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Was Männer nie gefragt werden

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Aufsichtsrätin und Mutter Fränzi Kühne bietet eine überraschende und unterhaltsame Perspektive auf das, was in Sachen Gleichberechtigung immer noch falsch läuft.

»Herr Maas, Sie tragen meist Anzug und Krawatte - das ist Standard in der Politik, oder?« »Mussten Sie sich zwischen Kindern und Ihrem Start-up entscheiden, Herr Zeiler?« Warum klingen diese Fragen seltsam? Weil sie sonst nur Frauen gestellt werden.

Ich habe das am eigenen Leib erfahren, als ich jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands wurde. Aber statt mich zu ärgern, habe ich mir einen Spaß gemacht und den Spieß einfach umgedreht: Jetzt stelle ich Männern all die Fragen, mit denen ich sonst konfrontiert werde. Das Ergebnis hat mich überrascht. Aber lesen Sie selbst...

»Fränzi hat mich eingeschüchtert, verunsichert und beleidigt. Bis ich verstanden habe, dass ihr exakt diese Fragen gestellt wurden. Unfassbar.«

240 pages, Paperback

Published May 26, 2021

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Fränzi Kühne

2 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
66 (11%)
4 stars
213 (38%)
3 stars
222 (40%)
2 stars
41 (7%)
1 star
10 (1%)
Displaying 1 - 30 of 42 reviews
Profile Image for Miss Pageturner.
423 reviews32 followers
September 4, 2022
Dieses Buch hatte mich vor allem durch seine aktuelle Thematik gereizt. Gerade in Bewerbungsgesprächen bez. dem Berufsalltag allgemein spielt die Familienplanung bei Frauen eine abnorm große Rolle, während Männer zumeist noch nicht mal danach gefragt werden. Ebenso wird leider in der medialen Berichterstattung über Frauen immer noch mehr über Äußerlichkeiten geschrieben, als über Leistungen.

"Die Rolle eines Mannes als Vater, Anzugträger oder Ehemann rückt dann in den Fokus, wenn es darum geht, ihn als Vater, Anzugträger oder Ehemann zu porträtieren. Bei einer Frau dagegen sind Klamotten, Aussehen und Familienpflichten immer ganz automatisch und ohne jede Überleitung Thema."
(Was Männer nie gefragt werden von Fränzi Kühne, Fischer Verlag, 2021, S. 15.)


Umso interessanter fand ich den Ansatz dieses Buches diese unangenehmen bis übergriffigen Fragen mal Männern zu stellen.

Das ist Fränzi Kühnes Buch
Ich muss zugeben, als ich das Buch begann, war ich zuerst etwas überrascht. Ich hatte eine Sammlung von Interviews erwartet und dann eventuell eine daran anschließende Auswertung und Einordnung. Doch Autorin Fränzi Kühne baut ihr Buch anders auf. Statt die kompletten Interviews wiederzugeben, behandelt jedes Kapitel einen Abschnitt des Fragenkatalogs. Die Autorin fasst dann dort die Antworten der Befragten zusammen, geht auf einige ausgewählte Aussagen kommentierend ein und äußert zugleich ihre eigenen Gedanken und Einschätzungen zu der jeweiligen Thematik. Dadurch verschiebt sich meiner Meinung nach der Fokus des Buches etwas. Weg von den Interviewten und hin zur Autorin. Zu ihren Gedanken, Überlegungen und Einstellungen. Es ist durch und durch Fränzis Buch. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die zahlreichen Anekdoten der Autorin.
Prinzipiell fand ich das nicht so schlimm, nachdem man sich erst von der ursprünglichen Erwartung verabschiedet und darauf eingelassen hat, denn mir persönlich war Fränzi Kühen sehr sympathsich. Ihre offene, lockere Art spiegelt sich auch in ihrem Schreibstil wieder, was das Lesen dieses Buches durchaus angenehm und unterhaltsam macht.

Zu wenig Konfrontation

Doch so gerne ich mal mit der Autorin einen Tee trinken gehen würde um zu plaudern, ich bin mir nicht sicher, ob sie für die Umsetzung ihrer Idee nicht jemand anderes ins Boot hätte holen sollen. Fränzi führt alle Interviews selbst, hat aber bis dato solche nur in der Rolle der Befragten geführt und dementsprechend überhaupt keine Erfahrung als Interviewführende und das merkt man leider deutlich. Es geht leider sogar so weit, das man spürt, dass ihr diese Rolle eher unangenehm ist, und sie viel Wert darauf legt, dass auch das Gespräch freundlich, nett und “angenehm” bleibt. Damit verschenkt sie jedoch eine Menge von dem Potenzial der ursprünglichen Idee, nämlich Männern mit sexistischen Fragen zu konfrontieren. Von einer Konfrontation kann nämlich kaum noch gesprochen werden. Fränzi stellt ihre Fragen sehr umsichtig und vorsichtig und gibt den Interviewten viel Raum und Zeit sich ihre Antworten zurechtzulegen und sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Hier hätte es in meinen Augen jemand mit journalistischer Erfahrung gebraucht, der die Männer aus der Reserve gelockt hätte. Der mehr nachgehackt hätte und ja, auch aggressiver gewesen wäre (natürlich immer noch im Rahmen journalistisch ethischer Richtlinien).

