Es herrscht klirrende Kälte in und um Turin, als das weltberühmte Grabtuch geraubt wird. Beherzt machen sich die beiden vierbeinigen Spürnasen Niccolò und Giacomo auf die Suche nach den Tätern – und geraten selbst in tödliche Gefahr.
Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt. Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.
Note: This author in some editions is Carsten Henn
German author, playwright and journalist. He develops his career as a journalist specialized in oenology, also working as a gastronomic critic.
As a journalist he writes about wines for different national and international magazines and is a jury for several awards in the sector. In terms of literature, he has published poetry and tales in magazines and anthologies. As well as novels—mostly crime genre—and essays on topics related to his specialty.
Einmal etwas ganz anderes: ein Krimi, in dem Hunde die Hauptrolle spielen und aus deren Sicht die Geschichte erzaehlt wird. Der Autor hat sich dabei einiges einfallen lassen, z.B. dass es zwischen manchen Hunden und ihren Menschen eine einzigartige Verbindung gibt, so dass sie einander genau verstehen koennen. Durch solche Details gewinnt das Buch an Tiefe, und der Hauch von Mystery, der dem Fall - das Leichentuch von Turin wurde gestohlen - anhaftet, erhoeht zusaetzlich den Lesespass und die Spannung.
Einziger Kritikpunkt die auf Dauer ermuedenden Kommentare von Giacomo, dem Trueffelhund, wenn es ums Essen geht. Aber irgendwie auch liebenswert. Das Buch war fuer mich ein interessanter Ausflug in eine voellig unbekannte neue Art von Roman und eine willkommene Abwechslung. Mehr aber wohl auch nicht.
Italien, Hunde, Wein... es versprach ein gutes Buch zu werden. Leider kam es anders. Die Geschichte ist im Grunde ganz nett, aber am Ende waren es mir ZU VIEL Charaktere. Das Tiere untereinander sprechen, kenne ich ja aus den Romane von Rita Mae Brown, aber dort erkennt man an der Schrift das es sich um ein Tier handelt. Hier "reden" Tiere und Menschen munter durcheinander und man begreift dies erst hinterher. Man lernt aber dennoch viel über Hunde und Ihre Menschen und was passieren kann, wenn ein Hund von einer Katze großgezogen wird *kicher* Alles in Allem ok aber an vielen Stellen wäre WENIGER mehr gewesen.