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Danowski dreht durch: Fast 24 Stunden war Hauptkommissar Adam Danowski in der Gewalt eines entflohenen Straftäters – ein fehlgeschlagener Einsatz, verursacht durch seine Kollegen Meta und Finzi. Nun muss er in einer Klinik kuren. Doch Therapie ist nicht so Danowskis Ding. Er schließt seltsame Bekanntschaften, schwänzt die Wassergymnastik und sitzt in der Beschäftigungstherapie ratlos vor einem Klumpen Ton. Vor allem eine Frau nervt ihn: Mareike Teschner. Sie hat genau die positive Glas-halbvoll-Art, die Danowski nicht ertragen kann. Erst als er bemerkt, dass Mareike von ihrem Mann misshandelt wird, beginnt er ihr zuzuhören. Eines Abends klopft sie bei ihm an und bittet ihn um Hilfe: Mareikes Mann liegt tot in ihrem Zimmer, ermordet...

304 pages, Paperback

First published September 14, 2021

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Till Raether

30 books22 followers
Till Raether is a German journalist, columnist, and author.

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Wal.li.
2,647 reviews73 followers
June 2, 2022
Traumhaus

Nach seinem letzten Fall ist Kommissar Adam Danowski doch erholungsbedürftig. Er bekommt eine Kur genehmigt und fährt nach Damp 2000 an die Ostsee. Der Ort wirkt sehr entspannend, seine Anwendungen nimmt er eher so hin. In der Gruppe soll er über die Ereignisse redet. Allerdings fällt Danowski das sehr schwer und doch leicht als es soweit ist. In der Gesprächsgruppe taucht ungeplant die Mareike auf, die auch nichts erzählt. Eigentlich ist sie wegen einer orthopädischen Sache da. Die anderen Teilnehmer der Gruppe tauchen schneller auf. Vielleicht bringt die Reha doch etwas. Auch wenn der Blick aus seinem Zimmer auf den Parkplatz nicht der Tollste ist.

In seinem sechsten Fall hat Danowski zu seiner Hypersensibilität auch noch mit den Folgen eines traumatischen Erlebnisses zu kämpfen. Die Entspannung an der Ostsee wirkt sich durchaus positiv aus. Und so langsam reift in Danowski der Gedanke, er könne auch eine andere Arbeit übernehmen als die bei der Polizei. Sein neuer Chef will davon jedoch nichts hören. Der will ein Team nach seinem Gusto aufstellen. Aber Adam Danowski ist sich sicher, er wird sich durchsetzen. Doch dann wird er mit einem Todesfall konfrontiert, in dem er an seine Grenzen nicht nur als Beamter, sondern auch als Mensch kommt.

Von zwei Ebenen aus nähert sich dieser sechste Fall einem ungewöhnlichen Finale. Doch in diesem Roman nimmt die Verstimmtheit des Kommissars einen etwas zu großen Raum ein, während der Krimi doch sehr zu kurz und auch noch ganz anders daher kommt als man üblicherweise annehmen würde. Das ist immerhin überraschend, ob das jedem Leser gefallen wird, könnte zu bezweifeln sein. So langsam driftet diese eigentlich lieb gewonnene Reihe ein wenig arg ins Depressive. Der Autor soll so schreiben, wie es ihm aus der Feder fließt. Der Leser muss dann entscheiden, ob er die Reihe weiter verfolgen möchte. Trotz des sperrigen Endes gewinnt der Roman im Verlauf an Spannungsmomenten und bleibt unvorhersehbar.
3,5 Sterne
26 reviews
July 20, 2024
Eigentlich mag ich Danowski, aber obwohl dieser Band nur halb so viele Seiten hat wie die ersten Bände der Reihe, fühlt er sich fast noch langatmiger an. Unterm Strich ist hier auch nur sehr wenig Krimi und sehr viel Deprimierendes drin. Und Achtung: der Autor erwähnt alle bisherigen Fälle nebst Auflösung so ausführlich, dass man die vorangegangenen Bände gelesen haben (oder es nicht mehr vorhaben) sollte.
Außerdem hatte ich (weil ich dort eine Zeit lang gewohnt habe) auf mehr Hausbruch gehofft; stattdessen spielt das Ganze an der Ostsee, und selbst das Haus, was in Hausbruch sein soll, ist offenbar eher in Neugraben, jedenfalls stimmen die Beschreibungen nicht und es wird am Ende nicht einmal die entsprechende PLZ richtig angegeben.
Profile Image for G.
329 reviews
November 8, 2022
Ich mag Danowski. Das hier war mit Sicherheit nicht der stärkste Band der Reihe, aber definitiv auch nicht der schwächste (das bleibt für mich nach wie vor "Neunauge"). Als Einstiegsband in die Serie würde ich aber eins der anderen Bücher empfehlen, da "Hausbruch" auch durch die Beschränkung auf einen einzigen Schauplatz und den aus dem Setting resultierenden knallharten Nabelbeschau extrem danowskesk ausfällt -- muss man schon mögen (s.o.).
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