Die Nummer 1 auf der Der zweite Band der »Die Wunderfrauen«- Vier starke Frauen zwischen Wirtschaftswunder und Hippiezeit, zwischen Nylons und Emanzipation, zwischen Liebe und Freundschaft. Zu Beginn der 1960er Jahre, den Swinging Sixties, ist viel zu tun in Luise Dahlmanns kleinem Laden, er ist ihr ganzer Stolz. Die Regale sind prall gefüllt mit allem, was das Herz frische Waren aus dem Umland und Feinkost aus der ganzen Welt. Luise möchte mit der Konkurrenz mithalten, die Kunden wünschen sich plötzlich Selbstbedienung, suchen nach Angeboten und fragen nach dem Rezept für das Sonntagsessen. Drei Frauen sind in diesem Jahrzehnt voller Umbrüche an ihrer Die alleinerziehende Helga, die nun als Ärztin arbeitet, ihre Schwägerin Marie, die inzwischen vier Kinder hat und Annabel, deren Familie nach einem Schicksalschlag zu zerbrechen droht. Das Leben hat die vier Frauen in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten. Und sie Gemeinsam kann man aus Träumen Echtes erschaffen. Der 2. Band der Wunderfrauen-Trilogie von Stephanie Schuster – drei Romane über vier Freundinnen, deren Leben wir von den Wirtschaftswunderjahren Mitte der 1950er bis zu den Olympischen Spielen 1972 begleiten können. Band 1 »Alles, was das Herz begehrt« Band 2 »Von allem nur das Beste« Band 3 »Freiheit im Angebot« Zusatzband »Wünsche werden wahr« Entdecken Sie die neue Romanserie von Stephanie »Glückstöchter« - Eine Reise durch sechs Anna und Eva, verbunden durch ihr tiefes Verständnis zur Natur, aber getrennt durch ein schicksalhaftes Geheimnis. Band 1 »Glückstöchter. Einfach leben« Band 2 »Glückstöchter. Einfach lieben« erhältlich ab dem 31.01.2024
Achtung: Es handelt sich bei "Die Wunderfrauen: von allem nur das Beste" um den zweiten Teil einer Trilogie. Die Bücher können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, es kann aber sein, dass sich in dieser Rezension kleinere Spoiler auf den ersten Band der Reihe finden. Wenn dir das nichts ausmacht, lies gerne weiter 😊
Starnberg, in den 1960er Jahren: Luises Tante-Emma-Laden läuft immer besser und sie kann sogar von einer Modernisierung träumen. Helga kehrt nach Jahren mit ihrem Sohn nach Starnberg zurück, um eine Stelle als Assistenzärtin in der dort ansässigen Geburtsklinik anzutreten. Marie hat mittlerweile sowohl mit ihrem Hof, als auch einer großen Kinderschar zu kämpfen und Annabel steht kurz vor der Geburt ihrer lange ersehnten Tochter. Langsam finden die vier Frauen näher zueinander, ihre Lebenswege kreuzen sich wieder, Freundinnenschaften vertiefen sich und sie erkennen trotz Höhen und Tiefen, was sie sind: Wunderfrauen!
Mit "Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste" öffnet Stephanie Schuster uns Leser*innen wieder einmal eine Tür in vergangene Tage. Dieses mal widmet sie sich den 1960ern und bringt wieder viel Zeitgeschichte in ihre fiktiven Erzählstränge. Sie versteht es auf wunderbare Weise, Themen wie den Contergan-Skandal oder illegale Abtreibungen und das in die Höhe sprießen von Supermärkten, wie wir sie heute kennen, in ihrem Buch zu verarbeiten.
Ich mochte alle vier Wunderfrauen wieder sehr gerne, eine sticht für mich aber besonders heraus: Helga. Sie war mit Abstand meine liebste Protagonistin. Sie ist so inspirierend und vergisst bei ihrem Kampf gegen die herrschenden Strukturen nie, auch nach rechts und links zu schauen und die anderen Frauen mit einzubeziehen. Das hat mir so gut gefallen. Natürlich habe ich auch die Kapitel um Luise, Marie und Annabel genossen, Helga konnte für mich aber nichts übertreffen.
Auch wenn das Buch an vielen Stellen sehr vorhersehbar ist und ich nicht zu jeder Zeit gefesselt wurde, hatte der Roman viele tolle Momente und das Zeug zu einem sehr guten historischen Roman.
