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Aber vielleicht wird auch alles gut

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Ein Own Voices-Roman mit humorvoller Annäherung an das Thema der psychischen Erkrankungen. Ganz ohne Berührungsängste erzählt die Illustratorin Lea Melcher von den großen und kleinen Hürden im Kopf.

Emilia ist fast dreißig, single, mittelmäßig glücklich – ach ja, und sie leidet unter einer Angststörung. Alles fällt ihr schwer: vom Einkaufengehen über soziale Kontakte bis hin zu einem »normalen« Beruf. Am liebsten verkriecht sie sich in ihrer Wohnung und blendet die Welt aus. Doch dann stellt ihre Schwester ihr ein Ultimatum: Entweder du machst eine Therapie, oder ich rede nie wieder mit dir! Also überwindet Emilia sich und wagt sich hinaus in die Welt. Im Wartezimmer ihres neuen Therapeuten sitzt ausgerechnet Jack, dem sie eigentlich nie wieder begegnen wollte. Und wie es kommen muss, landen die beiden durch eine Verwechslung in einer Paartherapie. Plötzlich ist Emilia gezwungen, sich ihren Ängsten ein für alle Mal zu stellen.

352 pages, Paperback

Published July 29, 2021

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About the author

Lea Melcher

28 books44 followers

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Community Reviews

5 stars
99 (26%)
4 stars
162 (43%)
3 stars
73 (19%)
2 stars
26 (7%)
1 star
11 (2%)
Displaying 1 - 30 of 47 reviews
Profile Image for Smilla.
66 reviews1 follower
October 17, 2024
Lea, bitte hör nie auf zu schreiben!
Profile Image for Ina Vainohullu .
887 reviews17 followers
August 6, 2021
Emilia ist fast 30 und leidet unter einer Angststörung. Sie verlässt ihr Haus nur im alleräußersten Notfall und hat ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum beschränkt. Sie struggled durchs Leben und sieht in keinem einzigen Bereich eine wirkliche Perspektive. Aber eigentlich ist sie so ja auch ganz zufrieden, denkt sie. Bis sie die Hochzeit ihrer Schwester beinahe sprengt, und das, obwohl sie nicht einmal hingeht. Lara setzt ihr darauf das Messer auf die Brust: Such dir einen Therapeuten oder ich rede nie wieder ein Wort mit dir.

Als sich Emilia schließlich wirklich dazu durchringt, ihre Probleme in Angriff zu nehmen, schlittert sie direkt in die, für sie, nächste Katastrophe. Denn in der Praxis von Dr. Struwe trifft sie ausgerechnet auf Jack, den sie seit 4 Jahren nicht mehr gesehen hat und der dem Therapeuten gegenüber behauptet, sie seien zu einer Paartherapie angemeldet. Und obwohl Emilia am liebsten sofort fliehen möchte, spielt sie das Verwechslungsspiel mit und stellt sich endlich ihren Ängsten...

Lea Melcher hat mit "Aber vielleicht wird auch alles gut" einen Roman geschrieben, der so viele ehrliche, kluge und wichtige Aspekte hat, aus denen man sich als LeserIn nicht nur unglaublich viel Gutes für sich selbst ziehen kann, sondern der bestärkt und einfach wahnsinnig gut unterhält.

Ich habe Emilias Geschichte innerhalb von zwei Tagen förmlich verschlungen, mit ihr mitgefühlt, oft geschmunzelt und ich musste vor allem sehr oft zustimmend und verstehend nicken, weil ich glaube, dass viele Menschen, auch ich, sich oft einfach genau so sehr selbst im Weg stehen wie Emilia das in vielen Situationen tut.

Geschürt wird dieses nicht vorhandene Vertrauen in sich selbst oft von unserer Außenwelt, die uns suggeriert, wir müssten perfekt sein, was wiederum den Druck auf die eigene Persönlichkeit und die eigenen Ziele enorm erhöht. Emilia orientiert sich häufig an ihrer erfolgreichen Schwester Lara, der scheinbar alles so leicht und wunderbar harmonisch zufliegt und sich selbst sieht sie daher als wirklich hoffnungslosen Fall, weshalb sie sich der Welt einfach komplett verschließt. Erst Jacks plötzliche Rückkehr und die sehr unkonventionelle Art von Dr. Struwe, der sie anspornt, Dinge aus sich herauszukitzeln, von denen sie glaubt, dass sie gar nicht da sind, locken Emilia mehr und mehr aus ihrem Schneckenhaus und bringen sie dazu, sich mit sich selbst zu befassen. Damit, was SIE wirklich will und wer SIE eigentlich ist.

Ich fand den Prozess, den Emilia hier durchläuft unglaublich großartig und vor allem sehr authentisch umgesetzt, denn eine "Wunderheilung" gibt es nicht und sich selbst zu heilen und zu sehen, was in einem steckt und dass man sich vor nichts und niemandem verstecken muss, ist eben genau das: ein Prozess.

Was mir hier außerdem sehr gefallen hat, war, dass Lea Melcher auf drückende Stimmung verzichtet hat, wie es in Büchern über Mental Health oft der Fall ist, sondern dass sie hier viel Witz, besonders durch ihre Darstellung von Emilia, eingestreut hat und dem ganzen Thema zwar die dringend nötige Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit, aber eben auch eine gewisse Leichtigkeit schenkt.

Unterstützt und aufgelockert wird die Geschichte zusätzlich mit wunderschönen Illustrationen der Autorin.

Für mich war dieser Roman eine sehr sehr positive Überraschung und ein tolles Lesevergnügen mit Mehrwert, weshalb ich ihn auf jeden Fall unbedingt an euch weiterempfehlen möchte !

Profile Image for emilyswortwellen.
111 reviews7 followers
January 17, 2022
Emilia ist fast 30 und leidet an einer Angststörung. Als ihre Schwester ihr droht, nie wieder mit ihr zu sprechen, wenn sie keine Therapie anfängt, landet sich durch Zufall in einer Paartherapie mit der einen Person, die sie nie wiedersehen wollte. Jack.

Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass es ein Own-Voices-Roman ist, die Autorin kennt sich nicht nur mit den Themen aus, sondern bringt Emilias Angststörung auch sehr authentisch aufs Papier. Ich mochte die Leichtigkeit des Schreibstil, und diesen gewissen Witz, der einen trotz der Schwere des Themas durch die Seiten fliegen lässt. Dennoch hat mir am Ende irgendetwas gefehlt, um das Buch zu einem Highlight zu machen.
Dennoch ein starker Roman, der sich durch seine Ehrlichkeit und die Darstellung von Mental Health auszeichnet!
Profile Image for Karschtl.
2,256 reviews61 followers
August 29, 2021
Ein Buch über "die großen und kleinen Hürden im Kopf". Noch dazu ein "own voices Roman", d.h. Autorin Lea Melcher weiß selbst genau worüber sie da schreibt. Das hat mich sehr neugierig gemacht. Und dann gab es schon haufenweise sehr gute Bewertungen zu diesem Buch.

Leider kann ich diese nicht teilen. Zum einen hatte ich mir von der Geschichte vielleicht was anderes erwartet. Denn die war im Grunde eine Liebesgeschichte, die ich in dieser Konstellation sogar schon mehrfach gelesen hatte. Junge und Mädchen treffen sich, mögen sich, kommen aber irgendwie nicht fix zusammnen. Und als sie sich dann das nächste Mal wieder treffen, ist er der Freund der besten Freundin und damit natürlich absolut 'off limits'. Was dann natürlich IMMER zu unschönen Komplikationen führt, sonst hätte man ja keine Geschichte.

Hier haben wir eine Geschichte, doch tritt diese über einen sehr langen Zeitraum komplett auf der Stelle. Es gibt Rückblenden, durch die die Problematik zwischen Emmi und Jack erklärt wird. Aber in der heutigen Zeit kommen die zwei gar nicht vom Fleck. Auch die Paartherapie, von der ich aufgrund des Klappentextes dachte dass sie ein zentraler Bestandteil sei, ist nicht mehr als eine Randnotiz.

Genauso wie die Agoraphobie, die Emilia hat. Die spielt tatsächlich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Dabei hätte ich gerade bei dem Thema viel viel mehr erwartet, nachdem die Autorin hier laut ihrer Biografie eigene Erfahrungen hat.

Am meisten gestört hat mich aber wohl doch die Stimme der Sprecherin dieses Hörbuches. Sie hat einige verschiedene Stimmen für die einzelnen Charaktere gestaltet, die man auch sofort wiedererkannt hat. Doch leider waren mir so gut wie alle diese Stimmen unsympathisch. Allen voran die Stimmen, die sie für Emmi (klang meist so, als ob diese eine heiße Kartoffel im Mund hatte) und Jack (der hatte so eine leicht arrogange, leicht gelangweilte Schlafzimmer-Stimme) wählte. Ich glaube, wenn ich das Buch gelesen statt gehört hätte, hätte es mir doch einen Tick besser noch gefallen.
Profile Image for Bine.
808 reviews113 followers
December 2, 2025
Hm, also dieses Buch war mir etwas drüber. Den Love Interest Jack fand ich furchtbar, das absolute Gegenteil von Husband-Material. Und alles war irgendwie so überdramatisch, dass ich es nicht wirklich ernst nehmen konnte. Dabei fand ich das Ende und die Aussage der Geschichte echt gut und auch klug geschrieben. Meine Frage ist nur: Warum nicht gleich so????
Klar, niemand ist perfekt und es braucht oft lange, bis man zu einer Einsicht gelangt, es braucht diese Schlüsselmomente, das sagt das Buch ja aus, aber dem zuzuschauen war eine kleine Qual für mich 😂
Also irgendwie war es nichts für mich. Schade.
Profile Image for aylinjo.
37 reviews
December 22, 2022
No, thank you.
Ich habe bis S. 91 durchgehalten, aber musste das Buch abbrechen, weil es mir leider gar nicht gefällt. Ich habe mir das total anders vorgestellt. Mein größtes Problem sind diese Dialoge, die im Grunde fast gar nicht vorhanden sind und wenn dann soo komisch sind, dass man irgendwie keinen Sinn in den Unterhaltungen sieht? Selbst wenn (in einer Rückblende) ein Gespräch mit der besten Freundin ansteht, wird das sofort unterbrochen. Es ist also mehr Telling und nicht Showing und demnach kann man sich nicht in die eh schon sehr unsympathisch dargestellten Charakteren hineinversetzen (+ einige Stellen sind einfach nur cringy af)
Die Protagonistin hat eine Angststörung, wodurch es ihr sehr schwer fällt, nach draußen zu gehen. Ich hätte mir gewünscht, dass man dies viel mehr beschrieben hätte, aber stattdessen tut sie Dinge, die einfach total unrealistisch sind und dadurch wird dieses Krankheitsbild total "lächerlich" fast dargestellt.
Also eine absolute Enttäuschung! Der einzige Pluspunkt: Süße Illustrationen
Profile Image for Frau Honig liest .
168 reviews41 followers
August 13, 2021
Wirklich eine super süße Geschichte! Ich mochte Emilia und Jack super gerne und mir hat das Buch super viel mitgegeben und Mut gemacht! Besonders schön und wichtig fand ich es, dass das Thema Angststörung thematisiert wurde. Stellenweise fand ich die Behandlung des Themas sowie die Geschichte an sich noch etwas schwach und ausbaufähig
Profile Image for Patti.
363 reviews23 followers
October 28, 2021
3,5 Sterne ⭐

Eine schöne Geschichte mit einem ernsten Thema, die trotzdem humorvoll ist. Es gibt eigentlich nicht viel dazu zu sagen. Mir hat es an sich wirklich gut gefallen.

Es springt hin und her zwischen damals, als sie Jack kennen gelernt hat und jetzt, den aktuellen Geschehnissen. Ich mag diese Art von Geschichten sehr gerne.
Auch Emilia mag ich wirklich gerne, sie hat trotz ihrer Ängste eine sarkastische und lustige Art.
Jack war für mich leider etwas blass, ich konnte ihn nicht ganz greifen.

Was mich leider etwas gestört hat war, dass sie trotz ihrer Angststörung unglaublich impulsive Entscheidungen trifft, die völlig gegen ihre eigentliche Art gehen. Ich weiß, dass es gute und schlechte Tage gibt und sie auch in viele Situationen hin ein manövriert wird, aber manche Sachen waren mir dann doch zu unrealistisch.

