Vom armen Schuhputzjungen zum Wirtschaftsmagnaten und reichsten Mann der Welt, das ist die Geschichte des Dagobert Duck. Diese Biografie leuchtet das Leben des Großkapitalisten und Fanstastilliardärs auf 429 Seiten bis in den letzten Winkel aus.
Der Urheber dieses Mammutwerks ist der beliebt amerikanische Disney-Zeichner Don Rosa. Diese Ausgabe enthält alle Kapitel und Zusatzkapitel sowie 2 Bonusgeschichten der mit dem renommierten Eisner-Award ausgezeichneten Biografie. Dazu kommen Vorworte des Künstlers, eine Covergalerie, Hintergründe sowie zusätzliches bis dato unveröffentlichtes Bonusmaterial.
Keno Don Hugo Rosa, known as Don Rosa, is an American comic book writer and illustrator known for his Disney comics stories about Scrooge McDuck, Donald Duck, and other characters which Carl Barks created for Disney-licensed comic books, first published in America by Dell Comics. Many of his stories are built on characters and locations created by Barks; among these was his first Duck story, "The Son of the Sun" (1987), which was nominated for a Harvey Award in the "Best Story of the Year" category. Rosa created about 90 stories between 1987 and 2006. In 1995, his 12-chapter work The Life and Times of Scrooge McDuck won the Eisner Award for Best Serialized Story.
Keno Don Hugo Rosai ist ein amerikanischer Comictexter und -zeichner, der vor allem für seine Disneycomics bekannt ist und zudem die Figuren Lance Pertwillaby und Captain Kentucky schuf. Als großer Fan von Carl Barks orientierte er sich stark an dessen Comics, die ihm in vielerlei Hinsicht als Vorbild dienten; häufig wird er daher als der „neue Carl Barks“ bezeichnet.
Zum Inhalt: Klapptext
Vom armen Schuhputzjungen zum Wirtschaftsmagnaten und reichsten Mann der Welt, das ist die Geschichte des Dagobert Duck. Diese Biografie leuchtet das Leben des Großkapitalisten und Fantastilliardärs auf 496 Seiten bis in den letzten Winkel aus.
Der Urheber dieses Mammutwerks ist der beliebte amerikanische Disney-Zeichner Don Rosa Diese Ausgabe enthält alle Kapitel und Zusatzkapitel sowie 2 Bonusgeschichten der mit dem renommierten Eisner-Award ausgezeichneten Biografie. Dazu kommen Vorworte des Künstlers, eine Covergalerie, Hintergründe sowie zusätzliches bis dato unveröffentlichtes Bonusmaterial.
Jeder Story ist ein Kommentar von Don Rosa vorangestellt.
Meine Meinung:
Mit diesem Meisterwerk aus der Feder des großartigen Don Rosa halten wie Onkel Dagoberts Biographie in den Händen. Und diese ist unglaublich spannend und auch witzig. Ich bin schon ewig Entenhausen Fan und habe schon so viele Geschichten über unsere geliebten Enten gelesen, doch auch ich wurde hier noch mit Details überrascht, die mir absolut nur waren. Wir erfreuen uns hier in 12 Kapitel und 8 Zusatzkapitel, die uns erzählen, wie Onkel Dagobert zu seinem Reichtum kam, in welchen Ländern er gelebt und gearbeitet hat und wir erfahren auch, woher sein Neffe Donald sein aufbrausendes aber sehr liebenswertes Temperament hat. Auch mußte er oft Niederlagen einstecken und es lief nicht immer alles glatt.Was ich so wundervoll fand ist, dass jedes Kapitel von Don Rosa selbst kommentiert wurde. Das Hintergrundwissen, das uns damit erteilt wird, ist hochinterressant. Die gesamte Biographie beruht auf Fakten aus den Barks-Comics. Don Rosa hat alle erwähnten Anhaltspunkte zur Geschichte von Dagobert notiert und hier mit eingebracht. Je mehr ich gelesen habe umso sympathischer wurde mir Don Rosa. Fan war ich ja schon immer von ihm, aber so "persönlich" von ihm die Geschichten erklärt zu bekommen, hat nochmal einen ganz besonderen Zauber. Dann, nach der eigentlichen Biographie kommen die Zusatzkapitel. Hier erzählt (der heutige) Dagobert von seiner Jugend. Auch hier kann man Don Rosa nur bewundern, wie er es schafft, eine solche Perfektion an den Tag zu legen. Angefangen beim Zeichnen und der Erzählung der Geschichten über die sehr humor- und niveauvollen eingebauten Gags.
