Dieser Roman setzt das Setting für den "kleinen" Jubiläumsband der nächste Woche folgen soll. Es wird die Trennung der Verschränkung zwischen FENERIK und der LEUCHTKRAFT geschildert und es wird eine Ahnung vom Preis dafür vermittelt, das ist gut geschildert, allerdings hat mich die "Schnitzeljagd" dahin eher gelangweilt, dabei hätte es doch Möglichkeiten gegeben, mit den diversen Charakteren zu spielen und deren gegensätzliche Mentalitäten herauszuarbeiten... Immerhin leidlich spannend, besonders der Cliffhanger hat es in sich.
Ein Countdown zur Spannungssteigerung? Mit welcher Bewandtnis? Der Weichensteller fürs große Halbfinale hat erst ganz zum Schluß gezündet. Ich fühlte mich die meiste Lesezeit in einer Parallelwelt mit Grauleben und Rittern aus der Tiefe gefangen. Anschaulich geschrieben, mit ein paar lustigen Dialogen. Das rettet den Roman ins Mittelfeld
Pararealitäten sind nicht meins, aber Oliver Fröhlich macht das beste daraus. Das Ende lässt hoffen, dass jetzt erheblich mehr Bewegung in das Szenario kommt, der Roman an sich war irgendwie "strange".
Tja, Kosmokratentechnik ist schon toll: die bauen Computer, die sind so fortgeschritten, dass sie sich für tot halten und deshalb jede Zusammenarbeit verweigern. So muss dann der arme Raumschiffkommandant Alaska verzweifelt versuchen, seinen Bordrechner DAN ins Leben “zurück zu diskutieren”, denn diskutieren kann der tote Rechner noch. Dafür setzt Alaska sogar sein Cappin-Fragment ein, aber DAN will nur die eigene "Nicht-Existenz" akzeptieren, befindet sich im “zu spät” und alles um ihn herum empfindet er nur als “verblassende Erinnerung”. Derweil stolpern verschiedene Gruppen durch die seltsamen Welten der LEUCHTKRAFT und nach Aktivierung der Selbstzerstörung durch DAN wird es knapp. DAN will den logischen Widerspruch zwischen seiner vermeintlichen Nicht-Existenz und der Existenz der Leuchtkraft dadurch aufheben, dass er die LEUCHTKRAFT vernichtet, wohingegen Alaska auf einen Schluss in die anderen Richtung gehofft hatte. Schließlich helfen Anzu und Cry bei der Lösung, die aber eine böse Nebenwirkung hat. Spannend, allerdings mit etwas viel Herumwandern in einem seltsamen Schiff.
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SPOILER: Die LEICHTKRAFT wird mit Gewalt und abyssaler Schmierung (per Gry) aus der Kluft gehobelt?! Wie krank! Auch wenn die Irrungen und Wirkungen auf der Kosmokratenwalze teilweise sehr nervig waren. Der Chaopirter stürzt Richtung Milchstraße und NICHT nach Cassiopeia!? Das ist zwar alles ein bisschen konstruiert, vor dem ganzen Aufbau der Atlan und Sichu Handlung, aber trotzdem gut. Endlich passiert mal was.
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Zyklushalbzeit. Der Zyklus eiert irgendwie vor sich hin, eine echte Bedrohung in dem Sinne Fehlanzeige. Vorliegendes Heft ist brilliant geschrieben, aber auch irre austauschbar. Pararealitäten und co sind immer unfassbar, unverständlich. So bleibt ein surrealer Band, der die Handlung immerhin ein wenig vorantreibt