Nowa wspaniała powieść historyczna autorki bestsellerów Charlotte Roth, osadzona w międzywojennym Sopocie. Kipi tu radość życia i panuje beztroski nastrój lata. Czworo przyjaciół: Lore, Gundi, Julius i Erik zabawiają turystów skocznymi rytmami i chwytliwymi melodiami, marząc o wielkiej karierze muzycznej. Wkrótce rzeczywiście odnoszą sukces i mogą przemierzać morza na pokładzie luksusowego okrętu Wilhelm Gustloff. Trudno im jednak zaakceptować to, że czasy bardzo się zmieniły. Gundi zakochuje się w śpiewaku Tadku, ale wtedy właśnie Hitler napada na Polskę i Tadek dołącza do ruchu oporu. Czy oznacza to koniec wielkiej miłości? Po latach młoda Wanda wyrusza na poszukiwanie tego, co zostało z ich marzeń. „Życie od nowa to porywająca i autentyczna, wzruszająca historia z głębokim wglądem w przeszłość.” – „Mainhattan Kurier”
Die Autorin Charlotte Roth (bei goodreads gibt es übrigens noch eine dieses Namens) hat mit diesem dritten Buch unter diesem Pseudonym den im 3. Reich verfolgten, missbrauchten, gequälten und zu Tausenden ermordeten Sinti und Roma gewidmet.
Hauptperson Franka leidet in ihrer Kindheit. Unter ihren lieblosen Eltern, ihrem Lehrer, der sie auf schamlose, ekelhafte Weise berührt, vor der ganzen Klasse wohlbemerkt und nur von ihrem Onkel Gerhard behütet und unterstützt wird. Ihre gemeinsame Liebe zu den Tieren wird die Basis für Frankas zukünftiges Leben. Dann ist da Adams Familie, ein Sinti, der das Leben liebt und Kirschla, die ihn liebt, beides Menschen, die einen gleich für sich einnehmen.
Was im Buch erst unterschwellig spürbar ist wird nach und nach für Franka aber vor allem für die Familie von Adam und Kirschla zur grausamen Gewissheit. Die Nazis treten auf den Plan und trachten allen, die nicht da rein passen nach dem Leben.
Das Thema treibt nicht nur die Autorin um. Aber sie kämpft für das Nichtvergessen mit ihren Büchern und mit Worten die einem den Atem rauben. Auch wenn ich die Viecherei erst im Laufe des Buches ins Herz geschlossen habe, sah ich die Zerstörung des Zoos und seiner Tiere bei den Bombenangriffen mit Frankas und Carls Augen, was dem Geschick Charlotte Roths zu verdanken ist Gefühle zu transportieren.
Wenn mir auch zuviel Quatsch mit Soße darin vorkam, Anita, die Zoosekretärin benutzt das oft dreimal auf einer Buchseite, hat mich das Schicksal der Protagonisten sehr berührt. Verzweiflung nützt ja nichts mehr, geschehen ist geschehen. Was im Buch auch anklingt über Schuld vergeben oder was zählt jetzt schon zum Verbrechen, wann fängt es an, was kann man, was muss oder darf man vergeben???
Eine Frage die wohl nur die Betroffenen beantworten können.
Trotz der Thematik halte ich dieses Buch für das schwächste in der Reihe da mir die Sprache oft zu einfach war und im Text sehr viele Wiederholungen auftauchten. Mag aber sein es liegt daran, dass ich mit zu hohen Erwartungen an das Buch ran ging.
Wow, dieses Buch hat mich so tief berührt. Nicht nur, weil ich Knautschke selbst noch kenne, sondern weil ich die letzten 3 Kapitel durchgeheult habe. So ein schönes berührendes Buch. Ich empfehle dieses Buch allen.
Von der Autorin bin ich sehr gute Lektüre gewohnt, die sich mit den Zweiten Weltkrieg beschäftigt und darauf ausgelegt ist, den Lesern aufzuzeigen was damals alles passiert ist und dass so eine Zeit nie mehr wiederkommen darf.
