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Bibel in gerechter Sprache

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Book by Ulrike Bail, Kerstin Schiffner, Luise Schottroff, Johannes Taschner, Marie-Theres Wacker, Marlene Crüsemann, Frank Crüsemann, Erhard Domay, Jürgen Ebach, Claudia Janssen, Hanne Köhler, Helga Kuhlm

1847 pages, Hardcover

Published January 1, 2006

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About the author

Anonymous

791k books3,382 followers
Books can be attributed to "Anonymous" for several reasons:

* They are officially published under that name
* They are traditional stories not attributed to a specific author
* They are religious texts not generally attributed to a specific author

Books whose authorship is merely uncertain should be attributed to Unknown.

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Profile Image for Sammy.
21 reviews1 follower
January 22, 2025
Die BigS lässt Gerechtigkeit den roten Faden der Bibelübersetzung sein. Die Herausgeberinnen gehen davon aus, dass auch die Sprachsysteme vom Althebräischen und -griechischen in ungerechte kulturelle Gesamterzählungen eingebettet sind und die ganze Semantik von diesen Narrativen geprägt ist. Sau wichtiger Punkt denke ich. Sie wollen deshalb vor Allem dem ursprünglichen Text (man merke sich das Statement) gerecht werden, aber sich auch besonders der Geschlechter- und sozialen Gerechtigkeit sowie dem jüdisch-christlichen Dialog widmen und diese Dimensionen in der Exegese und Übersetzung beachten.
Das gelingt stellenweise wirklich gut. Unsichtbare Gruppen werden sichtbar gemacht und christlich-dogmatische Begriffe so umgangen, dass man hilfreich stolpert.
Aber die Textgerechtigkeit rückt dann doch stark in den Hintergrund und viele Übersetzungsentscheidungen wirken beliebig. Nicht nur an Stellen, die die Inklusion von Marginalisierten fordern, sondern auch an sehr vielen anderen sind Übersetzungsentscheidungen schwer durch sprachlich, exegetische Argumente herleitbar. Das Argument, jede Übersetzung sei subjektiv und von der persönlichen Geschichte geprägt, wirkt komisch, wenn man es nicht als notwendiges Übel sondern als Chance ansieht und trotzdem meint „vor Allem dem Ausgangstext“ gerecht werden zu wollen.

Die Bibelbücher sind von unterschiedlichen Übersetzerinnen und Übersetzern geschrieben und nicht eingeebnet, wodurch der Eindruck von Beliebigkeit noch verstärkt wird. Dadurch sind ein paar Bücher wärmstens zu empfehlen (zB die Psalmen und Amos), andere okay und wieder andere Fuchsteufelswild.

Ich hätte mir gewünscht, dass man den eigenen Anspruch ernster genommen hätte, dem Ausgangstext gerecht zu werden. Dadurch wäre der Weg zu den Christen einfacher, die genau so eine Übersetzung lesen müssen und die Nicht-Vertrauten mit der Bibel könnten sich so sicher sein, dass sie die zentralsten Inhalte der ursprünglichen Autoren auch mitbekommen.

So kann man die Übersetzung vor Allem denjenigen empfehlen, die exegetisch kritisch prüfen können, was dort steht.
Das tue ich hiermit, besonders wenn man sehr zuhause in anderen Übersetzungen der Bibel ist und nicht allzu geschult darin, versteckte patriarchale/antijudaistische/klassistische/rassistische Narrative zu entdecken.

Wenn du in der Lage bist, kritisch und selbstkritisch diese Übersetzung zu lesen, ist das in einigen Bibelbüchern ein Win
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