Vor allem, als sie nach der ersten richtigen Therapie Stunde sofort alles tut, was sie sonst nie tun konnte. Nach einem oberflächlichen Gespräch, dass grade mal an der ersten Schicht ihrer Probleme kratzt. Das ist unglaubhaft und kam einfach total plötzlich.

Das Ende hat mir generell nicht wirklich gefallen. Ich hätte mir einen runderen Abschluss gewünscht. Einen Epilog ein paar Jahre später. Irgendetwas. So fühlt man sich als wäre einem das Buch einfach aus der Hand gerissen worden und man bleibt etwas unzufrieden zurück.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Lara.
439 reviews39 followers
September 14, 2021
Meine Meinung
Die Autorin kenne ich nur als Illustratorin von Instagram, ihre Bilder liebe ich immer über alles, weswegen ich super neugierig war, als ich von ihrem eigenen Buch erfahren habe. Das Cover ist schon mal wunderschön und auch der Klappentext klang sehr vielversprechend.

Emilia fällt das Leben nicht leicht: sie hat eine Angststörung, durch die sie ihre Wohnung oft wochenlang nicht verlässt, denn selbst kleine Schritte außerhalb ihrer vier Wände fallen ihr sehr schwer. Doch als ihre Schwester ihr droht, den Kontakt abzubrechen, sollte sie nicht endlich zur Therapie gehen, rafft Emilia sich auf und verlässt ihre Wohnung. Noch vor der ersten Sitzung bei ihrem neuen Therapeuten trifft sie ausgerechnet auf Jack, den sie eigentlich nie wiedersehen sollte. Und dann verwechselt der Therapeut sie auch noch und denkt, die beiden wären zusammen für eine Paartherapie dort. Vollkommen überrumpelt löst Emilia die Verwechslung nicht auf und schon beginnt die außergewöhnliche Therapie…

Emilia ist fast dreißig, lebt alleine mit ihrem Kater und ist Schriftstellerin – ein super Beruf für sie, denn so muss sie das Haus nicht verlassen. Sie kann sich nicht mehr so richtig daran erinnern, wann diese Angststörung angefangen hat, doch mittlerweile kann sie es sich nicht mehr anders vorstellen. Von ihrer Angst so eingenommen, stößt sie ungewollt einigen Menschen in ihren Leben vor den Kopf, womit besonders ihre Schwester Lara nicht gut zurecht kommt.
Ich habe Emilia von Anfang an gemocht, auch wenn ich nicht alles, was sie gemacht hat, nachvollziehen konnte. Besonders gut gefallen hat mir allerdings ihre Entwicklung im Laufe des Romans. Diese machte auf mich nämlich einen sehr authentischen Eindruck, besonders weil nicht auf einmal alles wieder gut ist. Emilia entwickelt sich in kleinen, aber sehr schönen Schritten weiter und das habe ich wirklich sehr gemocht.

Der Roman ist in der Ich-Form aus Emilias Perspektive geschrieben worden, wodurch wir die Ausmaße ihrer Angststörung sehr gut aus ihrer Sicht nachempfinden können. Dazu kommen kleine Wechsel zwischen den Vergangenheit und der Gegenwart, wodurch die Vorgeschichte zwischen Emilia und Jack nach und nach aufgearbeitet wird, was mir sehr gefallen hat. Was ich ebenfalls sehr mochte, war der Schreibstil der Autorin. Sie schreibt sehr locker und angenehm und verpackt das große Thema der Angststörung mit einer angemessenen Portion Humor, sodass es sich sich wunderbar in die Geschichte einfügt.

Ehrlich gesagt wusste ich anfangs nicht ganz, was ich von der Handlung erwarten sollte, aber sie hat mich vollkommen positiv überraschen können.
Es beginnt mit dem, was bereits im Klappentext steht: Lara fordert von Emilia endlich zur Therapie zu gehen, Emilia macht es und trifft auf Jack, mit dem sie wegen einer Verwechslung in einer Paartherapie landet. Und danach entfaltet sich diese wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft, Familie und der Suche nach sich selbst.

Wir begleiten Emilia und Jack, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart und erleben dabei, wie Emilia immer mehr wieder zu sich selbst findet. Sie schien eine lange Zeit sehr verloren zu sein, hat die Augen vor vielen Problemen verschlossen und hat vieles einfach hingenommen, wie es kam, ohne was gutes draus zu machen. Im Laufe des Buches lernt sie aber immer mehr, auf sich selbst zu hören und mehr aus ihrem Leben zu machen, während Jack ihr stetiger Begleiter auf dem holprigen Weg ist.

Obwohl das Buch einen sehr ruhigen Verlauf hat und ohne großartiges Drama auskommt, hat es mich von den ersten Seiten an absolut einnehmen können. Emilias und Jacks Geschichte ist eine ganz besondere, die mich immer wieder zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt hat. Es ist nicht perfekt, aber authentisch und echt, was ich sehr geliebt habe.

Was ich natürlich nicht unerwähnt lassen sollte, sind die zahlreichen wunderschönen Illustrationen, die immer wieder auftauchen. Wie schon gesagt liebe ich den Stil der Autorin und war sehr froh, auch zwischen den Seiten immer wieder kleine Kunstwerke entdecken zu dürfen.

Fazit
Eine sehr besondere Geschichte, die mich auf auf ganz andere Art und Weise sehr berührt hat. Die Autorin schreibt mit einer solchen humorvollen Leichtigkeit über Mental Health, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Das Buch hat mir in gewisser Weise gezeigt, dass es sich lohnt, über seinen eigenen Schatten zu springen und dass man viel mehr schaffen kann, als man sich selbst zutraut.
Profile Image for Ricarda.
149 reviews13 followers
July 16, 2022
Ich hätte gerne mehr Sterne gegeben, aber ich habe wirklich mehrmals überlegt das Buch abzubrechen, weil mich einige Dinge gestört haben.Zunächst einmal mochte ich weder die Protagonistin noch die anderen Charaktere wirklich gerne (ihr Kater ist die Ausnahme, den fand ich putzig 🤣.
Emilia hat eine Angststörung und traut sich somit angeblich kaum vor die Tür, dafür geht sie aber ganz schön oft ohne große Probleme raus und hat auch kaum Probleme mit Fremden zu reden. So auch mit Jack, der nicht wie nach dem Klappentext vermutet, ein richtiger Ex von ihr ist, sondern jemand mit dem sie fast zusammen war, sie sich nicht gemeldet hat und er dann ganz zufällig mit ihrer besten Freundin zusammen kam.

