Band 2 der Reihe "Only-One-Reihe" "Nate, ich glaube, du hast keine Vorstellung davon, was diese Kleinigkeiten jemandem bedeuten, der gerade versucht, sich wieder zusammenzusetzen. Oder du weißt es sogar ganz genau." Es ist drei Wochen her, seit Liz' Leben sich vom einen auf den anderen Tag komplett gewendet hat. Seitdem begleiten Panikattacken ihren Alltag und verwandeln sie in einen Menschen, den sie auf keinen Fall akzeptieren kann. Und noch weniger will sie irgendwem zeigen, wie verzweifelt sie gegen dieses neue Ich kämpft. Dann begegnet sie Nate, dem neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin. Für ihn scheint es unglaublich leicht, Geduld mit ihren Ängsten zu haben – und sich in Liz zu verlieben. Er bleibt bei ihr, wenn die Panik sie im Griff hat. Und er setzt alles daran, ihr zu zeigen, dass es in Ordnung ist, nicht klarzukommen. Was Nate dabei verborgen hält, sind seine eigenen seelischen Narben. Wunden, die er eigentlich hinter sich lassen wollte, und die nun beginnen, wieder aufzubrechen. "Only One Letter" ist der zweite Band der mitreißenden, emotionalen Reihe von Anne Goldberg. eBooks von beHEARTBEAT – Herzklopfen garantiert.
Inhalt: „Only One Letter“ von Anne Goldberg ist der zweite Band der „Only One“-Trilogie. Der mittlere Band ist am 1.03.2021 bei be-ebooks erschienen. Der Band kann eigentlich unabhängig von den anderen beiden Büchern gelesen werden. Allerdings rate ich auf Grund eines Spoilers für Band eins „Only One Song“ dazu, als erstes den ersten Band zu lesen. Seit drei Wochen steht die Welt von Liz auf dem Kopf. Der Grund: Panikattacken. Für sie ist klar, dass sie ihr altes Leben zurück haben möchte und dafür kämpfen wird. Als sie Nate, den neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin kennenlernt, findet sie in ihm einen Verbündeten. Er ist geduldig und verurteilt sie nicht. Er hilft ihr gegen die Panik und ist einfach für sie da. Sie verliebt sich in ihn, aber ahnt nicht, dass er ebenfalls mit seelischen Narben zu kämpfen hat und die mit der Zeit zu Tage kommen.
Meinung: Das Cover gefällt mir wieder gut. Von der Aufmachung her passt es gut zu den anderen beiden Teilen der Reihe. Ich mag das Lila. Personen auf Covern mag ich nicht so gerne, aber hier sind sie nur leicht im Hintergrund zu erkennen. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Liz erzählt. Das Besondere daran ist, dass sie ein Logbuch für Nate geschrieben hat. Die Idee fand ich süß und interessant. Immer wieder wird auch aus der Gegenwart berichtet. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte ein bisschen Probleme mit der Springerei. Sie war auf jeden Fall passend. Man konnte alles miterleben und fühlen. Vielleicht habe ich mich auch einfach mit der Gegenwart schwer getan, da ich da so manches Verhalten nicht gut fand und die Stimmung nochmal gekippt ist. Dass eine Triggerwarnung für die Panikattacken nicht wirklich nötig ist, da es im Klappentext schon erwähnt wird, kann ich verstehen, aber hier gibt es auch noch andere Gründe für eine Triggerwarnung. Zwar triggert das Thema mich persönlich nicht, ABER ich bin mir sicher, dass es für andere auf jeden Fall ein Trigger sein kann und man ihnen die Möglichkeit lassen sollte, dass sie sich schützen können. (Ich möchte niemanden unnötig/unfreiwillig spoilern, deswegen gehe ich darauf nicht weiter ein.) Anfangs habe ich mich gefragt, ob Band eins und zwei zusammenhängen, da ich nicht direkt den Zusammenhang gesehen habe. Ein Ereignis verbindet die beiden Bücher. Daher wäre es gut, wenn man zuerst Band eins liest. Wenn man den aber gar nicht lesen möchte (ich fand ihn sehr gut), dann ist es auch nicht schlimm, da man nicht zwingend ein Vorwissen benötigt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich gefühlt eher nebenbei. Ich fand das ganz süß, aber ehrlich gesagt auch ein bisschen schnell. Ich glaube deswegen hatte ich ab und zu Probleme sie als Traumpaar zu sehen. Ein gutes Team sind sie auf jeden Fall. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne. Liz begleitet man bei ihrer Bewältigung der Panikattacken und Nate bringt die Ruhe und den Halt rein. Gegen Ende hätte ich mir etwas aus seiner Sicht gewünscht. So fand ich es ein bisschen anstrengend. Die Nebencharaktere fand ich toll ausgearbeitet und diese Geschichte ist mal etwas anderes. Man kann sich auf einen kleinen Auftritt von den Protagonisten aus Band eins freuen.
Fazit: Ein bisschen schwächer als Band eins, aber immer noch gut. Diese Geschichte und der Inhalt, sowie die Protagonisten sind etwas Besonderes. Band drei „Only One Note“ erscheint am 01.07.2021 bei be-ebooks.
MEINUNG Ich kann euch sagen, auch Band 2 der Only One Reihe von Anne Goldberg konnte mich überzeugen und mit sich ziehen. Langsam habe ich das Gefühl, die Autorin macht mich noch zur Romance-Leserin!
Band 2 knüpft nicht an den ersten an, sondern ist eine eigenständige Geschichte, die aber auch mit den Geschehnissen aus dem ersten Band zu tun hat. Näher kann ich hier nicht drauf eingehen, um Band 1 nicht zu spoilern.
Der Schreibstil war wie gewohnt wieder bombastisch. Die Autorin lässt einen während des Lesens die unterschiedlichsten Gefühlsebenen durchwandern. Von einer blumigen Wiese mit flauschigen Tierchen und ganz viel Liebe, führt sie einen danach direkt wieder in die tiefsten psychischen Abgründe ihrer Protagonisten.
Liz und Nate haben eine tolle Dynamik miteinander. Wie sie sich gegenseitig Halt geben und einfach gut miteinander funktionieren. Natürlich gab es auch Situationen, in denen ich beide einfach gerne wieder zur Besinnung durchgeschüttelt hätte. Doch die Autorin versteht es Konflikte unter den Protagonisten mit einer Leichtigkeit zu entwirren, so dass das ganze auch wirklich authentisch wirkt und nicht wie aus einem klischeebehafteten Jugendkuschelroman. Die Protagonisten agieren einfach erwachsen und nicht so naiv und kindlich, das mochte ich wirklich sehr gerne.
Und nun bin ich wirklich auf den dritten Band gespannt und vermute, uns erwartet Großes!
FAZIT Ein ergreifender zweiter Band, der dem ersten in nichts nachsteht und auch viele wichtige Themen behandelt. Trauer, Frust, Angst, Wut, Liebe und wie man mit diesem Gefühlscocktail umzugehen lernt ... oder eben auch nicht, das lest ihr in diesem Buch.
Wow. Was für eine Geschichte. Ich bin von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen im Bahn des Buches gewesen. Die Geschichte von Liz und Nate ist einfach wunderschön. Liz hat etwas schlimmes erlebt und Nate hilft ihr dabei das Erlebnis zu verarbeiten. Ich werde nichts zum Inhalt verraten. Dazu könnt ihr einfach den Klapptext lesen oder direkt das Buch lesen. Ich habe das Buch verschlungen. Liz und Nate sind zwei wundervolle Charaktere. Ich habe beide sofort ins Herz geschlossen. Beide haben schlimme Sachen erlebt. Es ist so toll wie sich Nate um Liz kümmert, obwohl es ihm selber nicht so gut geht. Obwohl beide mit sich zu kämpfen haben, so entsteht im Laufe der Geschichte eine wunderschöne Verbindung zwischen den beiden. Es ist natürlich viel Arbeit bis dahin. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. In dem Buch werden sensibele Themen angesprochen und das Buch stellt diese Themen realistisch da. Die Autorin hat trotz der sensibelen Themen ein wundervolles Buch erschaffen. Das Buch hat wirklich alles was man sich bei einem guten Buch wünscht. Der Schreibstil der Autorin ist absolut fesselnd und mitreißend. Vielen Dank für die tollen Lesestunden. Absolute Leseempfehlung. ❤️❤️❤️
Als "Only One Song" mich total positiv überrascht hat, stand es für mich außer Frage, dass ich auch die weiteren Teile von Anne Goldbergs neuer Reihe lesen werde. Auch "Only One Letter" hält wieder um einiges mehr bereit, als Cover, Klapptext oder Genre vermuten ließen und wurde zum überraschenden Monatshighlight!
