Warum ist es am Rhein so schön? Das fragen sich Elke Heidenreich und Tom Krausz und brechen gemeinsam zu einer Reise auf, ausgestattet mit Literatur über den Rhein, mit Notizbüchern und einem Fotoapparat. Beginnend bei den beiden Quellen des Rheins in den Alpen, gelangen sie wandernd, mit Auto und per Schiff auf eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der »Wir wollten selber sehen, riechen, fühlen, hören, nachdenken, erfahren.« Die Antworten, die sie finden, sind Geschichten, Ahnungen und sehr persönliche Eindrücke, manchmal schön, manchmal unbequem und immer faszinierend. Mit ihren Betrachtungen machen Elke Heidenreich und Tom Krausz die Geschichte des über 1200 km langen und sechs Länder durchfließenden Stroms lebendig und decken die zahlreichen Facetten seiner Gegenwart auf.
Warum ist es am Rhein so schön? Das fragen sich Elke Heidenreich und Tom Krausz und brechen gemeinsam zu einer Reise auf, ausgestattet mit Literatur über den Rhein, mit Notizbüchern und einem Fotoapparat. Beginnend bei den beiden Quellen des Rheins in den Alpen, gelangen sie wandernd, mit Auto und per Schiff auf eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt: »Wir wollten selber sehen, riechen, fühlen, hören, nachdenken, erfahren.« Die Antworten, die sie finden, sind Geschichten, Ahnungen und sehr persönliche Eindrücke, manchmal schön, manchmal unbequem und immer faszinierend. Mit ihren Betrachtungen machen Elke Heidenreich und Tom Krausz die Geschichte des über 1200 km langen und sechs Länder durchfließenden Stroms lebendig und decken die zahlreichen Facetten seiner Gegenwart auf.
Kurzmeinung /Leseerlebnis
Meine Mutter wurde in Neuwied am Rhein geboren und ich bin kürzlich auch zurück ins "Neuwieder Becken" nach Bendorf, gegenüber von Koblenz (dazwischen fließt der Rhein) gezogen - und habe mich noch nie so sehr "am Platz" gefühlt wie heute.
Elkes Bericht ist sehr persönlich aber gerade dadurch überzeugt dieser wunderbar bebilderte Reisebericht. Historische Anekdoten, Fun facts, kulinarische Tipps und zum Teil bissige Bemerkungen runden diesen Schatz perfekt ab
„Alles fließt" reiht sich ein in eine lange Tradition von Reiseberichten und Reflexionen über den Rhein, und bestimmt findet man darunter auch noch interessantere und besser realisierte Werke. Trotzdem hat mir dieses Buch von Elke Heidenreich überraschend gut gefallen. Vielleicht auch deshalb, weil mich ihre Beobachtungen und gut gemeinte, aber nicht immer fundierte Meinungsfreude an viele der Menschen erinnern, mit denen ich selbst am Niederrhein aufgewachsen bin und die mich geprägt haben.
Heidenreichs „Gedankenstrom“ fließt entlang der verschiedenen Landschaften, die sie durchschifft, und behandelt das Verhältnis von Mensch und Natur sowie vor allem die Schnittstellen der Ortschaften in ihrer eigenen Biografie. Besonders letzteres wirkt sehr authentisch. Und wenn die Autorin zum Ende des Buches überrascht feststellt, dass dieser Fluss sie - trotz aller Ablehnung von Patriotismus, Pathos und Rhein-Romantik - auf seltsame Weise anfasst und ehrfurchtsvoll werden lässt, dann berührt das auch den Leser. Und macht Lust, selbst einmal den Vater Rhein in ganzer Länge zu erkunden.