Das Problematische an der ganzen Sache? Anstatt es wie Erwachsene einfach anzusprechen und der Freundin von Anfang an ehrlich gegenüber zu sein, verschweigen sie es nicht nur, haben auch eine Affäre.

Ich persönlich kann sowas einfach nicht haben, dementsprechend unbeliebt haben sich die Charaktere dadurch bei mir gemacht. Auf das ganze Chaos drum herum möchte ich gar nicht eingehen, die perfekte Schwester, die absolut nutzlose Paartherapie (die auch kaum eine Rolle spielt), dass Emilia ernsthaft zu ihrem Nachbar geht, mit dem sie eine ganze Zeit lang eine körperliche Beziehung hatte, um nach Kondomen für sie und Jack zu fragen war Peak Cringe.

Zwei Sterne kriegt das Ganze dennoch weil die ein oder andere witzige Szene dabei war, aber ansonsten war das leider echt nix für mich. Schade.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Carla.
1,037 reviews134 followers
January 22, 2022
Ich hatte mehr erwartet, ehrlich gesagt. Die Geschichte von Emilia und Jack ist ziemlich wirr und die Themen, von denen ich dachte, sie würden im Fokus stehen, wurden nur am Rande behandelt. Mir hat einfach ein roter Faden gefehlt, eine Message hinter dem ganzen.

Emilia hat eine Angststörung. Dafür, dass sie Angst davor hat, rauszugehen, spielt sich fast alles an Handlung außerhalb ihrer Wohnung ab. Ich weiß nicht, ich glaube ich fand es einfach nicht glaubwürdig. Ich habe keine Angststörung, und will das deswegen nicht zu sehr beurteilen, wenn ich das vielleicht gar nicht nachvollziehen kann. Aber ich fand Emilia und ihre Beziehungen zu sämtlichen Personen einfach toxisch? Beispielsweise Robert, von dem sie weiß, dass es ihm auch nicht gut geht, nutzt sie aus, um ihre körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Warum hält sie an Merle fest, wenn diese überhaupt keine gute Freundin war? Es gab einfach viele Dinge, die ich nicht verstanden habe.

Ja und Jack ... irgendwie blieb der einfach immer ungreifbar. Ich konnte seine Handlungen nicht nachvollziehen und ich glaube einfach, dass er und Emilia sich gegenseitig einfach nicht gut tun. Und Lara fand ich auch einfach Mist. Ignoriert ihre Schwester so lange, bis sie ihre Hilfe braucht und das mit der Wohnung fand ich auch sehr übergriffig.

Es war kein schlechtes Buch, auch wenn das hier vielleicht so klingt. Aber der Schreibstil hat echt Spaß gemacht und ich bin durch die erste Hälfte geflogen. Es ist dann nur nicht so gekommen, wie ich mir gewünscht hatte.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for elise.
22 reviews4 followers
April 20, 2022
Mir hat’s so so gut gefallen. Emmis Geschichte hat mich verzaubert und richtig mitfühlen. Mir auch gezeigt, dass Mental Health matters! War mir vorher tatsächlich nicht bewusst und ich hab Depressionen immer abgeschrieben/ als nicht bewusst dastehen lassen. Ich bin so unglaublich stolz auf Emmi, obwohl sie selbst ja nur eine fiktionale Figur war/ist, aber dass die Autorin sie erschaffen hat und ihre Geschichte mit ihr erzählt hat macht sie stark und ist etwas total wichtiges.

Lieblingszitate zum Nachdenken und Schmunzeln

»Ich bin genauso schockiert wie du«, sage ich ihr entgegen.Eine Frau, die an mir vorbeiläuft, guckt mich irritiert an.Warm ist es für Leute immer noch das Seltsamste auf derWelt, wen man mit sich selbst redet? Steuern hinterziehen,
seine Frau schlagen, alles okay, findet ja hinter geschlossenen Türen statt. Aber in der Öffentlichkeit mit sich selbst reden? Eine Schande.

Der größte Trick meines Lebens ist es, nicht stehen zu bleiben.
Wenn ich einmal innehalte, schaffe ich es nie wieder, loszugehen. Das ist das Problem, wenn man insgesamt eine in jeglicher Hinsicht bewegungsunwillige Persönlichkeit hat. Ich darf nie
meinen Schwung verlieren, sonst bleibe ich hier sitzen, auf dieser Parkbank, für immer, wie dieses Meme von dem Skelett, das auf einer solchen Bank für immer auf irgendetwas wartet.

Ich laufe auf sie zu, doch dann bleibe ich stehen., Ich will dieses Gespräch nicht stören, ich will nicht dazugehören, stelle ich
überrascht fest. Ich will einfach nichts mehr mit der Situation
zu tun haben. Ich will nicht mehr über damals reden, und mit
einem Mal tut diese Erkenntnis nicht mehr weh.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Julie.
153 reviews3 followers
November 15, 2021
Wow. Das Buch hat mich vollständig in seinen Bann gezogen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. Anfangs war die Stimmung melancholisch, dann wurde es langsam immer hoffnungsvoller. Das besondere waren für mich all die lebensbejahenden Botschaften. Emmi und Jack waren zwei herrlich unperfekte und authentische Protagonisten. Das Thema mental health ist ehrlich, unbeschönigt und gefühlsnah umgesetzt. Ein weiteres Highlight sind die zauberhaften kleinen Illustrationen und die gelungene Gestaltung der Buchklappen. Wärmste Leseempfehlung.
Profile Image for merle.
51 reviews5 followers
January 28, 2022
Wunderbar zu lesende Geschichte mit liebevollen Illustrationen. Ich habe mich beim Lesen über jede einzelne gefreut. Bin froh, die 330 Seiten in den letzten drei Tagen gelesen zu haben und dem Buch nun in unserem Regal einen entsprechenden besonderen Platz zu geben. 🌞☁️ 🐈‍⬛ ✨
Profile Image for Fufufully.
9 reviews
March 7, 2024
Ich fand es toll, dass die Protagonistin eine ganz normale Person war, die dinge erlebt, in die man sich seöbst hinein versetzen kann. Es war sehr lehrreich! Kann ich empfehlen
Profile Image for kreativverliebte.
121 reviews4 followers
August 6, 2022
4,5/5⭐️ Eine wirklich tolle Geschichte, die mir wahnsinnig gut gefallen hat! Ganz große Liebe an den Schreibstil und die Gestaltung des Buches ❤️
Profile Image for michellebetweenbooks.
937 reviews3 followers
April 20, 2024
Emilia ist um die dreißig Jahre alt, alleinstehend und arbeitet als Ghostwriterin. In ihren eigenen vier Wänden mit ihrem Kater Oskar fühlt sie sich am wohlsten, dort, wo ihr nichts passieren kann. Ihre Schwester Lara macht sich Sorgen und bringt sie dazu, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Dort trifft sie auf Jack, mit dem sie vor vier Jahren mal etwas hatte. Aufgrund einer Verwechslung, die keiner der beiden auflöst, beginnen sie eine Paartherapie und arbeiten ihre Beziehung auf.

