Esta Historia universal SIGLO XXI, preparada y editada inicialmente por Fischer Verlag (Alemania), sigue un nuevo exponer la totalidad de los acontecimientos del mundo, dar todo su valor a la historia de los paises y pueblos de Asia, africa y America. Resalta la cultura y la economia como fuerzas que condicionan la historia. Saca a la luz el despertar de la humanidad a su propia conciencia. En la Historia universal SIGLO XXI han contribuido ochenta destacados especialistas de todo el mundo. Consta de 36 volumenes, cada uno de ellos independiente, y abarca desde la prehistoria hasta la actualidad.
Dieser Band der Fischer Weltgeschichte wurde 1956 geschrieben, und man merkt ihm sein Alter an. Die Sprache ist aus heutiger Sicht deutlich rassistisch, auch wenn ich dem Autor keinen bewussten Rassismus unterstellen möchte, es ist einfach ein damals üblicher unreflektierter Sprachgebrauch. Auf die präkolumbischen Kulturen wird leider nur sehr kurz eingegangenm, der Hauptteil des Buches wird von der Kolonialgeschichte der spanischen und portugiesischen Besitzungen in Amerika eingenommen. Ein Schwerpunkt der Darstellung ist der die gesammte Kolonialzeit durchziehende Widerstreit zwischen der wirtschaftlichen Ausbeutung der Kolonien und dem Anspruch die Ureinwohner zu schützen und als gleichberechtigte Untertanen der iberischen Staaten zu behandeln. So gibt es immer wieder Schutzbestimmungen der spanischen und portugiesischen Könige und in einem absurden Versuch die Ausbeutung der Ureinwohner zu verhindern den Import afrikanischer Sklaven in die Kolonien. Die Verdienste der Kirche um die Beachtung der Menschenrechte der Ureinwohner und ihr gleichzeitiges Versagen auch das Unrecht der Sklaverei zu benennen durchzieht diese Kolonialgeschichte. Für mich war dieses Buch trotz der Sprache eine gute und informative Einführung in die mittel- und südamerikanische Kolonialphase. Für Informationen zu den präkolumbianischen Kulturen reicht dieses Buch aber nicht. Nachtrag: Ich hatte bei meinen Äußerungen übersehen, dass es in der Fischer Weltgeschichte einen eigenständigen Band über die altamerikanischen Kulturen gibt. Die Kürze in der auf die präkolombianische Zeit eingegangen wird ist also verzeihlich, resp. dem Konzept der Reihe geschuldet.