Charlotte Roth verbindet historische Begebenheiten sowie historische Persönlichkeiten mit ihren erfundenen Figuren. Dabei gelingt ihr das so wundervoll, sodass man mit dem Lesen gar nicht aufhören mag, auch wenn es sich, wie hier, um schreckliche Gräueltaten handelt.
Charlotte Roth steht für mich auch für fundiert recherchierte Geschichte, vor der man Augen als auch Gefühle nicht verschließen kann. Protagonisten und auch Antagonisten sind mit einer tiefen Liebe für Figuren porträtiert und fallen so sehr menschlich aus, sodass man sich nicht wundern würde, wenn man ihnen auf der Straße begegnen würde.
Mit Franka, einem liebenswerten Mädchen, beginnt und endet die Geschichte. Aufgewachsen in einer lieblosen Familie, in der die Mutter keinen Zugang zu ihrer Tochter fand und einem Pastor als Vater, der es lieber gehabt hätte, die Tochter wäre ein Sohn. Einzig der Patenonkel, der Bruder ihres Vaters, macht ihr das Leben liebenswert. Mit ihm kann sie Franka sein, so wie sie ist. Er versteht sie. Mit ihm ist sie glücklich und mit all den Tieren im Berliner Zoo. Franka versteht Tiere besser als Menschen und ist überaus glücklich, dass sie in der schweren Zeit der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkrieges im Zoo als Tierpflegerin arbeiten kann. Ihr Herz schlägt für die Flusspferde.
Im Gegensatz zu Franka lernt der Leser auch Tokeli, seine Familie und einige weitere Sinti kennen. Viel wird ihnen verwehrt. Gegen Vorurteile und schlechte Behandlung müssen sie kämpfen. Und doch lieben sie das Leben mit jeder Faser ihres Herzens. Sie versprühen Glück, Fröhlichkeit, Leichtigkeit und Liebe. Doch Tukali hat Ambitionen! Sein anderer Name ist Adam. Und unter diesem möchte er studieren, Rechtsanwalt werden und aus der Tradition des fahrenden Volkes ausbrechen. Er ist klug, wissbegierig und sieht sein Recht auf ein anderes und gutes Leben, mitten unter den Sesshaften. Er ist auf dem Weg zum Glück, doch dann brechen die schweren Zeiten des Nationalsozialismus an.
Intensiv und eindrücklich entführt uns Charlotte Roth in die dunkle Vergangenheit der Deutschen Geschichte. Durch verschiedene Charaktere erlebt man als Leser und Hörer den damaligen Zeitgeist. Nicht alle waren nur böse oder ausschließlich gut. Der Autorin gelingt aufzuzeigen, was es alles galt abzuwägen und welchen Zwängen manch einer ausgesetzt war, die das Handeln bestimmten.
Gespannt, überrascht, traurig und erdrückt verfolgte ich das Leben unterschiedlicher Figuren und hätte so gerne eingeschritten, als es anfing aus dem Ruder zu laufen. Doch wann war der Punkt, an dem man damals hätte einschreiten können oder müssen? Nicht als Einzelner - diese Menschen gab es einige. Jedoch als Masse, als große Masse, die (wahrscheinlich) hätte etwas bewirken können! Diese Frage bleibt am Ende. Die Autorin gibt natürlich keine Antwort darauf. Doch was am Ende übrig bleibt: Wenn man so früh wie möglich die Augen öffnet, kann man rechtzeitig Schlimmes abwenden!
Das möchte ich für mich mitnehmen! Und viele andere Leser hoffentlich auch. Wir haben leider wieder eine Zeit, in der zu spüren ist, dass wieder etwas begonnen hat. Etwas, das unsere Demokratie bedroht und sich langsam dunkel ausweitet. Lasst uns die Augen und Ohren offenhalten und nicht hinnehmen, dass unsere Freiheit und die unserer Mitmenschen, egal wer und wie sie sind, bedroht und eingeschränkt wird.
Zum Hörbuch: Auch als Hörbuch absolut empfehlenswert! Elisabeth Günther, die auch all die anderen Bücher von Charlotte Roth eingesprochen hat, liest wundervoll, einfühlsam und absolut herzerwärmend. Sie schaffte es, mir die Figuren ins Herz zu lesen.
