Nach allem, was Ben und Sasha zusammen durchgemacht haben, glaubt Sasha eines ganz sicher zu wissen: Sie sind füreinander bestimmt. Doch können sie je zusammen sein? Denn gerade, als sie gemeinsam ihr Studium in Yale beginnen wollen, passiert das Unvorstellbare: Bens Vater erkrankt schwer. Statt wie erträumt Journalismus zu studieren, muss Ben nun von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen. Doch unter dem Druck der neuen Herausforderung verändert er sich zunehmend. Nichts erinnert mehr an den jungen Mann mit den großen Träumen, der die Welt verbessern wollte und dem der ganze Luxus, mit dem er aufwuchs, nichts bedeutete. Und mit einem Mal muss sich Sasha fragen, ob die Welten, aus denen sie beide stammen, nicht doch zu unterschiedlich sind.
Nachdem mich der zweite gegen Ende hin echt schockiert hat, war ich mehr als froh, dass der dritte kurz darauf erschienen ist. Ich habe mir nicht gedacht, dass mir diese Serie so gut gefallen könnte. Normalerweise sind Geschichten mit denselben Protagonisten auf mehrere Bände verteilt nicht immer so meins. Einzig und allein das viele Drama hat mich doch ein wenig gestört, dass muss bei drei Bänden jedoch so sein. Doch ich mochte die Bücher echt gerne und war fasziniert von der der Entwicklung der Protagonisten über die verschiedenen Teile. Eine absolute Leseempfehlung. 4 Sterne
„Eine Liebe, die mehr zerstört, als sie zusammenhält, und bei der man sich nie sicher sein kann, sich nie wirklich fallen lassen kann. (Ben in Always in love)
Worum geht’s?
Eigentlich sollte alles perfekt sein. Sasha und Ben sind endlich in Yale bei den Vorbereitungskursen und scheinen ihre Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben Doch dann bricht wieder das Schicksal über sie hinein. Zu viele Zweifel scheinen zwischen ihnen zu stehen und immer neue Hindernisse tauchen auf, die ihre Liebe auf die Probe stellen? Dann begeht Sasha gleich zwei folgenschwere Fehler. Dieses Mal ist nicht ihr Herz gebrochen, sondern Bens in tausend Teile zerfetzt. Wird diese Liebe noch eine letzte Chance erhalten oder ist endgültig der Ofen aus?
Always in Love ist als Band 3 der abschließende Teil der Weston High Reihe. Es werden Vorkenntnisse aus Band 1 und 2 benötigt.
Schreibstil / Gestaltung
Auch Always in love verfügt über ein gleichartiges Cover wie seine Vorgänger, dieses Mal allerdings in Türkis. Der angepasste Schriftzug wird beibehalten. Auch hier ist die Reihenzugehörigkeit wieder sofort erkennbar. Wie bereits Hopelessly in Love sind sowohl Sasha als auch Ben Ich-Erzähler, auch June ist als Erzählerin wieder dabei. Sashas Anteil an den Kapiteln überwiegt. Die Geschichte verläuft linear mit einigen kleineren Zeitsprüngen. Die Geschichte setzt direkt am Ende von Band 2 an. Der Schreibstil bleibt ähnlich zu Band 2 recht locker und jugendlich. Das Buch beinhaltet keine explizite Sprache und nicht explizite Intimszenen.
Mein Fazit
Alle guten Dinge sind drei, sagt man. Entsprechend habe ich gehofft, dass Always in love die Reihe angemessen abrundet, abschließt und die noch losen Fäden aus Band 1 und 2 verbindet. Ich möchte nicht lügen: Ich hatte keine sonderlich hohen Erwartungen an das Buch, ich wollte vor allem wissen, wie die Autorin den Cliffhanger aus Band 2 löst und am Ende alles zum Abschluss bringt. Doch trotz nicht wirklich hoher Erwartungen bleibe ich enttäuscht zurück – sowohl von dem Buch als auch von der Reihe als solches.
