In der Milchstraße schreibt man das Jahr 2071 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Dies entspricht dem Jahr 5658 nach Christus. Über dreitausend Jahre sind vergangen, seit Perry Rhodan seiner Menschheit den Weg zu den Sternen geöffnet hat.
Noch vor Kurzem wirkte es, als würde sich der alte Traum von Partnerschaft und Frieden aller Völker der Milchstraße und der umliegenden Galaxien endlich erfüllen. Die Angehörigen der Sternenvölker stehen für Freiheit und Selbstbestimmtheit ein, man arbeitet intensiv zusammen.
Als man aber in der Liga Freier Galaktiker erfährt, dass in der Nachbarschaft der Milchstraße ein sogenannter Chaoporter gestrandet sei, wird unverzüglich ihr größtes Fernraumschiff in Marsch gesetzt: die RAS TSCHUBAI, unter dem Kommando von Perry Rhodan.
In der Milchstraße übernehmen derweil die Kastellane wichtige Machtpositionen – es sind relativ Unsterbliche unterschiedlicher Völker, die als spezielle Eingreiftruppe von ES gelten. Doch auch für sie ist die Yodor-Sphäre bislang unbetretbar, ein geheimes Bauprojekt der Kosmokraten. Atlan und die Kastellanin Verind Nott begeben sich vor Ort und erleben DAS ENDE DER ZWEIFLER ...
Robert Corvus hat hier einen starken Action Roman geschrieben, doch für meinen Geschmack war es ein bisschen zu viel Geballer. Er ist bei den starken und spannenden Schilderungen nicht immer konform mit dem PR-Kanon, wenn z.B. Schutzschirme ausgeschaltet werden und das Schiff den Beschuss aushält, aber ich bin kein Experte für dieses militärischer Zeug. Ich habe zwei Dinge vermisst: einen stärkeren Fokus auf die Frage, was dieser Angriff denn eigentlich soll, und ein früherer Einsatz der ach so großartigen Sextadimkapseln, von denen Atlan jetzt ja auch eine hat. Stattdessen geht er tatsächlich in einen Nahkampf mit markigen Sprüchen zur Moralverbesserung. Nun, die neue RA wird am Ende dann doch noch benutzt und gerade das letzte Drittel des Romans fand ich auch besonders gut. Ein Highlight sind die nihilistischen Gedanken des Munuam Prozorod, der zwar nicht so gut ist wie Jochzor, der aber in seinem “Tiefendenken” einige starke Sprüche loslässt: “Wahnsinn [ist] angesichts eines von Ordnung verschleimten Universums die einzig angemessene Geisteshaltung” (S. 15). Da für die Munuam der Boden “der Ort [ist], auf den Totes fällt…” (S. 48) ist sein Ende folgerichtig. P.S. Es gibt einen netten Cameo-Auftritt von Kurt Kobler.
SO gehen Raumschlachten. Hammer. Kein "100 Schiffe Bumm hier 50 Bumm da" sondern eine Schilderung des langsamen Untergangs, des tatsächlichen Kampfes. Danke.
Die Arkoniden und die Blues gemeinsam gegen die Chaosmächte. Diesen Band mit Atlan, der gegen die Muanam, ein großartig dargestelltes Volk, kämpft habe ich förmlich verschlungen.
Klasse Actionfilm....äääh Roman! Tolle Unterhaltung mit einer eindringlichen Botschaft. Von vorn bis hinten ein Genuss von Bernd Robker! Das zweite Brett in Folge