Das Cover ist mit dem lila eingefärbten Close-Up eines Paares und dem sehr großen Titel zwar sehr hübsch anzusehen, hat aber meiner Meinung nach keinen besonderen Wiedererkennungswert. Auch der Titel hat mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen. "Only One Letter" ist ein so typischer Titel, dass ich ihn selbst beim Lesen ein paar Mal vergessen habe und nachdem ich das Buch beendet hatte, mich immer noch frage, welcher eine Brief hier so wichtig war, dass er im Titel verewigt werden musste. Dasselbe habe ich schon bei Band 1 kritisiert, positiv anmerken muss ich aber, dass die beiden Teile optisch ganz wunderbar zusammenpassen und im Bücherregal nebeneinander ein schönes Bild abgeben. Schmerzlich vermisst habe ich hier allerdings wieder eine Triggerwarnung, die meines Erachtens aufgrund des Themas angebracht gewesen wäre.
Erster Satz: "Anfänge sind schwierig."
Besonders an der inneren Gestaltung der Geschichte ist, dass Anne Goldberg sich hier für eine interessante Erzählweise auf zwei Zeit- und Reflexionsebenen entschieden hat, welche gegen Ende langsam ineinanderlaufen. In der Gegenwart erleben wir die beiden Hauptfiguren Nate und Liz als Paar, das auf dem Heimatbesuch bei Nates Eltern in der USA auf die Probe gestellt wird. Abwechselnd zu diesen Kapiteln bekommen wir durch Einträge aus "Nates Logbuch", in welchem Liz tagebuchartig die Geschehnisse seit ihrer ersten Begegnung festgehalten hat, den Beginn ihrer Liebesgeschichte nacherzählt. In der Vergangenheit geht es dabei in erster Linie um Liz Probleme, während in der Gegenwart durch die Reise Nates alte Wunden wieder aufgerissen werden. Das Kennenlernen der beiden Figuren läuft Theo und Winstons erstem Treffen (in "Only One Song"), welchem ich in meiner Rezension feierlich dem Titel des "wohl witzigsten erste Treffens in der Geschichte der lustigen ersten Treffen" verliehen habe, beinahe den Rang ab, dennoch wird bald klar, dass die Autorin hier einen deutlich ernsthafteren Ton anschlägt als bei ihrem Auftaktband.
Das erste schwierige, aber starke Standbein der Geschichte, welche die Heiterkeit der jungen Liebe im Vergangenheitspart etwas dunkler einfärbt, ist Liz´ Umgang mit ihrer posttraumatischen Belastungsstörung, welche in "Only One Letter" sehr anschaulich und treffend umgesetzt wurde. Hier waren die nötige Präzision und Fingerspitzengefühl vorhanden, die ich bei "The Story of a Love Song", welches ich beinahe zeitgleich gelesen habe, vermisst hatte. Was bei Band 1 noch als leise spannungserzeugende Vorahnung in der Luft hing, ist hier bereits passiert und wirkt auf die Figuren zurück. Wer "Only One Song" also noch nicht gelesen hat und noch lesen will, sollte am besten JETZT damit aufhören, meine Rezension weiterzulesen! Es gibt zwar bis auf ein Ereignis nur kleine Überschneidungen mit dem ersten Teil, da das überraschend kommende Ende von "Only One Song" einen Großteil des Reizes der Geschichte ausmacht, würde ich das ungern spoilern. Aufmerksame Leser werden feststellen, dass Theo und Winston ganz kurz vorkommen und Nate und Theo am selben Projekt arbeiten. Ansonsten gibt es außer der Tatsache, dass beide Paare in London wohnen keinen Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten, sodass man sie auch getrost unabhängig voneinander lesen kann.
"Ich glaube, der dümmste Zustand eines Menschen ist der, in dem er meint, etwas zu begreifen, wovon er gar keine Ahnung haben kann"
Auch im Gegenwarts-Teil geht es alles andere als heiter zu, da sich hier Nate seinen Dämonen stellen muss, als die beiden für die Hochzeit seiner Schwester an seinen Geburtsort zurückkehren. Zusehen, wie die beiden sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart wieder vor eine Zerreißprobe ihrer noch jungen Liebe stehen, sich gegenseitig unterstützt, dabei mal ganz wundervoll und manchmal auch ganz schrecklich verhalten, aber immer wieder einen Schritt aufeinander zu machen und verstehen wollen, was im anderen vorgeht, ist so schön wie herzzerreißend. Die Autorin zeigt hier, dass eine gesunde Beziehung nicht bedeutet, dass es keine Probleme gibt, dass man sich nicht streitet oder auch mal aneinander vorbeiredet. Eine gesunde Beziehung bedeutet, dass man zwar mal wütend ist, aber trotzdem versucht, den anderen zu verstehen, dass man mal eine Auszeit nimmt, aber trotzdem immer wieder einen Schritt auf den anderen zugeht, dass man nicht immer einer Meinung ist, aber sich trotzdem bei allem Wichtigen zur Seite steht! Genau solche Vorbilder braucht New Adult!
Genau dieses Kompliment kann ich auch den Figuren machen. Klar, dass eine Hauptfigur eine "dunkle Vergangenheit" hat oder mit einem Trauma kämpft, ist häufig der Fall in diesem Genre. Ich finde es aber wichtig, dass dies nicht nur als Motiv genutzt wird, um Drama mit einzubringen, Probleme zu erklären und Spannung aufzubauen, sondern dass das Thema auch wirklich genutzt, behandelt und auserzählt wird. Und das macht Anne Goldberg hier definitiv! Sowohl Liz als auch Nate haben ihre liebenswürdigen Eigenheiten, aber auch ihre Fehler. Sie machen vieles richtig, verhalten sich aber auch ab und zu so, dass man sie gerne an die Wand klatschen würde. Eben wie Menschen im richtigen Leben auch. Der Weg, den die beiden zusammen und auch jeder für sich gehen, geht ans Herz und erzählt von der Bedeutung kleiner Gesten, der Akzeptanz, dass es in Ordnung ist, mal nicht klarzukommen und wie man Hilfe von Menschen annimmt, die man liebt. Wie die beiden zusammengefunden haben ist hier mit relativ wenigen Worten erzählt, dennoch ist "Only One Letter" unbestreitbar eine Liebesgeschichte, nur eben eine, die erzählt, wie es nach dem "und sie lebten glücklich..." weitergeht!
"Due Sache ist nämlich die: Angst unterliegt den Gesetzen der Schwerkraft. wenn sie von einem abfällt, fällt sie nach unten. Und sie nimmt einen immer ein Stück weit mit."
Das Gleichgewicht zwischen schön und traurig hat die Autorin dabei grandios gut getroffen. "Only One Letter" ist zwar absolut kein Wohlfühlbuch, aber auch nicht wirklich harte Kost, denn Anne Goldberg versprüht mit ihrem lebendigen, spritzigen Humor immer mal wieder gute Laune. Der sehr lockere, sarkastische Erzählstil sollte sich eigentlich mit den schwermütigen Themen und der Figurentiefe beißen, seltsamerweise wirkt die Leichtigkeit des Schreibstils jedoch eher als passendes Gegengewicht und macht die Geschichte erst richtig rund. Dennoch: nachdem mir Anne Goldberg versichert hat, "Only One Letter" sei der "cozy Teil" der Reihe, habe ich aber eindeutig Angst, was mich im Finale der Trilogie erwartet...
Und wenn wir schon gerade von Enden reden... Das Ende der Geschichte ist das einzige Manko, das mich nach längerem Nachdenken dazu veranlasst hat, einen halben Stern abzuziehen. Hier ging mir alles nämlich einfach etwas zu schnell. Im letzten Viertel ist der Weg von "alles ist scheiße, wir schaffen das nicht" zu "es wird schon alles gut werden" sehr kurz, sodass das eigentlich recht positive Ende sich eher neutral und so gar nicht nach Happy End oder Ende allgemein anfühlt. Die Auflösung bleibt so offen und knapp, dass Vieles in der Luft hängen bleibt. Gerade auch die allerletzten Sätze haben bei mir Verwirrung ausgelöst. Zwei oder drei zusätzliche Kapitel hätte "Only One Letter" gegen Ende also meiner Meinung nach gut vertragen können.
Fazit:
Intensiv, warmherzig und mit toller Message - genau so sollte New Adult sein! "Only One Letter" punktet nicht nur mit einer interessanten Erzählweise auf zwei Zeit- und Reflexionsebenen, vielschichtigen Figuren und einer gesunden Beziehung - Anne Goldberg ist auch zwei schwierige Mental Health Themen mit der die nötige Präzision und Fingerspitzengefühl angegangen und hat das Gleichgewicht zwischen schön und traurig grandios gut getroffen. Nur das etwas zu knappe Ende trübt das Gesamtbild minimal ein.
