Entfessle die tief in dir schlummernde Macht des Donners
Die 17-jährige Dee hat für die Zeit nach der Highschool nur ein endlich ihrem verhassten Heimatort in Nebraska zu entkommen. Doch als sie nach einer Spätschicht im Diner mitten in eine Straßenschlacht des Militärs stolpert, werden all ihre Pläne auf den Kopf gestellt. Nicht nur weckt ein seltsames Artefakt verborgene Kräfte in ihr, auch die streng geheime Militäreinheit Celestial Army Force möchte Dee rekrutieren. Dabei trifft sie auf den wortkargen Soldaten Jason, hinter dessen verschlossener Fassade mehr zu stecken scheint – und dessen Blick ihr tief unter die Haut geht ...
Tauche ein in die Welt der Celestials und ergründe ihre Geheimnisse … Endlich eine neue Fantasy-Reihe von Johanna Danninger, der Bestseller-Autorin von »Secret Elements«!
Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
In diesem Buch wurde der Militäraspekt recht groß aufgerollt, doch trotzdem auf eine ganz andere Art und Weise, wie es die Science-Fiction oder Fantasy-Literatur sonst meist tut. In der Regel lernen wir von Anfang an eine korrupte Militärregierung kennen, mit deren Strukturen sich nicht weiter beschäftigt wird. Doch in "Heiress of Thunder and Lightning" lernen wir mit Dee die CAF kennen und vor allem den Alltag dort. Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich vor allem mit ihrem neuen Leben als Soldatin, was durchaus auch mal einen anderen Blickwinkel gewährt, wobei wir hier auch zu Beginn des Buches nichts von korrupten Militärregierungen hören. Später entwickelt sich zwar der Fokus, und generell die Geschichte, ein wenig anders, aber das hat auch ein wenig Abwechslung gebracht und vor allem auch noch ein bisschen mehr Spannung. Es gab viele Passagen, in denen die Geschichte ein eher gemächliches Tempo hatte, wir lernen mit Dee ihre Kräfte kennen, trainieren, etc.. Doch später passiert dann viel mehr und es gibt sie Action, die vorher vielleicht in manchen Teilen gefehlt hat. Auf jeden Fall mochte ich Dee als Protagonistin sehr gern, auch ihr Team gefiel mir gut, obwohl Jason manchmal etwas anstrengend war. Nun freue ich mich aber auf Band 2, der nach diesem Ende sicher noch einiges bereithält.
»Weißt du, Dee. Mit einem Messer kann man jemanden töten, Mit dem gleichen Messer kann man aber auch sein Brot mit jemandem teilen. Entscheidend ist also nicht das Messer, sondern die Hand, die es führt.«
— — — Bewertung Insgesamt:⭐️⭐️⭐️ Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️,25 Schreibstil:⭐️⭐️⭐️ Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️ — — — Von Anfang an macht eich diese Geschichte neugierig, aber es war mehr Dee, als das Geschehen. Obwohl auch das am Ende durchaus spannend war. Meine Neugierde wurde erweckt. Dann lebte sich Dee erstmal bei der Armee ein und das war sehr realistisch, allerdings fehlte mir im Hauptteil die Spannung. Der Plot im Bezug auf die Wahrheit war zwar unerwartet, aber auch nichts neues. Tatsächlich wurde es erst am Ende wieder richtig spannend. Ich mochte es, die Mission zu verfolgen. hier war es dann mal wieder richtig spannend. Anderseits gab es eine Wendung im Bezug auf Dees Fähigkeiten, die ich nicht ganz so prickelnd finde. Es macht sie so übermäßig außergewöhnlich.
