Band 2 der Atlantis-Saga... Atlantis erwacht... Zwei Jahre sind vergangen, seit Rias Leben sich für immer verändert hat. Endlich mit Percy vereint und mit der sagenumwobenen Krone von Atlantis sicher im Besitz des ozeanisch-königlichen Ordens, versucht Ria sich an ihr neues Zuhause zu gewö Ozeana, die letzte Kolonie von Atlantis. Doch Ria fühlt sich in der Lagunenstadt fremd. Auch Percy meidet ihre Nähe. Er kann ihr nicht verzeihen, was auf Kreta mit dem finsteren Rider geschehen ist. Dabei ahnt er nichts von der Last, die auf Rias Schultern liegt. Sie hat ein Geheimnis und ist bereit alles dafür zu tun, damit der Orden nicht die Wahrheit über sie erfährt. Als ein schrecklicher Mordfall das beschauliche Leben der Stadt erschüttert, treten neue und alte Bekannte in Rias Leben. Wem kann sie trauen? Und wer kann ihr helfen, die Antworten zu finden, nach denen sie sucht? Als aus einem antiken Mythos bittere Realität wird, liegt das Schicksal von Ozeana allein in den Händen der Prinzessin von Atlantis.
Der erste Band gefiel mir super. Jetzt ging es also an den zweiten Band der zwei Jahre nach dem ersten Band spielt.
Die ersten 150-200 Seiten tat ich mir allerdings sehr schwer. Es gab gerade in dem Teil ein paar kleine Logikfehler. Der gröbste davon war:
Percy sollte seine Schwester wecken und dann seiner Ziehmutter folgen, die schon zu einem gewissen Ort voraus gegangen ist. Als Percy dann zu seiner Ziehmutter kam fragt sie wo er so lange geblieben ist. Er nannte eine Ausrede. Es wurde aber gesagt er hätte das ganze Haus nach seiner Schwester Ria abgesucht - und hat sie nicht gefunden. In der gleichen Szene, als Percy also bei seiner Ziehmutter steht, sagt er Ria sei da drüben in der Zitadelle. Ziehmutter fragt ob er sich sicher sei, was dieser bestätigt.
Man muss dazu wissen - und das werden wohl alle die Band 1 gelesen haben - dass Ozeaner eine Essenz in sich haben und das alle spüren können. Jede Essenz hat ihre ganz eigene Signatur. Percy weiß also dass Ria in der Zitadelle ist, weil er sie spüren kann. Warum also, hat er vorher das ganze Haus nach ihr abgesucht?
Klar, es ist nur eine Kleinigkeit und nicht wesentlich wichtig für die Story, aber sowas nervt mich schon. Da hat Lektorat/ Testleser versagt. Sowas muss auffallen. Es gab noch zwei, drei weitere Unstimmigkeiten, wenngleich es alles nichts gravierendes war. Aber letztlich dazu führt dass ich den zweiten Band nicht so gut bewerten kann.
Auch wenn die Autorin dass zum Glück dann ab der zweite Hälfte wieder gewohnt gut gemacht hat. Die Geschichte konnte mich dann wieder packen und sehr gut unterhalten.