Wälder gibt. Also ein Wald, der brennt, aber nicht VERbrennt. Eine Welt, wo Drachen den Bewohnern helfen. Eine Welt, wo Drachen nur in der Nacht Drachen sind und am Tag Männer. Denn das Drachengen wird nur an die männlichen Erben übergeben. Weibliche Drachen gibt es nicht. Die Welt ist wirklich komplex. Und der Krieg, der die Welt der Menschen bedroht rückt immer näher.
Ich mochte Ella – von Anfang an. Sie ist mutig, aufopferungsvoll und loyal. Für ihre Familie würde sie alles tun. Auf Essen verzichten, sich der Gefahr aussetzen und alleine Jagen zu gehen oder dem Willen eines Drachens nachgehen und sein „Gast“ zu sein. Ella ist mutig, nicht auf dem Mund gefallen und echt etwas Besonderes. Sie ist Licht, wo Razul das Gefühl hat, nur noch aus der Dunkelheit zu bestehen, die sein Herz eingenommen hat.
Razul...Anfangs ist er sehr geheimnisvoll, aber er versucht sein Bestes um Ella und ihrem Dorf zu helfen. Selbst das „Opfer“ das er fordert hat einen Grund. Es scheint, dass sich seine Welt ab dem Moment, wo er Ella das erste Mal gesehen hat, nur um sie dreht. Um sie und den Wunsch, sie zu beschützen. Am besten vor dem Drachen in sich, denn der durstet immerhin Nacht für Nacht nach Blut.
Die Handlung ist sehr...intensiv. Es passiert so einiges und dazwischen ist eine Liebesgeschichte gewoben, die für mich viel zu schnell mit dem L-Wort hausieren geht. Auf der einen Seite habe ich es verstanden, aber auf der anderen...mhm. Mir persönlich ging es einfach etwas schnell.
Es passiert auch unglaublich viel. Von Ellas ersten Kontakt mit Razul bis hin zum „Opfer“ weiter bis zum Ende. Dazwischen passiert so einiges. Und auch wenn ich das so nicht erwartet habe, enttäuscht bin ich nicht geworden – definitiv nicht.
Das Ende Das Beste am Ende ist wohl, dass es abgeschlossen ist, aber dennoch die Möglichkeit einer Fortsetzung bietet. Es wäre möglich. Und innerlich hoffe ich, dass diese Möglichkeit zur Wahrheit wird!
Der Schriftverkehr Das Buch wird aus drei Sichten erzählt. Aus Ellas, Razuls und die Sicht des Kontrahenten. Dieses spezielle Feature fand ich besonders gelungen, so lernt man auch mal den „Bösen“ besser kennen. Die Schreibweise ist locker, leicht, flüssig und bildgewaltig. Ich habe beim Lesen Fernweh bekommen. Selbst wenn Ellas Dorf unter der Kälte leidet, alleine wegen des brennenden Waldes wäre ich gerne mal dort hin gereist!
Fazit: Mir hat „Drachendunkel“ wirklich gut gefallen. Gut, die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell, aber ansonsten fand ich es toll. Ich mochte die Charaktere und deren Weiterentwicklung. Ich mochte die Kulisse und vor allem die Legende der Drachen. Von mir bekommt mein erstes Buch von Eyrisha Summers 4,5 von 5 Federn. Und auch, wenn es ein Einzelband ist, würde ich mich freuen, wenn es doch eine Fortsetzung geben würde, immerhin wäre genug Stoff für weitere Erzählungen da.
Ella kennt die Geschichten von Drachen und deren Gaben nur aus alten Legenden und Märchen. Nie im Leben hätte sie daran geglaubt, dass eines Tages ihr eigenes Leben von den alten Legenden abhängen und zugleich ihr Herz an einen Fremden verlieren wird, der ein großes Opfer fordert - Razul.
