Ein Hochsicherheitsgefängnis in den Rocky Mountains. Dort sitzt einer der gefährlichsten Verbrecher der Welt ein, der sogenannte Demon. Ackerman selbst brachte den Mann vor Jahren hinter Gitter. Aber ist der Häftling wirklich der, der er vorgibt zu sein? Zusammen mit seiner Partnerin Nadia Shirazi findet Ackerman heraus, dass der Mann, der die Haftstrafe verbüßt, in Wahrheit ein geschickt manipulierter Doppelgänger ist. Die Schlussfolgerung lässt selbst Ackerman das Blut in den Adern gefrieren: Denn der echte Demon war die ganze Zeit auf freiem Fuß, und er hatte all die Jahre Zeit, seine Rache vorzubereiten. Als Demon schließlich zuschlägt, trifft er Ackerman an seiner verwundbarsten Stelle ...
"Wir sind eine eigene Art. Wir sind nicht Homo sapiens, wir sind Homo destructus."
4.5 🌟 Ähm... Was ist denn bitte dieses Ende?! Hilfeeeeeee! Wieso hört es denn da einfach aus? Einfach nur grausam, Herr Cross. Hoffentlich kommt das nächste Buch bald! (Ich habe das Buch im Februar 2022 beendet, tippe diese Review endlich im Dezember 2022 und kann noch keine Ankündigung für den nächsten Band finden. Weiß jemand mehr?!) Ackerman Jr. hat mich vom ersten Buch fasziniert und in seinen Bann gezogen. Das hat sich bis hierher nicht geändert. Ich war von Anfang bis Ende gerne dabei (auch wenn ich gefühlt einige Längen überwinden musste). Spannend von Beginn an und am Ende alle Fäden nahtlos verwoben. Toll! Die Beziehung zwischen Ackerman und Nadia ist eine Sache für sich. Ich habe deren Entwicklung sehr gerne verfolgt und werde auch sehr gerne dabeibleiben.
Im Vergleich zur Ethan Cross „Shepherd“-Reihe fand ich, dass die neue Reihe um Ackermann & Shirazi ein bisschen schwächer bisher war. Die ersten beiden Bänder waren meiner Meinung nach gut, aber nicht so stark wie die Bänder aus der Shepherd-Reihe. Nun habe ich dem dritten Band sehr entgegen gefiebert!
Im dritten Band geht es um den bekannten Demon, den eigentlich Ackermann hinter Gitter gebracht hat. Doch als Ackermann und Shirazi das Hochsicherheitsgefängnis aufsuchen, merken die Beiden, dass es sich bei dem Häftling um einen geschickten manipulierten Doppelgänger handelt. Deswegen stellt Ackermann schnell fest, dass Demon sich ganze Zeit auf freiem Fuß befunden hat. Demon hatte so viel Zeit, um seine Rache an Ackermann vorzubereiten … eine Rache, die Ackermann an seiner verwundbarsten Stelle treffen wird.
Herausragend! Der dritte Band mit dem Titel „Die Stimme des Wahns“ war für mich persönlich der beste Band um Ackermann und Shirazi. Hier hatte ich das Gefühl, dass Ackermann wieder der alte geworden ist. Sein Humor sowie seine brutale Art sind in ihm wieder vorzufinden. Dadurch verspürte dieses Buch die alten Vibes des „Shepherd“-Reihe!
Spannungstechnisch empfand ich das Buch als sehr gelungen! Dadurch, dass ein Wiedersehen mit ein paar alten Figuren vorliegt und diese ins Geschehen integriert werden, wird die Spannung umso mehr verstärkt. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, da ich es so unfassbar gut fand.
Mich hat die Geschichte sehr gepackt und ich fand die parallel verlaufenden Handlungsstränge sehr übersichtlich gestaltet. Zum Ende hin zündet der Autor noch ein Spannungsfeuerwerk und beendet das Buch mit einem grandiosen Finale, welches nach einem vierten Band schreit. Ich hoffe, dass dieser bald erscheinen wird!
Fazit: „Stimme des Wahns“ ist für mich persönlich der stärkste Band der Ackermann & Shirazi-Reihe! Ethan Cross gelingt es einen herausragenden dritten Band zu schreiben, indem meiner Meinung nach der „alte“ Ackermann wieder da ist! Ich spreche somit eine klare Leseempfehlung aus! 5/5 Sterne!
Mir hat der 3. Band der Serie wesentlich besser gefallen als die vorherigen Exemplare. Vermutlich weil einfach wieder mehr Bezug zur Vorgängerserie hergestellt wird.
Das Ende war ganz nach meinem Geschmack und ich bin gespannt wie es weitergeht. Der nächste Band lässt aber erstmal auf sich warten.
Ein Hochsicherheitsgefängnis in den Rocky Mountains. Dort sitzt einer der gefährlichsten Verbrecher der Welt ein, der sogenannte Demon. Ackerman selbst brachte den Mann vor Jahren hinter Gitter. Aber ist der Häftling wirklich der, der er vorgibt zu sein? Zusammen mit seiner Partnerin Nadia Shirazi findet Ackerman heraus, dass der Mann, der die Haftstrafe verbüßt, in Wahrheit ein geschickt manipulierter Doppelgänger ist. Die Schlussfolgerung lässt selbst Ackerman das Blut in den Adern gefrieren: Denn der echte Demon war die ganze Zeit auf freiem Fuß, und er hatte all die Jahre Zeit, seine Rache vorzubereiten. Als Demon schließlich zuschlägt, trifft er Ackerman an seiner verwundbarsten Stelle.
