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Anti Angst Training

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German

224 pages, Unknown Binding

Published January 1, 1975

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December 7, 2008
"Die Krieger der Stille" ist Pierre Bordages Erstlingswerk. Es bildet den ersten einer Trilogie, die im französischen Original den gleichen Titel trägt wie der erste Band (Les Guerrieres du silence).

Nachdem die Menschheit sich selbst beinahe den Garaus gemacht hat, schaffte eine kleine Gruppe die Kehrtwende und in noch fernerer Zukunft hat sie die Herrschaft über einen großen Teil der Galaxis an sich gebracht. Die meisten dieser Welten sind von Adelsfamilien beherrscht und agieren unabhängig, sind jedoch in einer Konföderation verbunden. Auf Syracusa einem der angesehensten Planeten im ganzen Reich haben sich allerdings Außerirdische, die Scaythen, eingeschlichen. Sie sind eine Rasse mit enormen telepatischen Fähigkeiten, die heimlich das Ziel verfolgen das gesamte menschliche Reich zu unterjochen. Unterstützt werden sie von einem korrupten Adligen auf Syracusa und vor allem der Kirche des Kreuzes, einer religiösen Organisation die sehr stark an die katholische Kirche des Mittelalters erinnert.

Die Scaythen bedienen sich vielfältiger Tricks, Intrigen vor allem aber ihrer Fähigkeit alleine durch Gedankenkraft zu töten. Diese Kraft haben sie aus einem uralten Wissen geschöpft, deren letzte Vertreter (die drei Meister) sie auslöschen zu versuchen um schließlich die Alleinherrschaft an sich zu reißen. Einem der Meister gelingt es seiner Tochter die Basis dieses Wissens beizubringen und ihr zur Flucht zu verhelfen. Bald schon trifft sie auf Tixu Oty der zur Hoffnung für das ganze Universum werden wird.

Sprachlich ist das Werk nicht so schlecht, allerdings ist der Wechsel zwischen Mitvergangenheit und Gegenwart unsauber eingearbeitet und nicht konsequent durchgehalten. Der Aufbau des Romans ist demgegenüber gut gelungen, es werden relativ wenige Handlungsebenen sauber miteinander verwoben und führen so gut in die Trilogie ein. Die wirkliche Schwäche des Romans aber liegt in der Darstellung der Charaktere. Diese sind durch die Bank flach und lieblos gestaltet. Das mag verständlich sein, wenn man bedenkt, dass der Autor beinahe all seinen Figuren innerhalb weniger Seiten über den Jordan gehen lässt, aber auch die Personen die in den noch folgenden Teilen wohl im Zentrum stehen werden sind sehr flach dargestellt.

Welche großes Potential der Schriftsteller allerdings hat offenbart er in Kapitel Dreizehn, wo er zu einer erzählerischen Kraft kommt, wie ich sie nur aus JR Tolkiens Silmarillion kenne.

Das wohl wesentlichste wenn man sich dieses Buch zur Hand nimmt ist zu wissen, dass es den ersten Teil einer Trilogie bildet. Ohne diese Herangehensweise wird das Buch absolut unbefriedigend bleiben. Sieht man aber, dass es die Grundlage für einen großen stellaren Konflikt herausarbeiten will und daher einmal die Grundlagen darstellen muss, so ändert sich die Einschätzung.
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