Was ich auch an dieser Stelle noch positiv anmerken möchte ist der sensiblere Umgang mit der Sprache. In Band 1 hatte ich mich doch sehr an der sprachlichen Ausgestaltung des Buches gestört. Das wurde hier zwar noch nicht perfekt, aber doch besser umgesetzt.
Für Fans von historischen Romanen ist diese Trilogie (mit Einschränkungen bezüglich des ersten Bandes) sicher ein Gaumenschmauß, vor allem durch Luises Ladenkunde, aus der ich mir dieses mal auch wieder das ein oder andere Rezept herausgeschrieben habe 📖 Mochte ich!
Der zweite Band der Wunderfrauen setzt 10 Jahre nach dem Ende des ersten Bandes ein. Helga ist mittlerweile Ärztin und arbeitet in der Klinik von Dr. von Thaler. Ihr Sohn David geht zusammen mit Josie, der Tochter von Louise zur Schule. So nähern die beiden sich wieder aneinander an und können die letzten Unstimmigkeiten zwischen sich ausräumen. Marie ist mittlerweile mit Martin verheiratet und bekommt ihr viertes Kind von ihm. Und Annabelle ist gerade Mutter einer Tochter geworden. Allerdings ist Marlene missgestaltet.
Hier nimmt die Autorin dann auch gleich Bezug auf das damalige Tagesgeschehen. Marlene ist ein Contergan geschädigtes Kind und ihr Vater versucht herauszufinden, wie das passieren konnte. Auch andere Themen der Zeit werden aufgegriffen, wie die Debatte über Verhütung und Schwangerschaftsabbrüche. Die Flurbereinigung spielt eine Rolle und Louise muss sich mit der Konkurrenz der Selbstbedienungs-Supermärkte, die immer mehr aufkommen, beschäftigen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, man merkt den Charakteren an, dass sie älter geworden sind. Nicht unbedingt vernünftiger, aber alle vier stehen mehr im Leben und wissen sich auf ihre Art und Weise durchzusetzen. Besonders Annabelle emanzipiert sich immer mehr von ihrem Mann und wächst an ihrer Aufgabe mit Marlene und ihrer Freundschaft zu Louise, die sich deutlich vertieft.
Die Beschreibung der Gegend ist so gut, dass ich Starnberg direkt wieder vor Augen hatte. Durch die wechselnde Perspektive begleitet man jede der Frauen immer wieder ein Stück ihres Weges und lernt ihr Ängste und Zweifel, aber auch ihre geheimen Freuden kennen.
Ich freue mich jetzt auf jeden Fall auf Band 3, der wieder 10 Jahre später spielt. Auch diese Geschichte wird wieder wohl recht spannend werden. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch, es hat mir wirklich gut gefallen.
Stephanie Schuster schreibt die Geschichte der vier Freundinnen fort und nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die sechziger Jahre.
Allmählich verändert sich das Leben in Deutschland, die Schwere der Nachkriegsjahre weicht allmählich der Lockerheit, mit der sich die Swinging Sixties auch in Deutschland ankündigen. Auf den Tanzflächen haben Walzer und Foxtrott ausgedient, Rock’n’Roll verkörpert das neue Lebensgefühl.
Und auch in Starnberg gibt es Veränderung: Luises Geschäfte gehen gut, Helga hat mittlerweile ihr Medizinstudium in München abgeschlossen und kehrt mit ihrem Sohn David nach Starnberg zurück, um eine Stelle als Frauenärztin in der Klinik am See anzutreten, Marie hat mit ihren drei Kindern und der Arbeit auf dem Hof kaum noch Zeit zum Atmen und Annabels Neugeborenes setzt in ihr ungeahnte Kräfte frei.
Wie bereits in dem Vorgänger punktet die Autorin in den Schilderungen des täglichen Lebens ihrer Protagonisten nicht nur mit jeder Menge Zeitkolorit, sondern zeigt auch deren allmähliches „Erwachen“. Auch wenn sich die Gesetzgebung noch längst nicht den gesellschaftlichen Veränderungen stellt, kleine Schritte hin zu einem gleichberechtigteren Umgang der Geschlechter sind bereits zu erkennen. Fast hat man das Gefühl, als ob die Frauen allmählich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Aber auch Themen, die die Gesamtgesellschaft betreffen, erhalten Raum, wie beispielweise die Contergan-Affäre, die Verfügbarkeit einer Pille zur Geburtenkontrolle, das neue Lebensgefühl der Jugend, das sich in der Flower Power Bewegung Bahn bricht, aber natürlich auch in ersten Demonstrationen gegen das Establishment zeigt.