„Die Stimme des Wahns“ von Ethan Cross ist der dritte Teil der „Ackermann & Shirazi“ Reihe. Die Bände können theoretisch einzeln gelesen werden, sollten sie in meinen Augen aber nicht. Man spoilert sich etwas und man versteht Ackermann und die Zusammenhänge besser, wenn man die Vorbände kennt. Am allerbesten liest man noch die erste „Ich bin“ Reihe, um Ackermann wirklich kennen zu lernen. „Die Stimme des Wahns“ hat wieder Spaß gemacht beim Lesen. Ackermann ist und bleibt einfach unvergleichlich. Auch seine Zusammenarbeit mit Nadia behält ihre amüsante Seite. Wir treffen auch einen altbekannten Feind aus der ersten Reihe wieder. Demon, der psychotische Gangsterboss. Dazu hören wir auch wieder mal was von Marcus und Dylan. Beides fand ich super. Leider muss ich sagen, dass dieser Band nicht der stärkste in der Reihe ist. Ackermann zeigt sich eher ruhig als typisch Ackermann. Es fehlen seine Actionszenen in denen er einfach mal sein „Können“ zeigt. Dazu fehlt es ein bisschen an seinen genialen Sprüchen und seine Reden sind dafür ein wenig langatmig. Obwohl mir das vielleicht auch nur durch Demons Reden so vorkam, denn er redet auch gerne lang und viel. Nadia kommt ein wenig zu kurz, aber wenn sie mal darf, dann ist es super. Dazu ist mir auch hier wieder aufgefallen, dass sich viele Gesprächsinhalte, Wortlaute usw. wiederholen. Bei der ersten Reihe kam es mir noch nicht so vor, bei dieser manchmal schon. Das Ende ist ein wenig Überraschend und mehr frustrierend als befriedigend. Lässt aber gespannt auf den nächsten Teil warten. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Auch wenn ich einige Minuspunkte benennen kann, hat es mir trotzdem Spaß gemacht. Da ich ein Ackermann-Fan der ersten Stunde bin und alle seine Bücher verschlungen habe, liegt die Latte der Erwartungen natürlich hoch. Das Buch ist zwar das Schwächste der Reihe aber lohnt sich trotzdem zu lesen.
Vielleicht liegts daran, dass ich diesmal diesen Band nicht als Hörbuch gehört habe, vielleicht hat Cross wirklich nur daneben geschossen, aber ich fand diesen Band wirklich an den Haaren herbeigezogen und total unsinnig und unglaubwürdig. Die ersten zwei Bände waren unterhaltsam, aber auch nicht das Beste aller Besten Bücher. Selbst Hollywood hätte da ein paar Schrauben zurück gedreht. Schade, das war die einzige Thriller-Reihe, die ich aktiv verfolgt habe, aber den nächsten werde ich (besonders nach dem blöden Cliffhanger) nicht mehr lesen.
Die Stimme des Wahns von Ethan Cross ist der 3. Teil der Ackermann-Shirazi-Reihe und konnte mich wieder richtig gut unterhalten. Die Cover sind einfach super schön und passen alle 3 super zusammen und sind ein echter Hingucker. Und auch die Verbindung zwischen dem Schädel auf dem Cover und der Geschichte dann hat man später verstanden und diese kleinen Dinge gefallen mir immer sehr gut.
Der Schreibstil war wie gewohnt von Anfang an sehr flüssig und wie immer wurde alles auf ehrliche Art sehr brutal und teilweise eklig beschrieben, aber das macht den typischen Cross aus. Genauso die teilweise sehr kurzen Kapitel, die mich aber zu Beginn etwas verwirrt haben, da die Sichtweisen zwischen den 3 Erzählperspektiven sehr oft gewechselt haben und ich immer etwas Zeit gebraucht habe um zu realisieren wo die Geschichte gerade spielt. Dies hat aber nach kurzer Zeit nachgelassen und ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht. Die Handlung ist in 4 Teile unterteilt und zu Beginn weiß man noch nicht so richtig, wie die 3 Handlungsstränge zusammenhängen sollen und der eine hat mich richtig verwirrt, aber nach und nach löst sich alles auf und ergibt einen Sinn.
Die Charaktere haben mir wie bisher auch wieder richtig gut gefallen und man kann mittlerweile auch eine Wandlung bzw. Entwicklung von Francis Ackermann / Frankline Stine und Nadia Shirazi erkennen und das gefällt mir immer sehr gut. Nadia hat mittlerweile einiges von Francis angenommen und wird zu einer immer stärker werdenden Charakter, die sich auch von ihm nichts mehr gefallen lassen will. Aber auch Francis nimmt mittlerweile einiges von Nadia an und ein kleines bisschen Menschlichkeit kann man auch bei ihm erkennen, gerade bei einem Fall, der ihn so persönlich trifft.
Wie immer ist diese Geschichte nichts für schwache Nerven, aber für jeden Thrillerfan definitiv eine Empfehlung. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Meine Beziehung zu "Die Stimme des Wahns" von Ethan Cross ist schwierig. Doch ich greife vorweg.
Die Stimme des Wahns ist der dritte Teil um den ehemaligen Serienkiller Francis Ackermann Junior und seine Partnerin, FBI Agentin Nadia Shirazi. Aus meiner Sicht sollte man zumindest Band 1 und 2 dieser Reihe ebenfalls kennen, um hier Freude am Werk zu haben, und auch Kenntnis der "Ich bin..."-Reihe schadet keinesfalls (ist aber weniger notwendig).
Worum es geht: Ackermann ist auf der Jagd nach dem Serienmörder "Demon". Doch wer ist tatsächlich der Jäger und wer der Gejagte?
Meine Meinung: Wie schon erwähnt- Meine Beziehung zu dem Werk ist kompliziert. Ich habe diesmal sehr lange gebraucht, um mit der Erzählung zumindest lauwarm zu werden. Der sonst für die Reihe so übliche Hauptfall, dem die Ermittler nachgehen, hat mir gefehlt und ich habe mich schwer mit dem demzufolge ungewohnten Aufbau des Werkes getan. Erst im letzten Drittel konnte mich die Handlung, einzelne Szenen zuvor ausgenommen, so richtig für sich gewinnen.
Aus meiner Sicht hat zu diesem Eindruck maßgeblich Ackermanns sehr verringerter Witz im Vergleich zu sonst beigetragen und auch eine gewisse Dynamik zwischen den Charakteren hat gefehlt. Wer mit Ackermanns Humor in den anderen Werken nicht so viel anfangen konnte, könnte hier sehr glücklich werden: Das Werk hat auf mich insgesamt ernster gewirkt.
Der Schreibstil war jedoch gewohnt flüssig zu lesen und ich mag nach wie vor sehr gerne, dass Ethan Cross eher auf kurze Kapitel und rasante Szenewechsel setzt, was durchaus zum Spannungsaufbau beiträgt.Der letzte Teil des Werkes hat mich wiederum neugierig auf den nächsten Band gemacht und für einiges entschädigt.
Fazit: Nach meinem Empfinden eher schwächerer Zwischenteil, aber ich freue mich dennoch darauf, zu erfahren, wie es weitergeht.
