Notizen vom Lesen des Buches:
Buddhismus
Seite 127: Die Schriften von Buddha, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte, wurden erst erfasst, als das Christentum schon entstanden war, und die erste Biografie über ihn entstand erst im 1. Jahrhundert nach Christus.
Islam
- Seite 127: Obwohl wir Aussprüche von Mohammed haben, der von 570 bis 632 nach Christus lebte, wurde der Koran, also seine Biografie, nicht vor Jahr 767 geschrieben.
- Seite 282: Moslems gehen davon aus, dass Jesus nach Indien floh. Bis heute findet sich an seinem vermeintlichen Grab in Srinigar, Kaschmir ein Schrein.
Wer ist Gott?
- Seite 230: Im alten Testament wird Gott als allgegenwärtig oder als überall im Universum existierend dargestellt; als allwissend oder alles wissend, was man je wissen kann; als allmächtig, als ewig oder als über der Zeit stehend und gleichzeitig als Quelle der Zeit; als immer Derselbe oder als unveränderbar in seinen Eigenschaften. Er ist liebevoll, heilig, weise und gerecht.
- Seite 240: Im 10. Kapitel des Markus-Evangeliums spricht jemand Jesus als "guter Meister" an. Jesus sagte dazu: "Warum nennst du mich gut. Niemand ist gut ausser Gott, dem Einen."
Wer war Jesus?
- Seite 117: Jesus starb als Gründer des Christentums in Jerusalem den Märtyrertod. Er war ein weiser Lehrer, der eine verbreitete und treue Anhängerschaft hatte, obwohl er unter Pilatus auf Veranlassung einiger jüdischer Führer gekreuzigt worden war.
- Seite 126: Die traditionelle jüdische Literatur unterstützt die Aussagen der Evangelien, dass Jesus ein Heiler und Wundertäter war - auch wenn sie diese Aktivitäten der Hexerei zuschreibt. Auch bewahrt die tradionelle jüdische Literatur die Information, dass Jesus ein Lehrer war.
- Seite 128: Viele Menschen verehrten Jesus als Gott.
- Seite 198: Die Pharisäer wollten alles beim Alten lassen. Jesus sagte, "Nein, Gott hat andere Pläne. Er will alles neu machen."
- Seite 200: Jesus stellte seine eigene Autorität über die Autorität, die die Propheten des alten Testaments hatten. Er glaubte, dass er die Macht besass, konkrete göttliche Äusserungen zu machen.
- Seite 215: Jesus drückte Emotionen aus. Zum Beispiel weinte er über den Tod seines Freundes Lazarus. Auch drückte er mehrmals Wut aus.
- Seite 284: Es hat nie eine Autopsie von Jesus stattgefunden.
- Seite 303: Die Auferstehung ist der höchste Beweis für die göttliche Identität Jesu und seine Lehre. Sie ist der Beweis für seinen Triumph über Sünde und Tod. Sie ist ein Vorgeschmack auf die Auferstehung seiner Nachfolger. Sie ist die Grundlage der christlichen Hoffnung. Sie ist das Wunder aller Wunder.
- Seite 338: Die Historiker sind sich einig, dass es ausreichend Beweise für die Kreuzigung Jesu gibt.
Judentum:
Seite 372: Nur fünf Wochen nach seiner Kreuzigung folgten 10,000 Juden Jesus.
Was passierte am Grab von Jesus?
- Seite 316: Im Matthäus-Evangelium kommen Maria Magdalena und die andere Maria zum Grab; ein Stein liegt vor dem Grabeingang. Dann entsteht ein heftiges Erdbeben, ein Engel steigt herab und rollt den Stein vom Grab weg. Im Markus-Evangelium kommen die Frauen bei Sonnenaufgang zum Grab, und der Stein ist schon vom Eingang weggerollt. Im Lukas-Evangelium kommen die Frauen in der Morgendämmerung zum Grab und finden den Stein weggerollt.
- Seite 316: Im Matthäus-Evangelium sitzt ein Engel auf dem Stein ausserhalb des Grabes. Im Markus-Evangelium sitzt ein junger Mann im Grab. Im Lukas-Evangelium befinden sich zwei Männer im Grab.
- Seite 317: Im Matthäus-Evangelium sind die Frauen am Grab Maria Magdalena und die andere Maria. Im Markus-Evangelium handelt es sich um die zwei Marias und um Salome. Im Lukas-Evangelium sind Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, Johanna und andere Frauen am Grab.