Cover:
Ich liebe das Blau des Einbands und von was könnte Onkel Dagobert besser umgeben sein als von seinen Talern.
Fazit:
Diese Dagobert Biographie ist eine Offenbarung für jeden Don Rosa/Entenhausen Fan. Ein Meister seiner Zeit der seinesgleichen sucht.
UFF! Das ist das schwerste Buch, das ich auf Deutsch gelesen habe. Ich habe viel gekämpft, um mit dem Buch fertig zu sein und ich glaube, dass es bald auf Italienisch lesen wird, um sicher zu sein, dass ich alles verstanden habe.
Warum habe ich die Saga auf Deutsch gelesen? Als ich das Buch kaufte, gab es keine vollständige Version auf Italienisch. Die deutsche Ausgabe war vollständig und ziemlich billig. Panini hat eine vollständige Ausgabe erst in 2016 veröffentlicht. Zu spät!
Die Zeichnungen sind ein bisschen einfach aber sehr witzig. Sie sind sehr verschieden als die Zeichnungen von mehr modernen Disney Comics, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich mag nicht die Farben, weil sie ziemlich dunkel und eintönig sind.
Die Geschichten sind aber toll! Ich hatte sie als Kind gelesen - ich war 11, als sie zum ersten Mal veröffentlicht wurde - aber jetzt habe ich viel mehr Details gemerkt. Die kleine Witze, die historische Figuren... Es ist nicht nur ein Kindercomics.
Meine Lieblingsgeschichte? Ich glaube, die Letzte, weil es einen Blick auf das ganze Lebens Dagobert gibt.
Ok, ich fange nochmal mit der italienische Übersetzung an.
This was my favorite comic-book to read when I was ill as a child. Since I did catch a bad cold I decided to pick up my old tradition again. Now that I am older I understand a lot more of the historical references and honestly it is brilliant. The stories are funny, heartwarming and educational.
* Viel Liebe zum Detail (sowohl historischer Authentizität als auch Konformität mit den kanonischen Bark'schem Duck Geschichten. Don Rosa webt Fantasie und Geschichte gewieft in ein vernetztes und monolithisch scheinendes Universum und ordnet die zeitstrahl-technisch losen Anekdoten und Abenteuer von Dagobert in eine vollständige Chronik welche gleichzeitig seine Biographie ist ein * Zeichnungen sehr detailliert, in einem old-school Zeichenstil. Schön anzusehen. * Interessante Charakterentwicklung und viele Einblicke und Hintergründe in die Geschichte der Familie Duck (und sogar Entenhausens)! Als jemand der mit Lustigen Taschenbüchern und Micky Maus Heften groß geworden ist, ist das ein aufklärender Nostalgietrip in den man sich gerne an die ganzen Figuren wieder erinnert. Aber auch neue, erinnerungswürdigen Charaktere (Stichwort: "Nelly") lernt man kennen. * Reichlich interessante Insider/"Hinter den Kulissen" Infos/Easter Eggs * Natürlich ist durch die historische Einbettung von Dagoberts Leben und Wirken, sowie der Herkunft des Autors die Geschichte sehr US-amerikanisch angehaucht. Wenn man die Stätten, Gegebenheiten/geschichtlichen Kontext und reale Figuren kennt, hat man mehr von der Geschichte. * Ohne daraus eine politische Debatte machen zu wollen (aber es trotzdem zu tun :D): Nennenswert find ich den Umgang mit Themen wie Kolonialismus, ethnische Minderheiten, Frauenrechte und weiteren Problemen im damaligen jungen, westlichen Staat. Vor allem amerikanische Ureinwohner (aka Indianer) werden immer wieder als Deuteragonisten (= zweitrangige Charaktere) repräsentiert; Meist sind diese den historischen