Die Wälder Keyll Naomh sind heilig. Ihr Wort wird von den Propheten in die Welt getragen, von den Spielleuten in Liedern besungen, von den Menschen gehorsam befolgt. Manch einer verehrt die geheimnisvolle, tiefe Ewigkeit des Waldes wie einen Gott. Als den Wäldern Gefahr droht, erwählt Keyll Naomh den arroganten Prinzen Severyn Pádraig zum neuen Propheten. Fortan liegt es an ihm, die Bedrohung, die sich über sein Reich erhebt, abzuwenden. Severyn ist nicht gerade begeistert, diese Mission gemeinsam mit einer Gruppe unbedarfter und freigeistiger Spielleute erfüllen zu müssen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass seine Begleiter mehr sind, als sie zu sein scheinen. Und auch die dunklen Mächte, die sich gegen die Wälder wenden, entpuppen sich bald als weitaus unheilvoller als jemals erwartet.
»Eschenelegie« ist der Auftakt einer mehrteiligen Dark Fantasy-Serie mit Natur- und Paganismusmotiven und zahlreichen mythologischen Anlehnungen. Insbesondere zeichnet der Roman sich durch die Vielzahl an Liedern und Gedichten aus. Das Buch ist hochwertig und liebevoll gestaltet und beinhaltet zahlreiche Illustrationen.
Marleen S. Meri, geboren 1998, schreibt schon Geschichten, seit sie die ersten Buchstaben zu Papier bringen kann. Aufgewachsen in einer malerischen Kleinstadt im Herzen Westfalens war sie seither zum Träumen aufgelegt und behielt ihre kindliche Fantasie auch zu Studiumszeiten noch im Herzen. Seit 2017 studiert sie Germanistik und Geschichtswissenschaften an der (entgegen anderer Behauptungen existierenden) Universität Bielefeld, wo sie stets zwischen traditionellen Dramen und aktueller Belletristik zu finden ist. In ihrer Freizeit lektoriert sie Bücher, liest Korrektur und erlernt spannende, wenn auch nicht immer nützliche Fremdsprachen. Oft kann man sie mit dem Stift in der Hand vorfinden, eine neue Idee oder ihre Lieblingsfiguren auf Papier bannend. Nach ihrem Debüt »Loreley – Wind und Weite«, dem ersten Band einer vierteiligen Fantasyreihe, erscheint ihr zweites Herzensprojekt Waldkind im Oktober.
I need to think about this for a bit. This is the first self-published book I've read, and maybe my expectations were unfair to start with. For a lot of things I got stuck on, I'd rather (or at least as much) blame the editor than the young author, so I'm really not sure how to review this and be just.
Bei den Lieder der Wälder begleitet man eine Gruppe von Barden, die unverhofft die Möglichkeit erhalten den neu erwählten Propheten bei einer Mission zu begleiten. Das Abenteuer führt die ungleiche Truppe in die magischen Wälder Keyll Naomh. Neben den Gefahren aus dem Wald müssen die Barden zusätzlich der Arroganz des Propheten ertragen. Somit wird nicht nur eine menge Spannung, sondern auch viel Witz und Charm erzeugt. Jeder einzelne Charakter wurde sehr sorgfältig ausgearbeitet, so dass man glaubt jeden gut kennen und einschätzen zu können. Dennoch bringt die Geschichte die eine oder andere unvorhergesehene Wendung mit sich und ebenso die Protagonisten. Die Leibe zum Detail spiegelt sich auch in der neu geschaffenen Welt wieder. Es wurden nicht nur neue Städte, Landsleute und Kulturen geschrieben, sondern auch rivalisierende Religionen. (Ich war sehr Dankbar über den ausführlichen Anhang, in dem man alle Fakten nachlesen konnte, sollte man mal verwirrt sein) Diese Geschichte zu lesen war eine riesige Freude und ich kann allen Fantasy-Fans nur empfehlen, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Ich kann den zweiten Teil kaum abwarten!
Welches Buch hat euch zuletzt so richtig positiv überrascht?
„Lieder der Wälder“ von Marleen S. Meri stand schon lange auf meiner Wunschliste, bis ich es im Frühling dieses Jahres gekauft habe, zusammen mit dem Kurzgeschichten-Band „Motten und Mandolinen“. Doch wie so oft, wurden meine Lesepläne durchkreuzt und das Buch wanderte wieder weiter nach unten auf dem Lesestapel. Nun habe ich endlich nach dem Buch gegriffen und frage mich, warum um Himmels Willen ich es nicht schon eher zur Hand genommen habe??!?