Die fehlende Konfrontation und Vehemenz während des Interviews zeigt sich dann auch deutlich bei der letzten gestellten Frage. Die interviewten Männer wurden gefragt, ob sie das Interview als unangenehm empfanden. Fast alle verneinten es und stellten lediglich fest, dass sie über manche der Fragen noch nie nachgedacht haben. Sexismus oder Übergriffigkeit, die viele Frauen in Interviews empfinden, spürten die Männer nicht und das lag in meinen Augen weniger an der Einstellung der Männer, so wie es sich die Autorin erklärt, sondern vielmehr an der soften Interviewführung und den harmlosen Fragen.

Interessante Überlegungen, jedoch durcheinander
Nun ist es nicht so, dass man aus der Lektüre dieses Buches so gar nichts mitnehmen könnte. Sowohl von der Autorin, als auch von einigen Interviewten kommen interessante Einschätzungen zum weiblichen Rollenbild, der Familienplanung und der Stellung der Frau im Berufsalltag. Einige Sätze von Fränzi Kühne decken die Missstände dabei sehr pointiert und deutlich auf, so z.B. wenn sie zusammenfasst, warum sich Frauen immer wieder für das Erreichen von Leistungen oder ihre Eignung für ein Amt/berufliche Position rechtfertigen müssen:

"Von Männern lässt man sich die Welt erklären, Frauen dagegen müssen beweisen, dass sie die Welt verstanden haben."
(Was Männer nie gefragt werden von Fränzi Kühne, Fischer Verlag, 2021, S. 186.)


Solche treffenden Aussagen sind Lichtblicke in diesem Buch, leider muss man sie mitunter etwas suchen. Denn auch wenn die Gedankengänge der Autorin nicht uninteressant sind, verliert sich doch gerade ab der Hälfte des Buches hin und wieder ihren Fokus und fängt an sich unnötig lange an Nichtigkeiten aufzuhalten. Es mag dem grundlegenden Aufbau dieses Buches geschuldet sein, dennoch etwas mehr roter Faden, wäre schön gewesen, dann hätten die Kernaussagen mehr Wucht gehabt.

Fazit:
Die Idee hinter diesem Buch finde ich immer noch genial und sehe es weiterhin als eine Auseinandersetzung die durchgeführt werden muss. In der Umsetzung schwächelt dies jedoch, was vor allem an der mangelnden journalistischen Erfahrung der Autorin und dem Aufbau des Buches lag. Das Buch bietet durchaus einige interessante Einblicke in die Denkweise mancher Männer und auch einige treffende Erkenntnisse zum Rollenbild der Frau, gerade in der Berufswelt, die zwar nicht zwangsweise neu, aber dafür pointiert und aussagekräftig sind, weswegen ich trotz Kritik dazu rate dieses Buch mal zu lesen und sich damit auseinander zu setzten.
Profile Image for Lidia Duarte Da Silva.
21 reviews
July 6, 2021
"Von Männern lässt man sich die Welt erklären, Frauen dagegen müssen beweisen, dass sie die Welt verstanden haben."

Bewertung:
Fränzi versucht für alle Frauen zu sprechen und für sie einzutreten, aber es gelingt ihr im Buch nicht immer. Mich stört hier, dass sie immerzu nur von jungen Frauen spricht. Bis zu welchem Alter ist man denn noch jung? Was ist mit älteren Frauen? Haben die kein Anrecht auf Gleichberechtigung? Ich glaube, das ist nicht so gewollt von ihr und sie vertritt ja auch alterstechnisch die junge Frau. Aber hier kommt eben nur der Fokus auf junge Frauen. Vor allem werden die alle gleichgesetzt mit hohem Bildungsstandard und zu hohen Positionen fähig. Aber es gibt eine Vielzahl anderer Frauen, auch junge Frauen, bei denen das nicht so ist und für die das nicht infrage kommt. Bei Fränzi wirkt es eher, als ob nur junge Frauen diese Probleme haben, nicht Frauen allgemein. Ich habe die Sorge, dass dieses Buch den Blick nur auf junge Frauen lenkt und nicht auf das generell strukturelle Problem Frauen allgemein gegenüber.

Die Fragen waren größtenteils zu unpersönlich, auch wenn wenige Interviewpartner das anders sahen. Aber wir werden noch ganz andere Fragen gestellt, bei Bewerbungen zum Beispiel: "Haben Sie vor, in den nächsten Jahren Kinder zu bekommen?" Eine der Fragen, die gestellt werden darf, man aber nicht beantworten muss. Aber wie reagiert man da? Man kann sie offen stehen lassen und/oder auf die Privatsphäre hinweisen, aber kein Gesetz gibt uns den Schutz vor Benachteiligung, weil wir diese Frage nicht beantworten, und wenn doch, unbefriedigend für die Arbeitgeber. Dem steht es ja frei, uns doch nicht einzustellen, weil ihm unsere Haltung nicht gefällt. Vor allem beginnt die Benachteiligung ja schon bei der Stellung der Frage. Einen Mann wird so eine Frage nie gestellt. Warum auch? Die Frauen kümmern sich ja um die Kinder. Die Männer können tun und lassen, was sie wollen. In dem Fall Karriere machen. Ich finde, Fränzi hätte da schon ein paar härtere Fragen aufgreifen können. Das habe ich mir auch tatsächlich so vorgestellt.