Ich war ja etwas frustriert, dass wir am Ende von Band 2 regelrecht wieder in einer ähnlichen Situation wie am Ende von Band 1 steckten. Ben und Sasha sind gut dadrin, ihre Beziehung zu sabotieren, keine Frage. Dieses Mal ist es Sasha, die so heftig daneben gehauen hat. Nichts hat sie dazugelernt aus Band 1 und 2, aus ihrer Zeit in der High Society Bostons und vor allem: Sie vertraut Ben kein Stück. Das wird hier zu einem riesigen Problem, was nicht nur zu einem üblen Fehltritt, viel Streit und jeder Menge Zweifel führt. Nein, es führt auch dazu, dass ich angefangen habe, Sasha und Ben nicht mehr als Paar, sondern eher als Katastrophe wahrzunehmen. Am Ende von Band 2 wacht Sasha auf und merkt, was sie getan hat. Doch nicht nur das: Auch ihr Yale-Traum wackelt gewaltigst, als man ihr eine Hiobsbotschaft überreicht. Doppelte Dosis, so gesehen. Noch ehe sie überhaupt verarbeiten kann, was sie und was Ben da fabriziert haben, rennt sie in ihn hinein. Und wie zu erwarten war, explodiert die Bombe – Sasha knallt Ben ihre ganze Wut entgegen. Der ist mehr als perplex, immerhin weiß er von den Anschuldigungen und dem Yale-Dilemma ja noch gar nichts. Doch eins ist klar: So einen heftigen Ausrutscher kann er nicht so einfach wegstecken. Und zack, brechen zwei Herzen und jede Menge Träume. Doch Sasha? Die will nicht kampflos aufgeben. Immerhin hat sie erkannt, dass das größte Problem ihre eigenen Zweifel sind. Hat ihre Liebe noch eine Chance?
Für mich lautet die Antwort ganz klar: Auf gar keinen Fall. Ich gebe ja zu, dass mich das ewige Hin und Her mittlerweile sowieso schon stark genervt hat. Doch jetzt hat Sasha so richtig danebengegriffen und Ben ist – zurecht! – enttäuscht. Dennoch hat jeder das Bedürfnis, Sasha in Schutz zu nehmen, für sie ein gutes Wort einzulegen, ihm zu sagen, dass er ja eine Mitschuld steht und Sashas Überreaktion ja irgendwie verständlich sei. Bitte was?! Ich war fassungslos. Aber gut, kreative Freiheit und so. Jedenfalls entwickelt sich das Buch auf über 200 Seiten in ein „Ben, ich will dich zurück“ und ein „Sasha, ich dich aber nicht“. Zu jeder sich bietenden Gelegenheit schüttet Sasha ihm das Herz aus und Ben lässt keine Chance ungenutzt, ihr zu sagen, dass da nichts mehr ist. Zwar weiß der Leser nach Bens ewigen Gedanken, dass es nicht das fehlende Gefühl oder die Wut über Sashas Tat ist, sondern vielmehr das Bedürfnis, sie zu schützen. Denn sie kommt mit seinem Leben nicht klar, landet immer wieder in schwierigen Situationen und hat etwas Besseres verdient. Die Wahrheit ist aber: Ben hat etwas Besseres verdient. Sasha, die in diesem Teil unglaublich egoistisch und wenig empathisch daherkommt, trägt so dick auf, Ben zurückzugewinnen – flirtet aber zwischendurch mit einem Jungen aus Yale, den sie süß findet und in den sie sich verlieben könnte, wenn doch Ben nicht ihr Herz besetzen würde. Ich war mittlerweile so verwirrt und so wenig gehyped darauf, dass die beiden auch nur ansatzweise wieder zueinanderfinden, dass es wehtat. Natürlich wird hier und da gewaltig an der Kitschschraube gedreht und dann geht alles so ratzfatz, dass man sich schon wieder genervt fühlt, wieso es dann eigentlich 200+ Seiten gebraucht hat, wenn jetzt doch eh nichts besprochen, ausgesprochen oder reflektiert wird. Nichts als heiße Luft, leere Schwüre und fehlende Tiefe.