Marleen ist eine Künstlerin durch und durch. Nicht nur kann sie wundervoll schreiben, sie malt auch noch zauberhafte Bilder! In dem Buch finden sich mehrere ganzseitige Illustrationen und hinten im Buch bekommen wir eine Beschreibung zu den einzelnen Charakteren plus Bild. Und alles ist so liebevoll gestaltet, dass einem nur das Herz aufgehen kann. Wir begleiten eine Gruppe von Spielleuten, die unfreiwillig in ein Abenteuer hineinkatapultiert werden und den Auserwählten der Wälder auf seiner Mission begleiten. Die Truppe besteht aus vielschichtigen und gegensätzlichen Charakteren, die teilweise auch noch das ein oder andere Geheimnis hüten. Der Auserwählte ist hier nicht von Anfang an eine glorreiche und herzensgute Gestalt, sondern tritt auf in Form eines arroganten und ungehobelten Prinzen; er hat seine Ecken und Kanten und muss erst noch zum strahlenden Diamant werden, dessen Potenzial sich definitiv in ihm verbirgt. Ich liebe Charakterentwicklungen und finde es sehr erfrischend, wenn ein „Held“ nicht von Anfang an unfehlbar ist, sondern erst noch dazu heranwachsen muss.
Und nun kommen wir zur Musikalischen Komponente im Buch: wo Spielleute sind, da ist natürlich auch Musik und da sind Lieder und Sagen und Geschichten. Diese nehmen auch einen deutlichen Teil des Buchs ein und werden so kunstvoll in die Geschichte integriert. Sagen, Mythen, Legenden, und Naturwesen scheinen Marleen große Leidenschaft zu sein; gekonnt schafft sie hier eine Welt mit verschiedenen Völkern und Wesen und Glaubensrichtungen - und natürlich mit einer Prise Magie. Es gibt ruhigere Abschnitte, die aber sehr stimmungsvoll sind und zum Charakter-Building beitragen, und wir haben auch sehr viele spannende und actiongeladene Szenen. Ein Mix, der mich absolut verzaubern und begeistern konnte, sodass ich diesen Auftaktband zu einer 5-teiligen Reihe somit uneingeschränkt empfehlen kann!!!
PS: Marleen hat mir verraten, dass die Bücher im Halbjahres-Rhythmus erscheinen werden (Band 2 ist aktuell ganz frisch erschienen), also muss man auch nicht allzu lange warten, bis es weitergeht ☺️
Eine magische Geschichte in poetischer Sprache. Ich mochte die Barden als Gruppe sehr, ihre inneren Dynamiken und ihren Zusammenhalt. Positiv hervorheben möchte ich auch die disabled Repräsentation, die Figur hat sich aber leider nur über ihre Behinderung definiert. Der Zweck eines Handlungsstrangs hat sich mir allerdings bisher nicht erschlossen, eventuell klärt sich das in den Folgebänden. Was mich am meisten gestört hat, war, dass diese Geschichte mit Wechselbälgern arbeitet, die historisch gesehen problematische Verknüpfungen aufweisen. Seitdem ich das weiß, sind für mich Geschichten mit Wechselbälgern nicht mehr akzeptabel und immer kritikwürdig.
Was mir bei diesem Buch als erstes auffiel, war das schöne und außergewöhnliche Cover. Natürlich wurde ich dann neugierig, was sich dahinter verbarg. Fantasy lese ich ja bevorzugt und zwischendurch sehr gerne auch Dark Fantasy. Der Klappentext machte mich auf jeden Fall neugierig, zumal die Kombination zwischen einem arroganten Prinzen und einer Truppe von Barden nicht gerade alltäglich ist und durchaus interessant werden könnte.
Von Anfang an gefiel mir der Schreibstil recht gut; wie bei Dark Fantasy gewohnt eigen in der Wortwahl, die hier zwar nicht ganz ins Mittelalterliche zog, aber doch sehr gewählt erzählerisch und schön zu lesen. Was mir auch gut gefiel waren die dichterischen Lieder der Barden, die das Ganze zusätzlich noch ein wenig auflockerten und für Abwechslung sorgten.
So tauchte ich recht schnell in die Welt von Daer Awyr mit den verschiedenen Ländern und Völkern ein. Von Anfang an mit vielfältigen und sehr interessanten Charakteren, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen hatten. Langweilig wurde es mir beim Lesen nicht, denn die Protagonisten hatten recht bald unterschiedliche Wege zu beschreiten und ihre eigenen Abenteuer zu bewältigen. Schritt für Schritt erfuhr man mehr von der fantasievollen Welt und die Ereignisse entwickelten sich zwar gemächlich, aber nie uninteressant.
So war ich stets neugierig, welche Geheimnisse sich hinter manchen Charakteren verbargen. Zwischendurch wurde es spannend, es gab durchaus überraschende Wendungen, die Wesen waren fantasievoll und die Geschichte gut durchdacht. Es gab ein paar wenige Stellen, die mir auf Anhieb nicht ganz klar waren oder vielleicht ein wenig ausführlicher hätten sein dürfen. Auf das ganze Buch gesehen empfand ich dies jedoch nicht so gravierend. Bis zum Schluss blieb es unterhaltsam und ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es im nächsten Buch weitergeht und wie das ganze Abenteuer endet.