Sie stellt auch hin und wieder die falschen Fragen. Sie stellt die Frage, was junge Frauen nicht können, was Männer können. Natürlich erhält sie dadurch die typischen Antworten wie "es fehlt an Erfahrung". Ist ja logisch. Die Frage hätte lauten müssen "Was können Frauen nicht, was Männer können?" Da wären die Antworten interessant gewesen, weil sich die Männer nicht auf die Ausrede Erfahrung hätten ausruhen können.

Fazit:
Es ist kein Anklagebuch, eher ein offenes Aufzeigen der Problematik, bei dem mir manchmal die Wut gefehlt hat. Ohne die Wut ändert sich auch auf der Frauenseite nichts. Angemessene Wut ist ein Werkzeug, dass uns aktiv Veränderungen herbeiführen lässt. Und wenn man sich mit dem Männersystem befasst, merkt man die fehlende Wut der Frauen darüber. Man fragt sich: Wo bleibt die Wut über so viel Ungerechtigkeit? Darauf gibt es verschiedene Antworten: Trägheit, Leugnung, Scham, Schuldempfinden, Gewohnheit, Erziehung, "Tradition", fehlendes SELBSTbewusstsein, Hoffnungslosigkeit, Resignation ... ich kenne sie als Frau auch alle.

Trotz meiner negativen Kritiken an dem Buch und manche Herangehensweisen, empfehle ich das Buch jedem weiter, auch Männern! Fehlende Reflektionen können nur sichtbar gemacht werden, wenn Diskussionen darüber entstehen und das für sie Unsichtbare sichtbar gemacht wird. Das Buch könnte Männern dabei helfen. Und Frauen dabei, gehört zu werden.

Gekürzte Rezension!
Profile Image for Fiona.
677 reviews81 followers
November 14, 2024
Fränzi Kühne legt den Finger in die Wunde, mit Charme, Humor und Scharfsinn stellt sie Männern Fragen, die Frauen sich ständig anhören müssen, aber Männer eben nie. Diese reagieren darauf oft irririert, teilweise fühlen sie sich angegriffen. Keiner hat sich zuvor Gedanken gemacht, dass das Dinge sind, mit denen Frauen in der Arbeitswelt sich tagtäglich rumschlagen müssen.
Ich bezweifle jedoch, dass sie sich im Nachgang dafür einsetzen, dass sich das ändert. Vielleicht sind sie aber zumindest aufmerksamer und reflektierter, das kann man nur hoffen.
Profile Image for Aus Liebe zum Lesen.
269 reviews8 followers
May 26, 2021
Fränzi Kühne, Unternehmerin, Mutter und Deutschlands jüngste Aufsichtsrätin, hat in ihrem Buch „Was Männer nie gefragt werden - Ich frage trotzdem mal“ genau das getan: Sie hat die Interviewfragen, die ihr üblicherweise gestellt werden, 20 erfolgreiche Männer unterschiedlichster Berufsfelder gefragt.

Es geht dabei um Fragen, wie „Können Sie für andere Männer ein Vorbild sein?“ oder „Haben Ihre optischen Attribute ihre Karriere beeinflusst?“. Fränzi Kühne hat sich Fragen herausgesucht, von denen sie ausgeht, dass sie ihr und anderen erfolgreichen Frauen in Wirtschaft und Politik nur aufgrund ihres Geschlechts gestellt wurden.

Wer jetzt lustige Antworten der befragen Männer, wie Gregor Gysi, Frank Thelen und Prinz Pi, erwartet, der wird eines Besseren belehrt. Kühne wird in ihrer Einschätzung, dass die Fragen, vor alle in diesem Ausmaß, Männern eher selten gestellt werden. Die Interviewten antworten oft erstaunlich differenziert und es entwickeln sich Gespräche über die Rolle, die Frauen zugeschrieben wird, Möglichkeiten, die Geschlechterungleichheit zu verringern, uvm.

Was mir das Lesen ein bisschen schwer gemacht hat, waren der Aufbau des Buches, der nicht die Interviews nacheinander abhandelt, sondern sich an den Fragen orientiert und verschiedene Aussagen dazu beleuchtet. Ich musste dabei oft blättern, um nachzulesen, wer der Interviewte ist, welchen sozialen Hintergrund er mitbringt, um die Antwort einordnen zu können. Ich hätte mir dafür eine etwas ausführlichere Vorstellung der Kandidaten mit Bild gewünscht, da Bilder ja bekanntlich besser im Gedächtnis bleiben.

An einigen Stellen weist das Buch Längen auf, wird aber zum Ende hin wieder sehr konkret mit dem Appell, die Klischees über Frauen zu überdenken und Lösungsmöglichkeiten zu finden, wie modernen Familienkonstellationen auch in der Wirtschaft Rechnung getragen werden kann.