Mit seinen glühenden Augen und seinem düsteren Inneren kehrt er in das Leben von Ella und wirft es ordentlich durcheinander, denn für Razul ist klar nur Ella kann sein Leben und sein Reich vor dem Untergang in die ewige Dunkelheit schützen. Für Ella hingegen steht viel auf dem Spiel zum einen sieht die in ihrem Abkommen mit dem Drachenmann die Rettung ihrer Familie und Freunden, aber auch den Verlust ihres eigenen Lebens, wenn sie es nicht schafft die unberechenbare Bestie zu bändigen…
Meinung:
Geschichten rund um die Legenden von Drachen und deren Nachfahren ziehen mich immer wieder magisch an. So war es auch bei „Drachendunkel“ von Autorin Eyrisha Summers, die mit ihrem Klapptext einen magischen Faden zwischen mir und dem Buch gesponnen hat, so dass ich gar nicht anders konnte als in die Geschichte um Ella und Razul einzutauchen.
Was ich erwartete war ein spannendes, fantasiereiches und emotionales Abenteuer in einer Welt die von Dunkelheit und Kälte übermannt wird und nach Rettung durstet, was ich dennoch antraf war viel mehr als das, denn Spannung, Magie und Emotionen herrschten in der Geschichte in einem stimmigen und abwechslungsreichen Einklang, und bescherte mir ein abwechslungsreiches und sehr fesselndes Lesevergnügen.
Gut gewählt und integriert sind die unterschiedlichen Erzählperspektiven, die eine spannende Abwechslung bieten und den einzelnen Charakteren den gewünschten Tiefgang verleihen.
Der Schreibstil ist dynamisch und jugendlich frech. Er spielt mit den Emotionen und dem Spannungsgrad, lässt aber auch den Leser/innen genug Luft für das Gelesene zu verarbeiten und stimmt auf die Geschehnisse die noch folgen werden ein. Mir persönlich gefällt dies sehr gut und führt auch dazu, dass es gewiss nicht das letzte Buch sein wird, welches ich von der Autorin lesen werde.
Einziger Kritikpunkt, der mich persönlich störte, ist der Verlauf der „Liebesgeschichte“. Mir ging es da etwas zu schnell und wirkte dadurch nicht sehr realistisch auf mich. Es war so, dass erst der Hass über die Sache überhand nahm, Elle Razul am liebsten enthauptet hätte um frei zu sein, und nicht ganz ( gefühlte ) 5 Seiten später liegen sie sich in den Armen, man hört schon irgendwo in der Ferne die Hochzeitsglocken und das Einzige was zwischen dem Happy End eben steht ist die Tatsache, dass Razul mit seiner inneren Dunkelheit noch abschließen muss. Hier war es für meinem persönlichen Geschmack eben etwas to much - Sorry!
Ansonsten hab ich wahrlich nichts auszusetzen an der Handlung. Die Grundidee wurde super aufgegriffen und in Szene gesetzt. Mir gefiel die wechselnde Atmosphäre in der Geschichte und auch das Setting, sowie die Charaktere sind phänomenal ausgearbeitet und berührten mein Leserherz!
Auch finde ich, dass die Geschichte und die Welt an sich, noch soviel weiteres Potential gehortet hat, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, dass ein Wiedersehen nicht so ganz abwegig wäre.
I Love this Cover! Mit versteckten Details und seiner eher düsteren Farbauswahl, greift das Cover nicht nur den Inhalt des Buches auf, sondern vermittelt ganz ungeniert zugleich die düster schaurige Atmosphäre, die im Buch vorherrscht.
Fazit:
Auch, wenn mich die „Liebesgeschichte“ nicht wirklich mitgerissen hat, so konnte am Ende das Gesamtkonzept absolut überzeugen und hat mir mit seiner Spannung, Magie und den Emotionen, die in der Geschichte herrschten ein abwechslungsreiches und sehr fesselndes Lesevergnügen beschert.