Tatsächlich ist diese ganze Geschichte mit dem Hin und Her auch so das einzige, was in diesem Buch vorkommt. Ganz wie bei Band 2 wird nämlich der zentrale Yale-Cliffhanger nach gut 20 Seiten schon wieder begraben- Problem erkannt, Problem gelöst, gar kein Problem. Ich verkneife mir an dieser Stelle, dass ich bereits vorher zu 100% vorhersagen konnte, was passiert ist, wer dahinter steckt und wieso das passiert ist. Auch die Maxton-Hall-Parallele lasse ich unkommentiert, weil ich dazu schon zu viel in den anderen Rezensionen gesagt habe. Jedenfalls ist das ganze Buch unter dem Thema „Den Scherbenhaufen wieder kitten“ ausgelegt, es gibt irgendwie kein Drumherum. Zwar kommt Sashas Mutter, es wird ein wenig mit der Granny geplaudert, am Rande noch ein, zwei kleine Enthüllungen eingestreut, die vermutlich die offenen Fragen bezüglich der Familie auflösen sollten. Aber abgesehen davon? Nichts. Ein Mädelstrip nach New York, ein bisschen Schule, etwas Yale-Feeling und ganz viel Herzschmerz-Drama. Bens familiäre Situation gerät fast komplett in den Hintergrund (außer, wenn Sasha total untypisch und übertrieben versucht, bei Bens Vater ein gutes Wort für ihn einzulegen) und ich empfand sogar den zugrundeliegenden Konflikt für Sashas Eifersuchtsanfall so unterpräsent, dass ich stark verwundert war. Die ganze Schule redet dadrüber, sogar bis zu Bens Vater kommt das ganze und dennoch hat niemand das Bedürfnis, das Anliegen zu klären oder in irgendeiner Form aufzulösen? Empfand ich als wenig glaubwürdig. Auch spielt Bens Job in der Redaktion kaum noch eine Rolle, die Enthüllung aus Band 1 gegenüber seinen Vater erst recht nicht mehr. Daddys Firma hingegen schon...
Denn hier kam so in etwa mein fettestes Fragezeichen. Vergleicht man den Klappentext, der auf diversen Onlineshop-Seiten erscheint mit dem, der auf das Buch gedruckt ist, findet sich online nämlich ein entscheidender Spoiler: In diesem steht, was in diesem Buch passiert und wozu es Ben zwingt. Das ganze Buch habe ich darauf gewartet, dass dieses Thema kommt, denn so würde zumindest etwas passiert. Es kam. Kurz vor Ende, bei etwa 90% des Buches. Es soll quasi der letzte Sargnagel in der konfliktbelasteten Beziehung von Sasha und Ben sein. Nur halt stopp! Es geht um Ben, es geht um seinen Vater, es geht um die Firma. Die Firma, in der Ben nie arbeiten wollte. Den Vater, der Ben rausgeworfen und mittellos gestellt hat. Die Firma, über die Ben eine große Enthüllungsstory geschrieben hat, deren Machenschaften ihm mehr als suspekt sind. Das ist hier aber auf einmal alles kein Thema mehr. Ben ist der großartige Retter in der Not, für die Firma, die er hasst, für den Vater, der ihn verstoßen und mit der sich zwar wieder angenähert, aber noch nicht wieder ausgesprochen hat. Hier war meine Geduld einfach nur noch am Ende. Es hat keinen Sinn gemacht, dass er sich so reinhängt, Sasha hierfür opfert und auch abgesehen von seiner persönlichen Haltung ergab die Begründung hinten und vorne keinen Sinn. Ein Glück taucht nach einer Handvoll Seiten Bens Mutter auf und beendet diese Farce. Dann geht’s auch ganz schnell und zack, Buch vorbei. Ich bin fast geneigt zu sagen: Ein Glück. Denn leider war das alles nicht wirklich was. Und das wenige, was passiert, ist hauptsächlich von Zufällen (oder ist es Schicksal?) geprägt und hierdurch fehlen an allen Ecken und Enden nachvollziehbare Erklärungen.