Fränzi Kühne hat sich diesen Themen mal auf eine andere Art und Weise genähert und ein wichtiges Buch für mehr Gleichberechtigung geschrieben.
Profile Image for Kay read by Gloria.
311 reviews
October 14, 2022
Was Männer nie gefragt werden: Ich frage trotzdem mal.by Fränzi Kühne: 2017 erschienen. Ich kann nicht so gut auf Deutsch schreiben, deshalb war ich gezwungen, eine Übersetzung zu verwenden, bitte verzeihen Sie Fehler.
Wie antworten wir auf die Frage: Werden Sie es schaffen, pünktlich zur Arbeit zu kommen, wenn Sie zwei Kinder zu erziehen haben? Wie kann man es wagen, diese Frage zu stellen, aber wenn man eine Frau ist, können Frauen diese Frage und viele andere Fragen zum Engagement in der Arbeit und bei der Betreuung einer Familie natürlich beantworten.
Wie viele Männer kommen von der Arbeit, eilen in die Küche, um das Abendessen für ihre Frau zu kochen, während sie sich auf der Couch räkelt? Wie viele Männer machen die Kinder bettfertig, damit Mami sie mit einer Geschichte und einem Kuss zudecken kann? Der Vater rennt die Treppe hinunter und räumt nach dem Essen auf, während seine Frau sich zurücklehnt, die Füße hochlegt und ruft: "Schatz, bringst du mir ein Glas Wein?"
Wie wäre es mit einem Buch, das Männern die Fragen stellt, die sich Frauen im Laufe des Lebens täglich stellen. Manchmal kommt es auf die Struktur an, in der wir leben, gelebt haben und vielleicht immer noch leben. Wenn die Frau die falsche Antwort gibt, kann sie als untauglich beurteilt werden, wenn eine Frau nicht verheiratet ist, warum nicht? Wenn sie keine Kinder hat, ist sie dann unfähig oder was? Wundert es jemanden, wenn ein Mann nicht verheiratet oder kinderlos ist? Niemand wundert sich, dass Männer das können, aber nicht so sehr eine Frau. Fränzi Kühne hat ein wunderbares Buch geschrieben, das die Ungleichheit im Leben aufzeigt. Es ist humorvoll und pointiert. Es hat mich dazu gebracht, noch einmal genau hinzuschauen, wie es einem Mann gehen würde, wenn er plötzlich in einer Frauenwelt mit zwei Kindern auf Jobsuche wäre. Das Buch erhält 5 Sterne

What men are never asked: I'll ask anyway.by Fränzi Kühne: Published in 2017. I can't write that well in German, so I was forced to use a translation, please forgive my mistakes.
How do we answer the question: will you manage to get to work on time when you have two children to raise? How dare you ask this question, but if you are a woman, women can naturally answer this question and many other questions about commitment to work and caring for a family.
How many men come home from work, and rush to the kitchen to cook dinner for their wife while she lolls on the couch? How many men get the kids ready for bed so mommy can tuck them in with a story and a kiss? Dad runs down the stairs and cleans up after dinner while his wife sits back, puts her feet up, and calls out, "Honey, can you bring me a glass of wine?"
How about a book that asks men the questions women ask themselves every day throughout life? Sometimes it comes down to the structure in which we live, has lived, and perhaps still live. If the woman gives the wrong answer, she may be judged unfit, if a woman is not married, why not? If she does not have children, is she unfit or what? Is anyone surprised if a man is not married or has no children? No one is surprised that men can do it, but not so much a woman. Fränzi Kühne has written a wonderful book that points out the inequality in life. It is humorous and pointed. It made me take another close look at how a man would feel if he suddenly found himself looking for a job in a woman's world with two children. The book gets 5 stars
Profile Image for Leonie.
64 reviews15 followers
Read
September 9, 2021
white liberal feminism, Erkenntnis vor allem: Männer in Führungspositionen sind schlechte Väter
Profile Image for Heli.
29 reviews
February 2, 2025
Die Idee des Buches hat mir sehr gefallen. Gegen Ende war ich leider etwas enttäuscht. Die Autorin schreibt selbst, dass sie eigentlich nicht vorhatte ein Buch über erfolgreiche weiße Männer zu schreiben...
Profile Image for Kate.
2,279 reviews357 followers
August 8, 2021
Gar nicht mal soooooo schlecht aber mit der Zeit ging die Luft raus. Für mich ein klarer Vorteil es war einfach geschrieben und leicht zu lesen.

Heutzutage sollte es nicht vorkommen das die größten Medien/Zeitungen Frauen andere Fragen stellen als Männer. Aber leider ist es doch noch der Fall. Es ist wichtiger über die Person und die Leistungen zu sprechen als über Kleidung und wie die Haare sitzen.

