Die 26-jährige Londonerin Julia trauert ihrer Tanzkarriere nach, steckt in einem sterbenslangweiligen Bürojob fest und hat schlechten Sex mit Männern. Dann lernt sie Sam kennen und schläft zum ersten Mal mit einer Frau. Doch Sam ist nicht irgendeine Frau. Die Künstlerin bezeichnet Sex als ihr Hobby und hält nichts von Monogamie. Sie bringt Julia in Künstlerkreise, in Londons Sexclubs und ständig zum Orgasmus. Mit Sam scheint plötzlich alles möglich. Bye, bye, heteronormativer Bullshit! Doch Julia ist so überwältigt von ihrem neuen, aufregenden Leben, dass sie kaum merkt, wie ihre Liebe eine ungesunde Richtung nimmt.
Librarian note: There are other authors with the same name. This is Kate^^^Davies
Kate Davies, M.A., D.Phil., has been active on environmental health issues for 35 years in the U.S., Canada and the U.K. In the late 1970s, while completing a doctorate in biochemistry at Oxford University, she worked for Greenpeace and the Political Ecology Research Group on the health effects of low-level radiation exposures in uranium miners and other populations. In the mid-1980s, she set up and managed the City of Toronto’s Environmental Protection Office – the first local government environmental office in Canada. Moving to Ottawa in 1990, she established and directed a successful environmental policy consulting company – Ecosystems Consulting - which provided services to the Canadian federal government and international agencies.
Frustrated by the slow pace of social change, Kate decided to return to school to study the topic and in 2002, she graduated from the California Institute of Integral Studies with an M.A. in cultural anthropology and social transformation. Shortly after, she accepted a faculty position at Antioch University Seattle in the graduate program in Environment & Community and in 2007 she became director of its Center for Creative Change. She served in this role until 2010, after which she returned to her faculty position. As well as being core faculty at Antioch University Seattle, Kate is clinical associate professor at the University of Washington and teaches in the Northwest Center for Public Health Practice. She has also taught at colleges and universities in Canada and the U.K.
Over the years, Kate has served on the boards of directors of numerous environmental nongovernmental and governmental organizations in the U.S. and Canada, including:
U.S. Collaborative on Health and the Environment - Washington Curriculum for the Bioregion Institute for Children’s Environmental Health Sustainable Path Foundation Washington Citizens for Resource Conservation Washington Toxics Coalition
Canada Canadian Environmental Assessment Research Council Canadian Environmental Law Association Canadian National Committee for the Scientific Committee on Problems of the Environment Great Lakes United International Joint Commission (Canada-U.S.) Ontario Pesticides Committee Ontario Environmental Assessment Board Royal Society of Canada’s Global Change Program
Kate has authored or co-authored many articles and book chapters, op eds and reviews. She lives on Whidbey Island in Washington state with her husband George.
Zusammenfassend: Das Buch liest sich nicht, als hätte es eine queere Frau geschrieben, sondern ein voyeuristischer Hetero-Dude, der lesbische Frauen sexualisiert und panische Angst vor nicht-normativem Sex hat.
Es gibt viele Stellen, an denen ich lachen musste, weil es das Lebensgefühl einer (möchtegern) sex-positiven Kulturszene in der Großstadt auf die Schippe nimmt. Und weil es einfach lustig ist. Aber leider bleibt das Lachen im Halse stecken, wenn Queerfeindlichkeit und toxische Männlichkeit im Buch (zB: der Freund der Freundin ist angetörnt von den beiden Frauen, die miteinander schlafen) nicht als solche benannt und problematisiert wird.
