Alle sagen Line zu ihr, aber eigentlich heißt sie Pipeline. Pipeline Praetorius (31) lebt in Stuttgart. Sie ist Single. Und arbeitslos. Und sie hat es wirklich nicht leicht. Zwischen Bewerbungsstress und Scherereien mit der Arbeitsagentur treten gleich zwei Männer in ihr chaotisches Leben: Leon, der nette Ingenieur aus Hamburg, leidenschaftlicher Stäffelesjogger und gar nicht intellektuell, und der aufregende amerikanische Fotograf Eric M. Hollister. Und so stolpert Line auf der Suche nach Mister Right zwischen beiden hin und her und von einer Katastrophe in die nächste. Diese quirlige Beziehungskomödie kann so nur in Schwaben spielen. Der bruddelige Nachbar Herr Tellerle und die naseweise Frau Müller-Thurgau überwachen im Treppenhaus Lines Besucher ebenso penibel wie die hundertfünfzigprozentige Einhaltung der Kehrwoche. Für mehr als eine Überraschung sorgt Lines unverwüstliche Tante Dorle, Hüterin eines unübertroffenen Käsekuchenrezepts ...
Das war ein witziges, leichtes Stück, das ich dahingehend bewerte, dass ich Spaß am Lesen hatte. In Sachen Tiefgang oder Story liegt das Buch sicherlich eher bei 3 Sternen. Aber dafür ist es meines Erachtens auch nicht geschrieben worden.
Ich bin völlig aus meinem üblichen Genre hier . Ich habe das Buch ausgewählt, weil es in Stuttgart spielt, was ich als Partnerstadt zu Kairo für den twin city prompt der diesjährigen popsugar challenge brauchte.
Wieder Schwäbisch zu hören (ich habe mir das Hörbuch gegönnt, welches wundervoll gelesen ist), war das Sahnehäubchen. Ein Buch zum Wohlfühlen und Spaß haben.
Sie ist wirklich eine Stuttgarter Bridget Jones, genauso schusselig und schnell dabei, die falschen Schlüsse zu ziehen. Oder auch die unrealistischen Phantasien, nee, wirklich. Für Auswärtige müsste es eigentlich sowas wie Untertitel geben - ich als Insider habe das Schwäbische und die Stuttgarter Wegbeschreibungen sehr genossen und auch öfter mal laut lachen müssen. Mal sehen, ob ich mir die Fortsetzung antue. Wohl eher nicht.
Ha noi, desch ned so mei Fall gwäsa. (For all Non-Swabians amongst us: Nope, not my cup of tea.)
Naaaah, mate, naah. I knew I'd get trope-y chiclit to the max with this one, yet it surpassed my expectations on the trope-y. SO over the stereotypical, clumsy, awkwardly hilarious main protagonists of this genre. Ughhhh! Can you feel the frustration?! I do have to admit, that I gravitate towards the clumsy spectrum of things myself sometimes and ought to sympathize, but seriously. No. Nothing remarkable happened in this and would it not have been for the fun location (hint...I may or may not live in the nearest vicinity, and it's always fun to recognize places where you've made your own memories in real life) and Swabian dialect in this - plus its readability, I would have tossed it after the first five times the main character managed to burn/ruin/forget something important. (Basically the first chapter harhar...)
Sorry, snark mode is high tonight. Read if you like Stuttgart. Or protagonists that are annoying as anything.
Das Buch ging zwar gut an aber nach ca. 20% war ich leider gelangweilt. Es ist viel passiert aber alles nur belanglos, wie Pipeline sich mit den Fischen des Nachbarn plagt, wie sie ihren Nachbarn kennenlernt und dann das Fiasko mit dem Lieferservice fand ich komplett unnoetig. Ich habe es abgebrochen.
Ich habe dieses Buch (den ersten Teil der Serie) nach dem dritten gelesen, und fand ihn bei weitem nicht so unterhaltsam wie diesen. Natürlich sind beide Teile sehr überspitzt und übertrieben, aber diesen Teil fand ich zudem relativ langatmig, und das ist keine gute Kombination. Wenn ich mit Buch 1 begonnen hätte, hätte ich die Serie vermutlich nicht weiter gelesen.
Bunt, chaotisch und sehr liebenswert geht es in diesem Roman zu, wenn man auf die flippige und verpeilte Pipeline trifft. Jeder wird sich wohl ein Stück weit in ihr wieder finden, ob man nun auch gegen die allgemeine Spießigkeit des Lebens rebelliert, sich dem Arbeitsmarkt stellt oder auf der Suche nach Mr. Right ist. Dabei ist das Buch so schön amüsant geschrieben, dass man sich einfach in der Geschichte verlieren muss.
Pipeline ist wahrlich ein einzigartiger Charakter, aber auch die anderen Figuren können überzeugen, sei es nun die schrullige Tante oder die netten Herren, die auf einmal in Pipelines Leben treten. Mit viel Humor schafft es die Autorin zudem, die schwäbische Mundart perfekt in die Geschichte einzubauen, immerhin spielt die Geschichte in Stuttgart. Zudem beschenkt die Autorin die Leser mit passenden Rezepten für absolute Anfänger, da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Ein amüsanter Roman, der einfach unterhalten will und dies auch schafft. Eine einzigartige Hauptperson, der man sich gleich verbunden fühlt, besticht durch ihre Andersartigkeit und kann einfach unterhalten.
Das Buch ist gute Unterhaltung. Pipeline ist 31 und lebt in Stuttgart. Sie ist arbeitslos und kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden. Slapstick-artige schliddert sie von einem Missgeschick ins nächste. Dass das Buch trotzdem einen gewissen Spaßfaktor hat, liegt hauptsächlich am Stuttgarter Lokalkolorit, das durch die Schilderung bekannter Lokalitäten und Läden der Stuttgarter Innenstadt und den zaghaften Einsatz vom schwäbischen Dialekt erzeugt wird. Ein kleines, hüpfendes Buch ohne großen Tiefgang, so eine Art verbales Gutsle, wo mr oiner Freindin schennge koa als Mitbrengsel.
Sehr einfach zum lesen und lustig. Auch viel uber der Stuttgart gegen und Kultur - das hat mir interessiert da ich dort geboren bin. Nicht ein tiefes Buch - aber macht Spass - nimms mit zum Strand!