Quebec im Winter 1922. Bei einem waghalsigen Ritt über einen zugefrorenen See bricht Daniel, ein junger Mann von halbseidener Herkunft, im Eis ein und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Sein hünenhafter Retter bringt Daniel nach Sheridan Manor, wo der Hausherr Angus Mac Mahon ihn einlädt, bis zu seiner Genesung sein Gast zu sein. In einem abgeschiedenen Flügel des Hauses hütet Mac Mahon ein Geheimnis: seine Nichte Edana, die seit dem Tod ihres Vaters in tiefe Katatonie verfallen ist. Aber die junge Frau ist bei Weitem nicht das einzige Mysterium in Sheridan Manor, denn tief, tief in seinen Eingeweiden hütet das Anwesen ein Tor zu einer Welt, die direkt dem Albtraum eines Wahnsinnigen entsprungen sein könnte… Beseelt vom Geiste Edgar Alan Poes, den Horror eines H. P. Lovecraft atmend und einer visuellen Ästhetik à la Tim Burton verschrieben, lädt dieses gruselige Abenteuer seine Leser zu einer Reise in absolute Finsternis ein.
Oh, welch ein Pech. Der junge Mann bricht mit seiner Kutsche auf einem See durch das Eis. Oh, welch ein Glück, dass zufällig jemand in der Nähe war, der ihn retten konnte. Und dieser Jemand ist ein Bewohner des abseits gelegenen Anwesens. Das ist der Start dieser Horror-Geschichte, in der ich anfangs dachte, es würde ein klassischer Haus-Horror folgen.
Anfangs schien sich der Eindruck auch zu bestätigen, denn der Gerettete ist durch ein Beinbruch nicht in der Lage seine Reise fortzusetzen und es gibt im Hause den obligatorischen Flügel, der nicht betreten werden darf. Und da bei der Anpreisung dieser Geschichte mit Edgar Alan Poe und H.P. Lovecraft geworben wird, sollte wohl irgendwann auch ein Monster erscheinen.
Weit gefehlt, denn die Geschichte entwickelt sich anders als anfangs gedacht und kann mit zahlreichen Wendungen aufwarten. Diese wurden mit kleinen Rückblicken gekonnt in die Geschichte eingeflochten. Dafür, dass sich die Geschichte lediglich über ca. 50 Seiten erstreckt, ist diese erstaunlich spannend und abwechslungsreich.
Der Zeichenstil von Ma Yi gefällt mir in dieser Geschichte sehr und er gibt der Graphic Novel immer an den entsprechenden Stellen den atmosphärisch passenden Touch.
Fazit
Dieser erste Teil einer Dilogie ist schlussendlich tatsächlich eine Graphic Novel, die eine Geschichte in Stil von Poe und Lovecraft erzählt. Die Geschichte ist erstaunlich spannend und abwechslungsreich und die Zeichnungen entsprechend gut umgesetzt. Alle Horror-Fans dürfen einen Blick wagen, solange sie kein blutiges Gemetzel erwarten.
Un roman graphique gothique? Oui, pourquoi pas ! L'intrigue est assez intrigante même si classique, on se surprend à tourner les pages afin de voir ce qui se trame derrière les portes de ce manoir. Les illustrations sont simples mais captivantes ajoutant du sombre à l'histoire. Au tome 2 !
Ça se passe au Québec mais ça la été fait en France. Ce qui fait qu'il y a parfois des expressions qui ne se disent pas au Québec. Sinon les dessins sont vraiment très bien faits.
Sehr schöne Zeichnungen mit einer atmosphärischen Geschichte, die einen direkt mit in die Alpträume eines alten Herrenhauses nimmt. Zu schnell vorbei, jetzt warte ich auf Band 2
En choisissant cette bande dessinée, lorsque j’ai vu qu’il y avait un deuxième tome, je me suis tout de suite empressée de réserver le deuxième : une chance !
La fin se termine en suspense et on veut tout de suite embarquer dans le deuxième tome pour connaitre la suite.
Belle lecture, les images sont magnifiques. Beaucoup de texte dans certaines pages et d’autres entourées que de dessins. Ça fait du bien pour faire une pause de lecture de roman.
Il y a même le cahier graphique à la fin qui nous montre les croquis de l’illustrateur.
Je recommande fortement et j’ai bien hâte d’embarquer la suite pour donner mes commentaires.