Ansonsten bleibt alles wie bisher. Sasha schreibt gelegentlich Listen, zählt weiterhin Buchstaben, weiß nicht wirklich, was sie will. Sie ist sprunghaft, wirkt naiv, ist teilweise anstrengend. Ben kommt irgendwie wenig vor, aber wenn, zeigt er eine recht erwachsene, reflektierte Art, die aber nur laufend dazu führt, dass man die Beziehung der beiden noch mehr anzweifelt. Auch June ist wieder mit von der Partie. Zwar hat sie dieses Mal ein paar Interaktionen mit Sasha, wieso sie eigene Kapitel hat, erschließt sich mir aber weiterhin nicht – außer, die Autorin beabsichtigt ein Spin Off zu ihr und Jess. Das führte unweigerlich auch dazu, dass ich die June-Kapitel ehrlich gesagt eher überflogen als gelesen habe. Ich bin am Ende aus diesem Buch – und dieser Reihe – gegangen mit dem Gefühl, dass hier noch viele lose Fäden rumfliegen, einige Entscheidungen der Protagonisten in späteren Teilen vergessen wurden (oder ihr Sinneswandel halt nicht deutlich erklärt wird, siehe Ben) und die Geschichte nicht wirklich in Fahrt kommt, weil es nur Hin und Her und viel Drumherum gibt. Am Ende bleibt auch einfach das Gefühl, dass diese Reihe mit drei Teilen viel zu lang war, mit ihrem Hin und Her viel zu anstrengend und für mich in vielen Punkten leider eine vorhersehbare Ähnlichkeit zu Maxton Hall aufweist.
Zusammenfassend hat mich Band 3 nicht überzeugen können. Ben und Sasha haben mittlerweile so viel verbrannte Erde hinterlassen, dass es schwer greifbar ist, wie hier wieder etwas gut werden soll. Die Protagonisten haben zu wenig Tiefe, was dazu führt, dass ihre Entscheidungen nicht greifbar sind. Da es auch keine nennenswerten Twists und Turns gab, konnte mich eigentlich nichts wirklich fesseln und begeistern. Immerhin ist das Buch aber im Vergleich zu Band 1 von Sashas Art (oder ihrem Listen-Cupcake-Wahnsinn) deutlich angenehmer. Ich bin auf jeden Fall weder Crazy, noch Hopelessly noch Always in love.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]
Leider habe ich viel zu lange gebraucht um diese Trilogie endlich zu beenden. Dabei muss ich auch sagen, dass ich das Buch zwischenzeitlich vergessen hatte, bzw. mein Buch auch unauffindbar war. Die gute alte (Un)Ordnung.😅
Trotz der Tatsache, dass es nun mehrere Monate her ist, seit ich den zweiten Band gelesen hatte, bin ich dennoch super flüssig wieder in den aktuellen Stand der Story hineingekommen und das spricht definitiv für die ganze Geschichte!
Im ersten Kapitel musste ich zwar durchaus nochmal kurz überlegen was nun am Ende von Band 2 passiert war, aber bereits nach ein paar Seiten war meine Erinnerung wieder klar. Ich denke, da muss man definitiv sagen, dass die Story rund um Sasha und Ben doch Eindruck bei mir hinterlassen hat, oder vielleicht auch in gewisser Weise originell war. Was ich meine ich folgendes: Eine Romanze mit vielen Höhen und Tiefen ist natürlich nichts neues und hat man so schon das ein oder andere Mal gelesen, doch die Charaktere und deren Umstände scheinen ja in dem Zusammenhang besonders gewesen zu sein, sonst hätte ich mir mit Sicherheit nicht alles so gut merken können.
