Kenia, 1910: Auf einer Safari in Kenia verliebt sich die junge Ivory in dieses Land und seine Tier- und Pflanzenwelt - und in den Großwildjäger Adrian Edgecumbe. Sie hofft, dass er sein blutiges Geschäft für sie aufgeben wird, doch Adrian ist Abenteurer durch und durch. Ivy ahnt bald nach der Hochzeit, dass sie nur eine Trophäe für ihn ist. Als Adrian im Krieg als vermisst gemeldet wird, nimmt Ivy die Geschicke der Farm in ihre eigene Hand. Statt der Großwildsafaris bietet sie Fotoaufnahmen und Beobachtungen von Tieren an. Bei der Verwaltung des Landes geht sie mutige Wege, die vielfach auf Ablehnung stoßen. Entschlossen kämpft sie für ihre Ziele und verliert dabei auch ihr Herz. Aber kann und darf sie aus einer engen Verbundenheit Liebe werden lassen?
Willkommen im Afrika der 1900er Jahre! Die Geschichte folgt der Reise einer starken Frau in das Herz eines unbekannten Landes, das mit ebenso faszinierenden Menschen und Tieren gefüllt ist. Mit einem vorbestimmten Namen beginnt Ivory ein neues Leben, das viel mehr Veränderungen mit sich bringt, als sie sich je hätte vorstellen können. Eine Geschichte über Liebe, den Mut zum Neuanfang und darüber, dass man sein wahres Ich nie loslassen darf.
Meine Meinung:
Es gab so viele Dinge, die ich an diesem Buch geliebt habe. Fangen wir mit der Kulisse an, dem wunderschönen Afrika, einem Kontinent, den ich schon immer gerne erkunden wollte. Ich reiste mit Ivy auf Safari und teilte ihre Meinung, dass Tiere nicht gejagt, sondern aus der Ferne beobachtet werden sollten. Ich fühlte mit ihrem Charakter und ihrem Bedürfnis, ihre eigene Person zu sein, mit und verstand den Schmerz, zumindest eine Zeit lang nicht in der richtigen Beziehung zu sein. Ich werde nicht zu viel verraten, denn ich möchte, dass du die Geschichte selbst entdeckst.
Es war schön, ein Buch zu sehen, das so viele Fakten über die damalige Zeit enthält. Für die einheimische Bevölkerung war es so schwer, sich an das Kommen und Gehen der Fremden anzupassen, von denen viele versuchten, ihnen ihre Gewohnheiten und sogar ihren Glauben aufzuzwingen. Ivy leuchtet wie ein Leuchtturm, denn sie folgt ihrem Herzen und überwindet alle Herausforderungen, die sich ihr stellen. Sie scheut nie davor zurück, für die Dinge zu kämpfen, die sie will, selbst wenn sie vorübergehend von Zweifeln überwältigt wird. Meiner Meinung nach ist sie eine der besten weiblichen Heldinnen, die ich in einem Buch kennengelernt habe.
Was mir an der Geschichte vielleicht am besten gefallen hat, ist, dass sie nie so verläuft, wie ich es erwartet habe. Die Autorin hat mich immer wieder überrascht, und das hat das Leseerlebnis nur noch schöner gemacht. Auch wenn es schmerzhaft war, zu sehen, wie Ivy mit erschütternden Ereignissen umgeht, finde ich, dass das Drama die Geschichte nur noch schöner gemacht hat. Die Entfaltung ihres Lebens war mehr als unerwartet und ich kann dir ein kleines Geheimnis verraten. Ivy wird die wahre Liebe finden, und zwar in der Person von jemandem, der ihr schon seit vielen Jahren nahe steht.
Zusammenfassung:
Was für eine tolle Lektüre! Ich habe dieses Buch geliebt, angefangen bei der wunderschönen Kulisse in Afrika bis hin zu der mutigen Heldin, die sich von nichts und niemandem davon abhalten lässt, ihre Träume zu verwirklichen. Das Buch ist gut geschrieben und ich war beeindruckt von der Fülle an Fakten darüber, wie die Dinge damals waren. Ich habe gerade herausgefunden, dass das Buch Teil einer Reihe ist, also bin ich sehr gespannt auf das nächste Buch. Ich bin mir sicher, dass es genauso toll sein wird!