Ethan Cross schafft es einfach immer wieder wahnsinnige Geschichten rund um unsere bekannten Prota- und Antagonisten zu kreieren. Auch dieser Band konnte mich begeistern, trotz dessen, dass es ab und an kleine Passagen gab, die sich gezogen haben. Gelungen fand ich ebenfalls die Rückbezüge zu den vergangenen Bänden in zur Ursprungsreihe. Bin schon sehr gespannt, was der 4. Teil der Reihe zu bieten haben wird!
Hm, ich glaube dies ist (für mich) der bisher beste Teil der Reihe 👍😍💫 Es gab Familienzusammenführung, Spannung und sogar die ein oder anderen Lacher 🤗😅 Und ganz ehrlich, ich bin ja sowas von froh das der nächste Band schon auf meinem SUB liegt 😁
Wie bei den ersten beiden Teilen, muss ich sagen, das Buch hat keinesfalls enttäuscht! Es macht einfach so viel Spaß zu lesen und man wird regelrecht in einen Leserausch gezogen! Ich kann die Reihe nur wärmstens empfehlen. Teil 4 ist heute gekommen, kann’s gar nicht erwarten anzufangen!
Schade. Das hätte ein recht origineller Splattercomic im tarantinoischen Geiste werden können. Aber dafür müsste man die endlosen pseudophilosophischen Betrachtungen, die inflationär verwendeten Selbstbeweihräucherungsmonologe und die redundante Betonung, wie ach so superlativ-gefährlich doch alle mehr oder weniger bösen Bösewichte doch sind., weglassen. Dann bleibt aber zu wenig Geschichte übrig, um sich da noch einen weiteren Band antun zu wollen. Was bleibt ist ein Schwanken zwischen Mitleid und Fremdschämen für die so nach Bedeutung und Anerkennung heischenden Protagonisten, die so vehement um den Siegertitel Geißel Gottes kämpfen..
Spannend und rasant – und endlich das Revival von Ackerman und Marcus
„Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn zeichnet“ (6 %)
Worum geht’s? Als sicher herausstellt, dass im Gefängnis einsitzende berüchtigte Demon nur ein Doppelgänger ist, startet Ackerman die Jagd auf seinen Todfeind. Doch schnell findet er sich in einem Spiel wieder. Einem Spiel, gesteuert von Demon. Doch wer spielt hier mit wem und wer geht am Ende als Sieger hervor?
Meine Meinung: „Die Stimme des Wahns“ von Ethan Cross ist der 3. Teil um die Ackerman-Shirazi-Thrillerserie. Das Cover ist wieder ein genialer Hingucker und ein typischer Cross. Auch der Schreibstil ist unverkennbar Ethan Cross und so war ich schnell im Geschehen drin.
Und ich muss sagen, neben Pendergast von Preston&Child ist Ackerman wirklich mein absoluter Lieblingsheld! Er ist einfach unverkennbar - in seiner Art zu agieren, zu sprechen, sich zu bewegen, zu denken. Egal, wie verkappt eine Situation ist, Ackerman hat immer alles im Griff. Ich kenne ihn seit dem ersten Buch und konnte auch seine Entwicklung mitverfolgen, die mir wirklich gut gefallen hat. Trotz aller Menschlichkeit, die er gewonnen hat, hat er doch auch noch seine böse Seite und darin, diese zu beschreiben, schreckt der Autor mit grauenhaften Beispielen und Bildern wirklich nicht zurück – hier darf man wirklich keine schwachen Nerven haben! Als dann in diesem Band auch noch sein Bruder Marcus auftauchte, auf den ich schon in den ersten beiden Teilen gehofft hatte, war ich richtig glücklich! Die beiden waren in der Ich-Bin-Reihe ein so geniales Paar. Was auch schon zum Punkt führt, den ich etwas schade fand an diesem Teil: Nadia tritt hier nur am Ende kurz in Aktion, ansonsten hat sie einen eher untergeordneten Part, was ich sehr schade finde. Denn auch sie und Ackerman haben in den ersten beiden Teilen ein so perfektes Paar abgegeben und sich in ihrem Tun immer besser ergänzt. Und Demon, er ist wirklich der perfekte Bösewicht und ein würdiger Gegner Ackermans.
Auch die Geschichte selbst hatte mich schnell in ihrem Bann. Vor allem der an ein Exit-Game erinnernde Teil in den Tunneln von New York hat mich begeistert. Und wenn ich die Szene auf Marcus Ranch doch etwas vorhersehbar fand, so hat mich das Finale dann wieder mehr als begeistert! Vor allem die letzte Szene, die Dialoge zwischen den Akteuren und ganz am Ende den Showdown – einfach genial! Die letzten Sätze haben mich dann allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen. Lachend, weil dieses offene Ende einen weiteren Teil verheißt. Weinend, weil ich so viele offene Fragen habe, so viel noch gerne erfahren hätte und jetzt so lange warten muss, bis ich Antworten erhalte! Für mich auf alle Fälle wieder ein gelungener weiterer Teil in der Reihe um und mit Ackerman und ich kann es nicht erwarten, Teil 4 nächstes Jahr in Händen zu halten und verschlingen zu dürfen!
Fazit: Mit „Die Stimme des Wahns“ konnte mich Ethan Cross wieder genauso begeistern, wie auch in den Vorgängerbänden. Ich mag Ackerman einfach. Er ist für mich einer der genialsten Protagonisten ever! Und sein Zusammenspiel mit seinem Bruder Marcus und mit Nadia ist einfach genial – was mich auch zum einzigen Schwachpunkt in diesem Band führt: Nadia erleben wir leider m.E. zu wenig in Aktion und sie ist hier zu sehr Randfigur. Ansonsten hat mir alles gefallen. Die grausamen Bilder, die der Autor entwirft, die an einen Exit-Room erinnernden Szenen in den Tunneln, der finale Showdown zwischen Demon und Ackerman. Was an drei Schauplätzen begann, hat an einem Ort perfekt geendet – auch wenn das Ende mich leider mit vielen Fragen zurücklässt, aber auch mit der Hoffnung, diese bald in einem vierten Teil beantwortet zu bekommen!
4 Sterne von mir für dieses tolle Revival von Marcus und Ackerman und ich hoffe, ich muss nicht zu lange auf den nächsten Band warten!