~~~~~ {Rezensionsexemplar; persönliche Meinung zum Buch} Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag und #NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Die Rezension spiegelt meine persönliche Meinung wider.
Von Anfang an ist man mittendrin in der Geschichte und fiebert mit den Charakteren mit.
Es ist wundervoll geschrieben. Durch die bildhaften Beschreibungen und auch den Bildern im Buch kann man sich alles ganz genau vorstellen und richtig in die Story eintauchen. Die Welt ist sehr vielseitig und es gibt eine Menge zu entdecken.
Auch wenn es viele Charaktere gibt, ist jeder auf seine Weise besonders und interessant. Sie sind toll beschrieben und haben sehr viel Tiefe.
Die Handlung ist relativ komplex, da es mehrere Schauplätze gleichzeitig gibt, aber so bald man in der Story angekommen ist, findet man sich gut zurecht und will unbedingt wissen wie es weiter geht.
Besonders die Lieder haben mir gut gefallen, die von den Spielleuten vorgetragen werden, da es eine ganz andere Art ist, die Geschichte dieser Fantasy-Welt zu erzählen.
Das Buch ist eine absolute Empfehlung an alle Dark- oder High-Fantasy Fans!
Dieses Buch ist der Wahnsinn. Ein absolutes Jahreshighlight für mich und ich weiß nicht, ob ich auch nur ansatzweise in der Lage bin meine Meinung so zu formulieren, dass sie diesem Meisterwerk gerecht wird.
Das erste, was direkt auffällt ist der ungewöhnliche, aber fantastische Schreibstil. Diese Art und Weise, wie hier mit den Worten gespielt wird, jeder Vergleich, jede Metapher, jedes sprachliche Mittel ist einfach perfekt platziert und ergibt so ein wunderschönes stimmiges Gesamtbild. Es fühlt sich dadurch nicht nach Lesen an, sondern nach dem Betrachten von Bildern mit den Dialogen als perfekt abgestimmte Melodie im Hintergrund dazu. Es passt einfach alles zusammen und keine Handlung, kein Gedanke, kein Satz wirkt fehl am Platz. Man wird in die Geschichte regelrecht hinein gesogen und das macht es unheimlich schwer das Buch zur Seite zu legen.
Das Buch hat einen ehr langsameren Einstieg. Man bekommt dadurch genügend, Zeit sich an die vielen perfekt erarbeiteten Charaktere zu gewöhnen und fühlt sich mit der Masse an Eindrücken nicht überfordert. Doch selbst dort spürt man das Suchtpotential und kann der Sogwirkung, die dieses Buch auf den Leser hat, nicht widerstehen.
Die vielen verschiedenen Charaktere sind das Herzstück von „Lieder der Wälder“. Ich habe noch nie eine so große Bandbreite von so perfekt erdachten Charakteren und eine so charakterorientierte Geschichte gelesen. Ich wusste nicht mal, dass sowas überhaupt möglich ist. Jeder Charakter ist perfekt ausgearbeitet, mit individuellen Wesenszügen und eigener Hintergrundstory, die perfekt zusammenpassen. So wird Seite für Seite, Kapitel für Kapitel jeder Charakter tiefgründiger und greifbare. Wirkte zu beginn eine Handlung noch falsch oder fehl am Platz, erhält man später Hintergrundinformationen, die genau das erklären. Ich liebe das so sehr. Es passt einfach alles perfekt zusammen. Durch diese Tiefgründigkeit und Individualität hat einfach jeder Charakter totales Lieblingscharakter Potential. Hier findet jeder seinen Lieblingscharakter und keiner ist weniger wichtig oder ausgearbeitet als der andere.
Die Geschichte spielt an mehreren Orten gleichzeitig und die Perspektiven und Ortswechsel sind so klasse eingebaut, dass es die Spannung noch weiter steigert. Die einzelnen Abschnitte zu den einzelnen Orten haben die perfekte länge und so wird es nie langweilig oder fühlt sich gehetzt an.
Das Buch hat eine großartige Spannungsentwicklung und jede Szene treibt die Geschichte voran oder verrät mehr über die Charaktere. Keine einzige Szene wirkt unnötig in diesem perfekten Gesamtgeflecht.
Ein für mich doch ehr unerwartetes Highlight waren die vielen Reime und Lieder, die einwandfrei in die Geschehnisse integriert sind und wirklich genial geschrieben sind. Eigentlich habe ich für so etwas nicht viel übrig aber „Lieder der Wälder“ hat mich vom Gegenteil überzeugt. Das ist einfach das I-Tüpfelchen, dass eine perfekte Geschichte zu einem wahrlichen Highlight macht.