Fazit: Ein unglaublich gelungenes Buch, das an eine Minderheit erinnert, an der unmenschliche Verbrechen begangen wurden, die als minderwertig deklariert wurde und als menschliche Versuchskaninchen herhalten musste. Charlotte Roth ist für mich eine Art "Gütesiegel" für Geschichten, die Historisches authentisch wiedergeben, großen Lesespass bereiten, für absolute Unterhaltung sorgen und in mir nach dem Lesen immer den Wunsch auf weitere Recherche zum Thema wecken.
Dwudziestolecie międzywojenne ma w sobie coś z magiczności i zarazem wyczuwa się w nim nadciągającą, nieuchronnie katastrofę. Spokój i cisza stają się coraz bardziej iluzoryczne. Wraz z wrześniem '39 roku nastąpił koniec świata, tego w którym egzystowały wspólnie wiele narodowości. Do czasu sprzed wojny wracały całe pokolenia, które przekazywały potomkom swe wspomnienia o tym, co bezpowrotnie minęło. Jedną z takich osób była babcia Charlotte Roth, na podstawie jej opowieści niemiecka pisarka napisała Życie od nowa.
Gdańsk lat dwudziestych XX wieku. Na mocy traktatów międzynarodowych stał się Wolnym Miastem pod auspicjami komisarza Ligi Narodów, z czym nie mogli pogodzić się niemieccy nacjonaliści. Natomiast dla czwórki przyjaciół Gundi, Lore, Erika i Juliusa był to czas radości i młodzieńczych marzeń o karierze ich bandu, Pierogów. Zabawiają oni turystów skocznymi melodiami, a ich największym przebojem stał Świt od morza. To on wpada w ucho gauleiterowi Gdańska, Forsterowi, który stwarza dla nich szansę na wielką karierę i możliwość grania na ekskluzywnym niemieckim statku Wilhelm Gustloff. Całkiem niezauważenie czasy zmieniają się i czas beztroskiego lata wraz z latami trzydzistymi przynosi narastające nastroje faszystowskie, jednak dla czwórki przyjaciół to nadal czas miłosnych dylematów. Nie zdają sobie sprawy ze znaczenia podejmowanych przez nich decyzji i pójścia na kompromisy. Wraz z napadem Hitlera na Polskę muszą na zawsze porzucić poprzedni styl życia i zmierzyć się z nową okrutną rzeczywistością. Po latach dziewiętnastoletnia Wanda rusza śladami matki szukając tego, co zostało ze wspomnień rodzicielki.
Charlotte Roth doskonale oddała klimat międzywojennego Trójmiasta, osadzając jednocześnie akcję jedynie w Gdańsku i Sopocie. O Gdyni jedynie wspomina w aspekcie historycznym, gdyż połączyła ona wątek obyczajowy z historią tego okresu. Jest to o tyle ciekawe, że przyglądamy się latom 20. i 30. z niemieckiego punktu widzenia, który w literaturze nie jest zbyt powszechny. Uderza nas ciepłem lata, szumem fal morskich i kipiących życiem miasta. Z drugiej strony pojawia się przedsmak goryczy II wojny światowej i przemilczanych, związanych z nią faktów, które wstrząsają młodziutką Wandą. To dało pole do popisu i naszpikowaniem fabuły mnóstwem ciekawostek, które przez długi czas przyćmiewają główną akcję powieści. Czytając o czwórce przyjaciół z Sopotu, odczuwa się znużenie. Ma się wrażenie, jakbyśmy czytali w kółko to samo, a narracja posuwa się bardzo wolnym tempem. Dopiero wraz z wkroczeniem w mroczne lata trzydzieste całość nabiera rumieniców i przyspiesza, prowadząc do tego, co nieuchronne. Chociaż rosło moje zainteresowanie opowieścią, to do końca nie udało mi się zżyć z głównymi bohaterami, którzy byli po prostu mi obojętni. Chociaż Życie od nowa przedstawia się jako historię o przebaczeniu, odkupieniu win i miłości, to Charlotte Roth jedynie liznęła te aspekty, ba, praktycznie są one mało zauważalne. Jedynie niczym bumerang powraca kwestia osądzenia zbrodniarzy wojennych. Zamiast nich bardziej skupiamy uwagę na życiu dwóch miast, które bez wątpienia wykreowane zostały na głównych bohaterów. Nic dziwnego, gdyż autorka przede wszystkim miała na celu złożyć hołd tamtemu pokoleniu, które wraz wysiedleniem stąd, straciło swoją ojczyznę. Mogło ją jedynie zachować w sercu i pamięci.