Ein gelungener und höchst unterhaltsamer Ausflug in die Vergangenheit, in dem - gewollt oder ungewollt – auch ein kleiner Seitenhieb auf unsere aktuelle Situation versteckt ist: „Alles, was mit C begann, war gefährlich, Cholera, Cholesterin. Mal sehen, was die Zukunft noch Schlimmes mit C hervorbrachte.“ (S. 267)
»In dieser Nacht fand Luise nur schwer in den Schlaf. Sie wälzte sich im Bett herum und dachte darüber nach, dass Helga einfach so wieder in ihr Leben spaziert war. Jahrelang hatte sie versucht, den Vorfall aus ihrer Erinnerung zu verbannen, und dennoch geahnt, dass das Ganze noch nicht ausgestanden war.« . – S. 106 . *Leseexemplar* . Ich habe die Lektüre von Band 2 der Wunderfrauentrilogie sehr genossen und mich ab der tollen Atmosphäre und der Authentizität erfreut. Auch wenn die Geschichten der vier Frauen fiktiv sind, so stehen sie doch exemplarisch für viele Schicksale der damaligen Zeit. Und das fand ich toll. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Anteile der vier Frauen in der Geschichte nicht ganz ausgeglichen waren, so dass einige Themen nur sehr oberflächlich behandelt werden konnten. Und mit den Männern der Wunderfrauen hatte ich auch so meine liebe Mühe. Aber dazu könnt ihr auf dem Blog mehr lesen. . Wer also gerne mal etwas historische liest und süffige Unterhaltung sucht, dürfte mit den Wunderfrauen gut bedient sein. Gespannt warte ich nun auf den dritten und letzten Teil, der uns in die wilden 70er Jahre entführen soll. . Und zur vollständigen Rezension geht es hier entlang.
Zu Beginn der 1960er Jahre, den Swinging Sixties, ist viel zu tun in Luise Dahlmanns kleinem Laden, er ist ihr ganzer Stolz. Die Regale sind prall gefüllt mit allem, was das Herz begehrt: frische Waren aus dem Umland und Feinkost aus der ganzen Welt. Luise möchte mit der Konkurrenz mithalten, die Kunden wünschen sich plötzlich Selbstbedienung, suchen nach Angeboten und fragen nach dem Rezept für das Sonntagsessen. Drei Frauen sind in diesem Jahrzehnt voller Umbrüche an ihrer Seite: Die alleinerziehende Helga, die nun als Ärztin arbeitet, ihre Schwägerin Marie, die inzwischen vier Kinder hat und Annabel, deren Familie nach einem Schicksalschlag zu zerbrechen droht. Das Leben hat die vier Frauen in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten. Und sie merken: Gemeinsam kann man aus Träumen Echtes erschaffen.
Meine Meinung:
Die Geschichte von Band 2 ist die Fortsetzung zu Band 1 der Wunderfrauen, was sich nun jedoch in 60er Jahren abspielt. Es ist also zwischen dem Ende von Band 1, was mit einem ziemlich Cliffhanger endet, und Anfang Band 2 ein ziemlich großer Zeitsprung. Ich finde das ein bisschen schade, aber da so grob erzählt wird, was den vier Frauen in der Zeit wiederfahren ist, lässt sich das ganz gut lesen.
Der Schreibstil gefällt mir auch in Band 2 wieder gut. Es wird auch hier wieder abwechselnd aus den Sichten den vier Frauenerzählt. Dabei gibt es extreme Zeitsprünge vor und zurück, wie auch in Band 1, aber hier fand ich es noch schwieriger anzuordnen, welche Erlebnisse der einzelnen Charaktere zeitgleich passieren. Das hat mich während des Lesens schon recht verwirrt. Ich bin immer noch der Meinung, das hätte man eleganter lösen können. Schade fand ich außerdem, dass Marie in diesen Band eine recht kleine Rolle hatte. Sie kommt auch selten vor, wenn bswp. aus Luises Sicht erzählt wird. Ich mochte Marie von Band 1 am liebsten, deswegen finde ich es so schade.
Auch in den 60er Jahren müssen die Frauen ihren Können beweisen und durch Fleiß und harte Arbeit durch das Leben kommen. Das war auf jeden Fall interessant zu lesen, welches Päckchen jede EInzeln zu tragen hatte und was sie daraus gemacht haben. Leider war es vor allem in der Mitte ein bisschen langatmig ohne richtige Spannung. Ich erwarte natürlich keine Action Szenen oder so was in der Art, aber es muss trotzdem was geboten werden. Irgendwas hat mir gefehlt. Dafür nahm die Spannung am Ende sehr extrem zu, wodurch wieder ein sehr offenes Ende geschaffen wurde. Also auch hier gibt es einen riesigen Cliffhanger, der ich persönlich sehr blöd finde. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Ereignisse vom Ende ein bisschen in die Mitte verlagert werden und dann zu einem Ende kommt, dass zumindest halb geschlossen ist. Tatsächlich nervt mich dieses offene Ende so sehr, dass es mich abschreckt Band 3 zu lesen.