Lorsqu'il s'agit de livres, je ne suis pas une puriste. Je ne lèverai jamais le nez sur une bande-dessinée ou roman graphique, si le sujet semble intéressant. Puisque c'est un auteur québécois, c'est encore plus intéressant. L'histoire se passe dans les années 20 au Québec. L'histoire est classique, mais l'ambiance n'est pas sans rappeler Edgar Allan Poe. Le livre se lit presque tout seul, les illustrations sont superbes et l'histoire est captivante. Vivement le tome 2 !
Voici une BD que je recommanderais à toutes les personnes en quête d’un récit fantastique à l’ambiance sombre et ténébreuse qui, progressivement et inexorablement, nous conduit aux portes d’un monde de l’occulte mystérieux et menaçant… dont il semble bien difficile de sortir indemne !
J'ai trouvé cette BD très sympa, les dessins sont magnifiques mais j'ai trouvé l'histoire très précipité et les retournements de situation sont prévisible et attendu .. J'espère que le tome 2 prendre plus son temps sur le développements et l'histoire du manoir et de ces personnages !
Malheureusement, je n’ai pas accroché à l’univers dans lequel j’ai été plongé. J’ai trouvé que c’était du déjà vu. L’histoire est très précipitée et les revirements de situations sont prévisibles.
L’ambiance est chouette, l’idée en soi est très intéressante mais les retournements de situation sont trop rapides, tout est trop facile, déjà vu. Dommage
On se surprend à avoir envie de savoir ce qui se trame au manoir Sheridan. L’ambiance d’inquiétude s’installe rapidement grâce aux superbes dessins. J’ai bien aimé le côté fantastique de cette b.d.
Das düstere Cover von »Sheridan Manor – Das Tor von Gehenna« ist Programm! Beim ersten Band dieser zweiteiligen Schauerstory von Jacques Lamontagne bekommt die Leserschaft eine wunderbare Geschichte zum Fürchten und Mitfiebern geboten.
Der junge Mann Daniel Letendre bricht bei einer waghalsigen Schlittenfahrt im Eis ein und erlangt einige Tage später in den herrschaftlichen Räumen von Sheridan Manor wieder das Bewusstsein.
Außer ihm sind nur der Hausherr Angus Mac Mahon und sein grobschlächtiger Verwalter Mickhai, der aus Russland stammt und dessen geistigen Fähigkeiten weit unter seiner Größe angesiedelt sind, im Gebäude anwesend. Zumindest versichert Mr. Mahon Daniel dies und zudem gibt es einen verbotenen Westflügel, der sich hinter einem Bretterverschlag verbirgt und unweigerlich die Neugier des Verletzten weckt.
An den Rollstuhl gefesselt macht sich Daniel auf Erkundungstour und kann sich natürlich dem Reiz des verbotenen Westflügels nicht erwehren. Nun wird klar, dass Mr. Mahon nicht ganz ehrlich zu seinem unfreiwilligen Gast war, denn dort findet er Edana vor, die kathartisch aus dem Fenster starrende Nichte des Hausherren.
Was zunächst dein Eindruck einer Haunted-House-Story heraufbeschwor, entwickelt sich zu einer schauderhaft guten Gruselgeschichte, die neben einem abgelegenen alten Gebäude mit Okkultismus, menschlichen Abgründen und schauderhaften Monstern für Gänsehaut sorgt. Dabei habe ich besonders Mickhai ins Herz geschlossen, der hinter seiner groben Schale sicherlich einen weichen Kern verbirgt und im Folgeband bestimmt noch eine wichtige Rolle einnehmen wird.
Jacques Lamontagne erfindet die Schauerliteratur mit ›Sheridan Manor‹ zwar nicht neu, bedient sich aber so geschickt an den Genre-Elementen und verwebt diese zu einer spannenden und mitreisenden eigenen Geschichte, dass ich mich schon sehr auf den abschließenden Band freue!
Die eindrucksvolle Kulisse und das agierende Personal werden von Zeichner Ma Yi in herrlich nuancierte Bilder gebannt, welche für ein stimmungsvolles Leseerlebnis sorgen.
Fazit
Liebhaberinnen und Liebhaber schauriger Storys kommen bei »Sheridan Manor« auf ihre Kosten! Gerne mehr davon.
BD vraiment sympathique! Les illustrations sont sublimes & j’adore cette ambiance un peu dark. Les événements étaient cependant prévisible mais j’ai hâte de connaître la suite 😍