Kommen wir damit auch zu den Charakteren und vor allem der Protagonistin Dee. Sofort fand ich sie sehr sympathisch. Schon als ich einen Eindruck von ihrem alten Leben bekam: Sie musste sich durchbeißen und kämpfen, sie wurde gemobbt, aber sie hat nie aufgegeben. Sie versucht, zu entkommen und beweist dabei ihren Ehrgeiz. In ihrem Verhalten ist sie zudem sehr reflektiert. Sie kennt ihre Stärken und Schwächen. Auch im weitern Verlauf begeistert sie ich, denn sie bliebt nicht nur sehr menschlich, sondern sich selbst und ihre Überzeugungen auch treu. Sie sorgt sich um andere und setzt sich für diese ein. Nie ist sie plötzlich mega begabt. Trotzdem entwickelt sie sich und faced dabei auch ihr altes Leben. Das erste Mal in ihrem leben hat Dees Freude und bekommt Anerkennung, ich finde das sehr schön zu verfolgen. Das Team mag ich auch, wenn ich die Nebenfiguren lange nicht einschätzen konnte. Die Harmonie ist toll.Ich glaub das war genau, was Dee mal brauchte. Ich finde stark von Dee, dass sie sich, auch wenn sie ihren freunden vertraut, diesen widersetzt. Sie vertraut sich selbst und handelt ihren Instinkten entsprechen. Dee als Charakter beeindruckt mich einfach.
Allgemein würde ich den Schreibstil als angenehm bezeichnen. Ich mag das Präteritum und auch die Erzählung aus Dees Perspektive. Manchmal begeisterte mich die Ausdrucksweise. Die ganze Zeit über kann ich relativ gut folgen und auch die Welt erschließt sich mir. Dennoch muss ich sagen, dass es mich nicht wirklich in seinen Bann zieht.
Insgesamt kann ich festhalten, dass da buch an sich schon ganz cool ist . Allerdings ist es vor allem Dee, die mich mit ihrem Charakter begeistert. Ich mag auch, dass sie nun endlich Leute findet, sie sie schätzen und irgendwo auch lieben. Darüber hinaus fesselt es mich aber nicht ganz. Die Welt machte mich schon neugierig und auch das Geschehen, allerdings ist er so wirklich spannend nur am Anfang und am Ende. Zusätzlich hab ich ein bisschen Angst, dass das, was ich so mochte: Dass Dee trotz allem doch irendwie noch ein normaler Mensch ist, verloren geht. Das fand ich bis jetzt nämlich relativ besonders. Sonst ist die Geschichte nicht wirklich was Neues. Gerade was die Enthüllung der Wahrheit angeht, weist es viele Parallelen zu anderen Büchern auf. Alles in allem war es zwar angenehm zu lesen, so richtig doll begeistert hat es mich aber nicht.
Das Cover ist schon mal ziemlich genial gestaltet, ein echter Blickfang und bildet einen Kontrast zu dem des zweiten Teils (den man nicht ohne den ersten zu kennen lesen kann/sollte). Die Geschichte beginnt erst relativ entspannt, man lernt die Protagonistin in ihrer gewohnten, aber nicht angenehmen Umgebung kennen. Dee, so heißt sie, entwickelt sich im Lauf der Handlung stark weiter. Ihre inneren Konflikte werden sehr gut beschrieben und teilweise auch von dritten analysiert und ich fand das sehr interessant. Man merkt, womit sie hadert und das war wirklich gut dargestellt. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass Dee ein unglaublicher Sturkopf ist, was an sich kein Problem ist, aber a einem bestimmten Punkt in der Handlung scheint sie ihre Einstellung über Bord zu werfen und tut etwas, was sei eigentlich die ganze Zeit ablehnt. Ob das jetzt eine Weiterentwicklung ihres Charakters ist, oder eine Art Inkonsequenz, kann ich gar nicht so richtig sagen, aber es ist mir aufgefallen. Andererseits benötigt man die von mir angesprochene Entscheidung für den Handlungsverlauf, also ist das schon irgendwie in Ordnung. Man trifft einige Nebencharaktere, zu denen ich sehr geteilte Meinungen habe. Manche Namen sind ungünstig gewählt. Man hat beispielsweise Matt und Madds und das hat mich schnell rausgeworfen, die Namen sind einfach zu ähnlich. Ansonsten waren die Nebencharaktere zwar gut geschrieben, aber ich hatte generell Schwierigkeiten, alle zuordnen zu können, weil sie sich nicht gut genug voneinander unterscheiden, zumindest ging mir das beim Lesen so. Der Anfang der Handlung ist wie gesagt eher ruhig, dann kommt ein kurzer Moment der Action und dann… Joa, dann hatte mich die Geschichte zwar, aber dann ist auch erstmal sehr lange nichts mehr passiert. Wirklich lange. Zu lange für meinen Geschmack. Sicher, ein paar wichtige Handlungspunkte werden auf dem Weg abgefrühstückt und die sind auch gut durchdacht, aber für mich hat sich der recht lange Mittelteil schon stark gezogen. Irgendwann ging es aber dann wieder bergauf. Es kam gegen Ende zum finalen Showdown, der es in sich hatte und das Tempo wurde angezogen, sodass nochmal ordentlich Schwung reinkam. Der positive Nebeneffekt ist natürlich, dass man das Buch in guter Erinnerung behält, was auch in Ordnung ist. Die Geschichte ist nicht abgeschlossen, sodass man dazu verleitet wird, auch noch den zweiten Teil der Dilogie zu lesen.
