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Kraut und Rübchen

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Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urahnin eine Serienmörderin war? Noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Als Journalistin Katharina Rübchen auf dem geerbten Familienbauernhof in Kleinhaulmbach alte Aufzeichnungen findet, stellen sich einige Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.

Paperback

First published October 10, 2013

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About the author

Elke Pistor

29 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,441 reviews660 followers
April 4, 2023
Katharina erbt einen alten Bauernhof und findet dort das alte Tagebuch ihrer Ur-ur-ur-Großmutter! Wie sich herausstellt, scheint diese eine Serienmörderin gewesen zu sein, die mittels Gift unliebsame Mitmenschen um die Ecke brachte!
Also, die Idee hinter diesem Buch finde ich schon klasse. Mal ein wirklich anderer Krimi. Sehr gemütlich irgendwie, auch durchaus humorvoll und ziemlich schräg.
Mich konnte die Geschichte sehr gut unterhalten, zumal ich alte Tagebucheinträge generell immer sehr interessant finde. Hier wechselt die Handlung immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei die Gegenwart schon den größeren Part hat, aber durch diese wechselnden Perspektiven wurde alles noch unterhaltsamer.
Profile Image for KruemelGizmo.
509 reviews5 followers
September 20, 2018
Journalistin und Stadtpflanze Katharina Rübchen erbt nach dem Tod ihrer Tante den Familienbauernhof in Kleinhaulmbach. Vor Ort findet sie ein altes Notizbuch ihrer Urahnin und die Aufzeichnung scheinen ein düsteres Geheimnis zu beinhalten. War ihre Urahnin eine Serienmörderin? Aber nicht nur die Aufzeichnungen machen Katharina sorgen, ihr Chefredakteur will eine Story, die Dörfler verhalten sich geheimnisvoll, ihre kleine Ziegenherde sind wahre Meister im Ausbrechen und der Tierarzt scheint auch mehr Interesse an ihr zu haben, als an ihren Tieren…

Kraut und Rübchen stammt aus der Feder von Elke Pistor.

Katharine Rübchen erbt den Bauernhof ihrer Tante, nach der Trennung von ihrem Freund und Chef macht sie sich auf den Weg nach Kleinhaulmbach um sich dort nach Jahren mal wieder umzusehen. Durch Zufall findet sie ein altes Notizbuch in dem ihre Urahnin ihre Erinnerungen festgehalten, und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt, zum einen begleitet man Katharina die von der Stadt ins Dorf zieht und sich mehr schlecht als recht versucht zurecht zu finden und im zweiten Erzählstrang erzählt ihre Urahnin Hilda, die als Magd vor über 100 Jahren lebte.

Katharina ist ein lebenslustiger Mensch, der ihre Katze liebt und eigentlich noch nicht wirklich erwachsen geworden ist und die noch irgendwie ihren Weg sucht. Katharina wirkt sympathisch, ist manchmal etwas tollpatschig und leicht verpeilt und spricht mit sich selbst und ihrer Katze. Es macht Spaß ihr durch ihre Geschichte zu folgen, die mir auch den einen oder anderen Schmunzler entlockte.
Hildas Geschichte dagegen wirkt nüchterner und auch düsterer, was natürlich der Lebenssituation der Frauen und als Magd vor über 100 Jahren geschuldet ist. Mir persönlich hat Hildas Geschichte sogar noch etwas besser gefallen und ich war die ganze Zeit neugierig wie sie weitergeht.

Beide Erzählstränge empfand ich gut mit einander verwoben und gaben ein wirklich rundes Bild ab und ließen mich leicht und flüssig durch die Geschichte kommen. Den einzelnen Geschichten ist auch eine in Deutschland heimische Pflanze vorangestellt die überall hier in der Natur vorkommen mit Anwendungsbereiche und ihrer oftmals tödlicher Wirkung.

