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Shortbread und Shiva

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Drei beste Freunde – doch wer ist verliebt in wen?

Ohne Emmas beste Freunde geht gar nichts! Penny wohnt schon fast bei ihr, in Mamas alter Studenten-WG in einem ehemaligen Buchladen. Und Shiva, den dritten im Bunde, kennt sie schon seit dem Kindergarten. Er teilt sogar großzügig seine indische Großmutter mit ihr, zu der Em ein besonderes Verhältnis hat. Doch in letzter Zeit wird alles irgendwie komplizierter – Ems Gefühle für Shiva gehen eindeutig in Richtung »schwer verknallt«. Sind sie vielleicht doch füreinander bestimmt? Oder ist er eigentlich in Penny verliebt?

Gefühls-Chaos im Trubel Londons – ein echtes Gute-Laune-Buch!

336 pages, Paperback

First published September 20, 2022

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About the author

Rebecca Elbs

7 books

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Community Reviews

5 stars
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2 (6%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Jarste.
13 reviews
January 24, 2023
Das Buch Shortbread und Shiva (werde ich mir jemals merken, was da im Titel zuerst kommt?) ist eine schöne Geschichte über das kindliche erwachsen werden, die erste Liebe und das hin und her das Freundschaft manchmal ist. Der Scheibstil ist einfach und damit meiner Meinung nach der Zielgruppe gut angepasst, als erwachsene Leserin war es mir dadurch aber zwischendurch zu simpel. Das gleiche Problem hatte ich mit der Geschichte, die Handlung fand ich vorhersehbar, aber ich bin eben nicht mehr Jugendliche und habe diese Art von Roman wohl etwas zu häufig schon gelesen. Das wilde Hin und Her in dem sich die pubertierende Protagonistin wiederfindet, spricht mit sicherheit dem/der ein oder anderen Leser*in aus der Seele.

Meine einzige Frage ist: Warum spielt die Geschichte in London? Dass die Autorin einen Bezug zu England hat rechtfertigt meiner Meinung nach nicht, dass diese Geschichte dort stattfindet, außer der Nutzung von „coolen“ Ortsnamen und einem einzelnen Doppeldeckerbus… Wenn die Charaktere so gefühlt typisch deutsche Sachen machen wie Autoscooter fahren und Doppelkekse essen (und „Oreo“ wäre eine so einfache Alternative gewesen), dann kann man es doch gleich in einer deutschen Großstadt spielen lassen, oder?
Profile Image for CorniHolmes.
947 reviews43 followers
November 10, 2022
Da ich die „Leo & Lucy“ – Reihe von der Rebecca Elbs so gerne mag, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihren ersten Jugendroman „Shortbread und Shiva“ unbedingt kennenlernen möchte. Auf das Buch war ich tierisch gespannt!

Emma (auch Em oder Shortbread genannt), Shiva und Pen sind die allerbesten Freunde und einfach unzertrennlich. Mamas alte Studenten-WG in einem ehemaligen Buchladen, in der Emma mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern lebt, ist fast schon Pens zweites Zuhause, und Shivas Großmutter Amba ist für Em wie ihre eigene Oma. In der letzten Zeit ist alles nur irgendwie schrecklich kompliziert geworden. Em empfindet inzwischen nicht mehr nur Freundschaft für Shiva – sie ist eindeutig total verknallt in ihn. Shiva scheint ihre Gefühle allerdings nicht zu erwidern, schlimmer noch, er fühlt sich offenbar zu Pen hingezogen – und diese, da ist sich Em sicher, auch zu ihm. Was soll sie nur tun? Soll sie Shiva ihre Liebe gestehen? Aber was ist, wenn sie ihre Freundschaft damit kaputtmacht?

Auf das erste Jugendbuch von Rebecca Elbs habe ich mich wirklich sehr gefreut. Es klang einfach nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack und beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick. Mir haben der Klappentext und die hübsche äußere Gestaltung zum Glück auch nicht zu viel versprochen: In meinen Augen ist Rebecca Elbs mit „Shortbread und Shiva“ ein bezaubernder Teenieroman für Leser*innen ab 12 Jahren geglückt, mit welchem sie uns eine gelungene Mischung aus unterhaltsamer Feel-Good-Story und aktuellen Themen schenkt und auch Erwachsenen eine schöne Leseunterhaltung bietet. Ich habe mich von Anfang an pudelwohl zwischen den Seiten gefühlt und sie nahezu in einem Rutsch weggeschmökert.