Bei "Die Stimme des Wahns" von Ethan Cross handelt es sich um den dritten Band der "Ackerman & Shirazi" - Buchreihe, bei der sich alles um die Figur des Francis Ackerman dreht, bei dem man sich nie so sicher ist, ob er zu den Guten oder den Bösen gehört. Da ich die beiden vorherigen Bände der Buchreihe und auch die vorherige "Shepard"-Reihe gelesen und weitestgehend sehr genossen habe, war ich schon sehr gespannt auf diesen Roman. Allerdings muss ich gestehen, dass mich dieser Band dieses Mal nur bedingt überzeugen konnte, da die Hauptfigur dieses Mal ein wenig ermüdet und relativ sanft daherkommt.
In diesem Roman ist Ackerman dieses Mal auf der Jagd nach einem brutalen Straftäter namens Demon, von dem man eigentlich dachte, dass er bereits vor Jahren hinter Gittern gebracht wurde. Von keinem anderen als Ackerman selbst, der ihn vor einigen Jahren gemeinsam mit seinem Bruder gefasst und ins Hochsicherheitsgefängnis abgeliefert hatte. Allerdings stellt sich heraus, dass es sich bei der Person um einen Doppelgänger handelte und der echte Demon noch auf freiem Fuß ist und einen perfiden Racheplan ausgearbeitet hat, der nicht nur Ackerman selbst bedroht, sondern die Menschen die ihm nahestehen. In diesem Roman erleben wir ein Wiedersehen mit Ackermans Bruder Marcus, den man bereits aus der Shepard-Reihe kennt und der dort gemeinsam mit Ackerman als Ermittler die Hauptrolle gespielt hat. Marcus lebt inzwischen mit seinem Sohn ein ruhiges Leben auf einer Ranch, sieht dann jedoch plötzlich sein Leben durch Demon bedroht. Diese Verknüpfung der beiden Buchreihen halte ich generell auch für sehr gelungen. Durch Marcus wurde die Handlung wieder etwas belebt, denn Ackerman selbst ist in diesem Roman ungewohnt farblos. Klar gibt es auch wieder die ein oder andere Stelle, an der dessen psychotischer Charakter wieder zum Vorschein kommt. Allerdings sind diese Momente eher seltener innerhalb des Romans und dessen Erfindungsgeist was das zur Strecke bringen von Tätern angeht, hat meiner Ansicht nach ein wenig nachgelassen.
Ethan Cross Schreibstil in diesem Roman ist durchaus spannend und abwechslungsreich. Er schafft es auch die ein oder andere kleiner bzw. größere Überraschung mit einzubinden. Allerdings sind viele Verstrickungen bereits zur Mitte des Romans hin bereits relativ bekannt, wodurch man die Spannungsspitzen nicht so ganz zu genießen vermag, da hier dann die echte überraschende Wendung fehlte. Leider gibt es noch einen weiteren Kritikpunkt hinsichtlich des Endes, den ich anbringen muss. Hier lässt der Autor einen ein wenig ratlos zurück. Falls es sich hier um einen Cliffhanger handeln sollte, so finde ich persönlich ihn nicht gut gelungen. Kurz nachdem es zum dramatischen Höhepunkt kommt, bei dem man einen wahren Schlagabtausch zwischen Demon und Ackerman erwartet, flacht die Handlung ziemlich ab. Dadurch wurde dem Roman leider kein würdiges Ende gegeben. Vielmehr sorgt der Dialog zwischen Ackerman und Demon dazu, dass man die gewohnte Hauptfigur noch schwächer und als nicht ernstzunehmend wahrnimmt. Dieser Roman überzeugt vor allem durch seine Nebenfiguren, die mit ihren speziellen Eigenarten immer wieder Spannung erzeugen. Insbesondere das Interesse von Demon an Ackermans Neffe fand ich sehr interessant und zieht sich wie ein guter Faden durch die Handlung. Dessen Beweggründe ihn für seine Zwecke einzusetzen, die letztendlich doch ganz andere zu sein scheinen, als es zunächst den Eindruck erweckt, machen so manche Schwäche seitens der Hauptfigur wieder wett.
Dieser Roman steht zwar an und für sich alleine und wenn man die "Ackerman & Shirazi" - Reihe betrachtet ist es auch nicht unbedingt erforderlich die vorherigen Bände gelesen zu haben. Jedoch denke ich, dass das ein oder andere Fragezeichen bei Lesern aufkommen kann, die die "Shepard" - Reihe und insbesondere den Roman "Ich bin der Zorn", in dem Demon eine größere Rolle spielt, noch nicht gelesen haben. Selbst mir war Demon nicht mehr genau im Gedächtnis behaftet, da ich den Roman für fünf Jahren gelesen habe. Das Ende des Romans deutet in jedem Fall an, dass es noch einen weiteren Band geben wird. Allerdings bin ich zwiegespalten, ob ich den Roman lesen möchte oder nicht. Einerseits konnte mich Ackerman dieses Mal nicht so recht überzeugen. Andererseits möchte ich wissen, wohin der Weg Ackerman führen wird und was dies für seinen persönlichen Charakter zu bedeuten hat.
Bisherige Romane der "Ackerman & Shirazi" - Reihe: Die Stimme des Zorns Die Stimme der Rache Die Stimme des Wahns
Fazit: "Die Stimme der Wahrheit" von Ethan Cross ist leider eine eher mittelmäßige Fortsetzung der "Ackerman & Shirazi" - Buchreihe. Man hat ein wenig das Gefühl, dass die Luft bei der Hauptfigur Francis Ackerman raus ist. Hier kommt eher relativ sanft daher und das Ende lässt zudem leider auch noch Fragen offen! Daher kann ich für diesen Roman nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen!
Fiktive Realität Dieser Thriller ist der dritte Band der "Ackermann-Shirazi" Reihe. Er wurde am 28.01.2022 auf dem deutschen Markt veröffentlicht. 1. Band: Die Stimme des Zorns ( 2019) 2. Band: Die Stimme der Rache (2020) Der Thriller "Racheopfer ( 2013) ist als Vorgesschichte zu der Serie zu verstehen. Weitere Info: Die "Shepard-Reihe" ergänzt die "Ackermann-Shirazi"Reihe.