Sehr interessant war es natürlich wieder zu erfahren, wie es um das Thema Frauenrechte und sexuelle Aufklärung stand. Ich mag es, wenn ich durch fiktive Werke auch was über die Realität lernen kann.
NIcht ganz so gut gefallen, haben mir die Szenen wo plötzlich Themen angesprochen wurden, die vorher nicht wirklich angedeutet wurden. Ja, die Themen standen im Raum, aber waren nicht megr präsent. Das wirkt für mich sehr gestellt. Es musste irgendwie passieren, weil es wichtige Themen sind. Schade fand ich außerdem, dass bestimmte Erlebnisse, vor allem gegen Ende, vom Leser*in nicht direkt erlebt werden. Diese Ereignisse werden von den Charaktere nacherzählt, aber ich wäre als Leserin gerne "live" dabei gewesen.
Es sind einige Kleinigkeiten, die zusammen kommen und wodurch ich das Buch leider nicht so genießen konnte wie Band 1. Interessant war es trotzdem. Ob ich Band 3 lesen werde, entscheide ich dann, wenn es soweit ist.
"Die Wunderfrauen" von allem nur das Beste, schildert vier starke, sehr unterschiedliche Frauen ( Freundinnen) die zusammen stehen egal was passiert. Und es passiert eine Menge ! Die Zeitspanne beschreibt die Wunder- und Aufbaujahre in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Das zweite Buch in dieser Trilogie ist leicht und flüssig geschrieben, könnte allerdings für ungeduldige Leser ab und zu etwas langatmig werden. Dennoch freue ich mich schon auf das 3. Band.
Wirklich gut ausgearbeitet auf historischen Fakten basierte Geschichte. Dafür dass wirklich viele Personen und ihre Geschichte beschrieben wird, war ich aber im Vergleich zu anderen Büchern mir verwirrt, um wen es gerade geht. Jede Figur durchläuft eine Entwicklung und die Beziehungen unter den Personen hält die ganze Geschichte wirklich spannend :) absolutes Frauenpower-Buch!
Wie habe ich mich auf den zweiten Teil der Wunderfrauen gefreut. In diesem Teil tauchen wir Leser in die 1950er bis 1970er ab. Die Zeit der Wirschaftswunder und die Hippiezeit, sowie die Emanzipation der Frau. Hier dreht sich alles wieder um Liebe und Freundschaft.
Luise Dahlmann ist Inhaberin eines kleinen Ladens, wo alles sich verändert. Die Kunden wünschen Selbstbedienung und die Regale sind prall gefüllt. Die Zeiten haben sich geändert. Außerdem hat Luise eine Leidenschaft fürs Rock'n'Roll tanzen. Annabel scheint das größte Glück zu haben, denn ihr zweites Wunschkind macht die Familie komplett. Doch scheinbar hat das Schicksal andere Pläne für sie. Marie tut alles für ihre Familie und wo bleibt sie dabei? Sie liebt ihre Kinder und opfert sich dafür auf. Nur wo bleibt sie dabei? Helga hat es geschafft, sie ist zwar alleinerziehend, aber eine grandiose Ärztin. Noch dazu wird sie an die Starnberger Seeklinik berufen. Ein Wahnsinn! Doch das Schicksal vieler Frauen lässt sie nicht kalt. Wie wird sie damit umgehen?
Vier wundervolle starke Frauen, die beweisen, daß man gemeinsam großes erreichen kann. Das Träume und Wünsche umsetzbar sind, wenn man nicht aufgibt.
Der Schreibstil von Stephanie Schuster gefällt mir unsagbar gut. Sie schafft es mich als Leserin vollends in die damalige Zeit zu entführen. Auch lassen mich die Schicksale und die Wege der Frauen nicht kalt. Sie sind mutig, respektvoll und authentisch. Die Frauen von damals haben für alles gekämpft, was wir heute als selbstverständlich ansehen.
Nun bin ich gespannt, vor welche Herausforderungen die Frauen im dritten Teil gestellt werden und wie sie sie meistern werden.
Wahrlich verdiente 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung der Wunderfrauen Reihe.