Nun aber zum eigentlichen Inhalt (selbstverständlich ohne Spoiler). Auch im Abschlussband der Trilogie gab es wieder viele Höhen und Tiefen und wie auch in den Vorbänden, treffen sowohl Sasha als auch Ben das ein oder andere Mal - man kann es nicht anders sagen - dumme Entscheidungen und das sage ich in aller Liebe.😂❤️
Die beiden sind jung und unerfahren und obwohl sie oftmals “Momente der Klarheit” haben in denen sie sehr reif wirken, gehen sie doch auch immer wieder einen Schritt zurück und ich musste mir durchaus auch mal an die Stirn fassen und denken “Das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein.” Besonders Bens Situation und sein Tun und Denken in dieser ganz am Ende des Buches war für mich ein Moment des Augenrollens.😂
Alles in allem war das Buch ein schöner Abschluss zur Trilogie und es gab einige süße Szenen. Es wurde alles aufgeklärt was Fragen aufgeworfen hatte. Es blieb also nichts unbeantwortet - auch das finde ich sehr wichtig wenn es sich um einen Reihenabschluss handelt.
Ich muss sagen, dass mir Junes Kapitel in diesem Band nicht mehr sonderlich viel Mehrwert gegeben haben, aber ich denke auch hier war der Abschluss zwischen den beiden sehr wichtig und es hat mir als Leser doch auch diese Ruhe mitgegeben, dass nun sozusagen alles in trockenen Tüchern ist.
Always in Love hat meine Welt nicht bewegt - leider nicht so wie Band 1, welches immer noch mein absoluter Lieblingsband ist. Dennoch war Always in Love ein schönes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann. Ein Buch mit dem man einfach gut abschalten kann. Und genau das ist es was ich aktuell brauche.
Eine Sache muss ich dennoch anmerken. Denn durch das Hin- und Her zwischen den beiden hatte ich zwischendurch doch einen Narren an Elliot gefressen. Ich wünschte er hätte mehr Screentime gehabt und das ein oder andere Mal hätte ich mir sogar gewünscht, dass an dieser Front mehr passieren würde...🙈🙊
Wirklich viel Potenzial, was am Ende leider nicht genutzt wurde.
Ich bin eine sehr aufmerksame Leserin, aber meistens fallen mir Logikfehler wirklich nicht auf. Und dann bin ich immer überrascht, was andere entdecken. Aber hier habe ich es dann doch gemerkt und leider ist das etwas, was sich durch die gesamte Reihe zieht. Die Charaktere sind nicht "geradlinig" geschrieben. Sie erfüllen irgendwie alle Klischees die es geben könnte. Ein bisschen Bad Boy, ein bisschen Anti-alles, ein bisschen verletzter Typ und ein bisschen viel Unsicherheit und Ich-will-die-retten... ergibt Ben. Ein bisschen It-Girl, ein bisschen Bloggerin, ein bisschen Nerd, ein bisschen viel fehlendes Vetrauen, ein bisschen Listen schreiben... ergibt Sasha. Und es macht leider keinen Sinn. 3 Bände über dieselben Personen und gefühlt bin ich ihnen einfach nicht näher gekommen. Und ich hatte Hoffnung in den letzten Band, weil ich in Band 1 und 2 Potenzial erkannt habe. Da war etwas Berührendes zwischen den Zeilen. Vor allem Band 2 war viel, viel besser als Band 1, aber leider hat es Band 3 nicht geschafft, dieses Potenzial zu halten. Die Geschichte hat sich nicht rund angefühlt. Auf den letzten 30 Seiten wird ein Drama heraufbeschworen, was die Geschichte 0,0 gebraucht hätte. Und ich hatte mich gewundert, warum nach dem Happy End nochmal so viel kommt. Was auf all den Seiten noch passieren soll... und dann das? Es war einfach zu viel von allem und die Geschichte fühlte sich immer wieder künstlich verlängert an. Es hat die Substanz gefühlt. Sowohl Charaktere, als auch Handlung hatten keinen Teifgang.