Der US Autor Ethan Cross arbeitet unter diesem Pseudonym. Nur ungern gibt er etwas aus seinem privatem Umfeld preis. Bevor er als Schriftsteller erfolgreich wurde, hatte er bei einem nationalem Franchise, gearbeitet. Zum Inhalt: Ackermann jr. ist ein Serienkiller. Persönliche Beweggründe und eine Absprache mit dem FBI führten dazu, dass er nun als aktiver Berater für das FBI arbeitet. An seiner Seite: die FBI Spezialagentin Nadia Shirazi. Als sie als Team, den Serienmörder "Demon" - Erzfeind Ackermanns, in einem Hochsicherheitsgefängnis aufsuchen, offenbaren sich unglaubliche Dinge. Nun stellt sich die Frage: ist Demon der, welcher er vorgibt zu sein? Zwischenzeitlich wird Ackemanns Neffe entführt...
Das Cover wurde sehr geschmackvoll kreiert. Die Seitenansicht eines menschlichen Schädels. Der Titel: ein mittels Prägetechnik aufgebrachter Schriftzug wird im Zusammenspiel zum "Eyecatcher". Die verschiedenen Bücher dieser Reihe, zeigen auf ihrem Cover immer ein menschliches Körperteil. Also auch hier: ein klarer Hinweis auf die Serie und den Schriftsteller. Sehr schön & ansprechend gemacht.
Mein persönlicher Leseeindruck
Schrift-&Erzählstil sowie deutsche Übersetzung: Der Erzählstil ist sehr flüssig lesbar. Obwohl ich die vorherigen Bücher dieser Serie nicht kannte, war es mir möglich, problemfrei in die Geschichte einzusteigen. In einigen Absätzen erklärt der Autor, Hintergrundinformationen & schließt hiermit fehlende Vorkenntnisse. Die Geschichte entwickelt sich in einem sehr gutem Tempo. Die untersschiedlichen Erzählstränge werden zum Ende hin, gekonnt miteinander verbunden. Die Übersetzung erfolgte in umganssprachliches Deutsch. Ein spannender & unerwarteter Cliffhanger beendet die Geschichte und lässt definitv auf den 4.Folgeband hoffen. Zweifelsfrei werde ich mir die anderen Bücher dieser Serie besorgen.
Fazit: Ein sehr spannend erzählter, temporeicher Thriller. Welcher insbesondere durch die Interaktionen absolut konträr-gepolter Protagonisten punktet und eine wirklich ungewöhnlich rasante, Story erzählt. Diese überzeugt durch die gelungene Balance & Verquickung von Fiktion & Realität. Gefällt sucher wenn man alles rund um Action und Thrill mag und nicht immer alles: "realistisch" sein muss :) Von mir: Eine sehr gute 4,5* Sterne Leseempfehlung!
Verlag: Lübbe Format: Ebook, Hörbuch & Taschenbuch Seitenzahl: 432 ISBN: 978-3404185009 Herzlichen Dank für das elektronische Leseexemplar.
Ackerman und seine Kollegin Shirazi suchen ein Hochsicherheitsgefängnis auf, weil dort einer der gefährlichsten Verbrecher einsitzt. Demon, der von Ackerman hinter Gitter gebracht wurde und seitdem ein einziges Rätsel darstellt. Oder vielmehr darstellte, denn Ackerman erkennt, dass hier etwas ganz falsch läuft. Derweil wird das beschauliche Leben seines Bruder Marcus und Neffen Dylan mit einem Ruck aus den Angeln gehoben und in New Yorker Tunneln geht auch Seltsames vor sich.
Hier ist nun bereits der dritte Teil der Reihe um Ackerman als FBI-Berater fernab der Ich-bin-Reihe. Das Erscheinen konnte ich kaum erwarten als Fan beider Reihen. Hat mich das Buch unterhalten? Auf jeden Fall! Was es spannend? Ja! Aber, ja es gibt ein großes „aber“. Irgendwie fehlte diesem Buch sehr Esprit, der Biss und der typische Ackerman Flair. Er wirkte oft nicht ganz auf der Höhe. Er hat zwar seine berühmt-berüchtigten Spielchen gespielt, aber immer wieder mal nicht kraftvoll und überzeugend wie früher. Die Grundidee ist sehr gut und mit Demon einen der Widersacher überhaupt wieder aufs Tapet zu bringen, fand ich an sich klasse. Aber die Umsetzung hat mich nicht durchweg überzeugt. Es gab Längen, wie ich sie noch von einem anderen Buch der Reihe kannte. Vergleichen mit anderen Büchern war es natürlich voll in Ordnung, und Spannung ist eigentlich auch kontinuierlich da, aber selten so hoch, wie ich das erwartet hätte. So entstand nicht der Lesezwang, wie ich ihn gewohnt bin. Hier hatte ich auch kein Problem das Buch mal ein paar Tage zur Seite zu legen, was bei den meisten anderen Bänden der Reihe keine Option gewesen wäre. Das Ende ist mir persönlich viel zu offen, anderseits bin ich nun doch schon sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Kritisieren muss ich auch, dass es angepriesen wird als „Ackerman-Shirazi“ Geschichte, Nadja dann aber extrem blass bleibt und verhältnismäßig wenig in Aktion tritt. Dafür sind Marcus und Dylan wieder an Bord – und wie… - das sollten Fans selbst lesen. Der Schreibstil als solcher ist wieder sehr gut zu lesen, die Kapitel sind kurz, die Szenenwechsel nachvollziehbar – nichts zu meckern.
Hier würde ich empfehlen die Vorgänger zu lesen, damit man eine Vorstellung hat, wer genau der Widersacher in diesem Buch ist. Zwingend erforderlich für das Verständnis ist es allerdings nicht, da die Einführung von Cross die wichtigsten Fragen klärt oder das Wissen noch einmal auffrischt, falls man sich nicht mehr genau erinnert. In jedem Fall werde ich trotz all meiner Kritik die Reihe fortsetzen, in der Hoffnung, dass sich alles so wendet, wie man sich das als Ackerman-Fan wünscht.