Ich habe meine Freundinnen wieder. Louise, Helga, Annabel und Marie sind in den 60ger Jahren angekommen. Der Laden floriert, Helga ist Ärztin, Annabel hat eine kleine Tochter und Marie hat sogar 4 Kinder. Die Cliffhanger vom ersten Band werden so nebenbei aufgelöst. Ich hätte gern ein paar mehr Einzelheiten erfahren. Jedes große Thema aus diesem Jahrzehnt wird zu mindestens angerissen. Die Frauenrechte, Abtreibung, Schuldgefühle aus der Vergangenheit, Contergan aber auch die kleinen Themen wie das Essen: nach den mageren Jahren kamen die fetten und damit das Cholesterin. Man wird wieder daran erinnert wieviel Spaß man mit Sinalco, Afri Cola und Was bin ich? hatte. Für Jüngere die Getränke haben ein Comeback und die Fernsehsendung war ein Lustiges Berufe raten. Die Männer dieser Wunderfrauen sind keine besonderen Zeitgenossen. Teilweise sind sie das Produkt ihrer Zeit, darüber hinaus haben sie sich auch einiges zu schulden kommen lassen. Wie die Frauen damit umgehen ist bewundernswert, sie wachsen über sich selbst hinaus. Gleichzeitig versuchen sie ihr wachsendes Selbstvertrauen auch nach außen hin dar zustellen und andere Frauen mit zunehmen. Andere Nebenfiguren bleiben hier blass, entweder hatten sie bereits ihren Auftritt im vorherigen Band oder werden ihn vielleicht in Band drei haben. Ich hätte gern gelesen, dass die Geschichte mehr in die Tiefe gegangen wäre und nicht so sehr in die Breite. Einige Themen hätten gut eine Vertiefung gebrauchen können. Da jüngere Leser/innen dazu schwer Bezug finden können, weil es in der heutigen Zeit unvorstellbar geworden ist. Es ist ein unterhaltsamer Roman, für Menschen über sechzig werden viele Erinnerungen wach, den Kindern der sechziger Jahre fallen Bruchstücke wieder ein. Jüngere können fragen war das wirklich so, wie konntet ihr damit leben.
Ich habe meine Freundinnen wieder. Louise, Helga, Annabel und Marie sind in den 60ger Jahren angekommen. Der Laden floriert, Helga ist Ärztin, Annabel hat eine kleine Tochter und Marie hat sogar 4 Kinder. Die Cliffhanger vom ersten Band werden so nebenbei aufgelöst. Ich hätte gern ein paar mehr Einzelheiten erfahren. Jedes große Thema aus diesem Jahrzehnt wird zu mindestens angerissen. Die Frauenrechte, Abtreibung, Schuldgefühle aus der Vergangenheit, Contergan aber auch die kleinen Themen wie das Essen: nach den mageren Jahren kamen die fetten und damit das Cholesterin. Man wird wieder daran erinnert wieviel Spaß man mit Sinalco, Afri Cola und Was bin ich? hatte. Für Jüngere die Getränke haben ein Comeback und die Fernsehsendung war ein Lustiges Berufe raten. Die Männer dieser Wunderfrauen sind keine besonderen Zeitgenossen. Teilweise sind sie das Produkt ihrer Zeit, darüber hinaus haben sie sich auch einiges zu schulden kommen lassen. Wie die Frauen damit umgehen ist bewundernswert, sie wachsen über sich selbst hinaus. Gleichzeitig versuchen sie ihr wachsendes Selbstvertrauen auch nach außen hin dar zustellen und andere Frauen mit zunehmen. Andere Nebenfiguren bleiben hier blass, entweder hatten sie bereits ihren Auftritt im vorherigen Band oder werden ihn vielleicht in Band drei haben. Ich hätte gern gelesen, dass die Geschichte mehr in die Tiefe gegangen wäre und nicht so sehr in die Breite. Einige Themen hätten gut eine Vertiefung gebrauchen können. Da jüngere Leser/innen dazu schwer Bezug finden können, weil es in der heutigen Zeit unvorstellbar geworden ist. Es ist ein unterhaltsamer Roman, für Menschen über sechzig werden viele Erinnerungen wach, den Kindern der sechziger Jahre fallen Bruchstücke wieder ein. Jüngere können fragen war das wirklich so, wie konntet ihr damit leben.
Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste ist der zweite Teil der Wunderfrauen-Trilogie von Stephanie Schuster.
