Zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren es die Physiker, die das naturwissenschaftliche Weltbild revolutionierten. Heute sind es die Biologen, die unser Verständnis der Erkenntnis- und Lebensprozesse radikal verwandeln: Sie ergründen das Geheimnis des Bewusstseins und zeigen, dass der Beobachter und das Beobachtete, das Subjekt und das Objekt, im Akt des Erkennens unauflösbar miteinander verbunden sind. Die Welt, in der wir leben, ist nicht unabhängig von uns; wir bringen sie buchstäblich selbst hervor.
Zu den Protagonisten dieses neuen Denkens in der Naturwissenschaft gehört der berühmte Neurobiologe und Systemtheoretiker Humberto R. Maturana. In Gesprächen mit dem Kommunikationswissenschaftler Bernhard Pörksen erkunden beide die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens, diskutieren die Wahrheit der Wahrnehmung und die Biologie der Liebe und entwerfen - konkret, anschaulich und fabulierlustig - eine Anleitung zum systemischen Denken.
Humberto Maturana is a Chilean biologist. Many consider him a member of a group of second-order cybernetics theoreticians such as Heinz von Foerster, Gordon Pask, Herbert Brün and Ernst von Glasersfeld.
Maturana, along with Francisco Varela and Ricardo B. Uribe, is particularly known for creating the term "autopoiesis" about the self-generating, self-maintaining structure in living systems, and concepts such as structural determinism and structure coupling. His work has been influential in many fields, mainly the field of systems thinking and cybernetics. Overall, his work is concerned with the biology of cognition
Excellent follow-up to "The Tree of Knowledge." Where that book can be quite abstract, this book —and the interviewer's continual pressing for examples— provides ample space to lay out concrete descriptions, which I found helpful to construct a comprehensive understanding of Maturana's views.