Ein weiteres großes Kompliment für die vielen wunderschönen Zeichnungen, der Charaktere und einiger Szenen, die in das Buch integriert sind. Die kann ich einfach nicht unerwähnt lassen, da sie mir immer wieder ein extra Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben.
Das Buch hat eine beeindruckende Bandbreite an Atmosphären und einen großartigen Humor, der mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen und jeder der dieses Buch nicht gelesen hat, verpasst was.
Dieses Fanatsybuch besticht durch seine tolle Art des Stils.So zauberhaft wie das Cover so beginnt auch die Geschichte. sehr schön gereimte Liebverse ziehen sich als rotes Band durch das komplette Buch und begleiten uns und die Protagonisten durch die märchenhafte Geschichte um die Völker von Keyll Naomh ,die von Motten in seltsame Mottenpuppen verwandelt werden . Um dies zu verhindern ziehen unsere treuen Protagonisten aus um den Kampf gegen die Motten auf zu nehmen. Der Wald Keyll Naomh wehrt sich gegen die Motteninvasionund ernennt den Prinzen Severyn zum neuen Propheten,der auszieht um den eschenhort zu finden ,der mit dieser Motteninvasion zu tun haben soll .Begleitet wird er zu seinem Leidwesen von fahrenden Sängern ,den Barden ,die eine bunt zusammen gewürfelte Mannschaft ist und die den Prinzen nicht als Prinzen sehen sondern nur als nervigen Begleiter.Sie müssen sich auf der reise zusammenraufen um den Gefahren stand halten zu können. Ich fand es sehr schön mit zuerleben wie aus dem überheblichen,nervigen Prinzen langsam ein Kämpfer und Teammitglied wurde .Die Figuren hate man schnell ins Herz geschlossen dank der tollen Beschreibung war man schnell mitten im Geschehen drin. Ich bin gespannt wie es weiter geht
Dieser Hypetrain ist definitiv an mir vorbei gefahren
Von Netgally habe ich ein digitales Rezensionsexemplar bekommen, für das ich mich ganz herzlich bedanken möchte.
Ich habe »Lieder der Wälder« angefragt, weil das Buch so oft durch meine Timeline bei Instagram geflattert ist und mich auch der Klappentext angesprochen hat. Doch leider kann ich diesen Hype um das Buch nicht teilen. Der Grundplot mit den Barden und den Motten und allem ist ganz nett, aber der verwendete poetisch ausschweifende Schreibstil hat für mich das Lesen extrem erschwert. Die Geschichte zog sich gefühlt ins Unendliche und auch die verschiedenen Handlungsstränge konnten kaum aneinander anknüpfen. Bis man weiß, wessen Sicht man gerade liest, kann gern mal eine halbe bis ganze Seite vergehen und durch die Menge an unterschiedlichen Sichtweisen bleiben die Protagonisten flach und noch immer ist mir unklar, was es mit manchen Protagonisten auf sich hat.
Tatsächlich habe ich auch nach beenden des Buchs nicht das Bedürfnis verspürt, dringend den nächsten Band der Reihe lesen zu müssen, weswegen die Reihe für mich auch mit Band 1 endet. Es tut mir unendlich leid, dass mich das Buch nicht erreichen konnte, doch ich denke, dass es dennoch vielen gefallen könnte.
Man spürt in jedem Wort, wie sehr das Projekt der Autorin am Herzen liegt. Ein bemerkenswertes Konzept, liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen, und gerade das macht die Geschichte so besonders. Hervorzuheben sind die zwei separaten Handlungsstränge (Barden mit Severyn, und Rosie u. Mattys), ich habe jedoch die leise Vorahnung, dass sich die Wege der geteilten Truppe schon bald wieder kreuzen werden. An ein, zwei Stellen stand die Handlung kurzzeitig still, doch abgesehen davon war es ein Abenteuer der Extraklasse.
Ich liebe das Cover und die Innengestaltung des Buches. Beides ist toll und detailreich gestaltet und passt sehr gut zum Inhalt. Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen welches für mich ein Jahreshighlight in 2021 war. An Lieder der Wälder bin ich also mit hohen Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Auch den Schreibstil fand ich wieder herausragend! Mir gelang es wieder sehr gut in die Geschichte einzutauchen und auch die Atmosphäre war einnehmend und einfach großartig! Ein besonderes Highlight waren die Lieder die toll in die Geschichte eingebunden wurden und das ganze zu einem besonderen Leseerlebnis machten. Ein weiteres Highlight waren für mich auch die vielfältig gestalteten Legenden und Völker. Ebenso großartig, einzigartig und faszinierend finde ich die Charaktere. Auch wenn ich erst ein paar Kapitel gebraucht habe um das zu kapieren. Durch die Spielleute, die den Prinzen und seine Truppe begleiten war es sehr angenehm die Reise zu begleiten und mit ihnen mit zu fiebern. In jedem Charakter konnte ich eine gewisse Tiefe herauslesen. Sie waren alle auch wunderbar authentisch. Die Welt die die Autorin erschafft ist bildgewaltig, atemberaubend und kam mir beim lesen sehr real vor. Da es dennoch viel war, aber im positiven Sinne, hat der Anhang am Ende gute dienste leisten können. Auch die gesamte Handlung trug eine gewisse Grundspannung sodass jedes Kapitel toll zu lesen und wichtig war. Besonders die Wendungen kam unvorhergesehen und konnten mich überraschen. Für mich ist auch dieses Buch ein absolutes Jahreshighlight gewesen und ich freue mich darauf mehr aus der Feder der Autorin lesen zu. Die Fortsetzung erwarte ich sehnsüchtig! Das Buch ist absolut Lesenswert und ich kann es nur jedem ans Herz legen.