Inhalt: Drachen kennt Ella nur aus Legenden. Doch im Wald trifft sie auf einen Fremden mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Geschlecht der Weißdrachen und ist gekommen um ein Opfer zu fordern - Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf vor Hunger und Kälte zu erlösen. Ella würde alles für ihre Familie und ihr Dorf tun und lässt sich auf den Handel ein. Doch was wirklich kommt, ahnt sie nicht mal im Geringsten.
Meine Meinung: Schon der Klappentext und besonders der Beginn dieses Romans haben mich sehr stark an „Die Schöne und das Biest“ erinnert. Nur hier ist es wohl eher „Die Kämpferin und der Drachen“. Somit hat mir der Einstieg in die Thematik wirklich gut gefallen.
Sprachlich und stilistisch gesehen ist dieses Buch ein Meisterwerk. Der Schreibstil der Autorin Eyrisha Summers ist unheimlich bildlich und detailliert. Sofort hat man die Landschaft und Begebenheiten vor Augen und kann genau visualisieren wie sich alles verhält. Allerdings gibt es durch diese ausschweifenden Beschreibungen auch einige Längen. Ich für meinen Teil mochte den Schreibstil sehr und er hat mich eher an ein Gedicht erinnert als eine Erzählung. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es damit vielen Lesern anders geht und sie durch die Längen, die dadurch entstehen, von der eigentlichen Geschichte abgelenkt und gelangweilt werden.
Was ich allerdings etwas schade fand und bemängeln muss, ist das sich nach den ersten 100 Seiten der Aufhänger der Story, den wir im Klappentext kennenlernten, schon erledigt hatte und die Handlung eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat. Natürlich ist es richtig wegzukommen, von „Die Schöne und das Biest“, doch das hätte meiner Meinung nach irgendwie in den Aufhänger einfließen sollen.
Ella ist eine Kämpferin. Ich habe eine Schwäche für starke Protagonistinnen und bin deshalb froh, dass ihr als weibliche Protagonistin eine so große und starke Rolle zugewiesen wurde. Ihr früheres Leben hat sie abgehärtet und auf ihr Abendteuer vorbereitet. Sie ist ein starker, vielschichtiger und interessanter Charakter und einfach herzensgut. Allerdings gab es auch einige Erzählstränge um ihre Person, die ich entweder unnötig fand oder einfach nicht weiter verfolgt wurden (Bspw. Dieser Typ der sie schon immer heiraten wollte - er hat einfach nichts wirklich zur Handlung beigetragen, meiner Meinung nach).
Über Razul hingegen erfährt man eher weniger, zumindest über seine Vergangenheit. Doch ich mochte sehr, dass er zwar eigentlich ein liebenswürdiger Charakter ist, die Dunkelheit sich aber seiner bemächtigt hat und ihn zu einer Tötungsmaschine macht. Er versucht gegen die Dunkelheit zu kämpfen, schafft es aber nur mit Ella gemeinsam.
Die Nebencharaktere gehen leider für mich etwas unter und sind nur da um ihren Teil zur Geschichte beizutragen. Beispielsweise hätte ich mir mehr Input von Ellas Bruder gewünscht. Nur die Idee mit ihrem Lehrmeister und dem Stern des Westens fand ich unheimlich gut und es hat mich sehr gefreut, dass er doch noch eine größere Rolle einnimmt.
Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen und besonders auch die anschließende Lösung die gefunden wurde. Der Antagonist wurde sehr gut gewählt und durch die Abschnitte aus seiner Perspektive konnte man schnell negative Gefühle ihm gegenüber aufbauen. Das Ende wurde dieser Geschichte auf jeden Fall gerecht und passt zu dem Schreibstil der Autorin.
Fazit: „Drachendunkel“ von Eyrisha Summers konnte mich mit seinem sehr bildlichen und detailreichen Schreibstil in die Welt rund um Illestia versetzen. Eine wirklich gute Geschichte über Gut und Böse, Hell und Dunkel, Liebe und Hass.
