The whole universe worships the Little Prince, who sees everything 'with his heart' - but no one pays any attention to his cousin, Fat Princess Petronia. In contrast to the angelic blond boy, she's sullen and completely unsentimental. She just doesn't fit the princess cliche at all: She hates pink frills and loves maths. Naturally, the Little Prince has a huge planet while Petronia is stuck on probably the tiniest and most boring planet in the whole wide universe. With the help of multi-purpose worm Mirco, she tries to pep up her dismal life by travelling the cosmos by wormhole or by attempting to meet David Bowie - usually without success. Petronia's absurd and funny adventures draw on the themes of The Little Prince, fairy tales, science fiction and the classics like Faust. The imagery is also packed full of allusions: sometimes the art looks like advertising, sometimes like a board game or even like a modelling sheet.
So I lived my life alone, without anyone that I could really talk to, until I had an accident with my plane in the Sahara Desert, six years ago. Something was broken in my engine. And as I had with me neither a mechanic nor any passengers, I set myself to attempt the difficult repairs all alone. It was a question of life or death for me: I had scarcely enough drinking water to last a week. Not only that, I had a conference paper deadline.
The first night, then, I went to sleep on the sand, a thousand miles from any human habitation. I was more isolated than a shipwrecked sailor on a raft in the middle of the ocean. Thus you can imagine my amazement when, at sunrise, I was awoken by an irritated voice. It said: “If you please, derive for me the Feynman path integral!”
“What!”
“Derive the Feynman path integral!”
I jumped to my feet, completely thunderstruck. I blinked my eyes hard. I looked carefully all around me. And I saw a most extraordinary person, who stood there examining me with an ill-tempered expression. Here you may see the best portrait that, later, I was able to make of her. But my drawing is certainly very much less fat and grumpy than its model. That, however, is not my fault.
Now I stared at this sudden apparition with my eyes fairly starting out of my head in astonishment. Remember, I had crashed in the desert a thousand miles from any inhabited region. And yet this young lady seemed neither to be straying uncertainly among the sands, nor to be fainting from fatigue or hunger or thirst or fear. In fact, she looked as though she had just eaten rather too much pizza.
When at last I was able to speak, I said to her: “But, what are you doing here?” And in answer she repeated, very slowly, as if she were speaking of a matter of great consequence:
“If you please, derive for me the Feynman path integral...”
When a mystery is too overpowering, one dare not disobey. Absurd as it might seem to me, a thousand miles from any human habitation and in danger of death, and with an urgent conference submission still incomplete, I took out of my pocket a sheet of paper and my fountain pen. But then I remembered how my studies had been concentrated on literature, sociology and business management, and I told her a little crossly that I did not know how to perform mathematical proofs.
She answered me: “That doesn’t matter. Derive for me the Feynman path integral...”
But I had never derived a path integral. So I wrote down for her one of the two proofs I had written so often. And I was astounded to hear her greet it with, “No, no, no! I do not want a group-theoretic version of Pascal's theorem. What I want is quantum mechanics. Derive me a path integral.”
So I wrote down a page. She looked at it carefully, then she grunted: “No. This is just a half-remembered handwavy passage from QED. I want something with proper mathematical symbols. So I wrote down another proof. My friend sighed in exasperation. “You see yourself,” she said, “that this is just a tedious measure theoretic calculation. Give me something with clear physical content.”
By this time my patience was exhausted, because I was in a hurry to start formatting my conference paper. So I scribbled down a couple of sentences. And I threw out an explanation with it.
“This is a brief summary. You can find the whole thing in Dirac's original note.”
I was very surprised to see a light break over the face of my young judge:
“That is exactly what I was trying to remember! I will look it up at once.”
And that is how I made the acquaintance of Fat Princess Petronia.
Kurzmeinung: Die dicke Prinzessin Petronia von Katharina Greve ist ein frecher, sarkastischer und sehr unterhaltsamer Comic über die dicke Prinzessin Petrunia, die etwas frustrierte und sehr einsame Cousine des kleinen Prinzen.
