Kann es sein, dass Caravaggio Gemälde übers Impfen angefertigt hat? Dass Goya die "Querdenker" vorhersah? Dass Künstler der Renaissance Bilder über Homeoffice, Hamsterkäufe und Abstandsregeln gemalt haben? Ja! Dieses Buch ist der Beweis. Denn nach der Corona-Pandemie müssen wir nicht nur die Welt, sondern auch die Meisterwerke der Kunstgeschichte ganz neu betrachten. Im Museum gewesen. Überall Corona gesehen bietet einen einzigartigen und urkomischen Rückblick auf die Monate im Wir entdecken fleißige Paketboten bei Carl Spitzweg, wiedereröffnete Restaurants bei Peter Bruegel, den ewigen Streit um Schulöffnungen bei Tizian, Zoom-Konferenzen interpretiert von Andy Warhol – und zwei bislang unbekannte Selbstportraits des Virologen Christian Drosten. Leser dieses Buchs müssen aufpassen, beim nächsten Museumsbesuch nicht in lautes Gelächter auszubrechen – auch wenn oder gerade weil während der Pandemie so wenig zum Lachen war.
Kurzbeschreibung Nach der Corona-Pandemie müssen wir nicht nur die Welt, sondern auch die Meisterwerke der Kunstgeschichte ganz neu betrachten. Im Museum gewesen. Überall Corona gesehen bietet einen einzigartigen und urkomischen Rückblick auf die Monate im Lockdown: Wir entdecken fleißige Paketboten bei Carl Spitzweg, wiedereröffnete Restaurants bei Peter Bruegel, den ewigen Streit um Schulöffnungen bei Tizian, Zoom-Konferenzen interpretiert von Andy Warhol - und zwei bislang unbekannte Selbstportraits des Virologen Christian Drosten.
Kurzmeinung /Leseerlebnis Mit 64 bebilderten Seiten eine schnelle Lektüre. Humor ist bekanntlich Geschmackssache. Und mir leuchtet ein, dass viele Menschen in der Pandemie einen Ausgleich suchen und jede(r) die Krise auf eigene Weise verarbeitet. Mir konnte dieses Büchlein leider kein Schmunzeln entlocken. Es war zwar nett, von einigen Kunstwerken mit Wiedererkennungswert den Titel und die Datierung zu erfahren aber die Corona-bezogenen Untertitel fand ich größtenteils pietätlos.