~ Um was geht es? 💬 In den 60er Jahren geht es mit Luises Laden weiter. Sie geht in ihrer Rolle als Ladenbesitzerin auf und stellt auf Selbstbedienung um. Auch bei Helga, Annabel und Marie geht das Leben weiter und hält die eine oder andere Überraschung für sie bereit.
~ Meine Meinung 💁🏼♀️ Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und passt wunderbar zur Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt sehr gut zur damaligen Zeit. Wie auch im ersten Teil gibt es ab und zu bayrische Dialoge. Die Charaktere haben sich in diesem Jahrzehnt weiterentwickelt und es gab einige Überraschungen. Die Story beginnt ca. 7 Jahre nach dem ersten Teil. Ich hatte bedenken, dass der Leser vielleicht den Anschluss nicht findet und Fragen offen bleiben. Aber das war nicht der Fall. Es wurde richtig gut umgesetzt. Die Geschichte ist interessant und für mich auch sehr informativ. Man erhält wiedermal einen Einblick ist die damalige Zeit. In diesem Jahrzehnt sind meine Eltern geboren und es ist schon spannend in die Zeit einzutauchen. Mich hat die Geschichte auch Hauch weniger gepackt, wie der erste Teil, was aber keineswegs negativ ist, weil sie dennoch super war. Die Geschichte endet zudem mit einem mega fiesen Cliffhanger. Daher muss ich unbedingt wissen, wie es im 3. Teil weitergeht.
~ Fazit 🏁 Eine super Fortsetzung der Wunderfrauen-Trilogie. Es ist ein interessanter Einblick in das Leben der Frauen in den 60er Jahren und deren Gedanken und Sorgen. Ich freue mich schon sehr auf den finalen Teil und bin gespannt, wie sich Helga, Marie, Luise und Annabel weiterentwickeln.
60iger Jahre Frauenpower Im 2.Band „Die Wunderfrauen“ von Stephanie Schuster geht es um das facettenreiche Leben von vier befreundeten Powerfrauen in den Anfängen der 60iger Jahre. Helga ist eine alleinerziehende Ärztin, die sich für die Aufklärung der Frauen einsetzt. Luise ist eine Ladenbesitzerin und modernisiert ihr Geschäft. Marie ist eine verheiratete Bäuerin mit vier Kindern, die sich und sie kümmert sich auch um eine ältere Tante und ihren behinderten Schwager. Annabell ist die Ehefrau eines angesehen Arztes, Mutter zweier Kinder und hilft ihrer Freundin Luise im Geschäft. Alle vier Frauen haben ihre Probleme mit der Familie, ihrem Partner und ihrer Arbeit, aber sie kommen sich im Laufe der Geschichte näher und helfen sich gegenseitig. Stephanie Schuster hat die historischen Hintergründe der 60iger Jahre gut in die Geschichte eingefügt und behandelt eine Bandbreite von Themen. Es geht um den Führerschein, Supermärkte und die Antibabypille, aber auch um Rock´n Roll und um die Flurbereinigung in der Landwirtschaft. Vieles fließt fast nebenbei mit ein, der Schreibstil ist flüssig, doch in einen guten Leseflow bin ich erst in der zweiten Hälfte des Romans gekommen. Und jetzt bin ich auch gespannt, wie die Geschichte in den 1970er Jahren weitergeht. Wer Frauenbücher und historische Romane mag, der ist bei diesem Buch richtig.
Die Wunderfrauen - Von allem nur das Beste ist sprachlich gesehen auf jeden Fall ein etwas sensiblerer Umgang mit den unterschiedlichen Thematiken als in Band 1 festzustellen. Vermutlich, weil es schwerer fällt, sich diskriminierend zu äußern, wenn es sich nicht um Minderheiten im Allgemeinen, sondern um konkrete Menschen aus dem persönlichen Umfeld handelt.
Dennoch möchte ich auch hier betonen, dass ich den Umgang mit Opfern sexueller Gewalt in diesem Roman nicht gutheiße und an dieser Stelle auf jeden Fall auch eine Triggerwarnung aussprechen möchte.
2021 will ich als Frau solche vermeintlichen Rechtfertigungen wie „er hatte getrunken“, „wie konnte sie so etwas nur zulassen“ oder dass das Vergewaltigungsopfer der Ehefrau des Täters Kummer zugefügt hätte und sich selbst die Schuld daran gibt ohne dass jemand sagt - hey, es ist nicht deine Schuld - einfach nicht mehr lesen. Das ist Täter-Opfer-Umkehr und leider auch in der heutigen Zeit in noch viel zu vielen Köpfen verankert, als dass man das als Autor*in oder Verlag einfach so unkommentiert stehen lassen darf - auch in einem historischen Roman nicht.