Alle alternativen Formen, Sex zu haben und zu lieben, werden letztlich als toxisch beschrieben und/oder pathologisiert. Wenn das nicht die Absicht der Autorin gewesen ist, hätte sie die Charaktere differenzierter zeichnen und eine queer(feministische) Community anders beschreiben müssen. Sex-positive Liebe wird allein als Ort der Übergriffigkeit beschrieben oder als Folge persönlichen Unglücks pathologisiert, anstatt als Form der Zuneigung, die sich auch um consent und gegenseitige Wertschätzung drehen kann. Und ja, es gibt viel Humorvolles — und auch Problematisches — zu berichten aus dieser „Szene“, das gelingt sogar an einigen Stellen. Aber leider greift das Buch auf einen langweiligen, mono-kausalen (jep) Gut/Böse-Mechanismus zurück — und der beschreibt letztlich genau das Gegenteil komplexer Momente von Identitätsfindung und Zugehörigkeit, die man am Thema des Buches gut hätte festmachen können. Z.B hätte die Autorin neben der toxischen Hauptperson andere queere Menschen (oder wenigstens feministische Frauen) einführen können, die nicht einfach als Gegenstücke zur bösen poly-Welt funktionieren (sonst aber flach bleiben). Sie hätte Momente der Zusammengehörigkeit beschreiben können, der gegenseitigen Unterstützung — und Community als komplexes Konstrukt, anstatt als Ort gut (monogam) versus böse (Halsband). Stattdessen beschreibt sie unerträglich flach die Eifersucht der Hauptperson auf eine Französin mit wallendem lockigen Haar, natürlich französischen Akzent, großen Brüsten und „schwingenden Hüften.“ .. WTF?! Hat ihr Vater das Buch geschrieben oder sie selbst?!
Es gibt einen Absatz, in dem eine Person Monogamie scherzhaft als Produkt des Patriarchats benennt (soziologisch übrigens eine weithin unumstrittene Tatsache, aber egal), was von einer Freundin der Hauptperson sinngemäß damit kommentiert wird, dass nicht alles schlecht sei, was das Patriarchat erfunden hat. Naja. Kann man machen, kann man aber auch sein lassen. Und by the way, in Richtung der Rezensionen, die gern das Wort „toxisch“ in den Mund nehmen: Nicht nur die Partnerin der Hauptperson, sondern auch die Hauptperson selbst legt toxische Verhaltensweisen an den Tag. Wie gesagt: differenzierter Blick auf die Personen over „Wie sollte das Buch aussehen, das mein Vater gerne über lesbische Liebe lesen würde?“ wäre besser gewesen.
Und nein, nicht alle queeren Romane müssen politisch sein oder sex-positiv oder was auch immer. Aber die Autorin hat sich entschieden — zumal in einer Zeit queerfeindlichen Backlashs — ein Buch über gesellschaftlich stark aufgeladene Themen zu schreiben, die für einige queere Menschen ein zentraler Moment des Empowerments sind. Ein Buch, das sich (behaupte ich) an ein vornehmlich hetero-Publikum richtet. Damit trägt sie meiner Ansicht nach eine gewisse Verantwortung, und der wird das Buch nicht gerecht — im Gegenteil.
LOVE ADDICT von Kate Davies ist ein moderner, fast schon zu lauter und roher Roman um eine Frau, die glaubt in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung vielleicht auch eine gleichberechtigte Beziehung zu finden. Ein Buch wie in ein Rausch, denn tatsächlich geht alles sehr schnell und alles scheint so richtig explosiv, intensiv und verwirrend. Bei dieser Achterbahnfahrt an Gefühlen geht die Autorin vor allem auf die Manipulationen ein, die gerne auch im Zeichen der Liebe geschehen, dennoch aber nicht in Ordnung sind. Ein Musterbeispiel einer toxischer Beziehung und einer Protagonistin, die ein bisschen braucht, um die Contras noch zu zählen, um sie den Pros gegenüber zu stellen. Dennoch haben mich vor allem die vielen Sexszenen gestört, diese sind definitiv nicht so ausladend und ausgeschmückt wie es im NEW ADULT-Genre der Fall ist, allerdings sind sie so allgegenwärtig, dass es irgendwann doch recht ermüdend wirkte, diese zu lesen, so abwechslungsreich und lehrreich diese Aktionen sowie die Gespräche über Hierarchien in der LGBTQ+-Community auch sein mögen. Es drängt das Buch in eine Ecke, in die es vielleicht nicht wirklich gehört.