Es gibt Bücher bei denen liest man die ersten Seiten und man ist verliebt. So ging es mir dieses mal mit Drachendunkel. Nicht nur weil ich Drachen ohnehin sehr gerne mag, nein es ist noch soviel mehr was dieses Buch für mich ausmacht. Das Setting ist wunderschön. Obwohl es Ella und ihre Lieben schwer haben, da es kaum zu essen gibt und ihnen die Kälte zusetzt, ist es doch ein wunderschönes Land in dem sie leben. Die Sommerlande wurden von den Drachen dank Magie mit allem versorgt das sie brauchten, bis sich alles änderte. Seit dem herrscht dort wo es einst Wärme und reichhaltige Nahrung gab, kaltes Wetter und Ella findet kaum zu Essen für ihre Familie. Unweit von ihr, durch eine Art magischen Schleier getrennt bekämpfen sich die dunklen und die Weißdrachen. Denn einer von ihnen hat etwas unvorstellbares getan. Was das ist verrate ich aber nicht, das dürft ihr gerne selber lesen. Was mir auch sehr gut gefallen hat waren die Charaktere. Am meisten mochte ich Ella, endlich mal ein weiblicher Protagonist der nicht immer Hilfe von einem männlichen Helden braucht. Ganz im Gegenteil, Ella ist einfach klasse. Sie ist mutig, gibt nicht so schnell klein bei und hat eine gesunde Portion Selbstvertrauen. Sie ist aber auch liebevoll und würde alles für ihre Liebsten tun. an einer Stelle im Buch hatte sie ein wenig Zweifel an sich selbst aber die hat sie wirklich gut überwunden. Dann kommen wir zu Razul. Was für ein toller Mann. Er hat alles was man sich nur wünschen kann. Er sieht nicht nur verboten gut aus, sondern ist auch loyal und warmherzig. Auch er hat eine Art starke Opferbereitschaft, das heißt – er würde für den Menschen den er liebt sterben. Ihn mochte ich auch auf Anhieb. Zur Handlung selber möchte ich jetzt nicht zuviel verraten. Sie ist wirklich schön zu lesen, es gibt wie in den meisten Fantasybücher einen Feind der übermächtig erscheint und auf den der sogenannte Endkampf zuläuft. Hier wurde alles wirklich toll verpackt und man konnte gut sehen das auch die einzelnen Charaktere, in diesem Fall Ella, einen inneren Kampf austragen. Dazu kommen die bildhaften Szenen mit den Drachen, wie sie durch die Lüfte gleiten, sich bekriegen. Die Liebe kommt ebenfalls nicht zu kurz und fügt sich hier einfach passend in die Erzählung ein. Magie knistert aus den Seiten, dank der echt schönen Erzählsprache der Autorin die ohne komplizierte Sätze und Wörter auskommt. Mit Worten malt sie Bilder vor den Augen des Leser so das dieser vollkommen in die Geschichte eintauchen kann. Jedenfalls erging es mir so und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Fazit Kennt ihr das? Ihr habt ein Buch und wollt beim Lesen einfach nicht das es so schnell zu Ende geht? Hier ging es mir so. Am liebsten hätte ich noch 500 Seiten gelesen. Ich war so versunken in der schönen Geschichte um Liebe, Hass. Verzweiflung und Hoffnung das ich mir jetzt wünsche das es weitergeht. ich will noch nicht weg aus den Sommerlanden, will noch keinen Abschied von Ella und Razul. Am liebsten würde ich dableiben. Warum ? Weil mir dieses Geschichte einfach gefallen hat. Es gibt einfach alles was ich mir von einer schönen Fantasygeschichte wünsche: klasse Figuren, eine Handlung mit Wendungen, ein schönes Setting und Magie. Wenn dazu noch die Fähigkeit kommt mit Wörter Welten zu erschaffen, dann ist es für als Leserin mich einfach ein richtiges LeseHighLight.
