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Philosophy and Philosophers: An Introduction to Western Philosophy, revised edition

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Whether John Shand is discussing the slow separation of philosophy and theology in Augustine, Aquinas and Ockham, the rise of rationalism, British empiricism, German idealism, or the new approaches opened up by Russell, Sartre, and Wittgenstein, he combines succinct but insightful exposition with crisp critical comment. This new edition will continue to provide students with a valuable work of initial reference.

352 pages, Paperback

First published January 1, 1993

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John Shand

30 books4 followers

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December 20, 2025
John Shand – Philosophy and Philosophers
John Shands „Philosophy and Philosophers. An introduction to Western philosophy“ ist der perfekte Survival-Guide für alle, die in Gesellschaft unerwartet mit der Frage konfrontiert werden, ob die Realität eigentlich weiterexistiert, wenn niemand hinschaut.
Dieses kompakte Kompendium jagt in Lichtgeschwindigkeit durch 2.500 Jahre westliche Denkgeschichte – von den Presokratikern, die sich noch stritten, ob alles Wasser oder Feuer sei, bis zum akribischen Ludwig Wittgenstein, der uns lehrte, dass viele philosophische Probleme schlicht aus sprachlichem Schluckauf entstehen. Dazwischen begegnen wir dem stets aufgeräumten Aristoteles (der Mann, der die Welt in Kategorien sortierte, bevor IKEA Regale hatte) und dem notorisch zweifelnden René Descartes (Ich denke, also bin ich… meistens). Ein ideales Werk, um beim nächsten Abendessen nicht als „Unphilosoph“ dazustehen.
Und nun das augenzwinkernde Detail für Kenner: Beim Durchblättern dieser traditionell männlichen Ahnengalerie fällt auf, dass eine bestimmte Dame der antiken Gelehrsamkeit – Hypatia von Alexandria – selbstverständlich fehlt. Aber wer hätte in einer klassischen „Einführung in die westliche Philosophie“ auch anderes erwartet? Offenbar gelten Sternbahnberechnungen und der Betrieb einer neoplatonischen Schule im 4. Jahrhundert n. Chr. nicht als relevante philosophische Arbeit – zumindest nicht, wenn man nach alten Zählkriterien sortiert. Ein wunderbar unvollständiger Kanon, der einmal mehr zeigt, dass die eigentliche philosophische Herausforderung oft darin liegt, die vergessenen Namen überhaupt erst zu finden.

Reflexion einige Wochen später
Stellen Sie sich vor, Sie laden die gesamte Prominenz der westlichen Geistesgeschichte zu einer Dinnerparty ein. John Shand ist der Gastgeber, der verzweifelt versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen, während Platon in der Ecke über Höhlen schmollt und Descartes ernsthaft bezweifelt, ob der Wein überhaupt existiert. Das Buch ist ein rasanter Ritt durch zweieinhalbtausend Jahre Denken – eine Art philosophisches Speed-Dating, bei dem man von den Vorsokratikern bis zu den Existenzialisten weitergereicht wird, ohne zwischendurch Zeit für ein gedankliches Nickerchen zu bekommen. Shand schreibt dabei so klar, dass man fast vergisst, dass man gerade versucht zu verstehen, warum die Welt womöglich nur ein Konstrukt unseres Verstandes ist.
Nach einer erneuten Lektüre fiel mir auf, dass Dr. John Shand (*1956), zeitgenössischer britischer Philosoph und Visiting Fellow an der Open University, bislang keinen eigenen Wikipedia-Eintrag besitzt. Wer seinen Namen sucht, landet leicht bei einem ganz anderen Herrn, einem Mathematiker des 19. Jahrhunderts. Dass jemand, der seit Jahren komplexe Metaphysik und Erkenntnistheorie entwirrt, selbst unter dem Radar bleibt, fügt der Lektüre eine zusätzliche, meta-philosophische Ebene hinzu – fast so, als würde der Chronist selbst Teil des philosophischen Buffets, das er beschreibt.
Die philosophische Pointe des Buches ist ebenso charmant wie gnadenlos: Während wir im Alltag darüber nachdenken, ob der Kaffee fertig ist, zeigt uns Shand, dass wir streng genommen gar nicht wissen können, was „Kaffee“, „fertig“ oder „wir“ überhaupt bedeutet. Er seziert die großen Systeme mit einer chirurgischen Präzision, die einen abwechselnd erleuchtet und leicht schwindelig zurücklässt. Wer dieses Buch liest, wird danach zwar immer noch keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens haben, kann aber zumindest seine Orientierungslosigkeit auf einem deutlich höheren intellektuellen Niveau begründen.
Und wo zur Hölle ist eigentlich Marx? Das ist die große Preisfrage dieses Buches. Während Shand nahezu jeden einlädt, der jemals ein logisches Argument unfallfrei zu Ende gedacht hat, bleibt Karl Marx demonstrativ vor der Tür stehen – vermutlich, weil er versucht hätte, das Buffet zu verstaatlichen. Dass Marx in einer Einführung in die westliche Philosophie fehlt, ist fast schon selbst eine philosophische Aussage.
Man könnte mutmaßen, dass Shand Marx eher der politischen Ökonomie oder Soziologie zuordnet als der „reinen“ Philosophie. In der Tradition der analytischen Philosophie, die Shands Zugang deutlich prägt, gilt Marx häufig als jemand, der die Welt verändern wollte, statt sie nur logisch zu interpretieren – und Weltveränderung ist für einen strengen Logiker nun einmal ein ausgesprochen unordentliches Geschäft. Marx wird so zum großen Abwesenheitssymbol dieses Buches: Während die anderen darüber streiten, ob Ideen die Welt formen, fehlt ausgerechnet derjenige, der behauptete, es seien die materiellen Verhältnisse. Ein herrlich ironisches Loch in einem ansonsten beeindruckend dicht gewebten Teppich der Geistesgeschichte.
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84 reviews6 followers
May 10, 2013
Brilliant introduction to Western Philosophy. Concise but informative biographies and explanations of the main arguments of most philosophers' beliefs. Highly recommend to any Philosophy student!
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