Unabhängig meiner Kritik an der Sprache und am gezeichneten Frauenbild stellt auch Band 2 für mich aufgrund der sehr vorhersehbaren und unspektakulären Handlungsstränge keinerlei Mehrwert dar und ich bin auch ehrlich gesagt erleichtert, Band 3 nicht lesen zu müssen.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Teil dieser Reihe gehört habe, aber ich habe leicht wieder in die Geschichte hinein gefunden und konnte die Namen den einzelnen Personen und Schicksalen zuordnen. Die Themen der früher 60er Jahre sind sehr interessant, besonders der Contergan-Skandal ist sehr eindringlich und ausführlich aufgearbeitet. Andere Themen sind sie sind erstaunlich bzw. erschütternd aktuell. Bei Familienplanung und Geburtshilfe kämpfen wir noch immer gegen Bevormundung. Landwirtschaft, Flurbereinigung und Umweltschutz beschäftigen uns leider noch immer, weil Kapitalisten nicht begreifen, dass man mit einer kaputten Umwelt keine Gewinne machen kann. Und beim Rassismus könnten wir schon viel weiter sein, aber auch hier können viele Leute leider nicht über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Insgesamt hat mir dieser zweite Teil wegen seiner Themen und allgemein durch die Handlung sehr gut gefallen. Nur dass am Ende drei der vier Handlungsstränge mit einem Cliffhänger enden, nervt mich etwas. Wer da empfindlich ist, sollte noch vier Wochen warten, bis der dritte Teil erscheint und dann direkt weiterlesen bzw. -hören.
Im zweiten Teil der Wunderfrauen begleiten wir die und bekannten Frauen bis zum Anfang der siebziger Jahre. Luise ist stolz auf ihren Laden, doch die Konkurrenz macht es ihr nicht leicht, Helga ist mittlerweile Ärztin, Marie hat inzwischen 4 Kinder und Annabel erleidet einen Schicksalsschlag, der die Familie arg belastet.
Meine Meinung: Ich habe mich anfangs etwas schwer getan wieder in die Geschichte rein zu kommen, aber nach etwas Eingewöhnung war ich wieder mitten im Geschehen. Die Geschichten der vier Frauen sind einfach interessant und mir gefällt wie auch historische Tatsachen geschickt mit eingebaut werden wie z.b. der Contergan-Skandal. Der Schreibstil ist wieder sehr gut und das Buch liest sich sehr flott weg. Jetzt heißt es wieder warten auf Teil drei.
Die Wunderfrauen sind zurück! Nach einem Zeitsprung treffen wir die vier Freundinnen in den 60er Jahren wieder. Der Schreibstil hat es mir wieder sehr leicht gemacht, in die Geschichte hineinzukommen, auch wenn ich meine grauen Zellen ein wenig anstrengen musste, um mich an alle Zusammenhänge zu erinnern. Die Autorin streut insbesondere am Anfang immer wieder kleine Erinnerungsfetzen ein, so dass es mir dann doch z��gig gelang, mich zurechtzufinden. Im zweiten Teil wird noch deutlicher, warum die Serie „Die Wunderfrauen“ heißt, denn die vier Protagonistinnen haben inzwischen unglaublich viel erreicht, worauf sie stolz sein können – und das in einer Zeit, in der Männer noch das Sagen hatten und Ehefrauen für viele Dinge eine Erlaubnis brauchten. Luises Laden wird sehr gut angenommen, außerdem lieben die Kunden ihre Back- und Kochtipps. Theoretisch könnte sie rund um die Uhr arbeiten. Wer hätte gedacht, dass wir Helga als Ärztin wiedertreffen. Musste sie doch damals ihre Ausbildung zur Krankenschwester abbrechen. Es ist bewundernswert, wie sie als alleinerziehende Mutter ihr Leben meistert. Marie kann zwar keine Karriere wie ihre Freundinnen vorweisen, dafür schmeißt sie den Alltag auf dem Bauernhof mittlerweile fast alleine, da ihr Mann tagsüber einer anderen Arbeit nachgeht. All das mit vier Kleinkindern. Annabel hatte ich aus dem ersten Band als versnobt in Erinnerung. In der Fortsetzung durchläuft sie eine wahnsinnige Entwicklung und wurde mir von Seite zu Seite sympathischer. Sie gewinnt zunehmend an Selbstbewusstsein, bietet ihrem Mann auch mal die Stirn, beginnt im Laden auszuhelfen und übernimmt sogar die Führung bei Umbaumaßnahmen.
