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Einsame Wölfe

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Utøya, München, Macerata - Unsere liberale Gesellschaft ist in den letzten Jahren mit einer neuartigen Form von Hass konfrontiert, mehr sie wird davon fundamental bedroht. Rechtsextremisten belassen es längst nicht mehr nur bei Worten, sondern führen konkrete, perfide geplante Anschläge durch, die von Einzelnen, sogenannten Einsamen Wölfen ausgeübt werden. Deutschen Behörden haben diese neue Form des Terrorismus bereits viel zu lange ignoriert. Florian Hartleb hat ein aufrüttelndes Buch darüber verfasst, wie sich Einzelgänger über das Internet vernetzten und so radikalisieren, bis sie für die „weiße Rasse“ töten wollen – und warum der Staat bislang hilflos zusieht und relativiert. Er kennt die persönliche Kränkungsideologie der Täter, weiß, wo sie sich radikalisieren und welche Ideologie ihren Attentaten zugrunde liegt. Ein alarmierendes, präzise recherchiertes Buch, das einen eindringlichen Ausblick auf die Folgen rechten Denkens und den zunehmend globalisierten Rechtsterrorismus wirft.

Perfect Paperback

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Egbert.
11 reviews
August 17, 2025
Warum muss erwähnt werden das die Frau Mutter ist ? Ist es nicht verwerflich genug das eine Frau getötet wurde? Wenn wir Frauen in Mütter und Frauen Unterscheiden ist das nicht eine ganz seltsame Art indirekt zu sagen das sie mehr Wert sind wenn sie Mütter sind ?
Und müssten wir dann nicht auch auf Vaterschafft hinweisen ?


Des weiteren empfehle ich den Autoren: Ohne Rücksicht auf Verluste: Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet zu lesen und die eigenen Quellen zu überdenken.
Natürlich ist es gut für die Recherche verschiedenen Quellen zu vergleichen aber Bild / Welt quellen zu übernehmen und dabei sogar eins zu eins die Populistische Formulierung zu übernehmen lässt ein schlechtes licht auf den Rest werfen.

Nur weil die im Buch erwähnten Personen Terroristen oder Attentäter sind heißt es nicht was wir unbedingt ständig sie Deadnamen müssen. Warum ist es für mich als Leser den unbedingt relevant wie die Person genau hieß ?
Das im Fall von David Sonboly es ein Interessantes Detail über sein Selbstbild und seine Gesinnung ist warum er sich umbenannte so entzieht es sich meinen Verständnis warum wir nicht respektieren können das er den Namen ablegte.
Das fiel auch bei einem anderen Terroristen auf das sein Deadname erwähnt wurde.
Dabei hätte einfach ein verweis das es passierte gereicht. Für die Strafverfolgung ist natürlich der alte Name relevant aber außer aus Voyeurismus ist es nicht wichtig für die lesenden.

Das Kapitel über Steam klingt als wäre es 2009 geschrieben worden.
Auch wenn an sich wirklich wichtige punkte erwähnt werden besonders in Bezug auf Meldefunktionen und Transparenz wird auch hier klar warum der Virtuelle raum so uneinsichtig ist wenn schon der Autor der sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt klingt als würde er eine schlechte Panikmache Reportage über "Killerspiele" nachplappern.

Ich hoffe das für sein nächstes Werk der Autor jemanden für ein Sensibilitäts-Reading einstellt welche das Augenmerk auf ableistische und populistische Formulierungen wirft.

Persönlich hätte ich mir zusätzlich zu den Quellen am unteren ende der Seite noch ein Quellenverzeichnis am Ende erhofft damit das kaufen von weiterführender Literatur übersichtlicher und leichter ist.

Es ist trotzdem ein gutes Buch das einen ein guten Einblick in ein relevantes Thema gibt.
Es wird nur nicht meinen Anforderungen für ein Fachbuch gerecht.

Profile Image for Eva.
781 reviews5 followers
October 8, 2019
Terrorismus als "Mitmach-Ereignis" als Problem einer zu liberalen Demokratie.


Florian Hartleb erklärt in diesem Buch das von der Öffentlichkeit und Politik immer noch verkannte Problem des "Einsamen Wolfes".
Der "globalisierte Rechtsextremismus" ist bereits längst Bestandteil unseres aktuellen populistischen Zeitalters.
Begünstigt durch das Schüren von Verunsicherungen, durch neurotische Ängste und durch Verschwörungstheorien ist er Teil eines globalen/europäischen Trends.
Dieses Buch will informieren und aufrütteln, andererseits aber auch Wege aufzeigen, wie man diesem Phänomen entgegenwirken kann.
Prävention setzt hier dabei ganz unten an. Jeder Einzelne von uns kann hier gezielt einen persönlichen Beitrag leisten. Allein schon dadurch, dass man sich informiert und seine persönlichen Ängste und Verunsicherungen hinterfragt.
Der Erhalt unserer Demokratie geht uns alle etwas an und sollte nicht durch das Auftreten von autoritären Systemen untergraben werden.
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