Ein blutiger Überfall im kolumbianischen Dschungel. Drei codierte Botschaften, von Brieftauben in die Welt getragen. Ein Vermögen für die Entschlüsselung der Nachrichten ... Der Abenteurer und Pilot John Finch macht sich in Begleitung der attraktiven Fiona Klausner und einer durch das Schicksal zusammengeschweißten Truppe auf die Jagd nach den Botschaften und auf den Weg nach Europa, um ein spektakuläres Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen übermächtige Gegner.
Die Geschichte geht in Ordnung. Zu viele Beschreibungen bremsen den Lesefluss erheblich. Die anderen Teile der John Finch Reihe werde ich nicht mehr lesen.
Klappentext: Eine gnadenlose Jagd über die Kontinente und durch die Jahrzehnte. Ein blutiger Überfall im kolumbianischen Dschungel. Drei kodierte Botschaften, von Brieftauben in die Welt getragen. Ein Vermögen als Lohn für die Entschlüsselung der Nachrichten … Der Abenteurer und Pilot John Finch macht sich in Begleitung der attraktiven Fiona Klausner und einer bunt zusammengewürfelten Truppe auf den Weg nach Europa, um ein spektakuläres Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen übermächtige Gegner.
Über den Autor: Gerd Schilddorfer wurde in Wien geboren, war freier Journalist und Fotograf, Unternehmer sowie Chefreporter bei den TV-Dokumentationen »Österreich II« und »Die Welt und wir«. Zusammen mit dem Koautor David Weiss schrieb er die Thriller Ewig (2009), Narr (2010) und Teufel (2011). Schilddorfer lebte an zahlreichen Orten in Europa und Übersee und wohnt zurzeit in Berlin.
Meine Meinung: Ich hatte das Glück, das Buch als Leseexemplar zu bekommen. Die Leserunde wurde sogar direkt vom Autor mit betreut, so dass ich definitiv sagen kann Herr Schilddorfer ist sehr sympathisch, mit Leidenschaft bei der Arbeit und hat ein tolles Auge fürs Detail. Ihm liegt etwas an seinen Büchern und den Figuren die er geschaffen hat. Mein Eindruck durch die Leserunde wurde durch das geschriebene Wort nur bestätigt. Schon der Beginn des Buches ist ungewöhnlich, da Schilddorfer den Leser mit 2 Epilogen in die Geschichte einführt. Schon direkt am Anfang wird man in die Spannung rein gezogen und man lernt die Charaktere schnell schätzen, sie sind nicht alle Helden des Alltags, sondern Menschen mit Stärken und Schwächen. Mir hing z.B. Christopher Weber sehr am Herzen, er ist Loader am Münchner Flughafen und macht ein Fernstudium. Sehr nett, sehr sympathisch und irgendwie erinnerte er mich an ein Hundewelpen. Außerdem gibt es da einen sehr lustigen Papagei, wenn dem Tier etwas passiert wäre, hätte ich das Buch wohl direkt abgebrochen. Etwa ab der Mitte des Buches hatte ich das Gefühl in einem PnP-Abenteuer zu stecken… nur das Würfeln hat gefehlt, aber es war so lebhaft, als stecke man in einem Wohnzimmer und spiele mit seinen Freunden eine fantasievolle Geschichte durch. Direkt nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich einfach sprachlos gewesen, einfach überwältigt von der Kraft und dem Entusiasmus der Geschichte und jetzt kann ich es nur empfehlen, da es ein Buch mit Liebe und Leidenschaft ist. Am Anfang waren dort sehr viele lose Geschichtsstränge und über die 670 Seiten hat Schilddorfer jeden einzelen Faden sehr gut mit den anderen verknüpft, so dass der Autor noch mittendrin neue Figuren einführen konnte und es war einfach nicht zu viel und am Schluss, schließt es ab mit einem sehr tollen Charakterabschluss in dem Gerd Schilddorfer erzählt was den Charakteren noch in ihrem Leben wiederfahren wird. Sehr nett und auch wieder ein Beweis für die Leidenschaft des Details.
Fazit: Spannendes Abenteuer mit tollen Charakteren und man bekommt das Gefühl direkt in einem PnP-Abenteuer zu stecken. Geschrieben wurde die Geschichte von einem Autor mit Liebe zum Detail und Leidenschaft für sein Werk.
Das Buch habe ich nun schon eine ganze Weile gelesen, doch bisher kam ich einfach nicht zum Rezensieren. Das muss ich jetzt dringend nachholen, denn ich liebe dieses Buch, so wie seinen Nachfolger „Heiss“ den ich ja vorher gelesen hatte. Gerd Schilddorfer ist ein Autor aus Wien, der in Berlin lebt. Seine Bücher haben ihren ganz eigenen Stil. Wie in einem Film springt man von Sequenz zu Sequenz, von der Vergangenheit ins Heute und zurück. So kommt unglaublich Spannung auf. Anfangs weiß man gar nicht wie diese vielen Handlungsstränge jemals zu einem Ganzen werden sollen, doch Gerd Schilddorfer schafft dies bewundernswert. Am Ende ergibt alles einen Sinn und der „Aha-Effekt“ überkommt einen.