Und zum angesprochenen Logikfehler und der fehlenden Geradlinigkeit der Geschichte folgt nun ein kleiner Spoiler: Ben fängt im ersten Band bei einer Zeitschrift namens Eco-Punks an. Diese Zeitschrift setzt sich für Umweltschutz ein und deckt immer wieder Vergehen auf, die die Natur gefährden. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei dieser Zeitschrift deckt er, mit dem Team gemeinsam, auf, dass sein Vater, wie einige andere Unternehmen, mit Chemikalien verunreinigtes Wasser illegal in einen nahegelegenen Fluss ableiten. Daraufhin folgt natürlich großes Drama, die Praxis seines Vaters (Praxis für Schönheitschirurgie) gerät in Verruf und bla. Allerdings hindert das Ben NICHT daran, in Band 3, ohne irgendeinen Kommentar, Aktien ebendieser Praxis anzunehmen, die ihm sein Vater zur Versöhnung schenkt. Und sorry, aber finde nur ich das Seltsam? 😅
Leider verlaufen einige Handlungsstränge auch einfach im Sande und es wird nicht mehr darüber geredet und darauf eingegangen. Es wird Drama heraufbeschworen und dann wird alles mit einem Fingerschnipp gelöst. Und es gibt ja ab dem zweiten Band noch eine weitere Sicht, bei der ich am Ende vom Band 3 die Notwendigkeit nicht verstehe.
Zum Schluss würde ich sagen, es hätte auch einfach ein guter Einzelband werden können. Ich kann die Reihe leider wirklich nicht empfehlen.
Nachdem was Ben und Sasha miteinander erlebt haben glaubt sie zu wissen, das sie füreinander bestimmt sind. Gerade als sie zusammen in Yale ihr Studium beginnen wollen beginnt das unvorstellbare, jene Vater erkrankt schwer. Ben muss von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen, statt mit Sasha nach Yale zu gehen. Meinung In dritten und letzten Band geht es Turbulent weiter. Dinge überschlagen und Dramen spielen sich ab. Obwohl ich Sasha wie auch Ben sehr mag, bekomme ich so langsam schleudertrauma von den auf und ab,s... langweilig wird es allerdings nie. Aber ich sie alle liebgewonnen Hanna, June, Lucy, Elliot, Nate, und Ben und Sasha. Nicht vermissen werde ich Ben,s engstirnigen Vater und Den arroganten Onkel von Sasha.. Trotz allem spreche ich eine Leseempfehlung für immerhin 3,5 Sterne von mir aus.
Nach allem was Ben und Sasha durchgemacht haben, glaubt Sasha ganz sicher, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch können sie jemals zusammen sein? Denn gerade, als sie ihr Studium an Yale beginnen wollen, kommt Bens Vater schwer erkrankt ins Krankenhaus. Ben muss von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen, was natürlich nicht so einfach ist. Durch den Druck und den Stress verändert er sich zusehends. Nichts erinnert mehr daran, dass er eigentlich große Träume gehabt hat, Journalismus studieren, die Welt verbessern wollte. Und Sasha muss sich immer mehr fragen, ob ihre Welten nicht doch zu verschieden sind.
Meinung:
Leider muss ich feststellen, dass ich mich durch den dritten Band der Weston High Reihe eher quälen musste. Das soll nicht heißen, dass das Buch von Grund auf schlecht war. Nein, gar nicht. Denn der Schreibstil ist weiterhin toll, sehr flüssig und gut zu lesen. Auch kann man sich auch in diesem Buch wieder gut in die Charaktere hineinversetzen, sie sind gut beschrieben und auch die Nebencharaktere gefallen mir.
Doch es war mir einfach viel zu viel Drama. Bevor das mit Bens Vater passiert, musste ja noch die Sache vom Cliffhanger des vorigen Buches geklärt und aufgearbeitet werden. Und das war gar nicht so einfach. Somit hatten wir von Beginn an Drama über Drama und das Drama hat auch danach nicht aufgehört. Hier wäre es mal wieder sehr hilfreich gewesen, miteinander zu reden. Und zwar gleich und nicht erst, wenn die Dinge schon total verfahren sind.
Aber wir begleiten auch in diesem Teil nicht nur Ben und Sasha, sondern auch June und ihren Freund. Es war irgendwie immer eine Erleichterung, wenn ein Kapitel über diese beiden kam. Das war eine schöne Abwechslung und lief ohne viel Drama ab, worüber ich sehr froh war.
Insgesamt kann ich deshalb trotzdem 3 Sterne für das Buch vergeben. Und für diejenigen unter euch, die gern viel Drama in Liebesgeschichten haben, ist die Geschichte perfekt! Allerdings muss man schon alle drei Bände der Reihe lesen, um die ganze Geschichte zu kennen.
