Einsteins letztes Rätsel2016 ging eine Sensationsmeldung um die Endlich war es gelungen, das letzte Element der Allgemeinen Relativitätstheorie direkt nachzuweisen, die Gravitationswellen, das Ergebnis eines kosmischen Crashs, bei dem zwei Schwarze Löcher vor 1,3 Milliarden Jahren miteinander verschmolzen sind.Diese Wellen erzeugen eine Verbiegung des Raumes, bei der sich die Abstände zwischen den Objekten kurzzeitig ändern. Zwei hochkomplexe Messinstrumente in den USA hatten das aufgezeichnet. Es war nur »ein kleines Zittern des Raumes, aber ein großes Beben für die Physik«. Es geschah 100 Jahre, nachdem Einstein seine Theorie der Welt vorgestellt hatte. Als hätte er seine Hand im Spiel gehabt. Thomas Bührke gehörte zu den wenigen Journalisten, die zur Veröffentlichung dieser Nachricht eingeladen waren. Er legt hier eine erweiterte Neufassung seines hochgelobten Buches vor, in der dieses Ereignis und seine Konsequenzen für unseren Blick ins Universum gewürdigt werden.
Thomas Bührke gelingt es die Relativitätstheorie in allen Facetten nachvollziehbar darzulegen. Er beschränkt sich aber nicht nur auf die Theorie sondern erzählt auch von den Personen, die in diesem Umfeld gearbeitet haben und bildet über diese den historischen Rahmen ab.
Hervorzuheben ist, dass ganze Kapitel sich um die Effekte der Formel kümmern und es darin gelingt, diese plastisch vor Augen zu führen. Dabei werden die Texte von wenigen Farbbilder in der Buchmitte unterstützt.
Leider behandelt das Buch das Thema rein populär-wissenschaftlich. Tiefere Einblicke durch mehr Skizzen, Anleitungen, Formelarbeiten sind nicht vorhanden. Das mag für den einen das Durchlesen vereinfachen, für den anderen aber fehlt die Tiefe. Für diesen ist das Buch nur ein grober Überblick.
Negativ in Erinnerung geblieben ist, dass gleich am Anfang des Buches die Reisetechnologie aus Star Trek für unmöglich deklariert wird. Dabei übersieht der Autor, dass der Warp-Antrieb das Schiff nicht im Raum bewegt, sondern den Raum selber. Womit es - freilich rein in der Sci-Fi - schneller als Licht eine Strecke bewältigen kann.
Ich - vielleicht voreingenommen - finde im ganzen Buch folgendes wieder: "Einstein hatte Recht, hat Recht, wird immer Recht haben" was Ich niemals so sehen würde. Genauo wie Newton hat Einstein uns Konzepte gegeben, die die Welt viel besser beschreiben, würde aber nie behaupten, dass es das nun war und es nichts mehr gibt. Vielleicht bin Ich allein, wenn Ich sage, dass man keine harten Grenzen ziehen darf sondern den Ist-Stand darstellen muss ohne auf diesen gleich einzuschränken. Vielleicht hätte Ich es gerne, wenn solche Einführungsbücher eine Faszination entwickeln sich selber damit zu beschäftigen, immer alles in Frage zu stellen.
Vielleicht hätte man in einem Nachwort schreiben können, dass das der aktuelle Stand ist, aber jeder - wirklich jeder - daherkommen könnte und so wie Kepler, so wie Newton, so wie Einstein neue Konzepte hervorbringen könnte, die viel besser sind.
Çeviri biraz zorlasa da genel hatlarıyla güzel bir eser. Einstein'ın kişisel yaşamına neredeyse hiç değinmemesi ve sıradan bir insana bile hitap edecek basitliği kayda değer.