Geschildert wird alles aus der Sicht der 15-jährigen Emma, auch Em genannt, in der Ich-Perspektive. Mir war unsere Hauptprotagonistin mit ihrer etwas verpeilten und schüchternen Art auf Anhieb sympathisch. Mit Em hat die Autorin einfach eine echte Figur zum Gernhaben erschaffen und da ihre Empfindungen und Gedanken authentisch dargestellt werden, gelingt es einem als Leser*in spielend leicht sich in sie hineinversetzen. Bei mir zumindest war es so und ich gehe sehr davon aus, dass sich Jugendliche noch viel besser mit Em identifizieren werden als ich als Erwachsene. Ich gehöre vom Alter her ja nicht mehr so wirklich zur Zielgruppe. Da ich im Inneren aber irgendwie nach wie vor so ein richtiger Teenie bin, habe ich mich trotz allem wirklich ziemlich gut in Em hineinfühlen können.

Ems allerbeste Freunde Shiva und Pen mochte ich ebenfalls total gerne, vor allem Pen fand ich klasse. Bei Shiva habe ich ein kleines bisschen länger gebraucht, ehe ich komplett mit ihm warm geworden bin, aber schließlich habe ich auch noch ihn fest in mein Herz geschlossen.
Auch die Nebencharaktere mit ihren teils etwas schrägen Eigenschaften habe ich unheimlich liebgewonnen wie Josh, der so ein toller großer Bruder ist, und Shivas Großmutter Amba, zu der unsere Ich-Erzählerin ein ganz besonderes Verhältnis hat und die quasi eine Art Ersatzoma für sie ist. Unsympathisch war mir tatsächlich niemand, wenn ich so darüber nachdenke. Es ist schon ein wirklich herrlich bunter Haufen an liebenswerten Gestalten, mit dem das Buch bestickt ist.
Super fand ich auch, wie divers die Figuren gestaltet sind. So lebt Em in einer recht ungewöhnlichen Familien-WG, Shiva ist indischer Herkunft und auch Queerness spielt eine Rolle.

Gekonnt verpackt in einer humorvollen und zuckersüßen Geschichte werden insgesamt viele wichtige und für die Zielgruppe relevante Themen aufgegriffen wie Freundschaft, die erste Liebe, Selbstfindung, Eifersucht, Schulstress und einfach all das, was so ein kompliziertes und gefühlschaotisches Teenagerleben so mit sich bringt. Mit „Shortbread und Shiva“ hat Rebecca Elbs definitiv den aktuellen Zeitgeist getroffen, ich gehe sehr davon aus, dass sich so einige in Ems Problemen, Sorgen und Wünschen und ihrem Gedanken- und Gefühlswirrwarr wiederfinden werden.
Besonders gut gefallen hat mir, wie die innige Vertrautheit von Em, Shiva und Pen beschrieben wird. Ihre Blödeleien und Albereien; ihre amüsanten, aber auch tiefgründigen Gespräche; die Missverständnisse und Unstimmigkeiten zwischen ihnen – die Freundschaftsdynamik unseres Trios wird einfach wundervoll veranschaulicht. Ich habe die gemeinsamen Szenen mit den dreien wirklich sehr genossen, aber auch die Darstellungsweise von Ems Verknalltheit und ihr trubeliges Familienleben mochte ich richtig gerne.

Mit dem Setting hat die Story ebenfalls bei mir punkten können. Mit dem Schauplatz London kann man bei mir in der Regel einfach nie was verkehrt machen und wenn es sich dann auch noch um ein London in der Vorweihnachtszeit handelt, wie es hier der Fall ist, erst recht nicht. Kulissenmäßig bin ich definitiv auf meine Kosten gekommen.

Plottechnisch konnte mich das Buch leider nichts vollends überzeugen. Obwohl ich die Handlung an keiner Stelle als langweilig empfunden habe und es so einige überraschende Wendungen gibt, haben mich die Geschehnisse dennoch nicht durchgehend fesseln können. Mir hat insgesamt einfach etwas gefehlt, dieser letzte Funke wollte bei mir irgendwie nicht überspringen. Aber wie gesagt, ich bin trotzdem begeistert und hatte auch wirklich sehr viel Freude beim Lesen. So haben mich allein schon die Kapitelanfänge, die oft unnützes Wissen preisgeben, bestens unterhalten, aber auch die eigentliche Story hat mir immer wieder ein breites Schmunzeln entlockt. Das Buch hat sich zudem prima für mich lesen lassen. Rebecca hat einen locker-leichten und modernen Schreibstil, der absolut passend für die Altersklasse ist, und da die Kapitel schön kurz sind, kommt von Beginn an ein superangenehmer Lesefluss zustande.