Meine Meinung: Was für ein cooler Comic. In vielen kleinen Episoden verfolgen wir das Leben von Prinzessin Petrunia. Sie wurde von ihren Eltern, Herrschern über das ganze Universum, aus dem gemeinsamen Schloss geschmissen und auf einen eigenen, kleinen Planeten verbannt. Dort ist sie ziemlich einsam und so sucht Petrunia nach Wegen, sich die Zeit zu vertreiben. Dabei stellt sie kluge, ironische Überlegungen über das Leben an, teils voller Weisheit, teils voller Sarkasmus.
Frech, sarkastisch, klug. Prinzessin Petronia ist nicht nur die unbeliebte Cousine des bekannten "Kleinen Prinzen", sondern außerdem die außergewöhnliche Protagonistin dieses schönen Graphic Novels. In abgeschlossenen kleinen Episoden verfolgen wir, was Petronia auf ihrem kleinen Planeten so erlebt und können ihre witzigen, teils bissigen und sarkastischen Kommentare und kluge Weltanschauungen genießen.
Auch die Zeichnungen sind sehr cool. Sie rufen, ähnlich wie die Gestaltung des Covers Assoziationen zu "Der kleine Prinz" wach. Insgesamt sind sie aber sehr viel modernen und frecher. Außerdem gibt es zahlreiche Anspielungen an andere visuelle Eindrücke. Sei es eine Seite, die wie das Prospekt einer bekannten Elektrotechnikmarkts aussieht, oder eine, die wie eine Vorlage aus einem Bastelbuch gibt. Genau wie die Texte sind auch die Bilder voller Anspielungen und laden zum assoziieren und interpretieren ein.
Fazit: Die dicke Prinzessin Petronia von Katharina Greve ist ein schöner, kurzweiliger Comic, bei dem es viel zu entdecken und viel zum Nachdenken gibt. Er hat bei mir einen Nerv getroffen, ist cool, aktuell, witzig und klug. Und macht einfach Spaß zu lesen.
MEINE MEINUNG Hat der kleine Prinz eigentlich eine Familie? Ja natürlich. Und zu ihr gehört die dicke Prinzessin Petronia. Ich habe diesen Comic gemeinsam mit Jill gelesen und wir haben ihn beide geliebt. Er besteht aus mehreren kleinen Comics, die bereits in einem Magazin erschienen sind. Ich muss jedoch sagen, sie haben sich perfekt in eine Geschichte eingegliedert, die von Lebensweisheiten der Prinzessin immer wieder unterbrochen ist. Der Comic ist cool, witzig, schön geschrieben und behandelt wichtige Themen. Zudem gibt es immer wieder Bezüge zum kleinen Prinzen, was ich genial fand.
FAZIT. Nicht nur für Fans von Der kleine Prinz. Prinzessin Petronia ist nicht nur toll gezeichnet sondern auch super witzig und vermittelt viele wichtige Botschaften. Ein kurzweiliger Comic voller Weisheiten und Humor, den ihr unbedingt lesen solltet. | ★★★★★
Kurzweilig, amüsant, lustig, tolle Aphorismen der Prinzessin Petronia und man bekommt mal einen ganz anderen Blick auf die Welt des kleinen Prinzen. Super für eine kleine Unterbrechung des Alltags.