„Eine gnadenlose Jagd über die Kontinente und durch die Jahrzehnte. Ein blutiger Überfall im kolumbianischen Dschungel. Drei kodierte Botschaften, von Brieftauben in die Welt getragen. Ein Vermögen als Lohn für die Entschlüsselung der Nachrichten ... Der Abenteurer und Pilot John Finch macht sich in Begleitung der attraktiven Fiona Klausner und einer bunt zusammengewürfelten Truppe auf den Weg nach Europa, um ein spektakuläres Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen übermächtige Gegner.“
Meinung: Auch wenn ich den zweiten Teil (Rezension zu „Heiss“) schon vor Falsch gelesen habe, hatte ich dennoch nicht das Gefühl irgendetwas an Spannung einzubüßen. Wie gewohnt war ich gleich wieder mitten in der Geschichte und habe angefangen zu Rätseln wie die Handlungsstränge miteinander verwoben sein könnten. Ich hab mich richtig gefreut noch mehr von John Finch zu lesen, der mir in Heiss richtig ans Herz gewachsen ist. Die Rückblenden in die Vergangenheit gefielen mir wieder sehr gut, denn diesmal ging es zurück ins Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg, eine geschichtliche Epoche, die ich sehr interessant finde. Gerd Schilddorfer hat einige interessante und für mich noch unbekannte Mysterien aus dieser Zeit ausgegraben und sie zu einem absoluten ‚pageturner‘ verwandelt. Auch andere Gesichter aus Heiss kommen bereits in Falsch vor, wie zum Beispiel Agent Llewellyn oder auch Fiona. Es gab einiges an Hintergrundwissen zu den Charakteren, sodass mir die Beziehungen untereinander in Heiss nun noch besser klargeworden sind.
Ich ging mit hohen Erwartungen was die Spannung angeht an dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Es steht seinem Nachfolger in nichts nach. Gerade durch den einmaligen Schreibstil ist man nicht einfach nur Leser, man ist Teilnehmer der Gruppe um John Finch. Man will dieses Rätsel um die kodierten Botschaften lösen und spürt die Angst im Nacken, da die Feinde einem dicht auf den Fersen sind. Ich konnte wiedermal nicht aufhören zu Lesen. Meine Notizzettel zu den einzelnen Kapiteln flogen mir über meinen Schreibtisch und ließen mich Verbindungen suchen, die ich noch nicht finden konnte. Am Ende aber hat sich alles ineinander gefügt und das Rätsel wurde gelöst. Ich kann mich nur aus der Rezension von Heiss wiederholen: „So macht Lesen Spaß!“ Der Virus Schilddorfer hat mich immer noch befallen.
Fazit: Lesenswert! Ein ‚pageturner‘ vom Feinsten. Packender Thriller, der durch die Zeiten reist.
Inhalt:Eine gnadenlose Jagd über die Kontinente und durch die Jahrzehnte. Ein blutiger Überfall im kolumbianischen Dschungel. Drei kodierte Botschaften, von Brieftauben in die Welt getragen. Ein Vermögen als Lohn für die Entschlüsselung der Nachrichten ... Der Abenteurer und Pilot John Finch macht sich in Begleitung der attraktiven Fiona Klausner und einer bunt zusammengewürfelten Truppe auf den Weg nach Europa, um ein spektakuläres Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen übermächtige Gegner.
Meine Meinung: Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, da ich die Trilogie (Ewig/Narr/Teufel), die Gerd Schilddorfer in Kooperation mit David Weiss geschrieben hat, absolut liebe! Ich wurde auch von "Falsch" nicht enttäuscht!
"Falsch" ist definitiv kein 08/15 Thriller, sondern einer, der mit Anspruch daher kommt. Zum einen durch die Geschichte, die bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurückgeht. Zum anderen sind da die vielen interessanten Charaktere, die alle ihren Platz in dieser gut gesponnenen Geschichte haben. Der Leser ist dazu angehalten, mitzudenken, mitzurätseln, die Geschichte auf sich wirken zu lassen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und zieht den Leser schnell in seinen Bann. Der Spannungsbogen ist so gesponnen, dass es mir unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen. Aus diesem Grund habe ich es in zwei Tagen verschlungen!
Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, denn sonst nehme ich vielleicht etwas vorweg und genau das möchte ich nicht. Das Buch hat verschiedene Stränge, die sich im Verlauf des Buches immer enger zusammenziehen. Die Charaktere sind zahlreich, jeder Charakter hat seinen speziellen Platz in der Geschichte. Die Charaktere waren mir durchweg alle sympathisch. Die "Guten" sind nicht alle durchweg gut, auch sie haben Vergangenheit. Die "Bösen" stecken ebenfalls voller Überraschungen und die ein oder andere Wende in der Geschichte, was das Zusammenspiel der Charaktere angeht, kam überraschend.
Dem Autor ist es sehr gut gelungen, mich auf die Geschichten der Charaktere neugierig zu machen. Die Handlungsstränge in der Vergangenheit finde ich einfach faszinerend. Ich mag es, wenn Geschichte in einem Thriller gut verarbeitet wird. Natürlich bin ich auch kein Profi, was die Zeit des Zweiten Weltkriegs angeht, doch für mich hat sich die Geschichte schlüssig und vor allem auch gut recherchiert gelesen und ich habe einige Dinge erfahren, die mir so nicht bekannt waren.
Ich muss an dieser Stelle auch anmerken, dass ich solche Thriller aus Vergnügen lese. Aus diesem Grund werde ich hier nicht anfangen, jede Kleinigkeit zu hinterfragen oder auf ihre Schlüssigkeit zu prüfen. Ich habe die Geschichte genossen, habe mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie sie zu Ende geht und was aus den Charakteren wird. All dies habe ich erfahren. Ich habe Spannung, Aktion, Geschichte und Geheimnisse erwartet und auch genau das bekommen!
Ich gebe "Falsch" 5 Sterne, da ich großartig unterhalten wurde und genau das für mich im Fokus eines Romans steht. Dies war sicher nicht mein letzter Roman von Gerd Schilddorfer und ich freue mich schon auf seinen nächsten Roman!
Drei Tauben Von einem abgelegenen Ort im kolumbianischen Urwald werden drei Brieftauben freigelassen, um bestimmte Nachrichten zu bestimmten Personen zu bringen. Ihr Besitzer, ein alter Mann, bringt sich daraufhin um und die Leute, die gerade dies verhindern wollten, kommen zu spät. Und so ist eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die den Piloten John Finch auf eine abenteuerliche Reise führt, die große Gefahren birgt. Im Auftrag von einem der Empfänger der Tauben, soll Finch zunächst die Nachrichten zusammenholen. Hierbei schaut ihm sehr zu seinem Missfallen die hübsche Enkelin des Auftraggebers auf die Finger. Auf der anderen Seite des Atlantiks, in München, lernt inzwischen der Flughafenarbeiter Chris Weber, der sich mit dem Job sein Studium finanziert, die faszinierende Bernadette kennen, die als Lehrerin für behinderte Kinder in der Schweiz arbeitet. Wie nun diese beiden Handlungsstränge zusammengeführt werden und was für eine Geschichte hinter dem Rätsel mit den Brieftauben steckt, ergibt einen äußerst gelungener Spannungsroman, der den Leser um die halbe Welt und gleichzeitig zurück in die europäische Vergangenheit führt. Die sympathischen Helden kommen nach und nach einem Geheimnis auf die Spur und geraten in immer größere Gefahr. Denn genauso wie sie nach der Lösung suchen, wollen ihre Gegenspieler gerade das verhindern. Was nur kann nach so vielen Jahren noch so große Gefahr bergen? Das fragt man sich als Leser, um dann bei der Antwort doch etwas Schadenfreude zu empfinden, in die sich ein Hauch von Trauer mischt, weil letztlich der Plan des alten Mannes nur von der Generation der Nachkommen erfüllt werden kann. Ein kluger Thriller, der sehr gut zu unterhalten und zu fesseln versteht und mit dem sich der Autor für weitere Lektüre empfiehlt.
Who knows and liked the three books from Schilddorfer/Weiss will really enjoy this book to. Maybe at the beginning a little bit difficult to get to know all the different characters on differnt time levels, but the story successfully connects fiction and WII history and is really captivating and unputdownable.
Eine spannende Geschichte auf mehreren Zeit- und Handlungsebenen von einem Schriftsteller, dessen vorhergehende drei Thriller mit Co-Autor David Weiss ich bereits sehr geschätzt und genossen habe. Für Leser, die bereit sind, sich auf die Story einzulassen und auch einen anspruchsvolleren Einstieg in die Lektüre in Kauf nehmen, da die Charaktere und auch Handlungsstränge in raschen Übergängen aufgebaut werden. Ein, wie man es von diesem Autor erwartet, sehr gut recherchierter, flüssig geschriebener Thriller, dessen spannende Handlung und Charaktere immer glaubwürdig bleiben, mit einem leichten Augenzwinkern und Wortwitz. Hier hält man einen jener Pageturner in Handen, den man nicht weglegen kann und andererseits das Buch nach der letzten Seite mit Bedauern schliesst.