Umständen entsprechend weniger mächtig, wohlhabend und Einfluss wirkend portraitiert als ihre weißen (oder enten-schen) Mitbürger. Hier fehlt mir Wissen um es "fair" zu beurteilen zu können aber selbst Häuptlinge von Indianerstämmen scheinen recht politisch unbedeutende, arme Personen gewesen zu sein wenn man der Geschichten glauben darf - im Gegensatz zu den amerikanischen Rollen mit höherem sozialen Rang. Da aber aus den Kommentaren des Autors hervorgeht wie offenkundig wichtig ihm Realismus in seinen Geschichten ist, gehe ich blauäugig davon aus, dass hier gut recherchiert wurde und stimmig mit der Wirklichkeit ist. Nur das komplette Fehlen des Themas Sklaverei, bzw. dessen bis heute anhaltenden Nachwehen für die (überwiegend) afroamerikanische Einwohner, welche im späten 19. Jhdt. die Gesellschaft noch deutlich stark geprägt haben muss, bedauere ich ein wenig - insbesondere beim Schauplatz Mississippi. Mir ist bewusst, dass es sich am Ende des Tages um ein leichtherzigen Comic der an Kinder und Junggebliebene gerichtet ist, aber da es so ein prominentes Thema dieser Zeit dort war und andere thematische "Klassiker" aus der Zeit wie die Titanic, Geisterstädte aufgegriffen wurden, kann ich mir nicht vorstellen dass Dagobert gar keinen erwähnungswerten Berührungspunkt damit hatte. Mark Twain hat das im Kinderbuch "Huckleberry Finn" auch thematisiert, und spielt schätzungsweise nur wenige Jahrzehnte zuvor. Man muss natürlich nicht in jedem US-amerikanischen Werk dieses Thema ansprechen, aber die Darstellung des "American Dreams" in einem "freien" Staat in dem *jeder* durch harte Arbeit erfolgreich werden kann, hinterlässt mir dann doch einen bitteren Nachgeschmack für mich. Ist zwar romantischer aber doch nur die halbe Wahrheit. Aber damit will ich Dagobert nicht seinen persönlichen Verdienst oder den hohen Unterhaltungswert der Geschichte abstreiten! Und auch Don Rosa werfe ich nichts vor. * In jedem Fall für jeden Dagobert Fan ein absolutes Lese-Muss!
Don Rosas wissens- und detailgesättigte Geschichten über Onkel Dagobert Aufstieg zum Fantastillardär sind eine wunderbare Einstiegsdroge, um Interesse an anderen Ländern, Kulturen und Geschichte allgemein zu wecken. Don Rosa vollendete, was Carl Barks genial begann. Die aktuellen Zensurbestrebungen, die neue Druckauflagen dieses fantastischen Buches verhindern, sind eine würdelose Kulturschande ersten Ranges.
Mein Comic-Herz schlägt für Don Rosa! Seine Onkel Dagobert-Comics begeistern mich so lange wie ich Comics lese. Für Fans des Entenhausen-Universums eine klare Empfehlung!
Tolle Zeichnungen und Geschichten. Von dem her also locker 5 Sterne, Comic-Championsleague. Nur leider lese ich doch nicht so gern Comics, wie ich eine Zeit lang dachte. Naja, es ist mir eine Lehre.
Ich bin der Meinung einige der Comics in den 90ern als junger Leser des Micky Maus Magazins schon gelesen zu haben. Don Rosas Style ist gekennzeichnet von ganz viel Liebe zum Detail. Staendig sind irgendwelche Kleintiere im Hintergrund und machen lustige Dinge und fuellen so die Panels aus. Die Geschichten sind abenteuerlich und oft richtig spannend. Stellenweise hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit dem gierigen Dagobert warm zu bleiben. Am Ende hat er aber schon das Herz am rechten Fleck. Und Don Rosa gelingt es hier eine echte Saga zu erfinden.