Mein Fazit:
Eine interessante Geschichte, bei der doch zwei sehr unterschiedliche Erzählstränge gekonnt miteinander verwoben wurden, und die mir Spaß gemacht hat zu lesen.
Profile Image for Nicole.
1,237 reviews36 followers
October 6, 2018
Beschreibung

Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene urahnin eine Serienmörderin war? Vor dieser Frage steht Journalistin Katharina Rübchen, als sie auf dem geerbten Familienbauernhof alte Aufzeichnungen findet. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistischen Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat. 


Kurzmeinung 

Ich freue mich sehr, dass mir dieses Buch geliehen wurde. Da es eine signierte Ausgabe ist, habe ich es nicht mit in den Urlaub genommen. Aber am Tag nach meiner Rückkehr wurde es in anderthalb Sitzungen gelesen. Hier wie überall sonst auch sind Polizisten unfassbar unsympathisch, daher war ich dankbar für nur kurze Auftritte zugunsten verschmitzter Nachbarin, doofem Ex und nettem Tierarzt. Die zwei Erzählstränge waren gleichermaßen einnehmend, was ich besonders angenehm zu lesen fand, auch wenn es gegen Ende etwas klischeehaft wurde. 

Ein schönes, spannendes Buch für zwischendurch.
Profile Image for Susanna Montua.
Author 8 books7 followers
January 13, 2014
Meine Meinung:
Ich möchte mich entschuldigen, dass diese Rezension so lange auf sich warten ließ. Gleichsam möchte ich mich bei Elke Pistor für das traumhafte Landpaket bedanken, welches ich mit samt dem Buch bekommen habe.

Nun, das Cover ist klasse und definitiv kein zweites Mal in meinem Regal zu finden. In einem Buchladen hätte ich es wahrscheinlich als Kräuterbuch identifiziert, doch es steckt sehr viel mehr darin, was rasch klar wird.

Katharina Rübchen ist die authentische Protagonistin des Buches. Eine Frau mitten im Leben. Gut, das Leben ist etwas chaotisch, aber das macht sie sympathisch. Genauso wie ihr Kater

Herr Hoppenstedt – ein toller Kerl, wenn er sich mal blicken lässt.

Alex, der Dorftierarzt hingegen ist eine Wucht. Das muss sich auch Katharina zugestehen.

Nun, die Sprache ist einfach, ausschmückend, ein wenig ironisch und voller liebevoller Details. Ich konnte in dem Buch noch richtig was lernen. Gerade das Maiglöckchen-Kapitel trieb mir den Schweiß auf die Stirn, da unser gesamter Pfad zum Haus voller Maiglöckchen blüht – ich glaube, hier muss ich was dagegen tun. Jedenfalls fand ich diesen Wechsel von Tagebuch-damals und dem hier und jetzt sehr gelungen.

Fazit:
Ich wusste ehrlich nicht, was ich zu erwarten habe und wurde dann angenehm überrascht. Elke Pistor hat hier einen Krimi aufgebaut und kommt, wenn man es genau nimmt, mit relativ wenig Nervenkitzel und Adrenalin aus. Sie hat gewissermaßen einen Krimi in einen Krimi gepackt und das ganze in eine ländliche Umwelt gesetzt. Darüber hinaus steckt in diesem Buch jede Menge Recherche und Liebe, wenngleich ich etwas Repekt habe, was die Rezepte am Ende anbelangt ;)
Weshalb ich eine Katze abziehe? Mir hat ein wenig das Rätsel raten gefehlt. Es wurden wohl Rätsel eingebaut, genauso wie einen Bösewicht und Überraschungen, aber der letzte Schubs, der war nicht ganz so greifbar für mich. Aber, und das betone ich stark, dieses Buch lohnt sich für Krimifans definitiv, denn hier kommt man auf seine Kosten – und ja, Blut gibt es auch ;)
Profile Image for Na Tascha.
123 reviews
January 25, 2025
Ich hatte meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Die prota mochte ich ganz gerne und der Plot hätte spannend sein können. Leider hat mir der Krimi Part gefehlt. Im hier und jetzt haben wir eine prota die die ganze Zeit angelogen und angemotzt wird und trotzdem ein Zuhause Gefühl entwickelt. In der Vergangenheit eigentlich nur jemanden der von seinen morden erzählt. Zum mit rätseln oder irgendwas rausfinden gab es da nicht viel. Auch fand ich alle Charaktere außer der prota unsympathisch dargestellt.
Und zuletzt, ich mag die Sprecherin wirklich wirklich gerne aber dass sie genau so liest wie sie Kaylee in der Serie firefly spricht hat mich sehr irritiert