Besonders gegen Ende ist „Heiress of Thunder and Lightning“ ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe obwohl ich einige Kritikpunkte habe. Ich bin auf den nächsten Teil der Reihe gespannt.
🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 🌟 4,5 / 5 Sternen ۰ "Heiress of Thunder and Lightning" ist Band I der Urban Romantasy Dilogie namens "Celestial Legacy", aus der Feder von der deutschen Autorin Johanna Danninger, veröffentlicht bei Impress, einem Imprint des Carlsen Verlags, umfasst 367 Seiten und ist durchaus göttlich angehaucht. ✨. Wer hätte das gedacht, dass ich nach so langer Zeit wieder ein Werk der Autorin lese... Ich ehrlich gesagt habe gezweifelt, dass dem nicht so wäre, aber ich habe mich mega gefreut, dass mich dieser Auftaktband positiv überrascht hat. ☺️ ۰ •۰• »𝙳𝚎𝚎?« »𝙷𝚖?« »𝚅𝚎𝚛𝚣𝚒𝚎𝚑 𝚍𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚜 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝙵𝚎𝚕𝚍.« •۰• ۰ ᴄᴏᴠᴇʀ/ɢᴇꜱᴛᴀʟᴛᴜɴɢ: Das Cover versprüht eine elektrizierende Kraft, magisch und düster zugleich, das perfekt zur Hauptprotagonistin Delilah passt. Mit der Symbolik des Lichts bringt es ihre Macht gut zum Ausdruck. ⚡ ۰ ꜱᴄʜʀᴇɪʙꜱᴛɪʟ/ᴍᴇɪɴᴜɴɢ: Johanna's Schreibstil ist überaus flott und mit Pepp zu genießen, man muss genau aufpassen und in Frage stellen wer Gut und wer Böse ist, denn der Schein kann durchaus trügerisch sein. Celestial Army Force vs. Sonnenorden 👀 Die Geschichte wird aus dem POV von Delilah alias Dee erzählt. Dass Dee 17 Jahre alt ist, verspürt man gar nicht. Klar, sie hat durchaus so einige Sager drauf und nimmt uns stets mit in ihre Gedanken und Zweifeln. Dennoch wirkt sie für ihr Alter sehr reif, welche Bürden sie doch zu stemmen hat und dann noch beim Militär "dabei zu sein", uff, ja mit ihrem Charakter konnte ich mich prima identifizieren (natürlich nicht mit dem Alkoholkonsum ihrer Mutter). Es gibt auch so einige Hürden zu überwinden, die sich der Hauptprotagonistin Dee im Laufe der Handlung in den Weg stellen und doch entwickelt sich ihr Charakter sehr stark weiter. Hach, und ihr Team, wie Kendra sagen würde ihre Musketiere, pardon, ihre "Ritter in schillernder Rüstung" - Danny und Matt - muss man nur gern haben. Charakterentwicklung, auch hier 🔝! Jason ist hier der verschwiegene stimmungsschwankende Charakter, der ihr wahnsinnig unter die Haut geht... Ich sag nur: "Verzieh dich aus meinem Feld." ۰ ꜰᴀᴢɪᴛ: Mit "Heiress of Thunder and Lightning" ist Johanna Danninger ein toller Urban Fantasy Roman mit göttlicher Note, einigen Überraschungen, vielschichtigen Charakteren und (für mich) sehr einnehmenden Schreibstil, gelungen. Freue mich auf den Abschluss. 😌
Da die Seiten klein bedruckt und der Satz auch recht komprimiert ist, dauerte es trotz der nur 300 Seiten seine Zeit, durchzukommen.