1910 geht die junge Ivy auf Safari in Kenia und verliebt sich dort in dieses Land, die Natur und in den Großwildjäger Adrian Edgecumbe. Sie hofft, dass er sein blutiges Geschäft für sie aufgeben wird, doch Adrian ist ein Abenteurer und möchte davon nichts wissen. Nach der Hochzeit ahnt die junge Frau, dass auch sie nur eine Trophäe für ihn war. Als Adrian im Krieg vermisst wird, nimmt Ivy die Farm und ihre Arbeit auf. Bald bietet sie hier Fotos und Tierbeobachtung an. Sie kämpft sie für ihre Ziele und verliert dabei auch ihr Herz...
Was für ein toller historischer Roman, der in Afrika spielt! Den Schreibstil mochte ich von Anfang an, denn er ist leicht und locker zu lesen und dabei unheimlich bildhaft. Ich hatte Afrika, seine Natur und die Tierwelt immer vor meinen Augen! Mitreißend wird hier der Lebensweg von Ivy beschrieben und es kam nie Langeweile auf.
Ich mochte Ivy als Protagonistin sehr gern und konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Umso unsympathischer war mir Adrian mit seinem blutigen Geschäft und dem ausnutzen der Tierwelt Afrikas!
Die Geschichte war wirklich spannend und mitreißend, ich fand es großartig wie Ivy die Leitung der Farm dann selbst übernommen hat und über sich hinaus gewachsen ist.
Fazit: Ein wunderbarer historischer Roman der in Afrika spielt. Sehr bildhaft geschrieben und deshalb empfehlenswert für Fans des Kontinents und natürlich für Liebhaber von historischen Romanen.
Das Buch gab's kostenlos im Audible -Abo - hat mir recht gut gefallen! Die Zeit um den ersten Weltkrieg habe ich noch nie außerhalb von Europa "erlesen", dieses Buch spielt im (kolonialen) Kenia von ca. 1912 bis 1920. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der "höheren Tochter" Ivory, die ihren Vater auf eine Großwildsafari begleitet, obwohl sie selber gar nicht gerne jagt. Sie verliebt sich bei der Gelegenheit aber in das Land und seine Tiere - und auch in einige der Menschen, die dort leben.
Ich fand die Figuren interessant, hätte aber gerne noch mehr aus der Sicht der Schwarzen gelesen - die kommen zwar vor, aber aus ihrer Sicht liest man eigentlich nie. Gegen Ende hatte ich einige Augenrollmomente, weil ich mir nicht vorstellen konnte, das Ivy nicht mitbekommt, was mit ihr passiert, wenn schon alle um sie herum etwas merken.
Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 von 5 Sternen. Ob ich den zweiten Teil noch lesen möchte, weiß ich allerdings nicht. Da spielt Ivy scheinbar nur eine Nebenrolle, und ich würde ja eigentlich schon wissen wollen, wie es mit ihr weitergeht und nicht, was eine Nebenfigur aus Band 1 erlebt.
Ein wundervoller Einblick in das Kenia der 1910er Jahre mit wunderschönen Beschreibungen der Fauna und sehr eindrücklichen und teilweise beklemmenden Einblicken in das Zusammenleben von Schwarz und Weiss. Die Geschichte wird da fast schon zur Nebensache. Absolut empfehlenswert!
Es beginnt ernsthaft damit, dass die vierjährige Protagonistin zum ersten mal einen schwarzen Jungen trifft (der einer Verwandten "gehört", also adoptiert wurde aber wie ein Gepäckstück herumgereicht wird), ihn "Ebony" nennt (weil sie Ivy heißt), sich fragt ob er sein Gesicht mit Schuhcreme gefärbt hat, ob er "der schwarze Mann" ist, etc. Der Junge wird dann dafür bestraft, dass sie ihn hereingelassen hat. Klar im historischen Kontext nicht ungewöhnlich, aber trotzdem hätte man diese dummen Kinderkommentare dem Leser ersparen können. Noch nicht sicher ob ich es noch weiterhöre (free auf Audible zur Zeit des Reviews).