Liz lebt in London. Ein Konzertbesuch verändert ihr Leben - plötzlich hat sie bei alltäglichen Situationen mit Panikattacken zu kämpfen. Und dann steht dort auf einmal Nate aus Akanses in der WG ihrer besten Freundin. Für ein Jahr studiert er in London. Die beiden kommen sich näher und Nate bringt unglaublich viel Verständnis für Liz Angstzustände auf. Noch ahnt sie nicht, dass auch er eine schwere Vergangenheit hat, mit der er stark zu kämpfen hat.
Den ersten Teil der Only One Reihe mochte ich schon sehr und auch der zweite Teil konnte überzeugen. Es war schön, dass man eine Verbindung zum ersten Teil der Reihe hatte. Aber generell kann das Buch auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden. Den Schreibstil hab ich wieder als angenehm und flüssig empfunden. Die Geschichte wird aus Liz Sich erzählt, so dass man ihre Gefühle und Gedankengänge gut nachvollziehen kann. Allerdings wechselt die Geschichte zwischen einer Art Tagebucheinträge und der Gegenwart. An der ein oder anderen Stelle hat mich das etwas verwirrt, da es so auch viele Zeitsprünge gab. Liz und Nate als Charaktere fand ich sehr spannend. Beide haben eine krasse Vergangenheit und müssen lernen damit umzugehen. Und es war einfach schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig unterstützen und Geduld und Verständnis für den anderen aufbringen. Gerade bei Liz hat man gesehen, wie sehr einfach nur Nates Anwesenheit ihr geholfen hat. Das Buch ist ziemlich voll von psychischen Problemen, Angstzuständen und schwierigen Situationen. Nates Familie würde ich schon fast als toxisch für ihn bezeichnen. Aber trotzdem gibt es auch immer wieder lustige Passagen bei denen ich schmunzeln musste. Obwohl es also teilweise emotional ist, versinkt man nicht in negativen Gefühlen. Dort wurde ein gutes Gleichgewicht geschaffen.
"Only One Letter" ist der zweite Teil der "Only One" Reihe, er kann jedoch unabhängig vom ersten gelesen werden. Mir gefällt trotzdem, dass die Geschichte aus dem ersten Band weitergeführt wird und die Figuren kurz nochmal auftauchen. Die Art die Geschichte zu erzählen ist besonders, kann jedoch auch manchmal verwirren. Einerseits wird die Geschichte des Kennenlernens erzählt sowie die Anfangsphase der Beziehung (als Tagebucheinträge, die nach und nach auftauchen), andererseits gibt es den Erzählstrang, der ein paar Monate später spielt. Am Ende ergeben beide ein schönes gemeinsames Bild. Die Autorin hat es wieder geschafft mich zu berühren und zu schockieren. Zwischendurch hatte ich eine Hörflaute (gibt es das Wort), habe es schlussendlich jedoch wieder aufgenommen und glücklicherweise beendet. Bemerkung am Ende: Ich liebe es, wie die beiden sich gegenseitig unterstützen. Es ist wirklich besonders.
Annes Schreibstil ist wirklich einzigartig! Ich liebe ihre Art und Weise wie sie die Emotionen in Geschichten packt und man immer gefesselt ist. Ich glaube auch kein Buch hat mich so verwirrt im positiven Sinne wie dieses 😂 ich konnte nicht aufhören zu lesen, musste wissen wie’s weitergeht.
Der Anfang des Buches ließ mich direkt schon schlucken, es ist definitiv nicht so leicht, so ein Erlebnis zu hören. Die ganzen Gefühle und die Liebe zwischen den Protas fand ich wirklich toll.
Einzige minimale Kritik: mir kam der Zusammenhang leider etwas zu kurz. Ich hätte mir da noch mehr gewünscht, dass drauf eingegangen worden wäre. Auch die Message hinter dem Buch finde ich sehr wichtig und wird leider oftmals unterschätzt. Nichtsdestotrotz eine tolle Story die ich echt empfehlen kann, wenn man mit Traumata umgehen kann. 4,5/5⭐️
Bestechend. Grandios. Bombe! . Leseerlebnis : . Vorab! Anne Goldberg ist eine Künstlerin, die alles sagt, ohne etwas zu sagen. Alles wird angedeutet, doch die Hintergründe erfährt man erst sehr viel später. Eine wirklich geniale Art, um eine Geschichte aufzuziehen. . "Only One Letter" wird aus der Perspektive der Protagonistin Liz in der Ich-Form erzählt, wobei zwischen Logbucheinträgen aus der Vergangenheit und dem aktuellen Geschehen in der Gegenwart gewechselt wird. Vieles kann man zunächst nur erahnen und nach und nach tauchen immer mehr Fragen auf. Was als süße Liebesgeschichte beginnt, wird bald zu einer sehr tiefgründigen und emotionalen Achterbahnfahrt. Zwischen einer großen Liebe und der Verzweiflung über die Ereignisse in der Vergangenheit, schafft es die Autorin den Leser in einen Extremzustand zu versetzen. Immer wurde musste ich das Buch kurz beiseite legen, um durchatmen zu können. Gewohnt schreibt Anne Goldberg absolut spannend, temporeich und zugleich mit ganz viel Gefühl und einer Prise Humor. Die gesamte Handlung ist extrem vereinnahmend und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. . Fazit: . Eine absolute mega Leseempfehlung. Genauso wie schon Only One Song, konnte mich auch Only One Letter komplett überzeugen. Jedes Buch ist einfach einzigartig!
Puh also die Only One Reihe von Anne Goldberg stellt schon etwas sehr spezielles dar. Band 1 hab ich wirklich geliebt. Band 2 ist dagegen wie eine 180 Grad Wendung. Ich muss dazu sagen, es ist eine komplett andere Story ,es lässt sich absolut mit nichts vergleichen, was ich in dieser Hinsicht bereits gelesen habe. Und es ist definitiv kein Buch, dass man nebenher lesen kann. Dafür ist es einfach zu schwermütig, zu tragend und intensiv. Also nehmt euch unbedingt Zeit dafür.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder unglaublich einnehmend, aber auch sehr fordernd und intensiv. Die Atmosphäre hat sie sehr gut eingefangen. Denn sie ist düster, beklemmend und man spürt einfach diese Schwere und Melancholie in jeder einzelnen Zeile. Ich empfand Liz und Nate als sehr speziell. Sie sind sehr schwierig, weil ihr Hintergrund sie sehr verändert und geprägt hat. Die Leichtigkeit ist verschwunden. Es wurde Platz gemacht für Trauer, Wut und Angst. Das Temperament das beide in sich tragen, sieht man nicht kommen, es überfällt einen unkontrolliert und mit voller Wucht. Und trotzdem ist gerade Nate hier der ruhige Pol, der auf irgendeine Art und Weise alles erdet. Er fängt Liz auf ,aber gleichzeitig tut Liz das auch für Nate. Aber auf eine andere Art und Weise. Und das fand ich einfach wahnsinnig bewundernswert. Beide haben auf mich einen sehr verlorenen und einsamen Eindruck gemacht. Teilweise hatte ich das Gefühl, sie zerbrechen unter der Last der Ereignisse. Sie zerbrechen dabei jedes Mal ein Stückchen mehr. Dadurch das man Liz’ Perspektive erfährt, kann man zu ihr ein sehr viel tieferes Verhältnis, als zu Nate aufbauen. Weil man wirklich spürt, was sie fühlt und was sie antreibt. Wie sehr sie innerlich zerrissen ist und stetig zu kämpfen hat. Bei Nate kann man vieles erahnen, aber mir fehlte einfach ein intensiverer und tiefgreifender Blick in seine Persönlichkeit. Beide sind verschlossen und die Mauern werden stetig höher, dabei spürt man den drohenden Urknall, der sich irgendwann Luft macht. Und er kommt, mit so einer Geschwindigkeit, dass man förmlich sprachlos und erschüttert ist. Ich mochte die beiden wahnsinnig gern. Weil sie anders waren, mit Ecken und Kanten. Weil sie wissen, wie sich Wut und Angst anfühlen. Weil sie trotz allem ihren Humor nicht verloren haben, der das Ganze immer wieder aufgelockert und erträglich gemacht hat. Daneben erhält man auch einen sehr guten Einblick auf ihr Umfeld und versteht teilweise, warum sie sind, wie sie eben sind.
In die Story selbst kam ich nur schwer herein. Es ist so dunkel und bedrohlich, dass ich nicht wusste, wo es mich hinführen würde. Nach und nach konnten sich auch die leisen und ernsten Töne entfalten und ich verstand, mit welch tragenden Ereignissen ,ich mich auseinandersetzen musste. Es ist keinesfalls einfach, denn man erlebt stetig ,wie sie damit umgehen und der jeweils andere ,versucht denjenigen zu halten und zu erden. Und die ganze Zeit hatte ich so einen dicken Kloß im Hals. Es fühlte sich wie Trauer und Hoffnungslosigkeit an. Es fühlte sich an, als würde man etwas verlieren, als hätte es kein Bestand. Liz’ verarbeitet die ganzen Ereignisse mit und für Nate zum einen in einem Notizbuch und zum anderen erlebt man die Gegenwart aus ihrer Sicht. Erlebt die Kämpfe und inneren Stürme. Erlebt, wie sich Hoffnung und Verzweiflung immer wieder die Hand reichen, ohne Chance auf Erlösung. Die Spannung ist dabei eher unterschwellig spürbar und es geht ruhig und eindringlich vonstatten. Als ich dieses Buch beendet habe, hatte ich das Gefühl in der Luft zu hängen. Als würde etwas fehlen. Als wäre der entscheidende Punkt nicht hervorgetreten. Ich kann es nicht klar benennen, aber es ist dennoch da.