Ich habe dieses Buch gekauft, da ich das Thema der Angststörung sehr interessant fand und mich damit ein wenig genauer auseinandersetzen wollte. Ich weiß nicht genau, ob ich zu hohe Erwartungen hatte, doch leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen, wie ich gehofft hatte. Dennoch war es ein gutes Buch mit interessanten Themen und Bereichen, aber meiner Meinung nach gibt es einige Aspekte, die mir nicht gefallen haben oder man hätte weiter ausbauen können.

Emilia ist ein sympathischer Charakter und ich mochte sie recht gerne. Ihre Angststörung wurde gut beschrieben und ausgearbeitet, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Man spürt deutlich, wie diese Erkrankung ihr Leben schwer macht und das sie einen harten Kampf vor sich hat. Und gerade deshalb war ich überrascht, wie schnell sie aus ihrer Komfortzone herauskommt und das nur, weil Jack da ist. Auf einmal macht und traut sie sich Dinge, die sie sich vorher nicht getraut hat und das hat mir gegenüber etwas unrealistisch gewirkt.

Jack mochte ich von Beginn an sehr gerne und hab ihn direkt ins Herz geschlossen. Recht schnell schafft er es, Emilia aus der Reserve zu locken. Jack ist ein netter, liebevoller und loyaler Charakter, jedoch wird auch schnell deutlich, dass auch er einige Schwierigkeiten hat, die im Laufe des Buches ans Licht kommen werden. Ich fand seine Entwicklung in dem Buch sehr schön und gut nachvollziehbar.

Die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Lara, Emilias Schwester fand ich sehr einfühlsam und liebevoll, dass mochte ich richtig gerne. Jeder Charakter hat seine Rolle in dem Buch bekommen und das passt alles sehr gut miteinander. Ein weiterer Kritikpunkt für mich war, dass irgendwie keiner so richtig offen über etwas redet. Bei Emilia ist es etwas, was ich verstehen kann, aufgrund ihrer Angststörung. Aber bei den anderen Charakteren hat es für mich keinen Sinn gemacht, da somit viele Probleme hätten gelöst werden können. Mal abgesehen davon kann ich nicht genau sagen, wie realistisch auch die Verwechselung beim Therapeuten sein kann.

Der Schreibstil von Lea Melcher war für mich neu, da ich bis hierhin noch gar keine Geschichte von ihr gelesen habe. Jedoch hat sie einen angenehmen Schreibstil, mit dem sie mich überzeugen konnte. Lea Melcher schreibt locker, leicht und flüssig, was einem das Lesen der Geschichte total angenehm macht. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört, sondern dadurch positiv unterstützt.

,,Aber vielleicht wird auch alles gut‘‘ ist ein interessantes Buch, was ich gerne gelesen habe, obwohl es einige Kritikpunkte gab. Das Thema der Angststörung wurde sehr gut dargestellt und ich glaube, dass viele dadurch ein anderes Bild von der Erkrankung bekommen können. Außerdem fand ich die Illustrationen wunderschön, diese haben die ganze Geschichte noch einmal untermalt.
Profile Image for Wiebke.
689 reviews4 followers
September 5, 2021
Viele ungesagte Dinge

Emilia ist fast dreißig, single, mittelmäßig glücklich – ach ja, und sie leidet unter einer Angststörung. Alles fällt ihr schwer: vom Einkaufengehen über soziale Kontakte bis hin zu einem »normalen« Beruf. Am liebsten verkriecht sie sich in ihrer Wohnung und blendet die Welt aus. Doch dann stellt ihre Schwester ihr ein Ultimatum: Entweder du machst eine Therapie, oder ich rede nie wieder mit dir! Also überwindet Emilia sich und wagt sich hinaus in die Welt. Im Wartezimmer ihres neuen Therapeuten sitzt ausgerechnet Jack, dem sie eigentlich nie wieder begegnen wollte. Und wie es kommen muss, landen die beiden durch eine Verwechslung in einer Paartherapie. Plötzlich ist Emilia gezwungen, sich ihren Ängsten ein für alle Mal zu stellen.