War anfangs noch unentschlossen, wie mir die erzählweise gefällt, aber gegen Ende hats mich gepackt! Gibt auf jeden Fall ein paar spicy Szenen, das hat mir unerwartet gut gefallen 🌶️
Irgendwie hat mich das Buch fertig gemacht. Ich hatte mich gefreut auf einen spicy queeren-poly Roman, da das nicht so häufig finde. Allerdings war die poly-Repräsentation wirklich sehr traurig bzw hat genau die negativen (Vor)Urteile von poly Beziehungen in den Vordergrund gerückt. Sam hat ihr poly-Leben erst nach Wochen offenbart, hat meiner Meinung nach wirklich schlechg kommuniziert (was genauso auf die SM Neigung zutrifft) und auch von anderen Personen im Buch wurde das Thema sehr spöttisch betrachtet, was sehr schade ist, da es so definitiv nicht laufen muss. Ich verstehe, dass das Buch diese toxische Beziehung und wie sie entstehen kann behandeln möchte und hat auch auf jeden Fall gut deutlich gemacht, warum Menschen in toxischen Beziehungen dies oft nicht merken oder nichts dagegen unternehmen. Allerdings hätte ich mir auch da noch mehr differenzierte Einordungen der anderen Charakere gewünscht und nicht nur „sie ist halt nicht gut“. Außerdem gab es echt einige übergriffige Sexszenen, die ich ungerne gelesen habe, die aber auch nie problematisiert wurden. Ich hätte mir auch oft von Julia klarere Handlungen gewünscht und irgendwie mehr Charakter. Auch wollte ich nochmal unterstreichen was ich in anderen Rezensionen gelesen habe: die Therapeutin war echt auch ziemlich problematisch und (hoffentlich) nicht ansatzweise realistisch.
Alles in allem irgendwie in Teilen spannend und vielleicht soll das Buch auch etwas emotionalisieren, aber ich hätte mir einfach mehr Side-Character gewünscht, die dem Leser deutlich machen, was gerade schief läuft und das irgendwie auffangen. Ich habe nach diesem Buch einfach Redebedarf darüber, wie kacke die Beziehung war.
An sich gute Entwicklungsgeschichte. Ein bisschen zu viel Heteronormativität (gegen BDSM, gegen Polygamie). Zu flache Charakterentwicklung und meiner Meinung nach zu kitschiges Happy End. Hatte zudem nach der Beschreibung eine noch toxischere Beziehung erwartet und mehr Schwierigkeiten bei Julia da wieder raus zu kommen. Liest sich aber leicht und schnell.
This entire review has been hidden because of spoilers.
junge frau, welche erkennt, dass sie sich zu frauen hingezogen fühlt; erste lesbische erfahrungen im gegensatz zu einer obsessiven abhängigkeit in ihrer erstes beziehung.
schon interessant, aber hat mich leider irgendwann genervt/gelangweilt/gestresst.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Nervige Hauptfigur. Poly- und kinkfeindlicher Plot. Völlig unvermittelte Wendungen. Am Ende auch noch ne (hetero!) Hochzeit und Weihnachten. Zwei Sterne für die paar (trotz der peinlichen Übersetzung) unterhaltsamen Sexszenen und Dialogpointen.
Es gibt da so eine Stelle im Buch, die sagt, man muss nicht unbedingt gleich in die tiefste Stelle des Lesbenteichs springen und genau so fühlt sich der erste Teil des Buches an.
Julia wurde mir von Seite zu Seite immer unsympathischer, oft hatte ich einen fremdschäm moment. Sie grünt rum wegen Sam und geht dann fremd. Sam wird als die manipulative Person dargestellt, aber ehrlicherweise ist Julia nicht besser. Julia ist die ganze Zeit in der Schwebe, die kann sich auf nichts festlegen, ihr Job hängt am Seiden Faden, ständig beschert sie sich über irgendwas, dann baut sie Mist und will dafür auch noch bemitleidet werden. Ich musste das Buch nach 200 Seiten das erste mal zur Seite legen und nach 374 das zweite mal, weil es einfach zu viel war. Auch geht es in dem Buch zu 80 Prozent um Sex, nicht dass das schlimm ist, aber die Art und Weise, dass Julia zu bestimmten Dingen eigentlich keine Lust hat und sich praktisch überreden lässt und das selbst im Kopf versucht zu rechtfertig, lässt einen selbst mit einem mulmigen Gefühl zurück. Dieser Schale Geschmack auf der Zunge bleibt aber die meiste Zeit.