Anne Goldberg setzt sich hier mit sehr schwerwiegenden Themen auseinander, die wirklich verdammt nahe gehen. Besonders bei Nate hatte ich das Gefühl, innerlich zu zerbrechen und nicht mehr atmen zu können. So viel Schwere und Trauer. So viel Angst und Unsicherheit. Ein Erlebnis, das den ganzen Menschen unwiderruflich verändert und quasi umdreht. Wie lässt sich so etwas ertragen? Wie lebt man damit noch? Wie sich aus dieser lähmenden Trauer lösen? Ich finde keine Worte dafür. Es ist beängstigend, weil es in eine tiefe Abwärtsspirale münden kann, aus der es kein Entkommen mehr gibt. Und dennoch finde ich, dass die Autorin die entscheidenden Umbrüche sehr gut offenbart hat und gleichzeitig zeigt sie eine Verbindung auf, die von Halten und Hoffnung spricht und damit eine ganz besondere Ebene erreicht.
Eine sehr interessante und vor allem tiefgreifende Story, die mich stetig beschäftigt hat.
Fazit: "Only One Letter ” ist eine Geschichte, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Ernst, beklemmend, aber gleichzeitig so voller Hoffnung, Wut, Angst und Verzweiflung. Liz’ und Nates Story ist anders als erwartet. Schwermütig, melancholisch und so unfassbar traurig und erschütternd zugleich. Anne Goldberg befasst sich mit Themen, die zum nachdenken anregen und zeigen, wie sehr die inneren Umbrüche den kompletten Menschen verändern und dabei verloren und zerbrochen zurücklassen. Ein sehr interessantes, aber auch schweres Werk, das man keinesfalls nebenbei lesen kann. Das aber unglaublich beeindruckend und intensiv ist. Und definitiv nachhallt.
Für mich v. a. eine romantische Geschichte trotz großer (und kleinerer) Probleme und doch glaubwürdig, mit Witz erzählt aus Sicht der weiblichen Hauptfigur
4.5 Sterne Tolles Buch mit viel Humor, Emotionen und Gefühlen!
Schreibstil: Wow, mal wieder haut Anne Goldberg mich mit ihrem Schreibstil einfach um. Für mich ist es so einfach durch ihre Worte in das Buch zu finden und mich dort zu verlieren. Die Gefühle der Charaktere kann sie so schön beschreiben, ohne Überfluss an kitschigen Sätzen.
Charaktere: Nate ist einfach nur mega sympatisch. Und seine Liebe zu Liz spürt man einfach so deutlich. Liz war mir direkt von Anfang an sympathisch und ich fand es einfach so tapfer wie sie mit ihren Posttraumatischen Gefühlen umgeht. Natürlich hätte ich mir auch gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr mit den Menschen um ihr herum darüber spricht, allerdings kann ich mir vorstellen, dass das sehr schwer ist und da finde ich, dass Anne Goldberg ihre Gefühle sehr gut niedergeschrieben hat und ich hatte immer das Gefühl, dass alles sehr authentisch ist. Zum Ende hin hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass es ein wenig mehr Liz und Amber Szenen gibt. In einigen Szenen hätte ich mir am liebsten die Haare gerauft wegen Nates Verhalten. Ich fand es einfach nur so widerlich wie er sich gegenüber Liz verhalten hat. Allerdings wird einem später auch klar warum er sich so benimmt. Und wie Liz und Nate danach miteinander und der Situation umgehen spricht einfach für ihre große Liebe zueinander. Durch das Verhalten einiger Charaktere hätte ich das Buch zwischendurch am liebsten an die Wand geworfen. Ich war froh als diese Passagen durch waren, aber ich fand es auch wichtig diese Gefühle zu durchleben um die Charaktere (vor allem Nate), besser zu verstehen.
Handlung: Interessant fand ich in diesem Buch wie die Geschehnisse immer abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit spielen bzw. erzählt werden. Dabei wird die Gegenwart ganz normal erzählt und die Vergangenheit lesen wir durch ein Notizbuch, in das Liz ihre und Nates Geschichte schreibt. Dabei finde ich es schön, dass wir diese Passagen nicht als eine Art Tagebuch lesen, sondern als würden wir einfach mitten im Geschehen stehen, mit Dialogen, Gefühlen und Emotionen. Am Ende hätte ich mir noch ein längeres Ende gewünscht. Zwar finde ich es schön, wie das Buch endet aber ich hätte noch gerne zwei weitere Kapitel mit den Charakteren verbracht.
Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen. Obwohl ich zwischenzeitlich hin und weg war von Nate und von Liz und Nates (Liebes-)Geschichte kommen sie für mich trotzdem nicht ganz an Winston und Theos Geschichte aus Only One Song ran (dieses Buch haut mich immer noch um wenn ich daran denke). Nates und Liz Geschichte ist eine ganz besondere, die mehr Buchliebhaber lesen und kennenlernen sollten. Danke an Anne Goldberg, dass ich Teil ihres Bloggerteams sein durfte und das Buch vorab als Rezensionsexemplar lesen durfte. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.
"Ich glaube, der dümmste Zustand eines Menschen ist der, in dem er meint, etwas zu begreifen, wovon er gar keine Ahnung haben kann"
Mit diesem Zitat möchte ich in Anne Goldbergs neuen Roman einsteigen. Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Zeitperspektiven erzählt: Gegenwart und Vergangenheit in Form eines Notizbuchs
Seit dem Attentat auf dem Konzert im November ist Liz nicht mehr dieselbe. Da sie dieses Trauma nicht wirklich verarbeitet hat, kämpft sie regelmäßig mit Panikattacken, hält es in Menschenmassen nicht aus und ist seither nicht mehr mit der U-Bahn gefahren. Auch in der Nacht der WG Party wird sie von einem solchen Anfall heimgesucht. Doch Nate hilft ihr und sie lernen sich besser kennen - und verlieben sich schließlich ineinander. Er unterstützt sie dabei, ihre Ängste zu verarbeiten und ihr Trauma anzugehen. Doch auch er hat Narben, die nur langsam heilen und jederzeit wieder aufbrechen können.
👦👩: Liz ist mir in diesem Roman sehr ans Herz gewachsen, da sie in vielen Dingen genau so handelt, wie ich es tun würde. Auch gibt sie stets vor klarzukommen, auch wenn dem nicht der Fall ist, um andere nicht mit ihren Problemen zu belasten.
Nate habe ich vor allem für seine Geduld mit Liz geliebt und dafür, dass er ihr zeigt, dass es auch in Ordnung ist, wenn sie mal nicht okay ist. Zwischenzeitlich hat er jedoch mit seinem mittelalterlichen Verhalten seinen guten Stand vom Anfang verloren. Doch dann haben wir wieder zueinander gefunden, wenn auch sein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber seiner Familie mich nach wie vor gestört hat, da sie es einfach nicht verdient haben und ich mir so manches Mal gewünscht hätte, dass Nate ihnen einfach mal seine Meinung sagt.
Allgemein hat mir die Message sehr gefallen, dass es auch okay ist, wenn man mal nicht klar kommt. Darüber hinaus finde ich es schön, dass es Leute gibt, die einfach nur für einen da sind, ohne Fragen zu stellen und einem nicht ständig sagen, dass sie einen verstehen, wenn sie dazu gar nicht in der Lage sind, weil sie einfach nicht dasselbe erlebt haben.
Insgesamt war ich sehr verliebt in dieses Buch und wahnsinnig glücklich, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte. Dennoch hat mich der erste Band mehr überzeugt, weshalb ich hier 4,5 🌟 vergebe.
Teil 2 der Romance Trilogie Worum geht´s? Liz Leben wurde in einer einzigen Nacht komplett auf den Kopf gestellt. Panikattacken begleiten sie seitdem durch den Alltag, aber sie möchte einfach niemandem erzählen, wie sehr sie zu kämpfen hat. Bis sie Nate kennenlernt, der ihr hilft, wieder Fuß zu fassen und dabei doch gegen seine eigenen Dämonen kämpfen muss.