Auf die neuen Bücher von deutschsprachigen Autoren von Carlsen habe ich mich schon seit der Buchmesse in Frankfurt gefreut, als ich das erste Mal von diesen erfuhr. Sie sprachen mich auf Anhieb an, sodass ich mich an diesem Tag direkt dafür entschied, diese zu lesen. Monate freute ich mich auf diese und die Vorfreude war wirklich groß. Der Klappentext von "Drachendunkel" von Autorin Eyrisha Summers zog mich auf Anhieb in seinen Bann. Zwar wurde dieser recht kurz gehalten, dennoch war ich direkt verliebt. Natürlich konnte mich als erstes das wundersame und magische Cover begeistern.
Das Cover ist nämlich ganz besonders gestaltet worden, genau wie die Details im Innern des Buchs. Das Cover strahlt bereits die Merkmale eines Drachen aus und über dieses zieht sich ein leichter und schöner Schimmer. Dieser veredelt das Cover, sodass es ganz besonders wird.
Der Schreibstil von Autorin Eyrisha Summers war unglaublich. Er war so eindrucksvoll und unglaublich bildreich. Ich konnte mir die teilweise dunkle, grausame und doch auch magische und zauberhafte Welt vorstellen. Kein Detail ging mir verloren und ich sah Bilder vor Augen. Zudem war ihr Schreibstil so interessant und spannend. Denn dieser besaß etwas ganz zauberhaftes. Durch den grandiosen Schreibstil kam ich auch ziemlich schnell voran.
Unglaublich neugierig hat mich gemacht, dass es hier um Drachen geht. Ich liebe Geschichten, in denen Drachen eine Rolle spielen und leider gibt es viel zu wenige davon. Umso mehr freute ich mich auf "Drachendunkel" und war schon unglaublich gespannt. Die Drachen in dieser Geschichte haben etwas magisches und doch extrem furchteinflößendes an sich. Sie sind nicht einfach gut oder gar niedlich wie Haustiere. Sie sind gewaltig, dunkle Wesen, die von schwarzen Persönlichkeiten verfolgt werden. Dennoch sind sie anmutig und unglaublich schön auf ihre ganz eigene Art und Weise. Ich habe mich also direkt in diese wundersamen Wesen verliebt und wünsche mir mehr solcher Bücher!
Doch neben den Drachen fand ich auch die unglaublich emotionale Seite der Geschichte ganz besonders. Denn hier zeigte die Autorin wirklich Geschick. Ich fühlte einfach mit und konnte die Geschichte komplett genießen und auf mich wirken lassen.
Denn auch die Liebesgeschichte ist so faszinierend, mitreißend und einfach unglaublich. Ich fühlte so stark mit und war so unheimlich gespannt. Ich musste einfach mehr über Razul erfahren und wollte, dass Ella glücklich wird. Diese Liebesgeschichte ging mir sehr nahe und bahnte sich direkt ihren Weg in mein Herz.
Auch waren die Geschehnisse nicht absehbar für mich, was die Geschichte natürlich noch spannender gemacht hat. Ich wusste nicht vorher, was als nächstes kommen würde.
Das Ende wurde der Geschichte definitiv gerecht und ich bin absolut verliebt!
Fazit
Das Buch "Drachendunkel" von Autorin Eyrisha Summers konnte mich nicht nur wegen der Drachen begeistern, sondern auch mit der unglaublich starken und gefühlvollen Liebesgeschichte. Doch auch die extrem spannende Seite der Geschichte konnte mich an das Buch fesseln. Das Cover ist natürlich ein Traum und ich bin absolut verliebt in das Gesamtpaket.
Rezension „Drachendunkel. Die Legende von Illestia: Gefühlvolle High Fantasy“ von Eyrisha Summers
Meinung
Mit „Drachendunkel“ fand ich zu Eyrisha Summers erster Geschichte, jedoch weiß ich spätestens nach dem Ende, dass es nicht die letzte von ihr gewesen sein wird. Schon alleine beim Wort „Drachen“ macht mein Fantasy Herz große Hüpfer und so war ich nach dem beeindruckenden Klappentext und dem traumhaft schönen Cover, wahnsinnig gespannt was mich alles erwarten sollte.
