Robert (Lynn) Asprin was born in 1946. While he wrote some stand alone novels such as The Cold Cash War, Tambu, and The Bug Wars and also the Duncan & Mallory Illustrated stories, Bob is best known for his series fantasy, such as the Myth Adventures of Aahz and Skeeve, the Phule's Company novels, and the Time Scout novels written with Linda Evans. He also edited the groundbreaking Thieves' World anthology series with Lynn Abbey. Other collaborations include License Invoked (set in the French Quarter of New Orleans) and several Myth Adventures novels, all written with Jody Lynn Nye.
Bob's final solo work was a contemporary fantasy series called Dragons, again set in New Orleans.
Bob passed away suddenly on May 22, 2008. He is survived by his daughter and son, his mother and his sister.
Der achte Band der Diebeswelt-Reihe (in der deutschen Zählung). Enthalten sind sechs Kurzgeschichten, von denen mir wie zu erwarten war einige besser gefallen haben als andere.
Auch wenn der Klappentext (also der richtige, nicht der fehlerhafte hier auf Goodreads^^) etwas anderes vermuten lässt – die Frauen kommen hier zwar in etwas größerer Anzahl vor, stehen aber gar nicht so sehr im Mittelpunkt bei den meisten Geschichten. Aber gut, die Klappentexte bei dieser Buchreihe sind sowieso etwas wahllos und im Grunde wissen wir bei Band acht ja auch alle, wie das Konzept aussieht und was uns erwartet.
Die erste Geschichte von David Drake folgt Samlor hil Samt, der seine verschwundene „Nichte“ sucht, um mit ihr gemeinsam dann Freistatt zu verlassen. Die Story war ok, aber ich finde Samlor als Charakter einfach nicht besonders interessant.
Die zweite Geschichte von Diana L. Paxson folgt dem Maler Lalo und seiner Frau Gilla. Ich liebe die Geschichten um die beiden. In einer Stadt voller Grausamkeit, Kälte und Verrat führen diese beiden als offenbar einzige eine liebevolle Beziehung. Auch auf ihre teils schon erwachsenen Kinder ist Verlass. Aus heutiger Sicht überschreitet das Fatshaming bezüglich Gilla definitiv Grenzen. Klar – es soll gezeigt werden, dass alle sie nur nach ihrem Äußerem beurteilen, während Lalo sie als Person und Mensch und wundervolle Ehefrau wahrnimmt. Aber es wird einfach viiiiel zu oft erwähnt. Davon abgesehen gefällt mir Lalo aber wirklich von allen Figuren, die im Lauf der Bände eingeführt wurden, neben Hanse Nachtschatten, am besten. Seine inneren Konflikte sind interessant und sein Talent, Fluch und Segen zugleich, bietet reichlich Stoff für spannende Erzählungen.
Die dritte Geschichte ist eine der kurzen Erzählungen aus der Sicht des Geschichtenerzählers Hakim. Meine Vermutung ist, dass Asprin die immer dann eingefügt hat, wenn durch andere Geschichten relevante Plotentwicklungen vorausgesetzt wurden, die bislang noch nicht erwähnt wurden und die dafür gesorgt hätten, dass verschiedene Geschichten beim besten Willen nicht mehr zusammengepasst hätten. Also ist ok, aber offenkundig eine Überleitung.
Bei der vierten Geschichte aus der Feder von Chris und Janet Morris bin ich andauernd mit den verschiedenen Charakteren durcheinandergekommen. Vermutlich liegt es auch daran, dass es so lange her ist, dass ich die anderen Bände der Reihe gelesen habe, aber ich hatte Schwierigkeiten, mich zu erinnern, was der Unterschied zwischen Stiefsöhnen und diesem 3. Kommando ist – beides Militäreinheiten? Und es gab sooo viele Charaktere, dass ich sie andauernd miteinander verwechselt habe. Grundsätzlich aber keine schlechte Geschichte, in der sich einige eigentlich miteinander verfeindete Gruppen zu einem brüchigen Bündnis zusammentun, um gemeinsam gegen die verhassten Besetzer zu agieren. Paar weniger Namen hättens aber auch getan.
Die fünfte Geschichte von Robin W. Bailey hat endlich, endlich eine der versprochenen Frauen zur Hauptfigur und führt eine aus der Hauptstadt Ranke eingereiste Cousine des abgesetzten Prinzen Kadakithis ein. Die Cousine hat ziemlich Haare auf den Zähnen und legt sich mit der Prinzessin der Beysiber an. Liest sich wie der Auftakt zu einem interessanten Machtkampf, bin gespannt, ob das später weitergeführt wird. Toller Charakter.
Die letzte Geschichte ist von C. J. Cherryh und ich muss ehrlich sagen, dass ich bei deren Charakteren von Beginn an Schwierigkeiten hatte, der Handlung zu folgen. Da die Autorin seit deren erstem Auftreten vor einigen Bänden im Grunde eine eigene Storyline fährt, die gefühlt wenig mit dem Rest vom Buch zu tun hat, habe ich mittlerweile total den Faden verloren. Ich hab keine Ahnung, wer diese Leute sind und warum sie was tun. Andauernd macht die Erzählweise irgendwelche Gedankensprünge. Und die Charaktere sind mir auch einfach alle ziemlich egal, was mich auch nicht motiviert, nochmal in frühere Bände zurückzublättern und Wissen aufzuholen.
Also wieder eine bunt gemischte Tüte. Wenn ihr nur die besten Geschichten lesen wollt, lest die von Paxson und die von Bailey.