Frau Kühne ist eine erfolgreiche Frau, wirklich viel habe ich nicht von ihr gehört. Gefiel es mir was ich über sie las? Ging so. Wenn man selber über sich schreibt sollte Frau ein Mass an Bescheidenheit haben. Das kam nicht immer so.
Profile Image for Sarah.
48 reviews1 follower
June 10, 2023
Hat mir leider nicht wirklich gefallen. Die Idee dahinter klang vielversprechend. Allerdings ließ schon die Liste der Interviewpartner Wünsche offen. Und am Schluss darauf hinzuweisen, man hätte keinen gefunden und wollte dann nicht nur eine Quote besetzen, ist zwar einerseits verständlich, andererseits aber auch nicht. Die Diversität und Qualität eines Buches herabsetzen, weil man "Abgaben" hat, empfinde ich für nicht zielführend. Thematisch sehr wichtig, leider bei der Umsetzung einiges an Euphorie und Hoffnung verloren gegangen....
Profile Image for Annika Döring.
42 reviews
January 21, 2024
"Von Männern lässt man sich die Welt erklären, Frauen dagegen müssen beweisen, dass sie die Welt verstanden haben."

Das Prinzip des Buches ist recht leicht zu verstehen: die Fragestellung, mit welcher sich vor allem weibliche Führungskräfte in Interviews oder alltäglichen Situationen konfrontiert sehen, unterscheidet sich sehr zum Erlebnis der männlichen Kollegen. Das ist nicht allen bewusst.

Also stellt Fränzi Kühne bekannten Männern mal Fragen, die ihr sonst gestellt werden: "Mussten Sie sich zwischen Kindern und Ihrem Start-up entscheiden?", "Was können Sie, was junge Frauen nicht können?", "Können Sie für andere Männer ein Vorbild sein?" uvm. Sie beschreibt, welche Antworten sie darauf bekommen hat, wie ernst die Fragen genommen wurden und wie die Männer jeweils reagiert haben. Anschließend ließ sie das Interview von ihrem Gegenüber reflektieren: wie es sich angefühlt hat und ob ihnen etwas auffiel.

Das ist von der Herangehensweise und im Bezug zum Buchtitel natürlich recht suggestiv und konstruiert. Es ist klar, worauf sie hinauswill. Mirijam Trunk sagte in 'Dinge, die ich am Anfang meiner Karriere gerne gewusst hätte': "Wir sind empathisch für das, was in unserem eigenen Erlebnisspektrum liegt. Alles andere fällt uns schwer." Genau deswegen war es spannend, dass Fränzi Kühne keine Vorträge hält, sondern ihre Interviewpartner in die Situation einer Erkenntnis bringt und es von ihnen formulieren lässt.

Für mich persönlich gab es jetzt wenige take-aways außer ein paar Schmunzlern, ich glaube, dass dieses Buch eher Männer lesen sollten.
356 reviews5 followers
November 18, 2022
Um es kurz zu machen: Dieses Buch wäre besser ein unterhaltsames Zeitungs-Essay geworden. Denn schreiben kann Frau Kühne. Und die Fragestellung, wie Männer auf die typischen Fragen reagieren, die ursprünglich Frauen gestellt werden, bietet Potenzial. Allerdings reicht das nicht für ein ganzes Buch aus, denn die dritte überraschte Reaktion eines mit den Fragen konfrontierten Mannes bietet dann leider nicht viel mehr als eine Wiederholung. Wenn Frau Kühne einmal mehr zu erzählen hat, dann gerne.
Profile Image for Felix Klein.
2 reviews
September 11, 2021
Sehr wichtiges Thema und in der Tat ein großes Problem, welches innerhalb der Gesellschaft noch immer existiert. Viele Punkte, die angesprochen werden, sind sehr relevant und benötigen viel mehr Aufmerksamkeit, um Lösungen zu finden, damit eine Gleichberechtigung irgendwann wirklich existieren kann. Allerdings besteht ein Großteil des Buches leider eher aus komplett verallgemeinernden Meinungen von Fränzi Kühne als aus wirklichen Interviews. Die Schlussfolgerungen und Überleitungen sind manchmal sehr schlecht hergeleitet und entsprechen eher ihrem vorgeplanten Drehbuch als zu der getätigten Aussage von den Interviewpartnern zu passen. Außerdem wiederholt sie gefühlt (Achtung: subjektives Empfinden) alle paar Seiten die Information, dass sie erfolgreich ist und ein großes Unternehmen geschaffen hat. Das wirkt unnötig aufdringlich, ist recht ermüdend und erinnert leider zu sehr an fishing for compliments. Ihre Karriere ist definitiv beeindruckend und ich stimme ihr komplett zu, dass Männer es im Leben aufgrund von veralteten (hartnäckigen!) und vor allem auch immer noch präsenten Strukturen deutlich leichter haben. Und das muss sich ändern. Aber ihr Verständnis von der "Lebenswelt von Männern" ist leider oftmals viel zu oberflächlich, kratzt nur am Rand und wirkt in manchen Teilen auch ein bisschen zurechtgebogen, wodurch das Werk in seiner Schlagkraft deutlich an Effizienz einbüßt. Erschwerend kommt hinzu, dass sie es auf den letzten Seiten schon fast wie eine repräsentative, wissenschaftliche Arbeit erscheinen lässt, obwohl das Buch sich gerade einmal aus 14 Interviews zusammensetzt, die nach keinerlei wissenschaftlichen Grundsätzen aufbereitet worden sind, sondern immer nur vereinzelte Aussagen in Form von Zitaten mit einer riesigen Portion "Meinung von Fränzi Kühne" verbinden. Dadurch wirkt es am Ende eher wie eine schlechte Hausarbeit. Dieses Buch hätte so viel Potenzial haben können und ich hatte es mir von einer so erfolgreichen Persönlichkeit wie Fränzi Kühne auch ehrlicherweise erhofft. Leider ist es meinen Erwartungen nicht gerecht geworden. Wirklich schade. Bitte bedenkt aber, dass es sich bei dieser Kritik fairerweise um ein persönliches Empfinden von mir handelt, das natürlich auch mit meiner eigenen Bubble, meinem Geschlecht und dementsprechend auch meiner Lebenswelt zusammenhängt. Mit Sicherheit wird es auch Leser:innen geben, die aus dem Buch nützliche Informationen ziehen konnten und die es bereichert hat.
Profile Image for Julenka.
218 reviews5 followers
October 11, 2023
Sehr viele Gedankenanstöße, spannende Fragen und Gesprächspartner.

