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„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.“
Ein sehr interessanter und emotionaler Moment während dem 1. Weltkrieg. Während dieser schrecklichen Zeit zeigt sich trotzdem die Menschlichkeit. Egal auf welcher Seite man kämpft, es sind nur Soldaten, die den Krieg nicht begonnen haben, aber für das Land in den Krieg ziehen müssen.
Was 1914 passiert ist, ist wirklich ein Weihnachtswunder. Fast nicht vorstellbar, dass dies der Realität entspricht.
Vom Inhalt/Thema her würde ich 5 Sterne geben - dies sollte auch in der Schule thematisiert werden.
Es ist schön, dass reale Fotos aus der Zeit im Buch hinzugefügt wurden.
Das Buch liest sich allerdings eher wie ein Geschichtsbuch, wodurch es nicht so leicht zu lesen ist. Ereignisse werden sehr häufig wiederholt, teils aus anderen Perspektiven. Dies ist an sich eine gute Idee, nur lässt sich das nicht immer einordnen oder ist unnötig wenn die Ansicht genau der vorherigen entspricht, dies hätte man besser lösen können. Durch das ständige wiederholen zieht es sich sehr.
Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, als ich das Buch gekauft habe. Erzählt wird keine Geschichte, sondern historische Fakten, über einen Weihnachtsfrieden an der Westfront im ersten Weltkrieg 1914. Bewegend wenn man erfasst, das tatsächlich ein kleines Wunder im wahnsinnigen Ablauf des Tötens möglich war. Leider reiht der Autor nur historische Fakten und Personen aneinander. Es ist eher ein belehrendes Geschichtsbuch, als eine Erzählung um ein Wunder einfacher Soldaten. Zudem werden viele Sachen bis ins Unendliche wiederholt. Meiner Meinung nach hätte ein Drittel davon dieselben Aussage gehabt und das Buch zu einem Lesevergnügen gemacht. Ein langweiliges Geschichtsbuch, mit goldenem Kern.