Ich hatte dieses Jahr ja schon „Von Motten und Mandolinen“, einen Begleitband mit Kurzgeschichten zur Lieder der Wälder Reihe gelesen und war sehr begeistert. Leider konnte mich „Eschenelegie“ nicht ganz so überzeugen. Ich habe viele Elemente wiedergefunden, die ich auch schon in „Von Motten und Mandolinen“ sehr mochte. Allein voran die tollen Illustrationen und den flüssigen, ausdrucksstarken Schreibstil. Aber während ich bei „Motten und Mandolinen“ noch gelobt hatte, wie gut die einzelnen Geschichten ineinandergriffen, haben sich für mich die einzelnen Handlungsstränge der „Eschenelegie“ nicht wirklich gut verzahnt. „Eschenelegie“ hat einen Haupt- und einen Nebenstrang. Der Hauptstrang folgt Severyn Pádraig, einem jungen Prinzen, der nach einem verheerenden Überfall auf seinen Geburtstag zum neuen Propheten auserkoren wird. Mithilfe der Hellen Barden versucht er nun ins Reich der Elben zu gelangen, um den Überfall zu rächen und herauszufinden was dahintersteckt. Dieser Handlungsstrang war recht spannend und dadurch, dass ich „Von Motten und Mandolinen“ gelesen hatte, konnte ich auch die vielen Figuren recht gut auseinanderhalten und fand mich sehr schnell in der Welt zurecht. Allerdings fand ich den Plot auch etwas dünn und vor allem das Ende kam recht abrupt. Der Nebenstrang folgt Mattys und Rosie, die sich nach einem Streit von den Hellen Barden getrennt haben und jetzt versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Zwar hat auch dieser Handlungsstrang einen Konflikt, aber den Plot an sich fand ich jetzt nicht wirklich spannend. Der Nebenstrang hat keinerlei Funktion für die Handlung von Band 1, daher war er für mich nur Füllmaterial. Außerdem gibt es noch eine PoV-Figur mit Behinderung, was mich anfangs wirklich gefreut hat. Leider bekommt sie sehr wenig Pagetime und ihre Persönlichkeit geht nicht über ihre Behinderung und die damit verbundene tiefe Liebe zu ihrem Vater hinaus. Ich fand das sehr schade. Das bringt mich auch schon zu meinem letzten und wichtigsten Kritikpunkt. „Eschenelegie“ beinhaltet keine Content Notes. Schon klar, es ist Dark Fantasy, da kann man sich ruhig erwarten, dass es etwas härter zugeht. Da habe ich normalerweise auch kein Problem damit. Aber es gab eine Sache, die mich ziemlich getriggert hat. Viele halten Adeena, die Figur mit Gehbehinderung für einen Wechselbalg und gerade am Anfang fragen sich mehrere Figuren, wieso ihr Vater sie nicht „eliminiert“ hat, solange das möglich war. Versteht mich nicht falsch, so eugenetisches Gedankengut ist auch in unserer heutigen Gesellschaft noch weit verbreitet. Ich empfinde die Darstellung daher als durchaus realistisch. Aber ich möchte ganz gerne selber entscheiden, ob ich so etwas lesen möchte oder nicht. Content Notes wären daher echt hilfreich gewesen. Auch weil es im Buch eine semi-inzestuöse Beziehung gibt, die ich persönlich zwar gefeiert habe, bei der ich mir aber durchaus vorstellen kann, dass nicht alle so etwas gerne lesen. Insgesamt habe ich auch die „Eschenelegie“ sehr gerne gelesen und freue mich schon auf den nächsten Band, der bald erscheint. Aber „Von Motten und Mandolinen“ ist und bleibt mein Favorit der Reihe.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Ganz kurz zur Story: Lieder der Wälder ist der Auftakt einer Darkfantasy-Reihe. Es dreht sich um eine Gruppe von Baden, die einen Propheten auf seinem Abenteuer begleiten. Einziger Haken: Der Prophet ist ein Arsch. (Ein wunderbare Abwechslung!)