Triggerwarnung
Erwähnung und Darstellung von häuslicher Gewalt, Mord, Erwähnung sexualisierte Gewalt, Gewalt insgesamt, belogen werden
Profile Image for Alexandra.
128 reviews112 followers
January 14, 2014
Was Sie schon immer über Giftkräuter wissen wollten...

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:
Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urahnin eine Serienmörderin war? Noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Als Journalistin Katharina Rübchen auf dem geerbten Familienbauernhof in Kleinhaulmbach alte Aufzeichnungen findet, stellen sich einige Probleme: Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.

Meine Gedanken zu dem Buch:

"Kraut und Rübchen" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Elke Pistor gelesen habe und ich muss sagen: ich bin begeistert!
Dieser Landkrimi um die doch sehr sympathische und neugierige Protagonistin Katharina Rübchen konnte mich mit seinem tollen Humor fesseln und immer wieder zum Lachen bringen. Katharina ist eine reine Stadtpflanze und doch zieht es sie zum Haus ihrer verstorbenen Tante aufs Land ins Dörfchen Kleinkulmbach, welches ihr vererbt wurde. Mittlerweile als Journalistin für ein Landhaus-Magazin tätig, hat sie doch Biologie studiert und freut sich auf den großen Kräutergarten ihrer Tante in idyllischer Atmosphäre. Doch von Idylle keine Spur! Dafür viele morsche Stellen am Haus, eine neugierige und auch etwas merkwürdige Nachbarin und freche Ziegen im Garten, die unheimlich gerne ausbüchsen und für Chaos sorgen.
'Nichts wie weg hier' denkt sich Katharina - doch dann findet sie in einem Hohlraum der Hauswand ein altes Tagebuch, dass nur ihre Tante dort versteckt haben konnte. Dieses in Leder gebundene Büchlein weckt ihre Neugierde und sie beginnt zu lesen und schon die ersten Seiten ziehen sie in den Bann. Über hundert Jahre als ist die Schrift und die Verfasserin des Inhalts muss eine Vorfahrin sein. Doch was dort geschrieben steht, sogt für Gänsehaut bei Katharina. Kann das Möglich sein?

"Ein Haus, das im Schlamm versinkt, poröse Wände, eine schwangere Ziegenherde und eine Art Tagebuch, in dem von Mord die Rede ist. Nichts davon fand sich auf der imaginären Wunschliste, die ich mir für mein neues Leben auf dem Land gebastelt hatte." - Zitat Seite 30

Derweil bahnen sich auch einige verwunderliche Ereignisse im Dorf an, die ebenfalls ihre Aufmerksamkeit fordern. Katharina ahnt, dass die alten Tagebucheinträge auch heute noch sehr präsent sind und sie beginnt, nachzuforschen.
Als ihr auch noch eine hohe Summe für das alte Häusschen geboten wurde, damit es einem Einkaufszentrum Platz machen kann, beschließt sie endgültig, zu bleiben und sucht - inspiriert vom Grundgedanken ihrer Vorfahren - auf ihre Art nach einer Lösung für die Dorfprobleme.