Im harten Gegensatz zu den Frauen stehen die Männer in dieser Geschichte, die allesamt eher als Schwächlinge daher kommen. Hier haben wir Hans, der zwar eine guter Vater ist, sich aber immer wieder übergriffig gegenüber Frauen verhält. Konstantin, der seine Frau Annabel nur belächelt und für wenig intelligent hält, bis ihn ein Nervenzusammenbruch zum Umdenken zwingt und Martin, der grundsätzlich ein herzensguter Mensch ist, sich aber leider immer mehr dem Alkohol zuwendet.
Stephanie Schuster bietet eine gute Mischung aus Alltagsproblemen der Protagonistinnen und verwebt diese geschickt mit dem Zeitgeist der 60er Jahre. Uns begegnet hier Rock & Roll Musik, wir hören über die Schließung der Ostzone, die ersten Supermärkte öffnen ihre Tore, die Antibaby-Pille kommt auf den Markt und auch der Contergan Skandal findet einen Weg in die Geschichte.
Wie auch schon der erste Band ist auch die Fortsetzung unglaublich kurzweilig und fesselnd. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, ständig passiert etwas anderes. Die vielen Irrungen und Wirrungen in Liebesdingen erinnern an eine Soap-Opera und genau deswegen macht es auch so viel Spass, all diesen Verstrickungen zu folgen.
Das Buch endet mit einem ordentlichen Bang, der den Leser etwas erschrocken und sehr hungrig nach Band 3 zurücklässt.
Eine wirklich gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Besonders schön fand ich, wie sich die Frauen immer gegenseitig unterstützen und im vergleich zum ersten Band, 10 Jahre zuvor, auch mehr für ihre eigenen Bedürfnisse einstehen (können).
Weiter gehts mit den damaligen Tagesthemen, verpackt in die Schicksale der vier Freundinnen - ich finde es sehr gut und abwechslungsreich erzählt und freue mich auf den nächsten Band
Für mich teils ein bisschen überspitzt (Detektivin). Aber schön, deutsche Geschichte zu verfolgen und Gegenstände, Lieder und Dinge aus der eigenen Vergangenheit zu begegnen (Telefon)
Luises winkel bestaat bijna 10 jaar. Om mee te kunnen met de moderne supermarkten en het tienjarig bestaan van de winkel te vieren, besluit ze om haar trots en toeverlaat om te toveren tot een kruidenierszaak met zelfbediening. Een enorme klus, waarbij ze gelukkig wordt bijgestaan door Helga en Annabel. Helga is teruggekeerd naar de stad met een doktersdiploma op zak en haar zoontje David. Toch lijkt het haar ondanks vele obstakels te lukken om haar mannetje te staan als alleenstaande, werkende moeder. De komst van Annabels tweede kindje strooit heel wat roet in haar voorheen gelukkige huwelijk. En ook Marie, Luises schoonzus lijkt door het bos de bomen niet meer te zien na de geboorte van hun vierde kind. Vier vrouwen die struggelen met het leven van alledag, maar die steeds een schouder vinden om op te steunen bij elkaar. Vier vrouwen in een mannenwereld die vechten om een stem die verdiend om gehoord te worden.
Wat een geweldige trilogie is deze Wondervrouwen reeks toch! Heerlijk om verder te gaan waar het vorige boek eindigde en mij terug te kunnen verliezen in het leven van deze vier vrouwen in de '60.
De tijdsgeest van de jaren '60 zette Stephanie Schuster wederom krachtig neer. Alles lijkt te kloppen, van hippies, drugs, de Beatles en Elvis tot het Softenonschandaal en de strijd om meer vrouwenrechten. Verwacht bij Alleen het beste zeker geen spannend verhaal, maar eerder een verhaal uit het leven gegrepen. De prachtige personages en de sterke verhaallijn zijn het dat het hem doen. In afwisselende perspectieven komen de personages aan bod, waar ze je meteen meeslepen in hun leven en dagelijkse obstakels.
Weer enorm genoten van dit tweede deel van de Wondervrouwen reeks. Alleen het beste is een meeslepend, hartverwarmend en gezellig verhaal over vriendschap, levenslust en dromen. Een verhaal met een sterk einde dat mij doet hunkeren naar het derde deel!
Het probleem bij een trilogie is altijd dat men in herhaling valt om de lezer te herinneren aan wat voorafging. Deze schrijfster doet het zo subtiel dat het niet irritant wordt en je leesplezier blijft hebben! Wat een wondervrouw!