Gleich zu Anfang erkannte ich Eyrisha Summers Bildgewaltigen Schreibstil, der mich mitten ins Geschehen versetzte. Ich fühlte mich als ein Teil der Geschichte und war tief beeindruckt vom Weltenentwurf. Eyrisha Summers Erzählstil ist sowohl wortgewandt als auch flüssig und mitreißend. Schon früh konnte sie mich emotional an die Protagonisten binden, hielt dies bis zum Ende aufrecht, sodass jedes Gefühl wie mit eisernen Ketten von mir Besitz ergriff.
Ich möchte hier gar nicht näher auf den Inhalt eingehen, denn diese Geschichte muss man mit allen Sinnen selbst erleben. Ich sag nur DRACHEN!!! Wenn das nicht reicht weiß ich auch nicht was euch überzeugt. Vielleicht sind es ja noch die charakterstarken Figuren, welche vor Lebhaftigkeit, Lebendigkeit und Facettenreichtum strotzten. Mich haben sie tief beeindruckt und ich wäre ihnen überall hin gefolgt.
Drachen sind für mich anmutige, mystische, düstere, magische Wesen, die aber auch, gleich uns Menschen, ein tiefes Gefühlsleben haben, welches ich hier erkannte. Eyrisha fand für diese Geschichte die perfekte Harmonie aus Düsternis, Magie und einem Feuerwerk an Gefühlen. Bis zum bitteren Ende kämpfte, fieberte, litt ich mit den Figuren. Ich war bloß an ihrer Seite, aber sie waren in mir, in meinem Herzen, in meiner Seele.
In dieser Handlung erlebte ich alles was mein Bücher Herz höher schlagen ließ. Abwechslungsreiche Szenen, völlig überraschende Wendungen (da hatte Eyrisha mich mehr als einmal hinters Licht geführt), Hochspannung und Nervenkitzel, sowie ein ganzes Meer voller Gefühle. Ja, immer wieder das Wort Gefühle. Warum? Weil es nur wenigen Autoren meisterlich gelingt diese Echt, authentisch und realistisch wirken zu lassen, ohne von ihnen erdrückt oder erst gar nicht angesprochen zu werden.
Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen einem Saphir und einem Diamanten, und dieses Buch ist ganz klar der Hope Diamant unter den derzeitigen Fantasy Werken. Wer jetzt aber denkt es erwarte ihn eine schnulzige, Gefühlsduselige Geschichte, weit gefehlt. Im Fokus steht das Thema Kämpfe und Drache. Durch diesen Fakt beweist Eyrisha Summes Ideenreichtum, Vielschichtigkeit und Facettenreichtum auf höchstem Niveau.
Fazit
Wer beim Thema Drachen am liebsten in eine andere Zeit reisen und diese mystischen, magischen, düsteren Geschöpfe mit allen Sinnen erleben will, der sollte sich „Drachendunkel“ von Eyrisha Summers nicht entgehen lassen. Bildgewaltig, abwechslungsreich, Charakterstarke Figuren und ein grandioser Weltenentwurf, machen dieses Buch zu einem Hochgenuss der Extraklasse.
Auch dieses Buch aus dem Carlsen Verlag hat mich total neugierig gemacht, unter anderem auch deshalb weil ich Drachen einfach liebe. Ich finde Drachen wunderschöne Geschöpfe und genau aus diesem Grund mag ich auch die Geschichten über sie total gerne :)
Diese Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Unsere Hauptcharaktere aus dieser fantastischen Welt erzählen uns, wie schwer es doch immer wieder ist zwischen Dunkel und Hell zu unterscheiden.
Ella führt ein einfaches aber nicht gerade leichtes Leben. Sie sorgt für Ihre Brüder, versucht immer einen Weg zu finden alles etwas zu erleichtern und das Essen auf den Tisch zu bringen. Sie ist ein starker, vielschichtiger und interessanter Charakter. Sie hat mich von Beginn an für sich einnehmen können. Sie kämpft, öffnet ihr Herz und sieht nicht prinzipiell das schlechte in einem.