Noch eine weitere Person ist Nicky, die Therapeutin in dem Buch, zu allererst spiegelt ihr Verhalten in keinester Weise das einer Therapeutin wieder, zum anderen habe ich sie jedes Mal schon wieder vergessen und muss mich dran erinnern, wer sie war, wenn sie das nächste mal auftaucht. Zwischen ihr und Julia fehlt dieser professionelle Abstand, der die Gespräche in eine merkwürdigen Richtung ziehen und ich Angst habe, dass Leute, die Hilfe brauche und dieses Buch lesen, denken, dass Therapie wirklich so ablaufen...
Dann haben wir da Alice, die Mitbewohnerin von Julia und Dave ihren Freund. Alice ist glaube ich das Gegenteil von Julia, ist immer für sie da und versucht ihr eine gute Freundin zu sein, im Gegenzug ist Julia manchmal echt unfair zu ihr.
Noch mal zurück zu Julia. Der Struggle, den sie mit ihrer eigenen Identität erlebt ist verständlich. Manche Phasen des Lebens sind Und wer von uns hat nicht auch mal eine toxische Beziehung hinter sich? Fakt ist einfach, ja Sam manipuliert und das ist nicht in Ordnung, aber Julia trägt auch ihren Teil der Schuld bei, dir hätte nicht fremd gehen müssen, sondern sich einfach trennen können und da kann man dann noch so sehr argumentieren, dass der manipulierte Part keine Schuld hat, Julia ist kein weißes Blatt.
Das Buch an sich ist leicht geschrieben und mit den Kurzen Kapitel kommt man sehr gut und flüssig voran. Es ist ein Buch in dem es sehr viel um Selbstfindung und Selbstentwicklung geht, dass man auch mal ungute Erfahrungen macht und schlechte Entscheidungen trifft nach denen die Welt nicht untergeht. Und in den letzten 100 Seiten wendet sich das Buch und findet einen schönen Schluss. Ich finde zwar immer noch, dass Julia sich gegenüber Alice wie ein Ars*** verhält, aber wenigstens entschuldigt sie sich und Julia verhält sich genauso, wie sich jemand in einer toxischen Beziehung verhält, sie stößt alle Leute weg, die ihr nur helfen wollen, die aber die Beziehung kritisieren. Noch mal möchte ich hier auch betonen, dass Sam zwar als der vermeintlich toxische Part dargestellt wird, aber Julia verhält sich gegenüber ihrem Umfeld auch nicht gerade nett.
Jetzt aber noch mal Klartext: Solltest du dich in einer toxischen Beziehung befinden, dann Versuch das raus zu kommen, reden mit anderen, suche dir im gegebenen Fall Hilfe! Es ist unglaublich leicht in eine solche Beziehung abzurutschen, weil die meist ganze harmlos anfangen und super schwer sich wieder aus einer solchen zu befreien!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Offen, ehrlich und mit viel Humor, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Eine wundervolle und verrückte Geschichte über Liebe, Freundschaft, Selbstfindung und hervorragenden Sex (zur Genüge).
Eine emotionale Achterbahn und der perfekte Start ins neue Jahr!
Ich mochte den Humor, der besonders am Anfang der Geschichte sehr ausgeprägt war, echt gerne. Das Buch hat mich gut unterhalten und die Kapitel hatten eine angenehme Länge, sodass ich das Buch innerhalb weniger „Lesesitzungen“ durchgelesen habe. Ich mochte auch, dass die Nebencharakter ausführlich beschrieben wurden und damit die Handlungen und Entwicklungen der Geschichte realistisch vorantreiben konnten. Für den Charakter von Sam hätte ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht. Auch der Höhepunkt (oder wohl eher Tiefpunkt) der Beziehung von Sam und Julia hätte mM nach mehr Drama vertragen. Die Entwicklung von Julia fand ich realistisch, jedoch hat mich gestört, dass sie am Ende des Buches anscheinend immer noch nicht einen klaren Durchblick hat hinsichtlich der Ex-Beziehung, da sie immer noch glaubt, einen Fehler begangen zu haben und das Bedürfnis hat, sich bei Sam zu entschuldigen. Auch hatte ich gehofft, dass sie mehr realisiert, wie sie durch die Beziehung ihr Leben (zB Job) vernachlässigt hat und dass sie dafür mehr kämpfen muss und ihr nicht alles einfach in den Schoß fällt. Trotzdem fand ich das Buch echt angenehm zu lesen und auch sehr unterhaltsam. Es macht mega Lust auf London (und Rotwein!) ☺️
This entire review has been hidden because of spoilers.