Chociaż uwielbiam literaturę odpowiadającą o okresie międzywojnia i II wojny światowej, to Życie od nowa nieco mnie rozczarowało. Oczekiwałem opowieści zdolnej poruszyć wszystkie zmysły, angażującą emocjonalnie czytelnika, a dostałem powieść jedynie poprawną ale nic więcej.
"Weil sie das Leben liebten" hat mich sehr aufgewühlt.
Vom ersten Moment an mochte ich Franka, die durch ihre Erfahrungen im näheren Umfeld gelernt hat, dass Tiere die besseren Menschen sind. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als Zoologie zu studieren und ihr Leben den Tieren zu widmen und mit ihnen zu teilen. Für ihren Vater ist das ein Skandal, denn schließlich ist sie ja "nur" ein Mädchen. Mädchen fügen sich ihrem Schicksal und vor allem den Wünschen des Vaters. Sie sind still, leise - möglichst unsichtbar. Studieren kommt nicht in Frage.
Nach einigen gemeinsamen Erlebnissen mit Franka, wechselt das Setting. Ich lerne Carl, den etwas verschrobenen Tierarzt und Tokeli, den wilden und ehrgeizigen Sinti, kennen und verliere mein Herz an diese beiden männlichen Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Tokeli möchte sein Leben nicht weiter in der Schublade verbringen, in die man ihn von Geburt an gesteckt hat. Er möchte Anwalt werden - eine Ungeheuerlichkeit für einen, der dem fahrenden Volk angehört. Doch Tokeli lässt sich nicht von Konventionen und Vorschriften abhalten. Dieser junge Mann, der das Leben liebt, macht das, was er möchte und nicht das, was von ihm erwartet. Er sprüht nur so vor Leben und es ist eine Freude ihn zu begleiten.
Immer im Hinterkopf: die historischen Ereignisse unseres Landes. Weder Tokeli, noch Franka, Carl oder der fröhliche Winnie wissen, was in naher Zukunft auf sie zukommt. Doch ich weiß es ganz genau. Ich weiß, was man mit Menschen macht, die nicht ins vorgeschriebene Raster passen. Die schwarz glänzendes Haar haben und Augen, die Feuer versprühen. Die sich nicht brav und still an den Herd stellen und sich für andere einsetzen, statt stillschweigend Ungerechtigkeiten hinzunehmen. Der Gedanke daran, dass diese wundervollen Protagonisten in den Wahnsinn des zweiten Weltkriegs geraten, hat mich Seite für Seite begleitet und ziemlich belastet.
"Hitler hatte die Welt mit Tod überzogen, und jetzt sah es so aus, als schlüge der Tod zurück und verschlinge sein eigenes Land." (S. 465)
Natürlich handelt es sich hier nur um fiktive Persönlichkeiten (einige der genannten Tiere hat es tatsächlich gegeben), aber genau solche Geschichten sind nun mal wirklich passiert. Menschen wurden umgebracht, weil ihre Hautfarbe, ihre Lebenseinstellung oder ihre Art zu wohnen nicht in ein Muster passten, das auf völlig absurden Behauptungen gegründet wurde. Um diesen Wahnsinn, der viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat, nicht zu vergessen und damit auch dafür zu sorgen, dass er nicht wieder Fuß fassen kann, sind Bücher wie "Weil sie das Leben liebten" unglaublich wichtig.
Mir hat besonders gut gefallen, dass ein paar wenige Menschen im Fokus des Romans stehen. Dass ich als Leserin einige wenige Figuren sehr genau kennenlerne und dadurch einen engen Bezug zu ihnen aufbaue, der Grundlage dafür ist, dass ich den starken Wunsch verspüre, dass sie alle dem Wahn entkommen können.