Es geht um Dee, die arm ist und schnellstmöglich zum Studieren ihre Heimatstadt hinter sich lassen will - doch dann wird sie Zeugin eines militärischen Konflikts, bei dem übernatürliche Kräfte im Spiel sind.
Auch sie selbst wird „angesteckt“, da sie eines von sieben Artefakten anfasst, und kann seitdem Elektrizität steuern - eine seltene Gabe, auch in dem geheimen Militärkomplex, in dem sie sich nun als Soldatin verpflichtet hat. Wir begleiten Dee viel in ihrem neuen Militäralltag, durchleben mit ihr die Hölle der täglichen diversen Trainings und sind mit ihr frustriert, dass sie zu Beginn keinen Zugang zu ihren Kräften findet. Auch ihre Mit-SoldatInnen lernen wir kennen, und ich fand es sehr schön, dass Einzelkämpferin Dee endlich Freunde findet, die ihr den Rücken stärken und sie Selbstvertrauen lehren. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen jungen Mann, den sie attraktiv findet. Im ersten Band passiert in die Richtung aber sehr wenig.
Und dann gibt es da noch den Feind namens „Sonnenorden“, die mit der Sondermilitäreinheit um die sieben Artefakte kämpft - aber ist der Orden wirklich so böse?
Es ließ sich gut lesen und hat Spaß gemacht - Band 2 möchte ich gerne recht zeitnah nachschieben. Es war eine Mischung aus „Dark Angel“ und „X-Men“.
Dee will ihrem Leben Zuhause entfliehen. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und Dee muss sich um alles alleine kümmern. Sie wird Zeugin einer Attacke auf offener Straße. Der Sonnenorden will das Jupiter Artefekt von der Army stehlen. Dee kommt damit in Kontakt und erhält die Jupiter Kraft. Sie wird von der Army rekrutiert und in einer Spazialeinheit trainiert. Dort gibt es noch 3 andere Fähigkeiten. Dee erfahrt von den zugeknöpften Jason, dass die Army eine Spezialarmee mit Superkräften aufstellen will. Er ist ein Spion des Sonnenordens, indem die Mitglieder von Geburt aus eine Superkraft der Götter haben. Sie wollen die 3 Artefakte der Army stehlen, damit sie nicht weitere Menschen rekrutieren können. Sie schaffen es zusammen mit 2 Freunden die Artefakte zu stehlen, fliehen vom Gelände und werden beim Sonnenorden erstmal aufgenommen.
Negatives: - es ist die klassische dystopische Story, dass der Held (die Army) eigentlich die Bösen und die Bösen (der Sonnenorden) eigentlich die Guten sind. - man sollte nicht zu viel nachdenken beim Lesen
Positives: - interessante Story/Konzept mit den Artefakten - die Freunde sind unterhaltsam/lustig, lockern Situationen auf - found family - slowburn lovestory. War mir nicht sicher ob es zwischen Jason und Dee noch funken wird.