Zum Buch:
Tatsächlich finde ich, dass der Klappentext und jegliche Umschreibung des Buches, die mir einfällt, dem Inhalt nicht gerecht werden. Das Buch gibt so fiel mehr als der Klappentext zunächst erahnen lässt.
Das Buch ist aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt. Die einzelnen Charakteren haben dabei jeweils eine unglaublich einzigartige und aussagekräftige Stimme und hat daher auch kein Problem den Handlungen und verschiedenen Personen zu folgen.
Der erste Teil fängt zwar relativ sanft an, da zunächst natürlich umfassendes Worldbuilding betrieben und die einzelnen Charakteren mit ihren Facetten eingeführt werden müssen und hat daher eigentlich für meinen Geschmack ein etwas langsameres Tempo und weniger Action. Aber tatsächlich hat mich dies durch den besonderen und literarisch umwerfenden Schreibstil überhaupt nicht gestört.
Die Autorin hat ein Unikat mit ihrem Buch geschaffen, dass man kein zweites Mal in seinem Bücherregal stehen hat. Eine so besondere Erzählstruktur (es gibt ein wenig Märchen-Vibes) habe ich bisher noch nicht lesen dürfen. Auf jeder einzelnen Seite kann man die Leidenschaft und das Talent der Autorin zum Schreiben wiederfinden. Die selbstgeschrieben Gedichte und Lieder und schönen Illustrationen geben dem Buch ein weiteres besonderes Extra.
Fazit: Für mich ein absolutes Highlight und eine ganz klare Kaufempfehlung. Ich warte schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil und freue mich die Abenteurer auf ihre weitere Reise begleiten zu dürfen.
Nach nur wenigen Seiten wurde mir klar, dass ich bei diesem Buch nicht einfach schnell lesen kann. Es muss genossen werden, das gelesen einfach immer wieder vor Augen zum Leben erwachen lassen. Man taucht in die Wälder Keyll Naomh ab und lernt die Welt darum kennen. Bereit in eine Welt abzutauchen, die komplett anderes ist und doch viel mit unserer gemein hat. Prinz Severyn lernt man kennen und auch wenn es der Klappentext sagt. Ist er nicht wirklich der strahlende Held? Das hat mir total gefallen und auch seine Gefährten sind, einfach nur Menschen. Mit Fehlern, unbeliebten Charakterzüge und vielem mehr. Hier bekommt man keine klassische Heldenreise mit einem Helden, der ohne Fehler und Tadel ist. Wir bekommen Charaktere, die versuchen das richtig zu tun und mit ihren Fehlern versuchen klarzukommen. Auch das hier Konsequenzen auftauchen finde ich gut. Zurück zu der Welt, wir haben hier den Wald, der düster und auch Heilige ist. Die Beschreibung war faszinierend und immer dann musste ich einige Pause einlegen. Um das noch mal in meinem inneren Auge zu erleben. Das Ganze wird noch mit Liedern und Geschichten /Gedichten untermalt. Das gibt dem ganzen noch mal ein kleines, besonderes Extra, Bilder die das alles untermalen. Neben dem Prinzen gibt es noch eine Anzahl von Personen, die eine wichtige Rolle spielen. Die alle aufzuzählen würde ewig brauchen. Jedoch hatte man von der ersten Seite an das Gefühl das sie alle eine Rolle in dem großen ganzen Spielen. Obwohl man selbst es noch nicht wusste. Am Schluss wurde es spannend, geheimnisvoll und magisch. Man sollte gleich zu Band zwei greifen. Denn es hat ein offenes Ende und ist etwas gemein.
Ich bin total verliebt und kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen. Es gibt manchmal solche Bücher, bei denen wird einem ganz warm um´s Herz wenn man an sie denkt. „Lieder der Wälder“ ist für mich so ein Buch. Was Marleen hier geschafft hat, ist dem Leser das Gefühl zu geben mit den Barden ins Abenteuer zu ziehen und Teil der Gruppe zu sein. Das Buch ist ein Highlight für alle Leser, die gerne glaubwürdige Charaktere und deren Entwicklung im Buch verfolgen. Die Geschichte ist interessant, neu und auch ein bisschen unheimlich (wie es sich für Fantasy gehört) und wird perfekt durch die Personen, die Marleen geschaffen hat, unterstützt. Jeder der Barden hat seine eigene Stimme, man erkennt sie sofort und kann deren Handlungen (basierend auf deren Persönlichkeit) nachvollziehen. Die Reime und Lieder weben sich perfekt in der Geschichte ein und unterstreichen die Szenen. Es war so erfrischend, so was Neues und Interessantes zu lesen. Die Autorin hat nicht nur Talent, wenn sie mit dem Füller „spricht“, sondern auch, wenn sie die Figuren des Buches oder verschiedene Szenen zeichnet. Das Buch enthält zahlreiche Zeichnungen, welche dem Buch zu einem Highlight, für mich in diesem Jahr, verhelfen. Was mich aber am Meistens beeindruckt hat, war die Sprache. Mich fasziniert die Komposition der Sätze, die Metaphern und die waldbezogenen Vergleiche. Jedes Mal, wenn ich ein Buch in einer anderen Sprache als meiner Muttersprache lese, interessiert es mich, wie der Autor die Sätze aufbaut und welche Wörter verwendet werden, um beim Lesen ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen. In „Lieder der Wälder“ wird dies zu einem Meisterwerk. Die deutsche Sprache wird dazu gebracht, sich zu beugen, um den Wunsch und den Zweck zu erfüllen, den die Autorin ihr zugedacht hat. Ein großes Lob dafür und ein Dank an Marleen, dass wir ihr Buch lesen dürfen.