Leider ist es bei dem interessanten Anstoß und Konzept geblieben. Viel zu wenig Konfrontation, viel zu wenig Skills von der Seite der Interviewerin aus, um die Männer aus der Reserve zu locken. Schlussendlich war kaum Reflexion bei den Interviewten vorhanden, was ich sehr schade finde und mir gewünscht hätte. Da das Buch vermutlich eh nur von der Zielgruppe gekauft und gelesen wird, die sich eh schon damit beschäftigt, wäre so wenigstens direkt bei der Erstellung des Buches ein kleiner Beitrag geleistet worden, ein paar weitere Augen der Thematik eindrucksvoll zu öffnen.
Generell auch wenig systematische Auseinandersetzung und Kommentieren der problematischen Antworten.
Dennoch bin ich ganz froh, dass dieses Buch existiert und vielleicht folgen in der Zukunft noch mehr, die ein paar Schritte weiter gehen.
Profile Image for Shanoe.
1,943 reviews17 followers
October 27, 2021
Ein interessantes Buch, dass durch die gewählten Fragestellungen durchaus zum Nachdenken anregt. Natürlich darf man das nicht mit einer wissenschaftlichen Abhandlung oder gar Studie zu dem Thema verwechseln, es ist dann doch mehr eine recht persönlich gefärbte anekdotische Erzählung bzw. Zusammenfassung der einzelnen Interviews. Ich hätte mir manchmal tatsächlich mehr als nur einzelne Zitate aus den Interviews gewünscht - ein Transkript der Interviews wäre zum Beispiel auch nett gewesen, so als Bonus, aber alles in allem finde ich es wichtig, dass auf diesen Ausdruck der Ungleichheit hingewiesen wird - und eben zur Reflexion anregt, wo bzw. wie vielleicht angesetzt werden könnte, denn die Fragestellungen sind ja eigentlich nur ein Symptom für eine viel weiter rechenende Problematik.
Profile Image for Alexia.
31 reviews1 follower
January 29, 2022
Sehr wichtiges Thema und eine sehr coole Herangehensweise an das Ganze. Das Buch halt sehr schöne Einblicke in eine deutsche Wirtschaftsrealität gegeben und sich oft selbst dabei ertappt die eigene Gesellschaftsbrille auf zu haben ohne diese zu hinterfragen. Wir sollten viel häufiger hinterfragen, viel mehr darüber sprechen, viel mehr Bücher von Frauen lesen, gerade zu so wichtigen Themen. Uns selbst den Spiegel vorhalten und anderen. Und viel öfter etwas neues anstoßen. Einzige Kritik, das Buch hätte ruhig länger sein können und tiefer gehen dürfen.
316 reviews
January 8, 2025
Die Idee ist genial. Der Aufbau des Buches ist gut gewählt und die Denkanstöße sehr wichtig.
Außerdem hat der sarkastische Schreibstil den Erzählungen Charakter verliehen.
Muss leider gestehen, dass ich mich zwischendurch gelangweilt habe, weil es dann doch überwiegend um den Berufsalltag von weißen erfolgreichen Männern geht. Dies räumt die Autorin aber auch selber ein und bedauert dies.
Profile Image for Chimamanda.
92 reviews
August 20, 2021
Nachdem ich ein Interview mit Fränzi Kühne im Zeit online Podcast gehört habe (https://www.zeit.de/arbeit/2021-06/fr...), habe ich mir das Werk kurzerhand am nächsten Tag gekauft.

Das Buch liest sich wie eine gute, lange Kolumne. Als ob eine Fachzeitschrift beschlossen hätte, einen Artikel mit beliebig vielen Seiten auszustatten.

Also flotter, unterhaltsamer Ton, der öfters zum Nachdenken anregt und mehrere wichtige Aspekte der Konstellation "Mutter-Vater-Kind-Karriere" (ihre Worte, nicht meine) herausarbeitet. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, Langeweile kam dabei nicht auf.

