Margarete Mitscherlich-Nielsen, geb. 1917 in Dänemark, war Psychoanalytikerin, Medizinerin und Autorin zahlreicher Bücher. Die Tochter eines dänischen Arztes und einer deutschen Lehrerin studierte Medizin und Literatur in München und Heidelberg und wurde 1950 in Tübingen zum Dr. med. promoviert. 1947 traf sie in der Schweiz den Arzt und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich, den sie 1955 heiratete. Gemeinsam bemühten sie sich nach dem Krieg um die Wiederbelebung der Psychoanalyse in Deutschland. 1960 war sie Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt, wo sie fortan vorrangig arbeitete, und fungierte viele Jahre als Herausgeberin der Zeitschrift ›Psyche‹. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte Margarete Mitscherlich 1967 das bahnbrechende Buch ›Die Unfähigkeit zu trauern‹. Es folgten u.a. ›Die friedfertige Frau‹ (1985), ›Die Zukunft ist weiblich‹ (1987) und ›Über die Mühsal der Emanzipation‹ (1990). Margarete Mitscherlich ist 2012 in Frankfurt am Main verstorben.
A collection of essays about feminism, hate, and psychoanalysis as a science. Margarete Mitscherlich's psychoanalysis is heavily shaped by Freud. In her essays she explores the topics, uses concrete patient stories as examples and analyses why the patients are acting and thinking the way they are.
While the book's topics are interesting and Mitscherlich is a pioneer in psychoanalysis and feminism, the book is blunt and not written for a general audience. I could take away some interesting concepts but it was not a pleasure to read. If you are very interested in psychoanalysis or earn a living with psychotherapy this may be a book for you. If you are only generally interested (like I am) there are better books dealing with the topics.
das buch bietet spannende einblicke in die psychoanalyse - vor allem in den kapiteln „emanzipation und sexualität der frau“ und „die angst vor der angst“. mir persönlich hat ein wissenschaftlich-intersektionaler blick auf die ursachen und entwicklungen psychischer symptomatiken gefehlt. ich denke, ich bin schlichtweg nicht die zielgruppe dieses buches.