In „Aber vielleicht wird auch alles gut“ erzählt Lea Melcher die Geschichte von Emilia und Jack. Emilia kämpft mit ihrer Angststörung, durch die sie so gut wie nie vor die Tür geht. Nachdem diese Störung zu einem riesen Desaster auf der Hochzeit ihrer Schwester geführt hat, zwingt diese sie zu einer Therapie, bei der sie mit ihrem Ex Jack in einer Paartherapie landet.
Emilia ist ein sympathischer Charakter. Ihr Angststörung ist wirklich gut beschrieben, so dass ich mich hineinversetzen konnte. Sie ist keine Powerfrau, die mirnichts dirnichts aus ihrer Angst herauskommt, sondern wirklich einen Kampf angehen muss. Besonders, dass sie sich selbst nichts Gutes zugesteht und immer nur vom Schlimmsten oder Negativsten ausgeht war Kern der Sache und hat sie auch manchmal ein wenig nerven lassen. Aber als Leser mag ich Figuren, die nicht nur positiv sind.
Jack lockt Emilia aus der Reserve. Das merkt man ziemlich schnell. Er ist ein netter, loyaler Typ. Man merkt jedoch schnell, dass bei ihm auch einiges im Dunkeln liegt, was ans Licht geholt werden sollte.
Emilias Schwester und der Rest ihrer Familie, sowie die anderen Nebenfiguren wandeln alle zwischen sympathisch und nervig bzw. anstrengend. Ganz so, wie im echten Leben.
Die Geschichte folgt einem guten Verlauf und auch die Charakterentwicklung kann sich sehen lassen. Ich hatte viel Freude dieses Buch zu lesen bzw. zu hören.
Zwei Kritikpunkte habe ich trotzdem. Emilia kommt sehr schnell aus ihrem Schneckenhaus, wenn Jack dabei ist. Plötzlich traut sie sich Dinge und macht einfach Sachen. Das kam mir manchmal ein wenig unrealistisch vor. Wenigstens ein paar Rückschritte zwischendurch hätte ich erwartet oder merkliche Unsicherheiten. Sie zieht die Situationen aber einfach durch, um ihm was zu beweisen.
Dazu hat mich gestört, dass keiner so richtig offen redet. Bei Emilia passt es zu ihrer Störung aber bei dem Rest fand ich es doch eher befremdlich. Grade die Verwechslung beim Therapeuten wird in meinen Augen zu lange aufrechterhalten. Ich weiß, dass das Buch und die Geschichte von den ganzen ungesagten Dingen lebt und hier der Kern des Ganzen liegt aber das war nicht so ganz mein Ding.
Trotzdem ein schönes Buch!
Profile Image for Lea Freidinger.
Author 3 books6 followers
January 1, 2022
Titel: Aber vielleicht wird auch alles gut
Autorin: Lea Melcher
Seiten/Zeit: 336 Seiten/ 9 Std. 16 Min.
Sterne: 4 Sterne

Ich habe „Aber vielleicht wird auch alles gut“ als Hörbuch gehört, habe aber Bilder vom Innenleben der Printversion gesehen und finde sie wunderschön. Tatsächlich überlege ich genau deshalb das Buch auch noch zu kaufen. Ich finde es richtig toll, dass die Autorin ihr Cover selbst gestalten durfte. Es hat mich sofort angesprochen und ist richtig schön. Außerdem passt es zum Inhalt des Buches, dass Lea hier selbst Hand anlegen durfte.

Die Protagonistin Emilia hat wie die Autorin auch eine Angststörung. Dass das Buch eine Own Voice Geschichte hat, hat mich direkt angesprochen. Emilia war mir sehr sympathisch - beziehungsweise wurde mir immer sympathischer - und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Lea Melcher hat alles rund um Emilias Angststörung authentisch und nachvollziehbar beschrieben, so dass es auch ohne eigene Erfahrung mit dem Thema verständlich ist.

Mit dem Protagonisten Jack bin ich nicht ganz warm geworden. Oft fand ich ihn super sympathisch und auch süß, aber irgendwie hat mir von seiner Seite aus ein wenig die Initiative gefehlt. Es kam mir ein wenig so vor, als hätte er sich nicht wirklich mit Emilias Angststörung beschäftigt, die sich ja vor allem nach dem Vorfall aus der Vergangenheit entwickelt hat. Das fand ich ein wenig schade.

Dies ist vielleicht auch der Grund, warum ich die erste Hälfte des Buches nicht ganz so gut fand, wie den Rest. Ab ca. 60% habe ich es wirklich geliebt und super gern gehört, wie die Geschichte weiter geht. Die Szenen zwischen Emilia und ihrer Schwester fand ich mega und auch die Entwicklung zwischen ihnen und auch einzeln war toll beschrieben. Es wirkte auf mich viel authentischer als die Szenen mit Jack zusammen. Unter anderem auch deshalb, weil mir Emilia ein wenig zu schnell aus ihrer Blase herausgekommen ist. Die Szene aus dem Supermarkt war bei mir noch im Hinterkopf — wie schwer es ihr gefallen ist, hineinzugehen. Ein Treffen mit Jack hingegen war zwar ein kleines Problem, aber nicht so groß. Wäre diese Entwicklung etwas langsamer verlaufen, hätte ich es vielleicht besser nachvollziehen können.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist irgendwie typisch „Emilia und Jack“ und deshalb einfach mega.

An die Hörbuchsprecherin musste ich mich einige Zeit gewöhnen, da sie für mich persönlich etwas zu langsam gesprochen hat.

Alles in einem mochte ich das Buch sehr gern, vor allem ab der zweiten Hälfte und die Entwicklung von Emilia. Ich glaube, es lohnt sich sehr das Buch in der Print Version zu kaufen, denn Leas Illustrationen sind bezaubernd.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Angststörung und Depressionen auseinandersetzen möchte.
Profile Image for Zeilen.gefluester.
167 reviews4 followers
August 30, 2021
Meine Meinung
 
Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mich das Cover direkt gecatcht und nach dem Klappentext wollte ich unbedingt wissen, was hinter der Geschichte steckt.

Cover

Das Cover ist ein echtes Highlight und mal was Anderes als diese typischen Covers in dem Genre. Auch wenn die Farben sehr bunt und grell sind, gefällt mir das total gut und passt so gut zu der Geschichte. Wir brauchen alle viel mehr Farbe in unserem Leben und gerade das sagt das Cover auch aus.

Geschichte

Emilia hat es nicht leicht mit ihrer Angststörung und kommt dadurch kaum vor die Tür. Als ihre Schwester ihr aber das Ultimatum stellt, wenn sie nicht eine Therapie machen würde, das sie dann nie mehr mit ihr redet, bleibt ihr gar keine andere Wahl und sie stellt sich dieser Herausforderung. Nur das bei der Therapie nicht nur ihr Therapeut wartet, sondern auch Jack und das verändert alles. Alles aus der Vergangenheit kehrt zurück. Da war mir schon klar das konnte noch super interessant zwischen den beiden werden.

