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The Antifeminists. A Book of Vindication. Women, Men and Misogyny in the Age of Nietzsche

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Hedwig Dohm (1831-1919) was one of the most radical and committed of feminists Germany ever produced – fearlessly and passionately challenging the establishment of the day. A leading figure in the women’s movement, she published numerous books and articles on the ‘woman question’, as well as fiction and drama, from the 1870s up to her death.

The pieces in this collection were written in response to those male and female antifeminists who saw women merely as a “conduit for real human beings: as the womb that bears the man.” Dohm skilfully and satirically dismantles the arguments put forward by writers ranging from Lou Andreas-Salomé and Laura Marholm to doctors and other professionals who wanted to bar women from advanced education. And there is a whole chapter dedicated to her hallowed contemporary Friedrich Nietzsche, whose work she subjects to the most devastating ridicule for his attitude towards women.

The essays were first collected in book form in 1902 under the title: Die Antifeministen. Ein Buch der Verteidigung, and are here made available in English translation for the first time.

93 pages, Kindle Edition

First published January 1, 1902

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About the author

Hedwig Dohm

74 books8 followers
1831-1919

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
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411 reviews22 followers
December 3, 2024
"O Nietzsche, Du hoher, priesterlicher Geist, tiefer Geheimnisse Wisser und doch der einfachsten Wahrheiten Nichtwissen! Mit Gott und Göttern kannst du reden, mit den Gestirnen, mit dem Meer, mit Geistern und Gespenstern. Nur mit und über Frauen kannst du nicht reden."

Hedwig Dohm, eine der ersten, die sich in Deutschland für das Frauenwahlrecht einsetzten, schreibt in ihrer Einleitung, dies sei ein Buch der Verteidigung, nicht des Angriffs. 'Die Antifeministen' ist eine Auswahl an Essay-Auszügen, in denen Hedwig Dohm kritisch misogyne Aussagen von berühmten Personen auseinandernimmt. Und das macht sie verdammt gut!

Zu Beginn teilt sie Antifeministen in vier Kategorien ein, deren Beschreibungen mich schon sehr zum Schmunzeln gebracht haben. Mit sehr viel Sarkasmus und Witz geht sie auf die typischen Argumente der Antifeministen ein und stellt diese mit simplen Handgriffen bloß. Das besondere dabei: das Buch wurde 1902 veröffentlicht, Dohms Verteidigung ist also schon über hundert Jahre alt - und dennoch habe ich ganz oft an den Rand geschrieben, dass die antifeministischen Argumente heute oft noch die gleichen oder ähnliche sind.

Besonders interessant fand ich es, als Dohm sich Nitzsche vorknöpft. Ich hatte schon ganz vergessen, wie frauenfeindlich der Dude eigentlich war. Auch Nietzsches Buddy Lou Andreas-Salomé wird scharf kritisiert. Das Alter des Buchs merkt man vor allem dann, wenn diskriminierende Aussagen getroffen werden, die Rassismus oder Antisemitismus spiegeln und diese nicht korrigiert oder eingeordnet werden. An manchen Stellen merkt man Dohm klassistische Züge an, z.B. wenn sie wertend über die Bildung und Intelligenz mancher Frauen schreibt, die sich (noch) nicht für Feminismus interessieren.

Auch wenn Dohm die Aussagen stets zitiert, die sie anschließend seziert, fehlte mir bei manchen Texten der Kontext bzw. Vorwissen zu den Personen, mit denen sie sich beschäftigt hat. Hier hätte ich mir eine kommentierte Ausgabe gewünscht, z.B. mit einem Vor- oder Nachwort der Herausgebenden.

Trotz der Einschränkungen kann ich das Buch empfehlen. Es ist sehr spannend zu sehen, dass Hedwig Dohm schon so früh solch starken, selbstbewussten Widerstand geleistet hat und ihrer Zeit so weit voraus wäre. Es wäre so interessant zu erfahren, wie sie den Stand der Frau in unserer heutigen Gesellschaft einschätzen würde.

CN: Able1smus, Antisem1tismus, G3walt gegen Frauen, Ras$ismus, Su1zid, I-Wort
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170 reviews1 follower
December 25, 2021
Kurzweilig, voller schmäh, sehr lustvoll zu lesen. Leider immer noch (120 Jahre nach Erscheinen) sehr wahr
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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