Razul ist ein liebenswürdiger, kämpferischer und ebenfalls vielschichtiger Charakter. Er kämpft gegen die Dunkelheit in sich, findet in Ella jedoch ein Licht welches ihm selber alles etwas erleichtert. Doch letzten Endes muss auch er herausfinden, dass man manchmal einfach nicht so schnell aufgeben darf.
Ein weiterer Charakter ist unser Gegenpart welcher mir tatsächlich ziemlich unsympathisch war und definitiv seiner Rolle gerecht geworden ist. Und dennoch hat auch er eine Geschichte, die sich nicht ganz so einfach deckt wie man es sich vorab gedacht hatte.
Die Grundidee und Umsetzung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es eine Grundspannung aufzubauen, welche sich durch das Buch zieht. Ich wurde doch immer wieder mit Richtungen überrascht und gerade das Ende, hätte ich nicht so erwartet und dennoch passt es perfekt hinein.
Zwar hatte ich tatsächlich zwischendurch in der Geschichte kleine Hänger, dass ich nicht mehr so mitgezogen wurde doch letzten Endes ist es dennoch eine toll erzählte Geschichte, die viel enthält. Intrigen, Liebe, Hoffnungen, Verzweiflung, Düsternis und gleichzeitig eine Helligkeit. Es war interessant den Charakteren zu folgen und mit ihnen gemeinsam ihren Weg zu gehen.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Drachendunkel. Die Legende von Illestia“ hat Eyrisha Summers einen durchaus spannenden, mitreisenden und romantischen Roman geschaffen. Die Umsetzung konnte mich größtenteils überzeugen und ich habe das Buch mit einem guten Gefühl geschlossen.
Eine Welt in der Drachen sich gegenseitig bekämpfen und die dunkle Seite zu siegen scheint...
Ein Mädchen, dass ihre Familie ernähren muss in einem Land in dem immer Winter herrscht und Hunger ein täglicher Gefährte ist. Doch als Ella einen geheimnisvollen Mann begegnet scheint sich nicht nur ihr Leben komplett zu ändern, sondern auch das Schicksal des ganzen Reiches steht auf dem Spiel.
Kann in der Schlacht gegen das Dunkle doch noch die Liebe siegen?
Das Buch startet im "die Schöne und das Biest" Ton und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Nach dem interessanten Anfang, in dem man die faszinierende Welt der Drachen kennen lernt, kommt schon bald auch mein größter Kritikpunkt an das Buch: die Liebesgeschichte!
Ich persönlich mag es, wenn eine Beziehung nicht nur auf einer unerklärlichen Anziehung von zwei Personen beruht, sondern man als Leser nachvollziehen kann, wie sich die Protagonisten in einander verlieben. Und dafür braucht es Zeit. Wenn sich die Hauptcharaktere gerade mal 2 Wochen kennen und von denen ungefähr 2 Tage miteinander verbracht haben, trotzdem aber schon wissen, dass sie für einander bestimmt sind und es sich um die Liebe ihres Lebens handelt, bin ich leider nicht mehr an Board. Das ist keine Beziehung in der ich mitleiden oder mitfühlen kann. Die beiden Hauptcharaktere starten zwar stark und scheinen auf den ersten Blick auch interessant zu sein, aber sie konzentrieren sich schnell nur auf einander und auf die Liebe zueinander, sodass man sich gar nicht wirklich als Eigenständige Person kennen lernt.
Leider muss ich eingestehen, dass ich den Schreibstil nicht sehr genossen habe. Die Gefühle wurden immer auf die extremste Art und Weiße geschildert, sodass durch die Sprache kein Spannungsbogen erzeugt wurde.
Die stärke diese Buches liegt eindeutig in der Handlung und weniger in den Charakteren. Nach einem interessanten Start folgt eine etwas schwacher Mittelteil, das Ende kann dann wieder überzogen.