Gleichzeitig hat das Buch mich auch nicht umgehauen. Es gibt ein paar Leerstellen (wovon die Autorin selbst einige aufzeigt und kommentiert) und die Autorin kratzt mir zu häufig nur an der Oberfläche. An manchen Stellen wären "gebohrte" Fragen, wie man sie von Journalist*innen kennt, sicher interessant gewesen. Viele neue Ansichten oder Fakten habe ich nicht gelernt und ich war auch selten total überrascht über die Antworten. Ich glaube nicht, dass mich das Buch noch lange gedanklich begleiten wird.

Insgesamt war mir die Autorin auf Papier deutlich sympathischer als im Podcast. Es fühlte sich häufig so an als ob wir einen sehr ähnlichen Humor haben und mir gefällt ihr selbstironischer Ton.
Profile Image for chai.latte.reads.
108 reviews
September 3, 2022
Finde die Idee hinter dem Buch mega gut und es ist auch toll umgesetzt, leider zog und wiederholte es sich aber häufiger ein bisschen. Also: ein super interessantes Buch, besonders wenn das Thema für einen interessant ist, aber m.M.n. kein Mustread oder so ;)

Ein paar Zitate (damit ich später noch weiß, worum es in dem Buch ging ^^):

"In kaum einem Gespräch geht es nicht irgendwann um meine Rolle als Frau, in kaum einem Gespräch nicht irgendwann darum, inwiefern ich anders bin und aus der Rolle falle. Es geht um meine Klamotten, es geht um mein Aussehen, es geht um meine Familienpflichten (...)"

"Gleich und gleich rekrutiert sich weiterhin gern, und überwiegend männlich geprägte Strukturen neigen sich dazu, sich in der Zukunft selbst zu kopieren."

"Veränderung ist wichtig, Veränderung ist nötig, Veränderung ist möglich."

"Was mache ich, damit ich Frauen in einem frühen Stadium der Entwicklung so führen kann, dass sie nicht nur Quoten erfüllen, sondern den entsprechenden Beitrag leisten? (...) Wie können wir den Frauen wenn man so will, nicht nur rechtlich, sondern auch inhaltlich gleichberechtigt die Möglichkeit geben, sich zu entfalten?" (Joe Kaeser)
Profile Image for Emilia.
42 reviews
March 18, 2025
Die Idee hinter diesem Buch ist genial und sehr originell! Es zeigt eine ganz andere Perspektive auf den Berufsalltag und die festgefahrenen Rollenerwartungen - ein Thema bzw. ein Bereich, den ich so in Büchern kaum angetroffen habe. Die Erkenntnisse der Interviews waren zwar wenig überraschend, aber trotzdem spannend aufgearbeitet, was auch an dem gelungenen, lockeren Schreibstil der Autorin liegt. Leider war es mir an einigen Stellen doch zu eintönig, da viele Punkte mehrmals wiederholt wurden und es nicht immer gelungen auf den Punkt gebracht wurde. Zwar reflektiert die Autorin, dass die den typischen erfolgreichen weißen Mann interviewt und porträtiert hat, aber gerade da hätte ich mir etwas mehr Konfrontation in den Interviews gewünscht, um diese Männer aus der Reserve zu locken (denn diese wussten über den Plan der Autorin Bescheid, gerade deswegen wären überrumpelnde Fragen vielleicht auch angebracht gewesen, um die Erlebnisse von Frauen an dieser Stelle zu verstärken). Trotzdem bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe, da ich zum Nachdenken angeregt wurde und auch neue Dinge lernen konnte.
Profile Image for Sabrinius.
73 reviews1 follower
February 24, 2024
Ich arbeite in einem Unternehmen, in dem der Frauenanteil im Durchschnitt bei 20% liegt. Und diese werden in traditionellen „Frauenpositionen“ (Assistenzen, Personalerinnen & Co) besetzt.
Auch ich komme in meiner Arbeit also, wie so viele, gelegentlich an meine Grenzen, wenn mein Kollege zB sagt, dass er mich heute besonders elegant gekleidet findet. Was antwortet man auf sowas? Und wie vermittelt man seinem Gegenüber, dass er seine Kommentare entweder allen sagen soll oder keinen, aber nicht nur mir als Frau?

Das Buch ist wichtig. Wichtig, weil eben von Frauen immernoch Anderes und Mehr erwartet wird als von Männer. Wie Fränzi es so schön schreibt: „Die Kür der Männer ist die Pflicht der Frauen.“
Ist es besonders gut aufbereitet? Naja, auch ich habe so meine Kritikpunkte. Und doch muss man sehen, dass man bei aller Kritik am Schreibstil und der Recherche nicht das eigentliche Anliegen des Buches vergisst.
Profile Image for Vika.
98 reviews1 follower
September 14, 2022
Ein sehr spannendes Buch und Konzept: Fränzi Kühne, selbst erfolgreiche Frau, stellt die Fragen, die sonst ihr in Interviews gestellt werden, an erfolgreiche (weiße) deutsche Männer und schaut, wie sie reagieren. Ich finde die Aufarbeitung der Interviews und Inhalte gelungen, hätte einige der Interviews auch gern visuell und in Echt mitverfolgt.

