Bereits im ersten Band „Touch Down Baby“ haben wir ja Caceys und Steels beste Freunde, Becca und Calden, kennenlernen dürfen und da Calden ja unbedingt eine Physiotherapeutin für seine Genesung brauchte, war es leicht zu erraten, dass die beiden ihre eigene Geschichte bekommen. Wow, und es beginnt auch gleich mit einem Feuerwerk. Caldens Schulterverletzung reißt ihn in ein tiefes Loch und um zu vergessen, schmeiß er eine Party nach der anderen und begegnet dabei Becca, die ihren Job als Physiotherapeutin bei ihm antreten möchte. Beide sind vom ersten Augenblick faszinierend voneinander. Beccas Erscheinung berührt etwas in Calden, was er noch nicht benennen kann, er will sie unbedingt näher kennenlernen und Becca ist bei ihm sowieso hin und weg, da sie schon ewig von ihm schwärmt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich verführen lässt und sich beide ihrer gegenseitigen Anziehung hingeben. Aufwachen tun beide erst am nächsten Morgen und von da an beginnt der Zirkus, als Calden erfährt, wer Becca ist und was sie von ihm will. Er zeigt uns seine arrogante und egoistische Seite und geht ganz in seiner Überheblichkeit auf. Verärgert mit seinem großkotzigen Verhalten nicht nur seinen Coach, sondern auch seine Teammitglieder. Obwohl Calden weiß, dass sein Verhalten Scheiße ist und er an der Misere selbst Schuld hat, kann er nicht aus seiner Haut heraus und lässt andere für seine Unfähigkeit büssen, das bekommt auch Becca zu spüren, die jedoch sein mieses Verhalten an sich abprallen lässt und sich verbissen auf ihre Arbeit konzentriert, ihn wieder fit zu bekommen. Es ist anfangs für Calden ein Spiel, ihre Hilfe zu boykottieren, sie wie Luft zu behandeln, bis sie ihm eine Ansage macht und er endlich aufwacht. Dazu kommt natürlich auch noch seine drohende Ausweisung aus den USA, weil er in seiner Trotzphase einiges hat schleifen lassen, z. B. sein Visum zu verlängern. Calden ist eigentlich ein netter, charmanter und hilfsbereiter Mann, der nur so unzufrieden und unglücklich mit der Situation ist und leider mit niemanden darüber redet bis Becca sich mehr und mehr in sein Leben drängt und er sich ihr langsam öffnet.
Ein Deal ist ein Deal. Da passt es ja perfekt, dass Calden eine Verlobte benötigt, um nicht ausgewiesen zu werden und Becca, ein Date, um zur Hochzeit ihrer Schwester nicht als Single zu erscheinen.
Becca ist so ein herzensguter Mensch, die sicherlich nicht auf dem Mund gefallen ist und auch Calden ordentlich die Meinung sagt, doch gegenüber ihrer Familie muss sie sich so viel Gemeinheiten gefallen lassen, dass hat mir in der Seele weh getan und mich zu Tränen gerührt, wie sehr Calden ihr beigestanden hat.
Doch manchmal tut man das Falsche aus den richtigen Gründen und manchmal das Richtige aus den falschen Gründen und verletzt dann genau den Menschen, der einem am Wichtigsten ist.
Danke liebe Carrie Brighton für diese schönen Lesestunden voller Leidenschaft, witziger und schlagkräftiger Dialoge, lustigen Selbstgesprächen, Zorn und Wut und natürlich Liebe.
Ich freue mich schon auf das nächste Band.