Meine Meinung: Only One Letter ist nach Only One Song nun der zweite Teil der Romance Reihe, wobei zwar ein thematischer Zusammenhang besteht, beide Bände aber weder vergleichbar sind, noch zwingend nacheinander gelesen werden müssen. Das Buch ist ein Wohlfühlbuch, trotz Schwierigkeiten und unschönen Lebensabschnitten schaffen es Nate (aus Arkansas) und Liz (Ambers beste Freundin) sich gegenseitig Halt zu geben und finden in einer schwierigen persönlichen Phase die Liebe zueinander. Die Autorin beschreibt diese Geschichte in zwei Erzählsträngen, zum einen in Form von Logbucheinträgen, in denen Liz Nate rückblickend Momente ihrer Beziehung beschreibt und zum anderen in der Erzählung der Gegenwart, bei welcher Nate und Liz zu Gast bei Nates Familie in den USA sind, aufgrund der Hochzeit seiner Schwester. Innerhalb der Logbucheinträge wird zunächst ein großes Augenmerk auf Liz gelegt und wie sie mit Hilfe von Nate in eine normales Leben zurückfinden will, erst innerhalb der Gegenwarts Erzählung wird klar, dass auch Nate eine schwere Vergangenheit hat und es bleibt bis zum Schluss spannend, was Nate erlebt hat. Anne Goldberg hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der sich einfach zärtlich um die Augen legt und eine Wohlfühlstimmung verbreitet, obwohl ihre beschriebenen Themen harter Tobak sind. Die Geschichte von Nate und Liz ist ruhig, aber nicht klanglos. Es macht Spaß, die beiden zu begleiten und mit ihnen mitzufühlen! Und der ein oder andere Kloß im Hals oder auch eine kleine Träne ist hier versprochen!
Fazit: Tolles Romance Buch, ohne schwulstig zu sein! Absolute Leseempfehlung für alle, die sich mit einem genialen Schreibstil verwöhnen wollen!
Und darum geht’s: Liz lernt Nate, den neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin bei einer WG – Party kennen. Die beiden kommen sich immer näher, wobei sowohl Liz als auch Nate ihren eigenen Ballast zu tragen haben. Zumal sich immer mehr ungeklärte Fragen zwischen die beiden schieben…
Meine Meinung: Das Buch ist aufgeteilt in „Logbuch“ (aka Tagebuch), in dem Liz erzählt wie sie Nate aus Arkansas kennenlernt, und in die „Gegenwart“, was dazu führt, dass man im Laufe des Buches immer mehr Puzzleteile zugeworfen bekommt, die sich am Ende zu einem vollständigen Bild zusammensetzen. Ich konnte das Buch genau deshalb fast nicht aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen. Der Schreibstil ähnelt dem des ersten Bandes („Only One Song“) stark. Ich habe den flüssigen Schreibstil, mit dem genau richtigen Maß an Ironie und Sarkasmus schon damals geliebt und kann jedem, der den ersten Band gelesen und gemocht hat, den zweiten ebenfalls ans Herz legen. Die beiden Geschichten sind zwar theoretisch unabhängig voneinander lesbar, jedoch versteht man die Zusammenhänge um einiges besser, wenn man sich zuerst dem ersten gewidmet hat. Meine Angst, dass sich die beiden Bände, und vor allem die Hauptcharaktere (Theo und Liz) stark ähneln und ich einfach eine andere Geschichte für die gleichen Charaktere zu lesen bekomme, hat sich schnell verflüchtigt. Ja, der Schreibstil ist sehr ähnlich, jedoch unterscheiden sich die Protagonisten stark voneinander, genau wie ihre Geschichte. Ein ganz großes Plus bekommt das Buch noch von mir, ganz nach dem Motto #mehrrealität: keiner der Charaktere ist perfekt. Weder durch ihr Aussehen, noch durch ihre Handlungen, noch durch etwaige finanzielle Lage. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wie können hier die Geschichte von zwei Menschen wie du und ich bestaunen, die einfach anderes erlebt haben aber allem voran einfach eines sind: menschlich.
Only One Letter ist der zweite Band der Reihe, kann jedoch ohne Vorwissen gelesen werden.
Liz Leben hat sich nach einem Vorfall dramatisch geändert und sie versucht seitdem, gegen ihre Ängste anzukommen. Nate, der neue WG-Mitbewohner ihrer besten Freundin, scheint dies gut zu verstehen, vermag behutsam auf sie einzugehen und ihr zu helfen. Doch er kämpft auch mit seiner eigenen Vergangenheit, der er verzweifelt entkommen will. Doch die Nähe zu Liz bringt vieles wieder hervor und stellt die junge Beziehung vor doppelt Probleme.
Die Autorin hat eine bewegende Geschichte geschrieben, die sich sehr schön mit den Ängsten und Unsicherheiten der Protagonisten auseinandersetzt. Dabei wird Nates und Liz Geschichte abwechselnd erzählt aus der Perspektive der Gegenwart und festgehalten in einem Art Logbuch von Liz ab dem ersten Aufeinandertreffen der beiden in der jüngeren Vergangenheit. Man braucht zu Beginn etwas, bis man in der Geschichte ist und muss sich erst an den steten Perspektivwechsel gewöhnen. Dennoch wird man mit jeder Erkenntnis tiefer in die Geschichte um die Beiden gezogen, lacht und leidet mit. Locker erzählt, jedoch mit jeder Menge Tiefe. Die beiden Charaktere Liz und Nathan sind spannend, aber auch herausfordernd in ihrer Verhaltensweise, die sich oft erst im späteren Verlauf erklärt. Wenn man sich jedoch ganz auf die Geschichte einlässt, kann man mit den beiden eine wahre Achterbahn der Gefühle erleben. Sehr schön war auch der Aspekt, was kleine Gesten und Kleinigkeiten doch manchmal für eine große Wirkung haben können, im negativen wie positiven.
Eine überzeugende Geschichte über innere Dämonen, und wie schwer es ist, über sie zu sprechen und sich ihnen entgegen zu stellen. Die Handlung ist verwoben und die Charaktere interessant und herausfordern. Eine Geschichte, die bewegt, wenn man sich auf sie einlässt.
„Only One Letter“ - Anne Goldberg beHEARTBEAT 278 Seiten Als Hörbuch gehört - 9Std 57Min 🎧
Inhalt: Liz lernt Nate durch ihre beste Freundin kennen, da er der neue Mitbewohner in ihrer WG ist. Sein Aufenthalt in der WG und somit auch in England, soll sich auf ein Jahr beschränken und doch kommen sich die beiden immer näher. Nate bringt nicht nur Liz‘ Herz zum Klopfen, sondern blickt auch in ihre tiefsten Abgründe. Doch nicht nur Liz hat mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen, auch Nate plagen einige Dämonen - und das schon viel zu lange.
Meine Meinung: Mit dem gewohnt lockeren Schreibstil von @anne.goldberg_autorin konnte ich direkt in die Geschichte einsteigen, die aus zwei Perspektiven erzählt wird. Zum einen erfährt man mittels Logbucheinträgen, wie Nate und Liz sich kennenlernten und sich ihre Geschichte dann weiterentwickelte. Dabei standen vor allem Liz‘ Ängste und ihre Entwicklung im Vordergrund. Zum anderen befinden wir uns in der Gegenwart, wo die beiden Nates Familie besuchen. Dort wiederum standen seine Probleme im Mittelpunkt. Beide Perspektiven konnten mich absolut mit sich reißen und haben mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle fahren lassen. Zuerst war ich hin und weg von Nate & Liz, dann war ich stinkwütend und hätte am liebsten mein Handy in die Ecke geschmissen. Anschließend wurde mein Herz wieder weich und ich hätte die ProtagonistInnen gerne in den Arm genommen. Anne Goldberg weiß ganz genau, welche Hebel sie bei ihren LeserInnen ziehen muss, um die Gefühle zum brodeln zu bringen und das hat sie diesmal definitiv wieder geschafft.
Fazit: Ein gelungener zweiter Band, der mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt und mich sehr neugierig auf den dritten und somit auch letzten Band der Reihe macht. 4/5🌟
"Du nimmst meine Mängelliste sogar mit zu meinen Eltern? Was hast du vor? Reklamation? Ersatzlieferung? Greift der Kundenschutz nach sechs Monaten Beziehung überhaupt noch?" - S. 29 Nate
"Only One Letter" Was soll ich sagen nicht nur das ich Nate und Liz einfach liebe, diese Geschichte ist besonders und ich liebe sie. Liz ist eine doch sehr sture Frau. Ihr Trauma begleitet sie und kaum jemand geht so hart mich sich ins Gericht wie sie. Sie ist fürsorglich, eine Kämpferin, schlagfertig das es einen umhaut und witzig. Liz ist sich einfach selbst die Frau und ich liebe es. Nate ist auf den ersten Blick ein entspannter und hilfsbereiter Mensch. Aber auch er hat beim genaueren Hinsehen und das wird verwandelt ihn förmlich in eine andere Person. Nate sprüht fast schon vor liebevoll, verständnisvoll, witzig und vor allem sexy sein. Wir haben es hier nicht mit Standard normalen New Adult zu tun! Genau das macht es besonders, die Art wie auf die Probleme eingegangen wird, die Art wie es erzählt wird (Tagebuch und geschehen bis sich beides trifft) und einfach die Chemie der Protagonisten. Es ist witzig, süß und humorvoll. Trotzdem werden wichtige Themen angesprochen und das diese Themen gerne auch mal nicht ausgetreten werden, macht etwas schönes. Über manches sollte man selbst nachdenken. Hin und wieder und später immer öfter hat es beim Lesen wirklich weh getan, ich habe geweint und das Ende umarmt. Es geht ihr nicht um Gefühlsduselei, sondern um Reflektion, Entwicklung und einfach für einander da sein. Sich kennenlernen und erwachsen sein/werden bzw. so versuchen Entscheidungen zu treffen und ja auch das habe ich geliebt. Ein wahres Highlight für mich.