Ich werde weiterlesen. Ich glaube es gibt nur noch einen Teil.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Delilah hat es nicht leicht in ihrer Heimatstadt. Denn der schlechte Ruf ihrer Mutter macht ihr Leben zur Hölle. Als sie in einem mysteriösen Überfall gerät, ändert sich ihr Leben schlagartig und auch neue Perspektiven eröffnen sich. Doch kann sie dem Militär vertrauen? Sind ihre neuen Fähigkeiten wirklich einzigartig und werden diese wirklich nur gegen den Kampf gegen die Terroristen eingesetzt? Und die größte Frage, wer sind die eigentlichen Terroristen? Eine actiongeladene Story, bei der es vor allem um das Vertrauen und Machtgier geht. Spannend bis zur letzten Minute.
Die Geschichte baut sich langsam auf und konnte mich dabei trotzdem sofort catchen. Ich habe auf Anhieb gespürt, dass etwas Großartiges auf mich zukommen würde und habe das Geschehen dementsprechend gespannt und voller Vorfreude mitverfolgt. Ich habe der Offenbarung der Fantasy-Elemente regelrecht entgegengefiebert.
Besagte fantastische Elemente sowie das grundlegende Plotting der Geschichte haben mir insgesamt auch sehr gut gefallen. Die Autorin bringt neue Ideen und interessante Hintergründe in die Handlung ein, die noch viel bisher unausgeschöpftes Potenzial in sich bergen - Ich bin wirklich gespannt auf alles, was im zweiten Band der Reihe noch kommen wird!
Ein paar Dinge waren vorhersehbar, aber wie genau es kommen würde, habe ich nicht geahnt. Einiges konnte mich aber eben auch überraschen und gelangweilt habe ich mich sowieso keine einzige Sekunde. Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen und richtige Längen gab es hier keineswegs.
Im Moment sehe ich noch Lücken oder vielmehr offene Punkte im Worldbuilding und bin gespannt, wie die Autorin alle Fäden miteinander verbinden wird und ob am Ende alles schlüssig sein wird. Aktuell stehen die Chancen meinem Empfinden nach 50:50 - Das Worldbuilding könnte letztendlich unausgereift und oberflächlich erscheinen oder aber im Folgeband noch die Tiefe und Vielschichtigkeit bekommen, die es verdient. Bisher wurde zwar auch schon manches eher lapidar gelöst, aber das waren alles Punkte, die nicht unbedingt wichtig für den weiteren Handlungsverlauf sind/ waren.
Mit rund 300 Seiten hat dieses Buch vergleichsweise wenig Umfang, aber dafür kommt hier erstaunlich wenig zu kurz (um nicht sogar zu sagen gar nichts). Die Geschichte war spannend und wurde trotzdem nicht zu schnell erzählt, man bekommt erste Erklärungen und weiß dennoch nicht alles, zumal das Ende noch einmal einige neue Fragen aufwirft. Überrascht hat mich dieser Cliffhanger allerdings nicht, ich persönlich hätte ihn sogar schon früher gesetzt.
Auf emotionaler Ebene ist noch Luft nach oben, insbesondere hinsichtlich der Liebesgeschichte, die ja wohl noch kommen wird, oder? Die Gefühle der Protagonistin Dee, aus deren Ich-Perspektive die Geschichte auch erzählt wird, wurden für mich immer greifbarer und ich konnte mich zunehmend besser in sie hineinversetzen.
Ich mag auch die restlichen Charaktere. Es ist eine interessante Truppe, die sich schön zu ergänzen scheint und gut miteinander harmoniert. Ich freue mich darauf, sie im Folgeband noch besser kennenzulernen, wobei sie hier für die kurze Zeit schon relativ lebendig und greifbar erscheinen. Mehr ist natürlich immer möglich und eine richtige emotionale Bindungen fehlt mir bisher leider auch, aber noch bin ich zuversichtlich, dass das schon werden wird. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.
Johanna Danninger schreibt einnehmend, fesselnd und greifbar. Ihr Buch lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen.
Bei dieser Geschichte ist definitiv viel Gutes dabei, aber es ist eben in vielerlei Hinsicht auch noch ausbaufähig und ich hoffe sehr, dass die Autorin etwas aus dieser Buchreihe macht - Bisher mag ich sie nämlich echt gerne und setze dementsprechend all meine Erwartungen in den zweiten Teil.