Fazit:
Mir war es viel zu viel Drama, deshalb musste ich mich durch das Buch eher quälen.
Autor: Emma Winter Titel: Always in Love Genre: Young Adult Verlag: Ullstein Verlag Erscheinungsjahr: August 2020
Kurzbeschreibung: Nach allem, was Ben und Sasha zusammen durchgemacht haben, glaubt Sasha eines ganz sicher zu wissen: Sie liebt Ben über alles und möchte ihn nicht so einfach aufgeben, denn die beiden sind füreinander bestimmt. Doch können sie je wirklich zusammen sein und ihre gemeinsamen Hürden überwinden? Denn gerade, als sie gemeinsam ihr Studium in Yale beginnen wollen, passiert das Unvorstellbare: Bens Vater erkrankt schwer. Statt wie erträumt Journalismus zu studieren, muss Ben nun von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen und unter dem Druck der neuen Herausforderung verändert er sich immer mehr. Nichts erinnert mehr an den jungen Mann mit den großen Träumen, der die Welt verbessern wollte und dem der ganze Luxus, mit dem er aufwuchs, nichts bedeutete. Und dann muss sich auch Sasha fragen, ob die Welten, aus denen sie beide stammen, nicht doch zu unterschiedlich sind.
Die Charaktere: Sasha Sasha ist eine sehr starke Person, die ihre Ziele klar vor Augen hat. Ihr erstes Ziel ist es ihren geliebten Ben wieder zubekommen und ihr zweites großes Ziel ist die Yale University. Man merkt im letzten Teil der Weston High Reihe das si wirklich um Ben kämpft und ihr dabei nichts peinlich ist und das zeugt schon von sehr großer Stärke. Ich mag ihre Art sehr und habe sie im Buch lieb gewonnen.
Ben Aus Ben bin ich nicht so schlau geworden. Er kommt aus gutem Hause, hat sich aber von seinem Vater abgewendet und hat eigentlich kaum Vertrauen in die anderen Menschen. Er hat sich bewusst gegen eine Karriere bei seinem Vater und ein Medizinstudium entschieden und möchte lieber Journalismus studieren.
Rezension: Ich danke Netgalley und dem Forever Verlag das ich dieses Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich muss ehrlich sagen das ich noch nicht mal wusste das es noch zwei weitere Teile davon gibt und wusste somit auch nichts von der Vorgeschichte der beiden Protagonisten. In diesem Buch passiert sehr viel, dennoch muss ich sagen das mir die vielen Streitereien der beiden Protagonisten zu viel war. Es war sehr langatmig und eigentlich bestehen die ersten Kapitel nur aus den Streitereien von Ben und Sasha. Ich meine okay die Protagonisten sind auch erst 18 Jahre alt, aber trotzdem muss so ein hin und her nicht sein. Echt schade denn eigentlich hatte mir der Klappentext schon zugesagt. Ebenso das ständige Drama der beiden. Ich denke wenn man sich einmal getrennt hat und dann doch nochmal zusammen kommt, dann arbeitet man doch an der Beziehung. Aber bei diesem Buch ist das leider nicht so. Ich finde es auch sehr schade das begonnene Handlungsstränge gar nicht weitergeführt wird, zum Beispiel die Sache mit Caroline und der vorgelogenen Schwangerschaft. Das Ende ist echt komisch, denn es endet ohne das es eine Aussprache zwischen Ben und Sasha gibt- und plötzlich ist alles wieder gut. Häh was- wenn es dann doch noch einen Teil geben würde, würde der ganze Streit dann wieder von vorne los gehen? Man muss sich selbst als Paar auch einfach manchmal eingestehen das man nicht zusammen passt und dann eben getrennte Wege gehen. Vielleicht wäre das bei den beiden besser gewesen.
Mein Fazit: Ich kann das Buch für mich persönlich nicht weiter empfehlen. Ich mochte das viele Drama nicht und leider bestand dieser dritte Teil nur aus Drama.