Protagonisten

Emilia verlässt ihr kleines Schneckenhaus und geht wieder hinaus in die Welt. Es war so schön als Leser hautnah dabei zu sein und alles mitzuerleben. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und man war so mit ihr am mitfiebern. Jack ist ein total interessanter und vielschichtiger Charakter. Zunächst wusste ich nicht genau was ich von ihm halten soll, aber er zeigte Emilia wie schön das Leben sein kann auch wenn ihre Vergangenheit die beiden noch nach all den Jahren noch belastete.

Schreibstil

Der Schreibstil war so schön angenehm, locker und klar das man nur so über die Seiten flog und gar nicht merkte wie die Zeit vergeht. Die Unterschiedlichen Zeitwechsel waren sehr erfrischend und so erfährt man auch die Vergangenheit der beiden, was wirklich toll war. Die Autorin Lea Melcher schafft hier etwas ganz einzigartiges und Besonderes. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.

Fazit

Diese Geschichte war wirklich mal was Anderes und ich bin positiv überrascht. Es war emotional, berührend aber auch humorvoll. Das Buch verarbeitet eine wirklich schwierige Thematik, wo ich zu Anfang so meine Bedenken hatte, ob dieses nicht zu viel sein würde. Aber die Autorin schafft es uns mit einer Leichtigkeit an diese Thematik heranzutasten, einen dabei zum Nachdenken anzuregen, aber auch nicht die positiven und fröhlichen Momente außer Acht zu lassen, dass es eine wirklich schöne Mischung wurde. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

Bewertung 4/5 Sterne
Profile Image for annasbookplanet.
264 reviews7 followers
September 8, 2021
Klappentext
Emilia ist fast dreißig, single, mittelmäßig glücklich – ach ja, und sie leidet unter einer Angststörung. Alles fällt ihr schwer: vom Einkaufengehen über soziale Kontakte bis hin zu einem »normalen« Beruf. Am liebsten verkriecht sie sich in ihrer Wohnung und blendet die Welt aus. Doch dann stellt ihre Schwester ihr ein Ultimatum: Entweder du machst eine Therapie, oder ich rede nie wieder mit dir! Also überwindet Emilia sich und wagt sich hinaus in die Welt. Im Wartezimmer ihres neuen Therapeuten sitzt ausgerechnet Jack, dem sie eigentlich nie wieder begegnen wollte. Und wie es kommen muss, landen die beiden durch eine Verwechslung in einer Paartherapie. Plötzlich ist Emilia gezwungen, sich ihren Ängsten ein für alle Mal zu stellen.

Meine Meinung
Die Aufmachung des Buches ist einfach traumhaft. Nicht nur das Cover ist von der Autorin selbst gestaltet, auch im inneren des Buches finden sich immer wieder wunderschöne, zur Geschichte passende Illustrationen. Lea Melcher ist und bleibt einfach meine liebste Illustratorin. Und ich finde es unfassbar toll, dass sie ihr Buch illustrieren durfte.

„Aber vielleicht wird auch alles gut“ ist ehrlich, humorvoll und authentisch. Einfach echt. Da waren so viele Stellen im Buch wo ich mir einfach nur dachte: „Ja genau, das kenne ich“ oder „Ja richtig, so ist das“. Ich konnte die Ängste und Zweifel von Emilia unfassbar gut nachvollziehen, habe sehr mitgefühlt. Wir erleben Emilias Geschichte durch Kapitel im Jetzt und im Damals, wodurch wir sie so gut kennenlernen und ihre Entwicklung besonders gut nachvollziehen können. Trotz dem durchaus ernsten und wichtigen Thema der Geschichte – mentale Gesundheit bzw. psychische Erkrankungen – ist dieses Buch nicht schwer, da Lea Melcher es mit einer Leichtigkeit und einem Humor behandelt wie es nur eine Own Voice-Autorin kann. Ich habe ihren wundervollen Schreibstil genossen und die Geschichte sehr gerne gelesen. Die ganze Geschichte ist genauso hoffnungsvoll wie der Titel selbst. Ich bin schwer verliebt und kann das Buch nur von Herzen empfehlen!