Ich habe die Hörbuch-Version gehört. Eine Gruppe Barden begibt sich auf ein gefährliches Abenteuer und dunkle Mächte treiben ihr Unwesen. Ich habe das Hörbuch von Saga Storify als Rezensionsexemplar bekommen. Der Klappentext hatte mich zwar neugierig gemacht, aber habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass das Hörbuch so gut ist. Die Geschichte ist an einigen Stellen sehr viel düsterer und gruseliger als ich erwartet habe. Anfangs war ich mit den vielen Charakteren etwas überfordert, aber es gibt praktischerweise eine Charakterübersicht, die wirklich unglaublich hilfreich ist. Einige Charaktere fand ich allerdings ziemlich nervig und der Handlungsstrang um die beiden "zuhause-gebliebenen" Barden war mir etwas zu ereignislos (um nicht zu sagen, langweilig). Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist aber sehr interessant und komplex, was mir richtig gut gefallen hat - Gut gefallen haben mir auch die Elben, die waren schon echt gruselig. Der Sprecher passte sehr gut zum Hörbuch und es waren nur wenige Wiederholungen/Schnittfehler zu finden. Insgesamt auf jeden Fall hörenswert und spannend. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!
Die erste Hälfte des Hörbuches fiel es mir ehrlich gesagt schwer all die Namen, Völker, Orte und Beziehungen zu verstehen und auseinanderzuhalten, was beim Lesen aber sicher etwas einfacher ist als beim Hören. Trotzdem fand ich das Buch als Hörbuch sehr gut, weil es wirklich extrem gut und atmosphärisch eingesprochen ist, wodurch man richtig in der Geschichte versinken kann. Als ich dann mal den Durchblick hatte, mochte ich all die zusammengewürfelten Figuren sehr gerne, alle sind ganz verschieden, authentisch, haben verschiedene Vorgeschichten und man muss sie einfach gerne haben und sie sind einfach eine wunderbare found familiy, in der es natürlich auch mal Auseinandersetzungen gibt, aber trotzdem halten sie alle zusammen. Auch der ganze Welten- und Magieaufbau hat mich richtig begeistert, vor allem in Kombination mit den vielen Liedern und Erzählungen. Die Geschichte ist sehr mystisch, atmosphärisch und episch und ich bin deshalb sehr gespannt auf die weiteren Teile und möchte jetzt auch unbedingt den nächsten Band lesen.
Nie zu Ende gelesen. Ist ganz nett aber ab der Mitte zieht es sich so, das ich die Lust verloren habe. Wenn jemand gerne Fantasy Bücher liest wo sich richtig viel Zeit gelassen wird - dann ist er/sie hier genau richtig. Ich hab mich nicht mehr aufraffen können als die Abenteurer mit dem Prinzen unterwegs waren und die sich verbal nur noch an die Gurgel gegangen sind. Dafür waren mir die doch ganz ordentliche Menge Charaktere nie wirklich ans Herz gewachsen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Das Buch ist wunderschön geschrieben und zieht einen mit seiner bildhaften, fast märchenhaften Sprache sofort in den Bann. Die Autorin hat ein unglaubliches Talent, Gefühle und Bilder so lebendig zu machen, dass man richtig eintauchen kann!
Ich bin lange um das Buch rumgeschlichen, weil ich so gehofft hatte, dass es mir gefällt und Angst hatte, dass dem nicht so ist. Kurzgefasst: Ich wurde nicht enttäuscht und werde daher die Reihe fortsetzen!
Langgefasst: Ich war schon ein großer Fan von Naomi Noviks "Das dunkle Herz des Waldes" und die Eschenelegie hat mich durch den Wald sehr daran erinnert, wodurch ich die Welt noch mehr mochte als ohnehin schon. Ganz ehrlich, ich habe lang nicht mehr ein Buch mit so gutem Worldbuilding gelesen. Es steckt so viel Liebe drin und das lässt sich vom Buch generell sagen. Das kann ich nur loben, vor allem da das Buch sehr gelungen ist :). Mich hat die Geschichte so verzaubert, von Sprache über Worldbuilding zu den Charakteren. Die kleinen Prisen Humor haben das Leseerlebnis perfekt abgerundet.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, wobei dieser sehr subjektiv ist. Mir ging die Geschichte etwas zu langsam los, es dauerte ein wenig, bis der eigentliche Plot (die Reise) ins Rollen kam. Dennoch sehe ich ein, weshalb die Autorin sich Zeit genommen hat, denn jeder Charakter und seine Geschichte musste vorgestellt werden und da es ein paar sind, dauert es halt länger, bis alles vorgestellt und miteinander verwoben ist. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen.