Als Tierliebhaberin freue ich mich sehr darüber, dass Charlotte Roth den Berliner Tiergarten als Setting für ihren Roman gewählt hat. Zudem verdeutlicht sie damit, wie viele Unschuldige, nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen sind.
"Weil sie das Leben liebten" bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung, da Charlotte Roth in der Lage ist, großartige Figuren zu kreiieren, eine emotionale Atmosphäre aufzubauen und gleichzeitig mit ihrer Geschichte an historische Ereignisse zu erinnern, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen.
Książka, która według opisu, powinna być płomiennym romansem Niemki i Polaka na tle przedwojennego Sopotu, zdecydowanie nim nie była. Jako sopocianka czekałam na ten sopocki klimat i niestety się nie doczekałam. Z klimatu Sopotu mamy tu tylko plażę i Casino Hotel (Grand Hotel), jedną sopocką ulicę z jedną willą. Trochę tego za mało. Przez pierwsze 200 stron nie dzieje się nic. Zastanawiałam się, kiedy doczekamy się romansu, jakiejś wartkiej akcji. Niestety do mniej więcej 200 strony wszystko wlecze się niemiłosiernie. Później, gdy wybucha II Wojna Światowa, akcja znacznie przyśpiesza. Druga część książki zdecydowanie lepsza niż pierwsza. Plusem tej historii jest ukazanie relacji polsko-niemieckich w Wolnym Mieście Gdańsku. Niestety minusów jest znacznie więcej. Nietrudno się domyślić, że willa, w której zamieszkała Gundi z mężem to willa Claaszena, w której obecnie mieści się Muzeum Sopotu. Budynek nigdy nie był zapomniany, w 1945 roku został przejęty przez urząd prezydenta Rzeczypospolitej Polskiej, stanowiła ośrodek wypoczynkowy Urzędu Rady Ministrów, w latach osiemdziesiątych mieściła się tam Poradnia Psychologiczno-Pedagogiczna, teraz muzeum. W latach sześćdziesiątych budynek nie był zrujnowaną ruderą! Rozumiem, że to fikcja literacka ale bez przesady, akcję można było osadzić w każdej innej sopockiej willi pamiętających lata 20/30 XXw. (a jest ich w Sopocie bardzo dużo), nie musiała być to ta najsłynniejsza! Zastanawia mnie też dlaczego autorka uczyniła główną bohaterkę, Gudndi, tak głupią i naiwną. Oj irytowała mnie bardzo. Fakt, my patrzymy na tą historię z pewnej perspektywy, wiemy jakim zbrodniarzem był Albert Forster i jakim złem była II Wojna Światowa. Mimo wszystko, nie rozumiem jak można żyć i nie dostrzegać tego co się dzieje wokoło. Taka jest Gundi, liczy się dla niej tylko śpiew i dobra zabawa, wszystko widzi w różowych barwach, nie dostrzega zła które nadciąga. Najciekawszą i najlepiej wykreowaną postacią jest moim zdaniem dziadek Gundi, Pop Friebose. To dzięki niemu książka nabiera niezwykłej wartości, coś co z niej wynika: w czasach II Wojny Światowej nie każdy Niemiec był zły i nie każdy Polak dobry. Niestety czasem o tym zapominamy, choćby dlatego, mimo wszystko, warto przeczytać "Życie od nowa" (Wennn wir wieder leben).
It is a nice read into day to day life of a small world within the chaos of WW II. Although some of the atrocities are touched upon, I felt it lacked depth. But perhaps I expected too much and it really was meant only to be about the small lives trying to survive. The characters and the story were only interesting because they were set against the (pre)war years. Had that not been the case, the book would have been totally boring.
