Die Lyriksammlung Parabolis Virtualis wird fortgesetzt – der zweite Band bietet 14 frische, neue und vor allem queere Stimmen!
Mit der zweiten Ausgabe von Parabolis Virtualis zeigen wir wieder neue, queere Lyrik. Kevin Junk hat Anna Hetzer und Biba Nass als Co-Herausgeber*innen eingeladen, durch ihre Perspektiven den Band mitzugestalten. Begleitet von einem Open Call hatten verschiedene Stimmen die Möglichkeit, einen Platz in der Anthologie zu finden. So entsteht ein Gewebe aus Texten, das ein Stimmungsbild gesellschaftlicher Zustände aufzeigt. Queere Lyrik braucht keine Definition, aber wir machen sie in dieser Anthologie in ihrer Bandbreite sichtbar. In einem abschließenden Essay erkundet Anna Hetzer den Möglichkeitsraum queerer Literaturtradition und lesbischer Erotik. Die Gedichte werden durch Illustrationen von Nick Gauci begleitet.
Mit dabei: Muri Darida, Tamer Düzyol, Awista Gardi, Mel Irmey, Lisa Jeschke, Nina Karimy, Odile Kennel, Raphael Koranda, Nele Müller, Jennifer de Negri, Melis Ntente, Neo Seefried & Xan Egger, Princex Naveed und Sarah Claire Wray.
Nach dem 3. Band, habe ich jetzt nach dem 2. gegriffen und fand diesen von der Zusammenstellung etwas schwächer. Lyrik ist sehr subjektiv und ich fand die Wut und Formgebung des 3. Bandes doch etwas stärker und überzeugender. Dennoch sind auch hier einige interessante Formexperimente anzutreffen und die schnelle Lektüre hat mir ebenfalls Spaß gemacht :)