Der Vergleich mit Fleabag ist gar nicht weit hergeholt. Frau in den 20ern in einer großen Stadt, unzufrieden und gelangweilt in ihrem Job, Single. Dazu trockener Humor und Sexszenen mit Männern, die so awkward sind, dass man nur darüber lachen kann. Die Dynamik der gleichgeschlechtlichen Beziehung, in die sich die Protagonistin gleich im erstem Drittel des Romans stürzt, entwickelt sich zunehmend problematisch, aber die Darstellung ist trotzdem nachvollziehbar. Der Roman ist unterhaltsam geschrieben und liest sich gut. Nicht nur die Hauptfigur, sondern auch die besten Freund*innen und Arbeitskolleg*innen haben Tiefe und ihre eigenen Handlungsstränge. Insgesamt also ein gutes Buch.
Zuletzt will ich noch festhalten, dass bloß nur, weil es um queere Beziehungen geht, kein Anspruch auf politische Korrektheit bestehen kann. Nicht alles muss bereits im Text problematisiert und angekreidet werden - man darf der Leserschaft ruhig zumuten, selbst über gewisse Inhalte oder Äußerungen zu reflektieren. Wenn die Autorin queere Räume so darzustellen will, kann ihr das nicht abgesprochen werden.
Love Addict führt den Leser:innen eindrucksvoll vor Augen wie schnell die Machtverhältnisse in einer Beziehung kippen können. Die Protagonistin Julia ist eine Mittzwanzigern, die das Gefühl hat in ihrem Leben nichts erreicht zu haben. Über ihre Freunde lernt sie zunächst Jane kennen und erlebt mit ihr zum ersten Mal erfüllenden Sex. Auf der Reise zu sich selbst verliert sie sich jedoch immer mehr. Love Addict zeigt auf, wie schnell man ohne es zu merken in eine toxische Beziehung und emotionale Abhängigkeit rutschen kann. Ein Buch für alle die denken "Sowas passiert doch nur den anderen!".
Leider sehr patriarchal und heteronormativ. Konzepte wie, dass man Sex haben muss auch wenn man es nicht will, sind nicht nur komisch sondern auch gefährlich. Auch dass man nur weiß ob man lesbisch ist, wenn man Sex gehabt hat, ist einfach nicht wahr. Vergleiche der Vulva mit einer Nacktschnecke sind unpassend. Plus die Sexualisierung von zwei Frauen die sich küssen ist so ??? Ja also es ist wie als hätte es keine queere Person geschrieben sondern ein Mensch, der sehr patriarchal und heteronormativ denkt und sich an Lesben aufgeilt. Es stört mich so, dass ich das Buch nicht weiterlesen will.
all in all i liked it! bought it in german thinking it'd be an easy and gripping read, and it was. i had to get used to the very direct and explicit style of humor but especially in german it turned out very funny to me. halfway it turned kinda dark and i paused it for a bit cause the manipulation and rapey stuff was a little triggering, but it got better and more interesting. i could eventually relate more to the crazy artist woman the main character is dating. also lovely introduction to lesbian dating!! i know know what to expect haha
This entire review has been hidden because of spoilers.
I read these with mixed feelings, on the one hand I couldn't stop, on the other hand I couldn't stop being annoyed by the protagonist. However, quite a realistic take on toxic relationships. Good character development. However, with a lot of passages I couldn't empathize with the protagonist at all
+ fragwürdige Therapeutin (hat mich unterhalten) + Spannung + verschiedene Charaktere, die alle irgendwie Ihren Platz und Sinn haben + humorvoll und ernst zugleich + Innenleben der Prota sehr nachvollziehbar + habe viel gelernt über die queere Welt