Vom Eise befreit sind Strom und Bäche - und der Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. 50 Gedichte über die schönste Jahreszeit zum Lesen im Grünen!
Auch einiges schönes dabei . . . Aber wenn ich mir mir nur fünf von fünfzig ernstlich merken möchte, sind mehr als drei Sterne nicht drin.
Aber hier, da man diese bestimmt auch günstiger als in diesem Band findet.
Vorfrühling - Hugo von Hofmannsthal Märzsonne - Hermann Hesse Märztag - Detlev von Liliencorn Frühling (an Lilian) - Yvan Goll Nennen wir es „Frühlingslied“ - Mascha Kaléko
Dieser kleine Gedichtband bietet meiner Meinung nach keine allzu gute Auswahl. Mich hat allerdings sehr gefreut, dass auch viele Dichterinnen ihren Platz im Buch gefunden haben. Trotzdem würde ich das Büchlein weder Lyrikliebhaber*innen noch -Neulingen empfehlen.
Mit der Lyrik - und vor allem: mit jenen Büchern, in denen sie uns nähergebracht wird - ist es ein wenig wie mit dem Glücksspiel. Und jede Seite ist ein neues Hoffen.
Die bunte Mischung, die uns in diesem kleinen Band präsentiert wird, kann sich aber sehen lassen und stimmt, ganz wie es wohl die Absicht ist, auf die Jahreszeit ein, in der auch unser inneres Hoffen - nach dem Winterschlaf - wiedererwacht.
Ich würdige sehr die etwas gewagte Auswahl und auch die Entscheidung eben nicht nur heiter-leichte Gedichte hereinzupacken sondern durchaus eher ungewöhnliche Sichtweisen auf den Frühling. Aber gerade weil die Auswahl nicht so konservativ gabs dann doch viele Gedichte die mir persönlich dann nicht so sehr gefallen haben.