Zugegebenermaßen wundert sich mein Freund hin und wieder über die Titel, die so auf meiner Wunschliste stehen, was ihn zum Glück aber nicht davon abhält, mir die Bücher trotzdem zu schenken. Auf diese Weise wanderte auch »Die dicke Prinzessin Petronia« von Katharina Greve in mein Bücherregal, worüber ich mich ungemein gefreut habe. Denn dieses Buch zeichnet sich durch einen sehr eigenen Zeichenstil und eine ebenso ungewöhnliche (mir jedoch äußerst sympathische) Protagonistin aus. Die titelgebende Prinzessin Petronia kann nämlich ein ziemlicher Miesepeter sein und mag ihren Cousin, den kleinen Prinzen, nicht besonders, womit es ihr ähnlich geht wie mir, da ich der Figur auch noch nie viel abgewinnen konnte. Jedenfalls wird Petronia auf ihren eigenen Planeten verbannt, der nicht besonders groß ist, wie man auf dem Titel bereits sieht – denn im Palast ist einfach zu wenig Platz, wohingegen die unendlichen Weiten des Weltraums der Prinzessin Raum für ihre Entfaltung bieten. Petronia ist davon alles andere als begeistert, und unter ihrer nicht besonders guten Laune muss auch das sich anbahnende Leben auf ihrem Planeten letzten Endes leiden. Dann bekommt sie auch noch einen Multifunktionswurm geschenkt und muss ein Praktikum bei ihrer Mutter machen (schließlich soll sie irgendwann einmal die Herrschaft übernehmen), was sie alles auf ihre ganz eigene Art und Weise kommentiert. Der Zeichenstil und auch die Texte werden vermutlich nicht jeden ansprechen, und im Grunde genommen passiert im ganzen Buch nicht sonderlich viel, aber schon allein die Darstellung und die großartigen Kommentare der eigenwilligen Petronia haben mich sehr angesprochen. Beim Lesen musste ich so manches Mal schmunzeln, und so manch eine Erkenntnis der Prinzessin lässt sich nicht leugnen. Zwar macht sie im Buch keine besonders große Entwicklung durch, doch allein als Gegenentwurf zum kleinen Prinzen weiß sie zu punkten. Somit ist das Buch von meiner Seite eine eingeschränkte Leseempfehlung. Nicht jeder wird Freude daran haben, aber Freunde des verschrobenen Humors, die sich auf die knuffige Prinzessin und ihr nicht gerade aufregendes Leben einlassen möchten, dürften auf ihren Geschmack kommen.
Je m'attendais à plus, alors je suis un peu déçue. L'idée est tellement bonne, je vois beaucoup de potentiel avec le parallèle du Petit Prince, et pourtant, chaque page se lit comme un petit comic de fin de journal. Je m'attendais, après avoir lu la quatrième de couverture, à une histoire fluide. On voit David Bowie "Ziggy" rien qu'une fois alors que dans la quatrième couverture, on sous-entend que Pétronia parcourt l'univers longtemps dans le but de le rencontrer.
Ça manque de substance pour moi malheureusement. Ça aurait pu être tellement plus!
Les dessins sont mignons et simplistes, minimalistes, et ça se lit bien... Mais je ne comprends pas pourquoi c'était dans la section "Bandes dessinées pour adultes" à la bibliothèque?? C'est peut-être pour ça que je suis déçue, je ne suis probablement pas le public cible.
War ganz nett. Ist eine Weile her, seit ich den kleinen Prinz gelesen habe, aber hier sind keine Vorkenntnisse nötig. Dieser Band ist ganz unterhaltsam und was ich am wichtigsten finde (weil es meine größte Sorge war): es werden keine Witze auf Kosten ihres Gewichts gemacht. Es gibt natürlich auch Kapitel, in dem das Gewicht angesprochen wird, aber es las sich nie als 'haha sie ist fett'. Aber trotzdem hätte ich mir irgendwie bei manchen Teilen etwas mehr gewünscht. Aber 'mehr' wovon fällt mir schwer zu beschreiben.
Wer die missmutige unbeliebte Cousine des kleinen Prinzen kennenlernen möchte, sollte diese Graphic Novel lesen. Prinzessin Petronia hat einen sarkastisch-kritischen Blick auf die Welt, nein auf das ganze Universum und lässt den Leser an ihren Weisheiten zu allerlei Themen teilhaben. Witzig, klug und unterhaltsam.
Die ungewöhnlichste Prinzessin, die es je gab, mit einem Wurm als Begleiter, der eine freundlich Reinkarnation von Sir Hiss sein könnte. Ligne Claire & dark humor, also typisch Greve. am besten in homöopathischen Dosen genießen - für humorlose Fans des Kleinen Prinzessen nicht geeignet. Lieblingsabenteuer: der Bowie-Planet.
jak na komiks, fajne i śmieszne według mnie najlepsza scena była z świadkami jehowy, ale było też trochę o matematyce chociaż i tak wyżej jest nazywanie małego księcia lizodupem.
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