Das Cover finde ich schön gestaltet. Die Schriftart ist schön und man erkennt erst auf den zweiten Blick die Personen im Hintergrund. Der Wiedererkennungswert der Trilogie ist auf jeden Fall vorhanden, das gefällt mir auch sehr gut. Der Schreibstil ist, wie auch schon beim ersten Band, sehr angenehm zu lesen und durch die bildhaften Beschreibungen kann man problemlos in die Handlung eintauchen. Nach nur kurzer Zeit hat mich die Geschichte wieder total eingesaugt und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Wechsel zwischen den Zeiten (Vergangenheit und Gegenwart) steigerte mein Lesetempo noch zusätzlich. Die Geschichte erlebt man mit der Hauptprotagonistin Liz, welche mir von Beginn an überaus sympathisch war. Ihre liebenswürdige Art und auch ihren Humor mochte ich sehr gerne. Dass es einen Bezug zum ersten Teil gab, hat mir sehr gefallen. Auch den zweiten Hauptprotagonisten Nate konnte ich supergut leiden, man verliebt sich beim Lesen sofort in den reizenden Amerikaner. Doch stille Wasser sind tief und auch er hat so manches Geheimnis. Damit hat mich die Autorin wieder vollkommen umgehauen. Die Freundschaft rund um Amber, Liz, Logan und der gesamten WG finde ich toll. Liz und Nate sind zusammen einfach großartig und unschlagbar. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint, gezittert und gehofft. Die Autorin überraschte uns Leser wieder mit spannenden Geheimnissen und nicht vorhersehbaren Wendungen. Mich hat auch dieser Teil wieder von der ersten bis zur letzten Seite extrem gefesselt! Es war für mich wieder ein sehr, sehr emotionales Buch. Ich vergebe dafür gerne 5 von 5 Sterne und freue mich wahnsinnig auf den nächsten Band.
Nate ist der neue Mitbewohner von Liz bester Freundin, sie begegnen sich auf einer Party in der WG. Beide haben ihr Päckchen zu tragen...
Es ist der zweite Band der One-Only-Reihe von Anne Goldberg. Beide Bände kann man unabhängig voneinander lesen und sind in sich abgeschlossen. Der Schreibstil war auch hier sehr flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Beide Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und sich gut entwickelt. Bei Liz ist von Anfang an klar mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat und in Nates fall kommt es erst nach und nach zum Vorschein. Es ist wirklich süß, wie Nate versucht Liz durch ihre Tiefs zu führen und sie unterstützt. Liz hält ihre Liebesgeschichte in einem Notizbuch fest, da sie das Gefühl hat, diese noch für Nate zu brauchen. Die Geschichte der beiden ist spannend und zeitweise auch unvorhersehbar, was mir gut gefallen hat. Die Autorin konnte auch den Ernst der Themen gut rüberbringen, leider empfand ich das Problem von Nate zu grob angerissen. An der Stelle fehlte mir etwas von seiner Geschichte und Vergangenheit. Leider wurde für mich das Ende zu schnell und kurz abgehandelt, sowie die Briefe, die Liz geschrieben hat zu wenig Bedeutung zugemessen, obwohl der Titel des Buch davon handelt. Ich hätte gerne gewusst, was Nate über die Briefe denkt und in wieweit sie ihm weiterhelfen.
3 von 5 Sternen Eine wirklich schöne tiefsinnige Liebesgeschichte mit schwächen an manchen Stellen. Trotzdem eine klare Leseempfehlung!
Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dieses nimmt keinen Einfluss auf meine Meinung. Danke an Netgally und den Verlag, dass sie es mir kostenlos als Leseexemplar zur verfügung gestellt haben.
Meinung: Das Cover von ,,Only One Letter" ist echt schön. Mit dem lila harmoniert es auch sehr gut mit dem ersten Teil ,,Only One Song". Der Schreibstil von Anne Goldberg war wieder schön flüssig und man konnte es sehr gut lesen. Ich bin schon nach den ersten Paar Seiten total vertieft gewesen. Das Buch ist eine Art Logbuch welches von Liz an Nate geschrieben wurde. Zwischendurch sind auch Kapitel die in der Gegenwart spielen. Die Logbuch Einträge sind in der Vergangenheit und wird von Liz in der Ich-Perspektive erzählt. Obwohl es mal in der Gegenwart ist und mal in der Vergangenheit, konnte ich es flüssig lesen und musste mich nicht erst umstellen.
In dem Buch geht es um Liz und Nate. Liz mochte ich von Anfang an total. Sie hat echt rumor, weshalb ich echt oft lachen musste. Liz hat nach einem schrecklichen Ereignis Angst vor Menschenmassen und traut sich nicht mehr in die U-Bahn. Außerdem hat sie oft Albträume und manchmal Panikattacken.
Nate ist der absolute Traumtyp. Er macht ein Auslandsjahr in England und ist der Mitbewohner von der besten Freundin von Liz. Er ist wahnsinnig geduldig und bleibt bei Panikattacken von Liz ruhig. Ich fand das sehr bewundernswert. Er hilft Liz ihre Angst zu überwinden, obwohl er selber eigentlich zerbrochen ist und ein sehr schweres Geheimnis mit sich rumträgt.
Fazit: Das Buch war echt schön zu lesen. Der Humor begleiten einem durchs ganze Buch, was ich echt toll fand. Ich fand die Idee die Geschichte als Logbuch zu schreiben echt toll und es hat mich nicht enttäuscht. Es war eine echt schöne Geschichte für zwischendurch und ich kann es nur weiterempfehlen
Diese Geschichte ist einfach nur meeeega gut. Die Autorin schreibt flüssig, verständlich in einer packenden Art - es nimmt einen sofort in den Bann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es wird aus Liz Sich erzählt aus einer Art Tagebuch in der Vergangenheit und im hier und jetzt. (wobei sich das manchmal überschlägt). Die Geschichte wechselt sich ab zwischen den Problemen und Ängsten die Liz hat zu unbeschwerten Momenten welche den Leser unterhalten. Leider wird das Cover und die Inhaltsangabe dem Buch nicht gerecht. Es handelt sich hier nicht um eine klassische Liebesgeschichte à la happily ever after. Es zeigt viel mehr auf, welche höhen und tiefen sie gemeinsam meistern müssen und wie nicht jedes Problem einfach so gelöst werden kann. Es wird richtig gut beschrieben wie eine funktionierende Beziehung auszusehen hat. Nate wird hier als absoluter Traum Mann beschrieben, und das nicht optisch (er sieht aus wie 12) sondern sein Charakter. Es ist einfühlsam, ruhig, lösungsorientiert, geduldig, witzig, gefühlvoll. Liz mit ihrem nervösen und lautem Charakter kann sich echt glücklich schätzen so jemanden an ihrer Seite zu haben. Es bestätigt sich mal wieder, dass sich Gegensätze anziehen und sich ergänzen können. Ein tolles Buch ich kann es wärmstens empfehlen. Follow me on Insta: deblioteca
Only one letter ist der zweite Teil, kann unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, allerdings erfährt man in Teil 1 wesentlich mehr über das Ereignis bei auch hier einschneidend war.
Liz' Leben hat sich vor drei Wochen geändert und niemand weiß wie es ihr wirklich geht, bis Nate in ihr Leben tritt und er hilft ihr ihre Panik in den Griff zu bekommen, doch auch Nate hat seine Geheimnisse, die vorallem ans Licht kommen als sie seine Familie besuchen.
Das ganze Buch ist mehr oder weniger ein Tagebuch, das durch kurze Sequenzen in der Gegenwart unterbrochen wird. Ich habe einige Zeit gebraucht um hineinzufinden, da ich dachte es sei ein Tagebuch, das Nate zu lesen bekommt, aber dann sind da immer wieder zwischendurch Notizen die sich direkt an ihn richten. es ist eine Aufzählung an Erlebnissen die Liz und Nates Beziehung beleuchten und ihre Verbundenheit beschreibt.