Erzählt wird dieser Landkrimi aus der Sicht der jungen Katharina in der ich-Perspektive und gibt so einen herrlichen Blick auf ihren humorvollen und und manchmal etwas sarkastischen Charakter frei.
Äusserst gelungen ist der ständige Switch zwischen der Gegenwart und der alten Zeit, aus der das Tagebuch ursprünglich stammt. Immer wenn Katharina etwas Zeit zum Lesen findet, dürfen wir als Leser dies auch verfolgen, da die jeweiligen Tagebucheinträge - kursiv dargestellt - die ganze Geschichte durchziehen. Zu jedem Kapitelbeginn trifft man auf eine Zeichnung eines Krauts mit der jeweiligen Bezeichnung und natürlich dessen Wirkung (positiv als auch negativ...)
Besonders zu erwähnen ist auch, dass alle Rezepte zu den Gerichten, die in dem Krimi vorkommen, im hinteren Teil des Buches in einer Rezepte-Sammlung zu finden sind, unter anderem auch Rezepte aus Kräutern, wie zum Beispiel Hustensaft oder Kräuter-Likör ( aber nur die positiv wirkenden Rezepte, wohl gemerkt...;-))
Tiere spielen ebenfalls eine grosse Rolle und gerade diese sorgen für einen schönen Humor, der mich immer wieder auflachen ließ. Herr Hoppenstedt, der macht, was er will oder auch die Ziegen, die frech für viel Chaos sorgen. Schon beim Gedanken an die Cabrio-Szene muss ich immer wieder lachen.

Kurz & gut - mein persönliches Fazit

Mein erster Roman von Elke Pistor wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein! Ich war sehr positiv angetan vom Schreibstil und liess mich fesseln und mitreissen. In einem Rutsch habe ich das Buch gelesen, ohne es aus der Hand zu legen. Die gelungene Mischung aus Spannung und Humor haben mir sehr gefallen und ich fühlte mich durchgehend bestens unterhalten.
Ein toller Landkrimi mit einem 'grünen Daumen' der ganz besonderen Art!

© Rezension: 2013, Alexandra
buecherkaffee.blogspot.de
Profile Image for Sandra.
568 reviews10 followers
May 14, 2014
Mal wieder ein Buch bei dem ich mich frage wer eigentlich fuer die Inhaltsangabe verantwortlich ist. Schwarzer Humor von seiner gruensten Seite, ueberraschend, boese und punktgenau? Also schwarzen Humor konnte ich eigentlich keinen entdecken.
Zur Inhaltsangabe: Katharina, Ende 30, freie Journalistin bei einem Naturmagazin und Stadtmensch hat ein Haus von ihre Tante auf dem Land geerbt. Schon bei der Ankunft muss sie feststellen, dass die Realitaet mit ihrer Vorstellungen aus ihrer Kindheit und von ihrem Magazin erheblich abweichen. Aus Zufall findet sie ein altes Tagebuch, geschrieben vor etwa 100 Jahren von einer Magd namens Hilda. Hilda kannte sich sehr gut mit verschiedenen Kraeutern aus und hat damit nicht nur Menschen geheilt sondern auch in diversen Notlagen anderweitig geholfen....Das Buch springt zwischen der Gegenwart und Auszuegen aus dem Tagebuch hin und her.

Die Geschichte, die sich in der Gegenwart abgespielt hat, fand ich ehrlich gesagt schon ein wenig seicht, sehr klischeebeladen und nicht allzu ueberraschend, da ist die kleine Liebesgeschichte mit einem Tierarzt, die Dorfbewohner denen Zusammenhalt und Freundschaft mehr bedeutet als Geld (auch wenn die zugezogene Nachbarin, die seit 10 Jahren dort lebt, immer noch als Aussenseiterin gilt). Da sind die gierigen und konsumorientierten Stadtmenschen und ein boeser Investor, der aus dem Dorf ein Shoppingerlebnisdorf gestalten will.

Die Auszuege aus dem Tagebuch fand ich dagegen sehr schoen erzaehlt und auch recht spannend. Ich konnte es immer kaum erwarten bis es wieder weiterging. Schade nur, dass das Ende bzw. einige Fragen dazu am Ende offen blieben....

Auch die Aufmachung von dem Buch ist sehr schoen gestaltet, angefangen von dem Cover, der Innengestaltung des Umschlags sowie den botanischen Zeichnungen der Pflanzen, die in den jeweiligen Kapiteln eine wichtige Rolle spielen. Sehr originell fand ich auch die kleine Rezeptsammlung am Ende des Buches, so liest man z.B. nicht nur das die Nachbarin einen Kuchen rueberbringt sondern hat am Ende des Buches gleich das passende Rezept dazu.

Alles in allem eine nette Unterhaltungslektuere zum entspannen.
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