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und zwar wegen des reizenden Covers, das fand ich irgendwie interessant. Und als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, das Buch muss mitgenommen worden. Und zwar geht um Franka, die in der damaligen Zeit unbedingt studieren und mit Tieren arbeiten wollte, aber für die Zeit war das fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Kapitel werden aus verschieden Sichten erzählt und zwar von Franka, Anita und Kirschla und jeder hat sein Leben zu bewältigen. Ich fand es von Vorteil die verschieden Sichtweisen in den Kapitel zu haben, somit hat man als Leser sehr viele verschieden Eindrücke der damaligen Zeit und man lernt so auch sehr viele Menschen kennen. Franka ist die mit dem Studienwunsch, Anita ist das ungeliebte, dicke Mädchen und Kirschla ist eine Sinti. Ich persönlich fand die Sicht von Franka am interssantesten, weil hier am meisten los war und ich auch die Erzählungen über die Tiere sehr interessant fand. Franka, als Hauptcharakter, war mir doch recht sympathisch und ich kann verstehen, wieso sie mit ihren Eltern gebrochen hatte. Ich fand sie auch auch einen starken Charakter, weil wer hätte damals wirklich soviel für die Tiere gekämpft. Da hatte es damals sicher wichtigere Sachen gegeben. Die Nebencharaktere fand ich ganz nett, es gab jetzt für mich keinen der besonders hervorgestochen ist. Interessant fand ich die Beschreibungen über den Onkel von Franka, wie die Autorin über ihn erzählt hat und was er für eine Wandlung durchgemacht hat, war für mich nicht vorhersehbar, aber interessant. Die Handlung war somit für mich interessant und ich fand auch die lebendigen Erzählungen der Autorin haben sehr gut gepasst. Allerdings war es dann doch etwas in eine andere Richtung, die ich erwartet hatte. Ich dachte man erfährt mehr über die damaligen Zustände in den Zoos bzw. man erfährt mehr über das damalige Leben einer Frau, die arbeiten wollte. Aber es kam dann recht viel geschichtliches, was ich dann manchmal doch recht zäh fand, aber nicht uninteressant. Das Ende spielt auch am Ende des zweiten Weltkrieges und so gibt es nicht nur glückliche Menschen im Umfeld von Franka, sondern es wurden auch einige Wendungen von der Autorin eingebaut, die überraschend waren. Der Schreibstil war recht nett zu lesen und ich bin recht gut in die Geschichte reingekommen.
Wieder einmal hat Charlie Lyne Figuren geschaffen, die sich beim Lesen bald anfühlen wie Menschen aus Fleisch und But und mit denen man entsprechend mitleidet. Zudem war der liebevoll beschriebene Berliner Zoo samt seiner Tiere als Handlungsort wie eine weitere liebenswerte Hauptfigur, über deren Geschichte ich viel Interessantes gelernt habe. Auch hat mich das Thema der grausamen Nazi-Verbrechen gegen die Sinti sehr bewegt. Es gibt so ungeheuer viele Romane, die den Nationalsozialismus und seine Opfer behandeln und doch habe ich das Gefühl, was die Sinti und Roma zu erleiden hatten geht dabei etwas unter und wird vergleichsweise wenig behandelt. Umso wichtiger also eine Geschichte, die das aufgreift und an den Vorurteilen gegen "Zigeuner" - damals wie heute - rührt.
Warum dennoch "nur" 4 Sterne? Ich hatte ein wenig Anlaufschwierigkeiten mit Franka. Es hat einfach gedauert, bis ich mit ihr warm wurde und in die Geschichte richtig eintauchen konnte. Und der Schluss war mir etwas zu abrupt. Ich hätte mir gewünscht, dass zum Beispiel Anita nochmals zu Wort gekommen wäre.
Insgesamt aber ein sehr lesenswertes, menschliches, berührendes Buch!
Wieder ein sehr berührender Roman. Echt schlimm, welches Leid vielen Menschen in der Vergangenheit angetan wurde. Ich habe schon viele Bücher zum Thema des Nationalsozialismus gelesen, doch jedesmal bin ich geschockt und es läuft mir eiskalt den Rücken herunter, wenn ich diese Grausamkeiten lese. Es bewegt einen sehr und regt zum Nachdenken an. Außerdem verdeutlicht es, dass man niemandem vertrauen konnte, nicht einmal der eigenen Familie. Dieses Buch ist allerdings das Erste, das ich speziell über die Verfolgung der Sinti gelesen habe. Auch der Schauplatz ist sehr außergewöhnlich. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Wieder volle 5 Sterne für Charlotte Roth. Ich freue mich auf jedes weitere Buch.