Der Ausgang der Geschichte kam für ziemlich überraschend. Die Wende zum Ende hin, die Rebecca Elbs geschickt eingebaut hat, habe ich tatsächlich nicht kommen sehen und auch nicht erwartet. Also mich hat der Schluss zufriedenstellen können, er passt einfach ideal zum Rest der Geschichte und schließt diese stimmig ab.

Fazit: Die deutsche Autorin Rebecca Elbs beschert uns mit „Shortbread und Shiva“ einen wunderbaren leichtfüßigen Teenieschmöker ab 12 Jahren, der voller Wärme, Humor und Gefühlschaos steckt und von den ersten Seiten an zum Wohlfühlen einlädt. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist ein echter Gute-Laune- und Glücklich-Macher und die perfekte Lektüre für alle RomCom-Liebhaber*innen. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und vergebe sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!
Profile Image for Christl Bücher NewsWelt.
599 reviews10 followers
October 21, 2022
Der Einstieg in das Buch fiel mir eigentlich ganz leicht. Der Schreibstil ist wirklich super, Modern, leicht und fluffig- wenn ihr wisst was ich meine :) Irgendwie konnte mich die Handlung nicht komplett abholen, bzw. erst ab der Mitte des Buches... Ich fand die Idee wirklich spannend und hatte gegen Ende auch Spaß beim lesen, für mich blieb aber noch relativ viel Luft nach Oben.

Die Protagonisten waren mir alle etwas zu Unrealistisch bzw. zu Perfekt, denn zb. Emma ist eigentlich perfekt, bis auf die Vergesslichkeit im Grunde waren aber alle Charaktere einfach Süß. Irgendwie war das alles nicht sooo stimmig für mich, aber vl liegt es auch daran das ich über 30 bin. ^^ Es werden alltägliche Probleme eines Jugendlichen behandelt - hat der und der Gefühle für mich, Schulstress, wie geht es mit den Freundschaften im nächsten Jahr weiter.. Wer über diese Themen gerne liest, kombiniert mit einem einfachen und flüssigen Schreibstil ist hier genau richtig. Mir hat etwas die Spannung gefehlt.

Ganz süß finde ich auch das unnütze wissen - am Anfang jedes Kapitels, bzw gibts auch mal ein kurzes Zitat.
37 reviews
September 22, 2025
Ich liebe, nein VERGÖTTERE, den Schreibstil voller Listen, Aufzählungen, Kommentare wie in einem Gespräch, guter und schlechter Wortwitze, nerdiger Zwischeninfos, coolen Kapitelüberschriften aus Zitaten udn unnützem Wissen und so viel mehr. Der ganze Schreibstil und die vielen Details passen PERFEKT zur Portagonistin. Da ist so viel Liebe zum Detail reingeflossen, dass es mich einfach nur begeistern kann. Auch die einfach authentischen Teenagergefühle sind on point. Letzter Teil macht es etwas anstrengend, aber so ist die Jugendzeit nun mal. Das Gehirn baut sich um. Lange habe ich überlegt, ob ich deswegen einen Stern abziehen soll, da es manchmal etwas nervt (nie zu lange, die Geschichte ist toll), letztlich habe ich aber entschieden, dass ich die Autorin nicht für ihre realistische Arbeit strafen will. Wenn Jugendliche zu "erwachsen" handeln, würde ich mich genau so beschweren, dass es unpassend ist. Darum bleibt es bei den fünf Sternen.
Die Geschichte ist echt süß und ich mag die Charaktere und die Freundschaft zwischen ihnen. Zu viel will ich da gar nicht verraten. Lest einfach selbst. :-)
20 reviews
June 19, 2024
2.5 / 5 ⭐️

Ich kam nicht gut ins Buch rein, aber gerade gegen Ende wurde es besser. Es kam mir dennoch alles sehr geruscht vor. Der Schreibstil war mir persönlich auch etwas zu kindlich und dieses ständige hin und her war ebenfalls etwas anstrengend. Doch gerade für jüngere Leser*innen ist dieses Buch genau deshalb gut..

Es ist eine schöne Geschichte über Freundschaft und wie wichtig sie ist! 💓
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