- Seite 317: Im Matthäus-Evangelium eilen die beiden Maria voller Furcht und Freude vom Grab weg, um es den Jüngern zu erzählen. Unterwegs treffen sie Jesus. Im Markus-Evangelium rennen sie voller Angst aus dem Grab und erzählen niemanden etwas. Im Lukas-Evangelium berichten die Frauen die Geschichte der Jüngern, die kein Wort davon glauben. Hier findet sich auch kein Hinweis darauf, dass die Frauen Jesus begegnet sind.
- Seite 332: Was sind Erklärungen für das leere Grab von Jesus, die nicht auf eine übernatürliche Auferstehung zurückgreifen?
- Seite 337: Es gibt kein Bericht über die Auferstehung Jesu.
Das Markus-Evangelium
- Seite 35: Im Markus-Evangelium ist nichts über die Geburt Jesus oder seine Jugendzeit geschrieben. Stattdessen konzentriert sich Markus auf einen Zeitraum von 3 Jahren und verwendet fast die Hälfte seines Evangeliums darauf, die letzten Lebenstage Jesu zu schildern.
- Seite 44: Markus wollte Jesus als den leidenden Diener zeigen.
- Seite 46-47: Das Markus-Evangelium wurde in die Siebzigerjahre des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 40 Jahre nach dem Tod von Jesus.
- Seite 309: Das Markus-Evangelium gilt als das älteste Evangelium.
- Seite 309: Das Markus-Evangelium besteht überwiegend aus kurzen Anekdoten aus dem Leben Jesu.
Das Lukas-Evangelium
- Seite 44: Lukas war der Anwalt für die Armen und sozial Benachteiligten.
- Seite 47-48: Das Lukas-Evangelium wurde in die Achtzigerjahre des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 50 Jahre nach dem Tod von Jesus.
- Seite 47-48: Lukas integriert Teile aus dem Markus-Evangelium.
- Seite 142: Der Arzt und Historiker Lukas verfasste sowohl das Evangelium, das seinen Namen trägt, als auch die Apostelgeschichte, zusammen also etwa 25% des Neuen Testamentes
Das Matthäus-Evangelium
- Seite 44: Matthäus wollte die Beziehung zwischen Christentum und Judentum verstehen.
- Seite 47-48: Das Matthäus-Evangelium wurde in die Achtzigerjahre des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 50 Jahre nach dem Tod von Jesus.
Das Johannes-Evangelium
- Seite 47: Das Johannes-Evangelium wurde in die Neunzigerjahre des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 60 Jahre nach dem Tod von Jesus.
- Seite 90: Das Johannes Evangelium wurde wahrscheinlich in einer Gemeinde am Nilufer in Ägypten ursprünglich geschrieben.
- Seite 198: Jesus sagte, dass von allen Menschen auf dieser Erde, die von einer Frau geboren wurde, Johannes der Grösste ist.
Das Thomas-Evangelium
Seite 182: Die meisten Wisdenschaftler datieren das Thomas-Evangelium auf die Mitte des 2. Jahrhunderts.
Briefe von Paulus
- Seite 49: Paulus begann Ende der Vierzigerjahre seine Briefe zu schreiben.
- Seite 129: Paulus bestätigt wichtige Charakterzüge von Jesus: Seine Demut, seinen Gehorsam und seine Liebe für Sünder.
Weitere Recherchen vom Buch:
- Seite 249: Der entscheidende Anstoss für die Abschaffung der Sklaverei war die evangelikale Erweckung in England. Christen setzen am Anfang des 19. Jahrhundert die Abschaffung der Sklaverei im Parlament durch und verwendeten schliesslich die britische Kanonenboote um die Sklavenschiffe auf dem Atlantik zu stoppen.
- Seite 322: Zur Zeit, als Jesus gelebt habe, galt die Aussage von Frauen so wenig, dass Frauen nicht einmal als Zeugen bei einem jüdischen Rechtsprozess auftreten durften.
- Seite 368: Die Familie von Jesus glaubte nicht an Jesus. Sie boten ihm die Stirn. Es war für sie peinlich, was Jesus von sich behauptete.
- Seite 400: Wenn Menschen sich bemühen den Lehren Jesu zu folgen und sich für seine umwälzende Macht zu öffnen, verändern sich Schritt für Schritt ihre Prioritäten, Wertvorstellungen, und Charakter.