Ich mochte Nate und Liz sehr gerne und ich hab mich in der Geschichte trotz der tragischen Ereignisse ziemlich wohl gefühlt und konnte mich gerade in Liz ziemlich gut einfühlen. Das Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste Teil, was glaub ich am Aufbau und dem Schreibstil lag.
Meinung: Leider konnte mich dieser Band der Only One Reihe nicht so gut überzeugen wie der erste. Band 2 ist eine eigenständige Geschichte und knüpft nicht direkt an Band 1 an. In dieser Geschichte wird sich aber auf gewisse Vorkommnisse aus Band 1 bezogen, auf welche ich nicht genauer eingehen will, das sie den vorherigen Band spoilern. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich kam auch wieder gut durch die Seiten. Leider waren mir die Charaktere etwas zu oberflächlich und ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen herstellen. Die Schicksalsschläge der beiden konnten mich nur teilweise berühren und ich vermute, dass dies der Tatsache zugrundeliegen, dass die zu den beiden keiner Verbindung aufbauen konnte. Auch die Entwicklung der Beziehung konnte mich leider nicht von sich Überzügen, da alles etwas schnell ging.
Fazit: Der 2. Band hatte leider so seine Schwächen und konnte mich aufgrund der oberflächlichen Charaktere und des schnellen Tempos der Beziehung nicht ganz von sich Überzeugen. Ein schneller read für zwischendurch mit einem angenehmen Schreibstil.
Ich kannte Anne Goldberg bis zu diesem Buch leider nicht als Autorin und war daher sehr gespannt auf „Only One Letter“. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Sie hat einen ehrlichen und authentischen Schreibstil, so dass für mich all die Gefühle und Handlungen der Hauptprotagonistin Liz nachvollziehbar waren. Das Buch wurde nur aus Liz Sichtweise erzählt, dadurch war man sich nie ganz sicher, was Nate denken mag und so blieb sein Geheimnis bis zu letzt ungelüftet. Das Buch ist in zwei Parts eingeteilt, der eine Teil war die Vergangenheit in Tagebuchform und der andere war die Gegenwart. Dies hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Beides war leicht verständlich und am Ende ergab alles seinen Sinn.
Ich werde definitiv wieder ein Buch von ihr lesen bzw. habe gleich nachgeholt den ersten Band zu lesen!
Nachdem mich Only One Song so in seinen Bann gezogen hat, brauchte ich mit Only One Letter sofort Nachschub und bin wieder komplett in der Geschichte versunken.
Trotz der ernsthaften Thematik, ging auch in diesem Buch nicht der Humor verloren und es tat einfach gut, es gleich im Anschluss zu lesen.
Ganz große Lese- und Hörempfehlung! Ich kann es nun kaum erwarten, auch noch den Abschlussband der Trilogie zu lesen.
Liz stand bei einem Konzert mitten im Publikum, als es zu einem Amoklauf kam, der ihr Leben komplett umkrempelt. Jetzt ist das zu Beginn des Buches fast einen Monat her, doch natürlich suchen sie die Dämonen jenen Abends immer heim. In den unerwartetsten Momenten erleidet sie Panikattacken. Ein Mitbringsel, dass sie am liebsten eor allen geheimhalten möchte, da sie nicht zu einer schwachen Person degradiert werden möchte. Nun kommt es, wie es kommen muss, ihr entgleitet die Kontrolle und ist nicht mehr länger die einzige, die von den Panikattacken weiß. Nate, ein Austausch-Student aus den Arkansas, USA wird Zeuge davon und manövriert sich damit direkt in die Position des Zuhörers. Und es stellt sich heraus, dass Nate ein sehr guter Zuhörer ist. Zwischen Liz und ihm passt es sofort und es braucht nur eine wachgebliebene Nacht, um die beiden auf eine Ebene zu bringen, die man normalerweise erst nach einer Handvoll Dates erreicht. Die beiden gleichen sich aus, verstehen einander auch ohne viele Worte und es dauert nicht lange, bis die beiden zueinander finden. Und ihre Beziehung ist von Anfang an stark. Nate weiß genau, wann er still zu sein hat und wann er Liz an ihre Grenzen bringen muss, damit diese nicht den Boden unter ihren Füßen verliert. An seiner Seite fühlt sie sich besser, sicherer und schafft es, über ihre neuen Schatten zu springen und wieder zurück in den Alltag zu finden. Was Liz nicht weiß und auch erst sehr viel später bemerkt: Auch Nate hat mit Dämonen zu kämpfen, deswegen weiß er, wie er mit Liz in ihren Momenten umzugehen hat. Der Unterschied zwischen den beiden? Auch wenn es so wirkt, Nate ist noch längst nicht dort angekommen, wo er Liz hinbringen möchte. Die Ziellinie, die sagt “Ich kann das, ich hab es geschafft, die Welt kann mir nichts.” Doch was Nate nicht mit einkalkuliert ist, dass die Liebe und Zuneigung die er für Liz spürt, auf absolute und bedingungslose Gegenseitigkeit beruht und er nicht alleine sein muss, wenn seine Dämonen nach ihm greifen.
OOL besteht aus zwei Story-Elementen. Zum einen gibt es die Gegenwart und zum anderen Nates Logbuch, welches Liz schreibt. In dem Logbuch erzählt sie von ihrer gemeinsamen Zeit, den Erinnerungen, die sie miteinander teilen und auch ihre Gefühle für ihn. Auch schreibt sie Zugeständnisse nieder, in denen sie Fehler einkehrt, aus denen man erst nach und nach schlauer wird. Es ist eine Art Tagebuch, weshalb die Gedanken roh und ehrlich sind. Sie sind an Nate adressiert, der die Einträge eines Tages bekommen soll, wenn er im Sommer zurück in die USA kehrt.
Im Grunde ist OOL ein ganz langer Brief voller Erinnerungen und die Gegenwart-Story thematisiert die letzten Wochen und das Ende des Buches. Am Anfang könnte das noch irritierend wirken, weil man von einem Kontext in den anderen gesogen wird, aber es gibt der Geschichte viel mehr Dynamik. Liz erinnert sich an Momente, in denen sie sich immer mehr in Nate verliebt hat und dann sind wir als Leser in genau dem Moment. Oder, Liz schreibt wütend in das Buch und irgendwann sind wir an genau der Stelle, wo sie wütend hineingeschrieben hat. Es gibt dem ganzen meiner Meinung nach sehr starke Greifbarkeit.
Um eine ehrliche Bewertung schreiben zu können, tut es wohl gut, OOS abzuhaken (auch wenn es ein kleines Wiedersehen gibt :)), da Nate und Liz eine ganz, ganz andere Geschichte und Beziehung zueinander haben, als es das Pärchen in Teil 1. Nate ist der perfekte Book-Boyfriend (sag ich jetzt mal so heraus). Seine kleinen Gesten sind purer Zucker und ich habe vor Entzückung geseufzt, als er das ein oder andere Mal genau so reagiert hat, wie man es sich gewünscht hat. Einen weiteren Pluspunkt bekommt er von mir, weil er trotz seiner Stille kein einseitiges Stück Papier ist. Er hat durchaus seine frechen Momente.
“Ist das gerade ein Nervenzusammenbruch?” Nates Stimme klingt sanft und so unbekümmert, dass er vermutlich keine ernstzunehmenden Ängste um meine Psyche aussteht. “Ich denke nicht, dass du dir irgendwelche Sorgen machen musst. Sollten wir Turbulenzen haben, hast du alles dabei, um zur Not ein Ersatzflugzeug zu bauen.”
ONLY ONE LETTER – ANNE GOLDBERG S. 74 Mit Liz hat er sein Gegenstück gefunden, denn während er schweigt und Stürme ausharrt, plappert Liz am laufenden Band. Das macht beide zu unfassbar sympathischen Charakteren. Auch hier hat die Autorin gezeigt, dass sie ein Händchen für die Details hat. Gedankengänge von Liz sind unterhaltsam und nachvollziehbar und ihre Charakter-Stimme ist sehr ausgeprägt und stark. Aber auch bei Nate, der ja nun wesentlich stiller ist, erhalten wir schon sehr viel Tiefe. Warum? Weil Anne das foreshadowing liebt und so behält man als Leser immer einen ungemütlichen Vorgeschmack, wann immer die Autorin das macht. Man weiß, es ist zu schön, die Beziehung und das Leben der beiden (im Großen) zu unproblematisch für das, was noch kommen wird. Je mehr man liest, umso mehr Theorien stellen sich einem auf. Ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass es vor allem so bei 80% des Buches zu so einigen Fragen und Theorien kam, und ich gar nicht wissen wollte, welche davon denn nun zutrifft. Genau genommen, hab ich ab ungefähr diesem Teil nicht mehr wirklich dem ganzen “entgegengefiebert”, als vielmehr wirklich Sorge gehabt, was denn kommen könnte, hahah. Herzklopfen, weil man es ahnt und es doch irgendwie nicht wahrhaben möchte. Natürlich habe ich dann trotzdem weitergelesen und muss sagen, dass mir gefallen hat, dass der Fokus nicht mehr bloß auf Liz gelenkt wurde, sondern nun viel mehr auf Nate und dessen Dämonen. Viel von seinem Verhalten und wieso er Liz so blind verstehen kann wird klar, auch wenn ich Nate echt hier und da sehr gerne angeschrien hätte. Ich wäre an Liz Stelle nicht geblieben, muss ich hier ganz ehrlich sagen, Book-Boyfriend-Qualities hin oder her. Umso deutlicher wird, wie stark die Beziehung der beiden ist und wie sehr Liz in der ganzen Zeit gewachsen ist, dass sie sich den Problemen von Nate annehmen kann, ohne in Panik auszubrechen.