„Die Stimme des Wahns“ von Ethan Cross ist der dritte Band seiner Ackerman & Shirazi Reihe. Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi besuchen ein streng abgeschirmtes Hochsicherheitsgefängnis in den Rocky Mountains. Hier sitzt einer der schlimmsten und grausamsten Verbrecher der Welt, der Demon. Ein vager Verdacht treibt Francis zu diesem Besuch, aber dieser entpuppt sich leider als furchtbare Realität. Der Mann, der hier einsitzt, ist nur eine manipulierte Puppe, während der echte Demon draußen immer noch auf freiem Fuß ist. Und dies ist nur der Beginn des Alptraums für Francis, denn die Rachepläne von Demon treffen Ackerman an seiner verwundbarsten Stelle.
Wenn ein Mann ohne jegliche Furcht Gänsehaut bekommt, dann kann man davon ausgehen, dass die Lage mehr als ernst ist. Man kann sich fast nicht vorstellen, dass Ackerman irgendeine Schwachstelle haben könnte, aber Demon trifft mit seinen Plänen genau ins Schwarze. Wurde im letzten Band Nadia Shirazi von ihrer Vergangenheit eingeholt, geht es diesmal Ackerman genauso. Was dieser Umstand für ihre Partnerschaft bedeutet, steht dabei in den Sternen. Schließlich ist das Ein-Mann-Rollkommando Francis Ackerman jr. kein Freund von Teamarbeit. Ethan Cross gräbt erneut in den tiefsten Abgründen seiner finstersten Fantasien und packt die Ergebnisse in diesen packenden und mitreißenden Thriller. Die kurzen Kapitel und der fesselnde Schreibstil erzeugen einen atmosphärischen Sog, so dass man das Buch gar nicht zur Seite legen will. Wobei mir aufgefallen ist, dass Ackerman im Vergleich zu früher ein wenig seinen Biss verloren hat. Die Perspektive wechselt zwischen den verschiedenen Charakteren, deren Rollen oft erst im Laufe der Handlung deutlich werden. Mehrere Handlungsfäden werden geschickt verknüpft und ergeben ein hochspannendes Konstrukt voller dunkler Überraschungen. Wer meint, das wäre schon alles, dem beweist Ethan Cross im Showdown das ganze Ausmaß seiner Bösartigkeit. Ich hoffe, der vierte Band lässt nicht allzu lange auf sich warten, denn mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet.
Mein Fazit: Die Reihe um Francis Ackerman jr. und Nadia Shirazi bleibt spannend und ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!
Francis Ackerman jr. ist wieder gefordert. Der dritte Band um den berüchtigten Serienmörder ist endlich da. In einem der sichersten Strafanstalten der Welt sollte er einsitzen – Demon. Wie sich herausstellt, ist da eher ein umprogrammierter Jemand, der eigentliche Verbrecher ist nach wie vor auf freiem Fuß. Das ruft Ackerman auf den Plan denn er weiß, dass der echte Demon auf Rache sinnt.
Es sind mehrere Handlungsstränge, die jeder für sich spannend und undurchschaubar daherkommen. Wie kann es sein, dass der sicher hinter Gitter geglaubte Serienmörder einen Doppelgänger ins Gefängnis schleusen konnte?
Ackermans Partnerin Nadia Shirazi hat gleich mal ihren Auftritt, die Dialoge zwischen den beiden sind gelungen, sie bietet ihm ordentlich Paroli. Leider geht Nadia im Laufe der Handlung ziemlich verloren, es wird zunehmend ein Alleingang von Francis. Dafür tritt Marcus (Francis Bruder) und Dylan, dessen Sohn, auf den Plan. Was hat Demon mit ihnen vor? Und im U-Bahn-Tunnel wird es direkt surreal, hier wären Wahnvorstellungen durchaus angebracht.
Bösartig, hinterhältig, ja teuflisch geht es zu, eine Gemeinschaft von Killern schreckt vor nichts zurück. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Demon ist gut gerüstet. Ein perfides Spiel - gute Nerven sind unabdingbar.
„Die Stimme des Wahns“ hat es in sich, auf der rasanten Suche nach ihm, dem Demon, ist der Abgrund so manches Mal nicht weit. Es knüpft an die beiden Vorgängerbände an, jedoch kann man in diesen dritten Band einsteigen, ohne die Stimmen des Zorns und die der Rache zu kennen. Gut ins Geschehen integrierte Rückblenden machen das möglich. Aber warum sollte man?
Auch wenn dieser dritte Band nicht ganz so stark daherkommt wie die ersten beiden, so habe ich ihn doch sehr genossen, er hat mir so manch gruselige Lesestunde beschert. Noch immer gilt: Man sollte sich nicht mit Francis anlegen!
Es wird wohl einen nächsten Band geben, das offene Ende deutet darauf hin. Wohin wird Francis Ackermans Reise gehen? Ich werde hoffentlich nicht zu lange auf eine Antwort warten müssen.
Mit "Die Stimme des Wahns“ konnte Autor Ethan Cross mich dieses Mal leider nicht komplett überzeugen. Es handelt sich um den dritten Band der Serie rund um Francis Ackermann und Nadia Shirazi. Und hier beginnt auch gleich der erste Knackpunkt, welcher welcher meine Begeisterung für das Buch erheblich schmälerte. Einen Großteil der Handlung bestreitet Ackermann nämlich allein und so gerät Nadia Shirazi, mehr und mehr in den Hintergrund. Es gibt kaum Kapitel aus ihrer Sicht und auch die sonst so witzigen Dialoge zwischen ihr und Ackermann vermisste ich schmerzlich. An sich ist die Handlung spannend. Obwohl es keinen konkreten Fall gibt, sondern ein „alter“ Feind auftaucht, geht es meistens actionreich und packend zu. Auch das Wiedersehen mit Ackermanns Bruder und Neffen gefiel mir soweit gut.
Allerdings ergaben sich stellenweise auch immer wieder Längen. Einige sehr ausführlich beschriebene Kämpfe, konnten mich zum Beispiel weniger fesseln. Dafür fehlte es an echter Ermittlungsarbeit, welche man in diesem Band wirklich nur am Rande mitbekam. Trotzdem gestaltet sich die Handlung durch mehrere unterschiedliche Erzählsträngen und Perspektiven abwechslungsreich. Während ich am Anfang etwas Zeit zum orientieren brauchte, ergaben sich dann nach und nach schlüssige Zusammenhänge. Am Ende bleibt aber dennoch einiges offen. Der Schreibstil liest sich flüssig und entsprach dem üblichen Niveau. Im Gesamten betrachtet war "Die Stimme des Wahns“ für mich keineswegs ein „schlechtes“ Leseerlebnis. Richtig packen, wie vorherige Bücher des Autors, konnte mich die Geschichte allerdings leider auch nicht. Gefühlt geht dieser eigentlich tollen Reihe einfach langsam die Luft aus. Trotzdem ist zu hoffen, dass es Ethan Cross im vierten Band hoffentlich schafft, das Ruder wieder herumzureisen.