Auf die Leerstellen des Buchs geht die Autorin am Ende ein, wie die Tatsache, dass nur weiße Männer interviewt worden oder dass hauptsächlich ein binäres Geschlechtersystem dargestellt wird, wenn über die Probleme gesprochen wird. Dies alles ist der Autorin selbst bewusst, wer also darüber hinweg schauen kann, und mal etwas andere Interviews lesen möchte mit berühmten deutschen Männern, ist hier genau richtig!
30 reviews14 followers
August 1, 2021
Interessantes Konzept, sprachlich gut geschrieben, allerdings fehlte mir die Tiefe und es war zu "gestellt".

Es waren Portaits (weißer, reicher) Männer die mit "Frauenfragen" konfrontiert wurden. Leider konnten sie dies trotz positiver Einstellung & Engagement zu Gleichberechtigung nicht reflektieren.

Was mir gefehlt hat war die tiefere Diskussion der Ergebnisse und Diskussion des Themas mit dem Interviewpartner im Anschluss. Ich hätte mir zudem eine bessere Einordnung ins Feld der (Nicht) Gleichberechtigung gewünscht.
Das Thema hat auch viel mehr Potential, insbesondere mit Männern die dem Thema nicht aufgeschlossen gegenüber stehen und vorbereitet sind.
Profile Image for Andrea.
297 reviews9 followers
March 29, 2022
Ein Buch für alle die denken sie hätten schon alles gehört zur Frauenquote und beruflichen Gleichberechtigung. Die schon eine Meinung haben und denken an der sei nicht zu rütteln.
Für mich zeigt Fränzi Kühne hier einen ganz neuen Blickwinkel auf. Beleuchtet das Thema mal so wie das noch niemand getan hat.
Und auch ich bin beim lesen ab und zu über mich selbst erschrocken.
Die gelernten Rollenbilder sitzen tiefer als ich mir das eingestehen möchte und dieses Buch hilft dabei die blinden Flecken aufzudecken.
In meinen Augen ist es auch und vor allem ein Buch für Männer um sich dem Thema auf eine neue Weise zu nähern.
Hat mich auf jeden Fall sehr bereichert.
6 reviews
April 2, 2022
Fränzi Kühne beschreibt in ihrem Buch anschaulich, mit welchen Fragen man als als geschäftstätige Frau umzugehen hat. Dabei scheinen die meisten Fragen auf den ersten Blick harmlos, haben aber einen bitteren Beigeschmack. Das Buch beschreibt Hintergründe zu diesen Fragen und vergleicht die Reaktion verschiedener Männer auf die scheinbar harmlosen Fragen.
Ich finde die Thematik sehr wichtig und fand sie hier gut aufgegriffen.
851 reviews11 followers
May 21, 2023
Für das, was es ist, hat mir das Buch gut gefallen. Eine Auswahl aus Aussagen von Interviewten (allesamt Männer), die mit Interviewfragen konfrontiert werden, die man sonst meist nur Frauen stellt. Eine wissenschaftliche Studie (die auch sehr interessant wäre...) ist es natürlich nicht und so wird jeweils auch die eigene Erfahrung/Einschätzung den Antworten der Befragten beigegeben. Es ist klar, dass noch viel passieren muss und das wird in diesem Buch auf eine gute Weise unterstrichen.
Profile Image for Paula.
16 reviews
May 12, 2025
Ein nettes Projekt, aber: Vor allem Populärfeminismus, bei dem Männer interviewt werden, die irgendwie schon wissen, dass sie sich selbst inszenieren wollen. Die schon wissen, was die Prämisse und Zielgruppe des Buchs ist. Super Statement, dass es das Buch gibt, es zu lesen aber höchstens nett. Es kann das Problem, das es meint, natürlich nicht lösen - dabei geht's ja um Interviews. Nett, würde ich sagen.
Profile Image for Katja.
122 reviews9 followers
August 27, 2021
Anekdotisch, aber dennoch auf den Punkt gebracht, was man als Frau in einer Führungsposition in Deutschland so erlebt. Ich fand es natürlich besonders spannend, weil ich in der gleichen Branche arbeite und sich sehr viel mit meinem eigenen Erlebten deckt. In jedem Fall eine empfehlenswerte und trotz des brisanten Themas unterhaltsame Lektüre.
Profile Image for Sophia.
1 review
July 22, 2022
Wichtiges Thema!
Für Leute, die sich mit Feminismus, Genderrollen, Gender Pay Gap, Sexualisierung der Frau und Co. bereits auseinander gesetzt haben jedoch wenig neue Erkenntnisse für engagierte weibliche Leserinnen.
Leuten, welche sich mit diesen Themen noch nicht viel beschäftigt haben, könnte dieses Buch andererseits gut tun.
169 reviews1 follower
February 12, 2023
Es war nicht mein Schreibstil, nicht ganz mein Format. Ich bewundere den Ansatz. Es ist gut, dass es das Buch gibt, diesen Männern diese Fragen gestellt wurden. Aber mein persönlicher Erkenntnisgewinn war eher niedrig. Ich bin im Zwiespalt.
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