Im Großen und Ganzen kann man Only One Letter als eine Hommage an die Liebe ansehen. Eine Liebe, die nicht nur aus guten Zeiten besteht und durch die schlechten nur noch stärker wird. Das Buch konzentriert sich auf die Beziehung von Liz und Nate und wie diese durch die Hindernisse geformt und geprägt wird. Die beiden können sich sehr glücklich schätzen, einander gefunden zu haben, denn ich behaupte jetzt mal, dass niemand anderes so für sie hätte dasein können, wie die beiden es sind. Dass dabei alles andere teils in den Hintergrund fällt, stört mich überhaupt nicht. Da hat Anne eine gute Balance hinbekommen, denn durch die Rückblicke, die ja durch die Einträge zur Gegenwart werden, bekommt man dennoch ein sehr umfassendes Bild von Liz und Nates Leben in London.
Es geht allerdings in OOL trotzdem vorrangig um Liz und um Nate und um das, was die beiden verstehen und ohne viele Worte miteinander teilen und das ist der Autorin mit viel Gefühl, Emotionen Echtheit und Verletzbarkeit gelungen.
Only One Letter ist wohl nicht für jeden etwas, aber wer sich auf die Geschichte einlässt wird mit einer Love-Story belohnt, die stärker ist als die von Rose und Jack von Titanic.
Nachtrag: Ich sollte noch erwähnen, dass ich an mehreren Stellen Gänsehaut bekommen hab
This entire review has been hidden because of spoilers.
Only One Letter war mein erstes Buch von Anne Goldberg und ich hatte nicht erwartet mit einer solchen Tiefgründigkeit und Intensivität überrollt zu werden. Ich konnte mich so schnell in Liz hineinversetzen - ich hatte zwar nie das erleben müssen, was in Liz für Panikanfälle auslöst, doch ich konnte ihre Gefühle so gut verstehen... Wie Anne Goldberg diese Gefühlswelt auf ein Blatt Papier bringen kann, ist einfach wunderbar.
Nate wiederum erinnerte mich an vielen Stellen des Buches an meinen eigenen Freund. - "Nate, ich glaube, du hast keine Vorstellung davon, was diese Kleinigkeiten jemandem bedeuten, der gerade versucht, sich wieder zusammenzusetzen. Oder du weißt es sogar ganz genau." - Nate ist ein sehr reflektierter Mann, mit einem Auge für die kleinen Dinge, die auf anderen eine ganz große Wirkung haben können. Nate steht Liz bei. Er hilft ihr dabei, sich ihrem Trauma zu stellen, sich stärker zu machen. Doch je tiefer ich in das Buch einstiegt, desto mehr wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen und ihm selbst die Last nehmen, die er seit seiner Kindheit mit sich herumträgt.
Anne Goldberg schafft es in diesem Buch tiefgründigste Themen, schreckliche Schicksalsschläge, unausgesprochene Schuldzuweisung und Kämpfe zwischen Vergangenheits- und Gegenwarts-Ich in eine solch schöne Liebesgeschichte zu verstricken wie ich es erst selten gelesen habe.
Was ich ihr außerdem wahnsinnig hoch anrechne, ist die Glaubhaftigkeit bezüglich der Geschwindigkeit der Beziehung von Liz und Nate. Auch hier habe ich mich in den Charakteren wiedergefunden. Die Entwicklung der beiden - einzeln und als Paar habe ich als sehr realistisch wahrgenommen!
Fazit: Endlich ein Liebesroman voller Ecken und Kanten! 5/5!!
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"Nate, ich glaube, du hast keine Vorstellung davon, was diese Kleinigkeiten jemandem bedeuten, der gerade versucht, sich wieder zusammenzusetzen. Oder du weißt es sogar ganz genau."
Inhalt: Vor gerade mal drei Wochen hat sich Liz' Leben von einen auf den anderen Tag komplett gewendet. Seit diesem Tag begleiten Panikattacken ihren Alltag und verwandeln sie in einen Menschen, den sie auf keinen Fall akzeptieren kann. Doch noch weniger will sie irgendwem zeigen, wie verzweifelt sie gegen dieses neue Ich ankämpft. Als sie dann Nate begegnet, dem neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin ändert sich etwas. Für ihn scheint es unglaublich leicht, Geduld mit ihren Ängsten zu haben – und sich in Liz zu verlieben. Er bleibt bei ihr, wenn die Panik sie im Griff hat. Und er setzt alles daran, ihr zu zeigen, dass es in Ordnung ist, nicht klarzukommen. Was Nate dabei verborgen hält, sind seine eigenen seelischen Narben. Wunden, die er eigentlich hinter sich lassen wollte, und die nun beginnen, wieder aufzubrechen.
Meinung: Schon alleine der Klappentext hat dafür gesorgt das ich mich in Nate als Bookboyfriend verlieben muss. Er wirkte schon in dieser kurzen Beschreibung so unglaublich lieb. Und im Laufe der Geschichte konnte er mich sehr von sich überzeugen.
Auch Liz fand ich als Protagonistin ganz stark. Sie wirkte mit all ihren Problemen einfach so narbar.
Ich habe anfangs ein paar Kapitel benötigt um mich in der Handlung einzufinden, aber danach sind die Seiten nur so verflogen.
Ein sehr erfrischender Liebesroman und gleichzeitig Band zwei der »Only One«-Reihe, den man aber auch unabhängig davon lesen kann. Hier geht es um Liz, die seit einem traumatischen Ereignis mit Panikattacken zu kämpfen hat. Doch dann lernt sie Nate kennen, den neuen Mitbewohner ihrer besten Freundin, und sie kommen sich nicht nur näher, er hilft ihr auch mit ihren Ängsten umzugehen. Allerdings hat Nate auch seine eigenen Dämonen, die er bekämpfen muss. Die Charaktere sind relativ sympathisch und besonders Liz schließt man durch ihre starke und selbstironische Art schnell ins Herz. Dabei ist schön, wie viele ernstere und wichtige Themen in der Geschichte Platz finden und realistisch aufgearbeitet werden. Vor allem da Liz' Trauma mit Geschehnissen aus dem ersten Band zusammenhängt, sieht man hier nochmal eine ganz andere Perspektive auf das Passierte. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und erzählt aus Liz' Sicht. Die Kapitel bestehen dabei abwechselnd aus der Gegenwart und aus Logbucheinträgen, in denen sie Stück für Stück ihr Kennenlernen etc. mit Nate beschreibt. Das ist relativ abwechslungsreich und interessant, da sie so einiges nochmals reflektiert und ordentlich Revue passieren lässt. Auch die Lovestory an sich ist dabei herrlich unklischeehaft und angenehm zu verfolgen. Insgesamt also ein tolles Buch für alle, die Lust auf eine realistische Liebesgeschichte haben,der es auch an Tiefgang nicht mangelt.
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Liz lernt Nate auf einer Hausparty kennen. Die beiden sind sich schnell sympathisch. Doch Liz hat Probleme. Nach dem Besuch des Konzertes leidet sie unter Panikattacken. Nate hilft ihr, ihre Probleme anzugehen und ihre Traumata zu verarbeiten. Doch auch Nate hat eine Vergangenheit, die ihn bis heute belastet und immer mehr ans Licht kommt. Die beiden müssen für sich aber auch für eine gemeinsame Zukunft ihre Dämonen bekämpfen.
Das Buch erzählt die Fortsetzung des ersten Band der Reihe. Die Auswirkungen, die das Konzert nach sich gezogen hat, sind sehr realistisch, emotional und bewegend dargestellt. Durch die unterschiedlichen Erzählzeiten, einmal die Gegenwart, einmal eine Briefform über die Vergangenheit, kann man auch die Entwicklung der beiden miterleben. Der Schreibstil ist angenehm und packend. Das Buch behandelt schwierige Themen und man sollte auf jeden Fall die Triggerwarnung lesen, wenn man damit Probleme haben sollte. Für mich war es ein überragendes Buch mit Tiefgang und vielen Emotionen.