Hat Francis Ackerman jr. alias Franklin Stine in der Vergangenheit bei der Verhaftung eines Serienmörders einen Fehler begangen? Diese Erkenntnis drängt sich auf nach dem in einem Hochsicherheitsgefängnis der einsitzende Häftling sich als Doppelgänger entpuppt. Der Killer ist noch auf freien Fuß und träumt von Rache an Ackerman, seinem Bruder und alle aus seinem persönlichen Umfeld. Eigentlich bin ich ein Fan von Ackerman, jedes mal übt der geläuterte Serienkiller eine eigenartige Faszination auf mich auf. Seit dem er mit der Agentin Nadia Shiraz zusammen arbeitet ist er zahmer geworden. So zahm wie hier war es aber noch nie. Nicht schlecht aber es fehlte das gewisse Etwas und damit meine ich nicht Schmerzen, Blut und Tränen davon gibt es noch genug. Sowohl Francis und Markus betreiben hier eine Nabelschau und sind auch sehr oft vergeistigt unterwegs. Die Agentin dagegen nur eine Statistenrolle. Der Zusammenhang zu alten Fällen wird immer wieder deutlich gemacht. Man muss die vorherigen Bände nicht gelesen haben um das Buch zu verstehen aber es wird Neugierde geweckt. Genauso wie der Cliffhanger am Ende des Buchs. Nicht schlimm der aktuelle Fall ist auf eigenartige Art abgeschlossen und einem neuen Kapitel gerade so eben die Tür geöffnet, aber mich stört so etwas. Der Schreibstil ist wie gewohnt, eher Umgangssprache, kurze Kapitel, leicht und schnell zu lesen. Durchsetzt mit etwas Spiritualität und amerikanischen Way of Life. Ich habe das Gefühl die Luft aus der Serie ist raus. Ackerman jr. darf Sterben oder sich zur Ruhe setzen.
Ein Hochsicherheitsgefängnis in den Rocky Mountains. Dort sitzt einer der gefährlichsten Verbrecher der Welt ein, der sogenannte Demon. Ackerman selbst brachte den Mann vor Jahren hinter Gitter. Aber ist der Häftling wirklich der, der er vorgibt zu sein? Zusammen mit seiner Partnerin Nadia Shirazi findet Ackerman heraus, dass der Mann, der die Haftstrafe verbüßt, in Wahrheit ein geschickt manipulierter Doppelgänger ist. Die Schlussfolgerung lässt selbst Ackerman das Blut in den Adern gefrieren: Denn der echte Demon war die ganze Zeit auf freiem Fuß, und er hatte all die Jahre Zeit, seine Rache vorzubereiten. Als Demon schließlich zuschlägt, trifft er Ackerman an seiner verwundbarsten Stelle ...
Die Stimme des Wahns von Ethan Cross ist der 3. Teil der Ackermann-Shirazi-Reihe und konnte mich richtig gut unterhalten. Der Schreibstil war sehr flüssig so dass man auch beim zuhören gut mitkam. Alles wurde auf eine ehrliche Art sehr brutal und teilweise eklig beschrieben was Nathan Cross allerdings aber auch ausmacht. Genau so aber auch die sehr kurzen Kapitel. Die Sichtweisen wechseln immer zwischen den drei Erzählperspektiven, die Handlung ist in 4Teile unterteilt, anfänglich ist es noch fraglich wie die drei Perspektiven zusammenhängen. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen und eine Entwicklung wird deutlich.
Wie immer ist diese Geschichte nichts für schwache Nerven, aber für jeden Thrillerfan definitiv eine Empfehlung. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Dieser dritte Band der Serie um Ackermann und Shirazi kommt in altbewehrter Weise daher. Ackermann selbstverliebt - Shirazi ins kalte Wasser geworfen, als sie die Vernehmung mit dem gefährlichen Demon führen soll, um eventuelle Lücken in seinem Verhalten aufzudecken. Die düstere Stimmung im Staatsgefängnis mit höchster Sicherheit bringt der Autor gut herüber. Auch die Erkenntnis Ackermanns, dass er es mit einem manipulierten Doppelgänger handelt und der wahre Täter seit Jahren frei herumläuft fand ich gut artikuliert. In diesem Buch treffen die Leser*innen alte Bekannte - das macht die Lektüre für Fans sicher interessant. Wer allerdings die anderen Bücher nicht kennt oder ein erklärter Ethan Cross Fan ist, dem fehlt vielleicht ein wenig die Spannung und Atmosphäre.
Das Cover zeigt eindeutig die Zugehörigkeit zur Serie, der Klappentext lässt mehr Spannung erwarten. Die Atemlosigkeit beim Lesen wird durch Selbstbetrachtungen unterbunden. Grausamkeiten ist man als Leser*in dieses Autors gewohnt, doch das allein macht für mich einen guten Thriller nicht aus.
ich empfehle dieses Buch allen Fans von Ethan Cross und gebe diesem Buch 4 Sterne.
Worum gehts? In einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt einer der gefährlichsten Verbrecher der Welt ein. Ackerman selbst hat ihn dorthin gebracht. Er ist bekannt unter dem Pseudonym DEMON und machte seinem Namen alle Ehre. Doch als herauskommt, dass es sich bei dem Gefangenen nur um einen Doppelgänger handelt und der wahre DEMON noch in freier Wildbahn sein Unwesen treibt, gerät Ackerman in einen Strudel, der alle in seinem Umfeld mitreisst. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt.
Meine Meinung: Mein erstes Buch von Ethan Cross - und dann gleich so ein Kracher. Dass ich mit dem dritten Band der Reihe eingestiegen bin, ist zwar blöd, aber nicht weiter tragisch. Denn die Geschichte versteht man auch so sehr gut - auch wenn ein paar Hintergründe verschwommen sind.
Die Geschichte hat mich sofort mitgerissen, auch wenn sie nichts für zarte Gemüter ist. Es geht rasant los und kommt nie aus der vollen Fahrt heraus. Und der Bösewicht macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Direkt nach dem Lesen habe ich direkt die zwei anderen Teile bestellt und bin gespannt, die nun endlich die gesamte Geschichte zu erfahren.