Den Roman kann ich vor allem Lesern empfehlen, die gerne eine Liebesbeziehung im Mittelpunkt des Geschehens haben und mit vollem Herzen an die Kraft der Liebe glauben.
Drachengeschichten faszinieren immer wieder und so auch "Drachendunkel", welches mit überraschender Handlung daherkommt. Die Autorin vereint Elemente von klassischen Drachenopfern und die Schöne und das Biest, doch die Geschichte ist am Ende so viel mehr. Drachenfehden bestimmt die Geschichte, der Kampf zwischen Gut und Böse und natürlich die Liebe, welches ein zentrales Element der Geschichte ist.
Die Autorin hat eine fantasievolle Geschichte für jüngere Leser geschrieben, die durch eine mitreißende Geschichte und fantasievolle Welt begeistern kann. Neben Drachen existieren neue spannende Wesen wie Werechsen oder Breassels. In der Welt des Drachen "reiht sich ein Wunder an das andere" (O-Ton Ella), was besonders zum Tragen kommt, da sie eher aus einer mittelalterlich geprägten Welt kommt. Ergänzt wird die Geschichte immer wieder mit kleinen Auszügen aus den Chroniken der Drachen, welche der Geschichte so nach und nach noch etwas mehr Substanz geben.
Ella ist ein wunderbar starker Charakter und begeistert mit Durchsetzungsvermögen und Charakterstärke, aber auch mit ihrem mehr als großem Herzen. Razul ist liebender Mann und grausamer Drache zugleich - ein toller und interessanter Widerspruch. Ihre Geschichte ist groß, episch und tragisch - zwei Liebende, oft getrennt durch grausame Umstände und dennoch so verbunden. Die Geschichte nimmt einen ab einem gewissen Punkt einfach gefangen und lässt einem bis zum Ende nicht mehr los. Dramatisch, tragisch, aufregend und mitreißend - hier bekommt man alles geboten.
Eine sehr gelungene Jugendadaption von alten Legenden und Geschichte, die im frischen Gewand daherkommt und mit vielen grandiosen Ideen begeistert. Die Handlung ist mitreißend und punktet durch jede Menge Wendungen und Überraschungen. Die Charaktere sind sehr schön gestaltet und das gesamte Buch in seiner Gesamtheit gut auf die Zielgruppe abgestimmt in Sachen Komplexität, Spannung und Gefühl. Drachenstark.
Ella lebt mit ihren Brüdern in den Dorf Mooresdahl und kennt Drachen nur noch aus Geschichten und Legenden. Dann eines Tages trifft sie im Wald einen Fremden, der sich als der Weiße Drache Razul herausstellt. Razul stellt fest, dass er dem Lockruf der dunklen Magie, die auf ihm liegt, widerstehen kann, wenn Ella in seiner Nähe ist. Also verlangt er für seinen Schutz Ella als Unterpfand. Sie willig ein, um ihre Familie und ihr Dorf zu schützen.
Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt voller Magie und vor allem in eine Welt mit Drachen, was mir sehr gut gefallen hat. Drachen finde ich persönlich sehr faszinierend und die Drachen hier fand ich sehr interessant.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Ella, einer selbstbewussten jungen Frau. Zuerst fingt die Handlung recht typisch an, “junge Frau wird von Drachen entführt” und ich hatte schon die Befürchtung, ich langweile mich, weil die Handlung so vorhersehbar wird. Die Geschichte geht aber ab einem bestimmten Punkt in eine völlig andere Richtung, was mich dann doch sehr überrascht hat. Die Romanze nimmt einen großen Part in der Handlung ein. Razul tritt anfangs recht dominant auf, aber Ella ist sehr selbstbewusst und lässt sich nichts gefallen und zu nichts zwingen.
Zum Ende hin wird es richtig dramatisch, Ella und Razul kämpfen gegen eine dunkle Macht, die die Drachen knechtet. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es werden alle Fragen beantwortet und es scheint sich hier tatsächlich mal um einen Einzelband zu handeln. Von mir gibt es die volle Punktzahl.