Und mein größter Kritikpunkt ist, dass noch nicht alle Bände draußen sind (Stand 2023) und ich schneller lesen werde als dass die Bände erscheinen :D. Wie soll ich das denn aushalten, bis es weitergeht? 🤭
Ich rüge mich selbst, warum ich so lange für so ein gutes Buch brauchen konnte (Oder sollte ich lieber die Uni rügen?). Ich hatte seit der Ankündigung, dass dieses Buch erscheint, ultimative Vorfreude, die richtigen Vibes, habe Waldspaziergänge gemacht, Marleens Zeichnungen vergöttert, und dann hatte ich auf einmal keine Zeit mehr für diesen Roman.
Aber jetzt habe ich das Ende erreicht und berichte von meinen Erfahrungen. Das Wichtigste zuerst: Die Charaktere. Es ist schwer zu sagen, ob es überhaupt eine Hauptperson gibt, weil alle in meinen Augen ziemlich gleich gewichtet waren. Die Barden, die mit ihrer ausgefallenen und musikalischen Art und Weise Schwung in die Geschichte bringen, haben mir gut gefallen, auch wenn ich aufgrund der vielen Mitglieder etwas gebraucht habe, um einen Überblick zu bekommen und jeden kennenzulernen. Dafür, dass das Buch "nur" 440 Seiten hat und einen so großen Cast hat, konnte ich alle gut kennenlernen. Dabei hat auch geholfen, dass jeder Barde (und nicht-Barde) ganz verschiedene Eigenschaften hat. Auch die Nebenfiguren, was ich besonders toll fand. Severyn, der vom Klappentext als Protagonist verkauft wird, ist dementsprechend genauso wichtig wie seine Begleiter (sorry, Severyn). Seine überhebliche Art hat immer die Stimmung aufgelockert, und ich hätte gern noch mehr solcher Passagen gelesen! Allerdings war meine Lieblingsperson jemand, der nicht so sehr im Zentrum stand: Breya. Sie hat einen spannenden, mystischen Hintergrund und eine der wenigen Charaktere (neben Nascha), die eine besonders spirituelle Bindung zum Wald pflegt. Ich hoffe, wir kriegen mehr von ihr zu lesen!
Kurz zum Setting: Wald. Ich liebe den Wald. Und dass er sich hier von einer ambivalenten Seite zeigt, mag ich umso mehr.
Die Handlung, oder besser gesagt der Hauptplot hat meines Erachtens nach ziemlich spät begonnen, wodurch es sich an manchen Stellen gezogen hat (leider spielt da bestimmt auch die Tatsache mit rein, dass ich so unregelmäßig gelesen habe). Die Handlung erreicht nach Beginn dann jedoch einen schönen Höhepunkt und Abschluss, und es werden viele Sachen angedeutet, die man sich noch nicht erklären kann und die hoffentlich bald in den Folgebänden ins Spiel kommen. Für mich fühlte sich das Buch wie ein Auftakt an, wie eine Vorgeschichte, und ich denke, der richtig spannende Teil geht erst jetzt los.
"Eschenelegie" ist definitiv character-driven, und das mit besonders unterschiedlichen und liebenswerten Charakteren. Erst, wenn man sie kennengelernt hat, nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf!
Am meisten hat mir der poetische Schreibstil gefallen und die interessante Welt. Jedoch haben sich mir die Verbindung der verschiedenen Handlungsstränge nicht erschlossen. Bis auf den Hauptplot rund um Severyn und die 4 Barden sind die anderen beiden Handlungsstränge absolut irrelevant für die Geschichte. Ich denke das wird sich in den anderen Teilen ändern, aber es hat meiner Meinung nach die Handlung nur die Länge gezogen, besonders die Geschichte um Rosi und Mattis. Zudem muss ich kritisieren, dass man manchmal überhaupt nicht wusste, aus wessen Sicht gerade geschrieben wird. Es dauerte immer einige Zeit bis sich das erschlossen hat und das hat mich gestört. Insgesamt war die Handlung eher langsam. Ich fand es schade, dass es im ersten Teil kaum Antworten gibt. Irgendwie bricht das Buch an der falschen Stelle ab. Ich fand auch die Magie nicht wirklich gut erklärt, was bedeutet das mit dem Propheten? Die Charaktere sind okay.