+ + Die Oberklasse der Serienmörder im Duell [#3 - Ackermann & Shirazi]
Damit man die Handlung wirklich versteht, empfehle ich vorab mindestens "Ich bin der Zorn", besser noch zusätzlich "Ich bin der Hass" zu lesen. Da wird Demon mit seinem Glasgow-Lächeln ausführlich vorgestellt.
Ackermann jr. und sein Bruder Marcus waren überzeugt, diesen skrupellosen Psychopathen in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht zu haben. Das war ein gefährlicher Irrtum, der jetzt Folgen hat. Ackermann / Franklin Stine macht sich auf die Suche nach Demon und muss erkennen, dass dieser Irre ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Durch gezielte Manipulationen im Gehirn, will sich Demon eine neue Generation an Söldern erschaffen, nach dem Vorbild von Ackermann. Angstfrei und zur Kampfmaschine programmiert.
Wer die Reihe kennt, trifft auf alte Bekannte. Wirklich neu ist nichts an der Handlung, aber trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Ich mag den bösen Humor und die spitzigen Dialoge. Das Ende deutet auf jeden Fall eine Fortsetzung an und die könnte heftig werden. Ackermann hat den Weg in die Hölle gewählt.
Der dritte Band der Ackermann & Shirazi Reihe hat mich vor einer riesigen Herausforderung gestellt - es war langweilig. Ich muss wirklich sagen, dass ich ganz schwer in die Geschichte eingetaucht bin. Im Vergleich zu früheren Werken habe ich fast 70 % des Buches gebraucht, bis mich die Story richtig gepackt hat.
Im Großen und Ganzen relativ naja. Aber der vorige Band war auch kaum zu toppen. Hat sonst noch jedmand bei Squid Games ein Deja vu Erlebnis gehabt?
Die Serie rund um Francis Ackerman jr. und seiner Partnerin Nadia Shirazi geht in die dritte Runde. In diesem Buch jagen sie keinen neuen Serienkiller, sondern befassen sich mit einem alten Fall und werden dabei von Ackermans Vergangenheit eingeholt. Von dieser Konfrontation ist nicht nur Ackerman betroffen sondern auch die Personen die ihm nahestehen werden darin verwickelt.
Das Buch ist wieder sehr gut von den Handlungssträngen durchdacht und wechselt oft, wie gewohnt, mit kleinen Cliffhangern zum nächsten Strang. Ackerman selbst spielt in dieser Story nicht die präsente Rolle wie in den Anderen, aber gegen Ende des Thrillers kommt wieder seine geniale und fast schon liebenswerte Art zu tragen und das Buch lässt den Leser mit einer hohen Erwartungshaltung auf den vierten Teil zurück. Leider werden wir darauf wohl rund ein Jahr warten müssen.
Für mich bisher der schwächste Band der Reihe. Für mich sind die Bücher von Ethan Cross normalerweise schnelle, nette Unterhaltung mit viel Tempo in der Storyentwicklung. Leider sind mir bei diesem Buch störend die Inneren Monologe und Dialoge der Protagonisten aufgefallen. Selbstbeweihräucherung und immer die gleichen Muster. Man kennt das auch aus den anderen Büchern von ihm, aber in diesem ist es mir besonders aufgefallen, da die Handlung meiner Meinung nach nicht die selbe Durchschlagskraft wie die seiner letzten Romane besaß. Leider war für mich auch das Ende ziemlich enttäuschend. Für alle die die Shepherd Reihe und die Ackerman Reihe bisher mochten wie ich, sicherlich eine Leseempfehlung, aber man muss die Erwartungen zurückschrauben.
Tja, eigentlich hatte ich mir ein wenig mehr erwartet. Auch wenn es wieder total spannend war, wird es mit der Zeit ein wenig abgedroschen, weil es Passagen gibt, die ständig wiederholt werden. Vielleicht würde ich es nicht so empfinden, wenn dies mein erstes Buch aus der Reihe wäre, aber da es mittlerweile das neunte Buch ist, war es etwas zu viel des Guten. Ein wenig zu unglaubwürdig, wenn der Protagonist einfach alles überlebt und zu guter Letzt auch noch einen Deal mit einem Serienkiller eingeht, der absolut unverständlich ist. Trotzdem noch vier Punkte, weil ich diese Serie einfach total gerne lese.
Wirklich spannend wie immer ich dachte schon es wird das letzte Buch der Reihe und Ackermann hat einen finalen großen Fight. Es wäre vielleicht besser so gewesen das Ende fand ich tatsächlich etwas underwhelming. Dafür das Demon die ganze Zeit so unnahbar und übermächtig war ist es komisch das am Ende (wahrscheinlich) doch alle frei kommen. Es war tu einfach. Der Kampf der große Showdown der sonst an jedem Ende stattfindet fehlte und das hab ich vermisst.
Ich wäre auch zufrienden gewesen wenn Ackermann tatsächlich mit Demon untergeht. Das wäre ein würdiges Ende für sie Reihe gewesen, zumal jetzt ein Crossover mit Spectrum besteht.
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Sehr spannend und fesselnd erzählt Ethan Cross hier die Geschichte rund um Francis Ackermann jr. weiter. Ich habe es etwas anders als die beiden Vorgängerbände wahrgenommen, irgendwie „näher an den Figuren“. Das liegt vermutlich daran, dass dieses Mal die Familie von Ackermann eine Rolle spielt. Manchmal habe ich selbst nicht gewusst, was wahr ist und was nicht, was das ganze noch spannender gemacht hat. Der Cliffhanger am Ende ist fies und ich bin so gespannt auf den nächsten Teil! Ethan Cross ist wirklich großartig auf seinem Gebiet und versteht es, seine Leser an die Seiten zu fesseln!
Leider konnte mich das Buch nicht für sich überzeugen. Ich mag Thriller und Ethan Cross hatte mich bisher nie enttäuscht, aber bei diesem Werk ergab einfach nichts für mich Sinn. Es war verwirrend, an nur wenigen Stellen spannend und es fühlte sich richtig langatmig an. Eherlicherweise habe ich irgendwann nur noch weitergelesen, um es endlich zu beenden. Schade!