Fazit
„Aber vielleicht wird auch alles gut“ ist ein sehr authentisches und ehrliches Buch über mentale Gesundheit, das ich von Herzen empfehlen kann!
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339 reviews
September 5, 2021
Seitdem Lea Melcher verkündet hat, wann »Aber vielleicht wird auch alles gut« erscheinen wird und ich den Klappentext gelesen habe, habe ich dem Erscheinungstermin entgegengefiebert. Umso größer war die Angst enttäuscht zu werden, zum Glück war es unbegründet, denn für mich war es ein absolutes Highlight.
Selten hab ich mich von einem fiktionalen Charakter so angesprochen bzw. verstanden gefühlt wie von Emilia. Vermutlich wird es Leute geben, die denken, dass ihr Verhalten an einigen Stellen überzogen war, aber ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und hätte sie an manchen Stellen am liebsten einfach in den Arm genommen 🥺 die Beziehung bzw. Dynamik zwischen Emilia und Jack hat mir auch gefallen, es gab einige so süße Momente (z.B. das Ende 😍).
Außerdem fand ich Leas Art mit dem Thema Angststörung umzugehen einfach toll! Es war überhaupt nicht so düster wie es in vielen anderen Büchern der Fall ist, stattdessen musste ich immer wieder Mal lachen, weil ich den Humor super fand. Am Ende hatte ich aber doch Tränen in den Augen, weil es einfach so schön war.
Vielleicht hätte man am Ende noch ein paar Seiten mehr schreiben können, aber mir hat es auch so sehr, sehr gut gefallen.
Last but not least! Wie toll ist bitte das Cover, das Lea selbst gestaltet hat? Und die Illustrationen im Buch finde ich super schön und hab mich jedes Mal gefreut, wenn eine neue zu sehen war 😍
Für mich war »Aber vielleicht wird auch alles gut« definitiv ein Highlight, das ich auf jeden Fall nochmal lesen würde. Ich hoffe von Lea Melcher kommen noch viel mehr solcher tollen Bücher!
20 reviews
May 11, 2022
2,5 Sterne
Das Thema Angstörung wurde in diesem Buch von einer Autorin, die selbst damit zu tun hatte verfasst, was die Krankheit auch noch besser rüberbringt.
Mir hat ansich der Grundgedanke der Geschichte gefallen, aber irgendwie hat mich manchmal gestört, dass die Protagonistin viel über ihre Ängste spricht (oberflächlich) und es halt ständig (meiner Meinung nach etwas zu übertrieben) dargestellt wird. Des Weiteren fände ich es glaube ich besser, hätte man keine Liebesgeschichte eingebaut, sondern den Fokus wirklich nur darauf gesetzt, dass Emilia versucht zu heilen und ihre Leben zu verbessern. Außerdem fände ich es glaube ich besser, wenn das Ende nicht so eilig/überstürzt gewesen wäre. Damit meine ich, dass Emilia sich das ganze Buch über nur in ihrer Wohnung „vesteckt“, aber als sie endlich den Mut fasst ihre Leben zu ändern wird dies nur in wenigen Seiten verfasst. Aber ich muss noch einmal erwähnen, dass mir die kleine nebengeschichte zwischen Emilia und ihrem Kater sehr sehr gefallen hat.
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Profile Image for Lara.
Author 1 book7 followers
May 19, 2023
Ich liebe liebe liebe das Cover und die kleinen Illustrationen, welche die Geschichte begleiten. Leider konnte mich die Geschichte nicht so packen und mitreissen, wie ich es mir gewünscht hätte. Das kann auch daran liegen, dass es schon ein paar Monate her ist seit ich die erste Hälfte gelesen habe, aber ich kann mich auch daran erinnern, dass es sich zu diesem Zeitpunkt auch schon ein bisschen zäh angefühlt hat. Hingegen waren die letzten paar Seiten irgendwie sehr plötzlich und schnell. Fast schon ein bisschen unrealistisch. Die Charaktere konnte ich auch nicht immer ganz nachvollziehen und mit ihnen fühlen. Das Thema des Buchs ist aber auf jeden Fall sehr gut gewählt und die Idee mit der Paartherapie hat mich sehr angesprochen. Also ich sehe auf jeden Fall Potential. Emilias Gedanken und Gefühle waren oft gut beschrieben und ich konnte mich darin wiederfinden. Ich habe noch ein weiteres Buch von Lea Melcher bei mir zu Hause und bin gespannt wie mir das gefallen wird.
Profile Image for seitenlust.
11 reviews2 followers
August 25, 2021
In „Aber vielleicht wird auch alles gut“ geht es um die Ende zwanzigjährigen Emilia, welche unter Angststörungen leidet und sich von der Außenwelt abkapselt. Ihre Schwester verlangt von ihr, dass sie eine Therapie macht, sonst bricht sie den Kontakt ab. Emilia ahnt in diesem Moment nicht, welche Folgen dieser Schritt mit sich bringt.
Sie landet nicht nur bei ihrem Therapeuten, sondern auch in die Arme eines alten Bekannten, welcher die längst vergessenen Wunden wieder an die Oberfläche treibt.

Frau Melcher schafft es das Thema „Mental Health“ ernst und sensibel anzusprechen, gleichzeitig lockert sie aber in den passenden Momenten mit gekonntem Humor die schwere Thematik auf. Mit diesem Roman hat die Autorin ein Feel-Good-Buch erschaffen.
Profile Image for wortvielfalt.
226 reviews18 followers
September 7, 2021
Leider konnte mich 'Aber vielleicht wird alles gut' von Lea Melcher nicht vollends überzeugen. Das liegt vermutlich auch an mir, die mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen ist.

Als ich das Buch entdeckte, ging ich davon aus, dass die Geschichte vor allem um Emilia, eine fast dreißig jährige Protagonistin, und den Umgang mit ihrer Angststörung handelt. Und das tut sie in gewisser Weise auch. Leider geht es weniger um den Umgang mit ihrer Angststörung, sondern vielmehr um die Beziehung bzw. das Verhältnis zu Jack. Auch der Paartherapieaspekt spielt eine untergeordnete Rolle.

Und obwohl ich humorvolle Bücher sehr gerne mag, wenn sich nicht zu albern oder klamaukig sind, habe ich ich es hier leider so empfunden, dass die meisten humorvollen Stellen doch eher weniger lustig sind.

Es ist dennoch eine nette Liebesgeschichte mit Längen, in denen es eben - als Unteraspekt - auch um Angststörungen und andere Themen geht. Leider konnte mich weder die Geschichte noch die Charaktere wirklich packen.
Profile Image for Tiziana Olbrich.
Author 9 books10 followers
January 12, 2023
Ein humorvoller Roman über Angstzustände mit wunderschönen Illustrationen, die die Autorin selbst gestaltet hat.
Mit der Protagonistin wurde ich leider nicht ganz warm und konnte ihre Handlungen oftmals nicht nachvollziehen und auch das Ende hat mich eher unzufrieden gestimmt, aber der ungewohnte Plotverlauf und die Figuren waren interessant. Ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Lea lesen, zumal mir die Autorin durch ihren offenherzigen Instragram-Auftritt irre sympathisch ist.

3.5/5 Sternen
Profile Image for letters from delli.
17 reviews
January 19, 2024
Ich fand das Buch sehr schön und persönlich geschrieben. Die Stärke der Autorin liegt in ihrem anschaulichen und detaillierten Schreibstil. Auch die liebevollen Illustrationen zwischen den Seiten haben mir oft ein Lächeln bereitet. Ich als 22-jährige hab mich oft in den Seiten wieder gefunden und muss ehrlich sagen, dass das Buch mich eher dazu inspiriert hat nicht in so eine introvertierte Person mit 30 zu werden wie Emilia im Buch. Ich versuche mir eine Scheibe von ihrem Resümee abzuschneiden. Ich kenne viele die nach Corona eine Art Social anxiety bekommen haben und finde das Buch daher für die Generation z & jungen millennials sehr passend. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen besonders für alle 20-30 jährigen die sich mit der Protagonistin etwas identifizieren.
59 reviews
July 6, 2024
Eigentlich wollte ich einen Punkt abziehen für die unangenehm kleine Schrift, aber das hab ich dann doch nicht über's Herz gebracht. Dieser Roman hat meiner Meinung nach die 5 Punkte voll verdient. Eine wirklich schöne und unvorhersehbare Geschichte, mit der man super entspannen kann. Meine absolute Leseempfehlung! ☝️
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