In „Always in love” von Autorin Emma Winter geht es um das junge Paar Sasha und Ben, die nach großen Schwierigkeiten endlich wieder zueinander gefunden haben. Sasha ist sich sicher: Sie und Ben sind für einander bestimmt. Doch dann erkrankt Bens Vater schwer und der geplante gemeinsame Studienbeginn in Yale scheint in ungreifbare Ferne zu rücken. Denn Ben muss Aufgabe übernehmen, denen er nicht gewachsen ist und er verändert sich zunehmend. Und Sasha muss sich fragen, ob ihre beiden Welten nicht doch zu unterschiedlich sind.
Vorweg muss ich sagen, dass ich Band eins und zwei nicht gelesen habe und deshalb stellenweise etwas verwirrt war.
Das Cover ist wirklich schön, es harmoniert sehr gut mit den beiden ersten Bänden und ist schön gestaltet. Auch der Titel gefällt mir sehr gut und vervollständigt die Reihe sehr passend.
Der Schreibstil der Autorin hat mir teilweise ein wenig Schwierigkeiten bereitet. Irgendwie ziehen sich für mich manche Stellen unnötig in die Länge und machen das Lesen etwas anstrengend. Ansonsten ist es vom Satzbau her schön geschrieben und hat keine störenden Wiederholungen oder zu langen Sätze. Die Kapitel sind aus verschiedenen Sichten geschrieben. Wären es nur die Sichtweisen von Sasha und Ben, dann hätte mich das gar nicht gestört, aber es wurden auch Kapitel aus der Sicht von Sashas Freundin June erzählt, was ich teilweise echt unpassend fand. Vorallem wenn man die ersten beiden Teile und daher auch die handelnden Personen noch nicht kennt ist das ziemlich störend für den Lesefluss.
Sasha mochte ich im Großen und Ganzen ganz gerne, denn sie kämpft unermüdlich für ihre Liebe zu Ben und nimmt damit selbst peinliche Aktionen in Kauf. Allerdings fand ich es ziemlich nervig, dass sie einfach irgendwelchen Gerüchten glaubt und nicht mit Ben darüber spricht. Aber sie ist eine sehr ehrgeizige Person und das zeigt sich nicht nur bei ihrem schulischen Weg, sondern auch in ihrem Privatleben. Mit ihrer Familie kam ich teilweise leider gar nicht klar, weil ich die Verhältnisse aus den ersten beiden Teilen nicht kannte.
Ben mag ich auch gerne, denn er versucht aus der glamourösen Welt seiner Eltern auszubrechen und seinen eigenen Weg zu finden. Dass Sasha wegen den Gerüchten nicht mit ihm spricht, sondern anderen mehr glaubt trifft ihn sehr. Auch wenn ich es etwas kindisch fand, dass er sie einfach ignoriert, ist es doch irgendwo nachvollziehbar. Mir hat es gut gefallen, dass er versucht das Geschäft seines Vaters am Leben zu erhalten als dieser im Krankenhaus liegt, obwohl die beiden ziemlich zerstritten sind. Am meisten gestört hat mich eigentlich, dass er die ganze Zeit meinte „Oh ich liebe sie so sehr, aber ich bin nicht gut für sie“. Das war mir etwas zu klischeehaft.
Für mich war das Buch eine ganz schöne Liebesgeschichte mit einigen Höhen und Tiefen. Insgesamt würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, aber nur, wenn man die Reihe von vorne anfängt.
*Inhalt* Sasha und Ben hatten es in der Vergangenheit nicht einfach und es soll nicht besser werden: als endlich alle Widrigkeiten überstanden scheinen und sich die beiden auf ihr Studium vorbereiten, erleidet Bens Vater einen schweren Herzinfarkt und Ben muss von einer auf die andere Sekunde die Firma übernehmen... Daraufhin steht er massiv unter Druck, hat kaum noch Zeit für seine Freundin und schon bald stellt sich die Frage, ob die beiden wirklich füreinander bestimmt sind...
*Erster Satz des Buches* "Seine Worte lösen Schmerzen aus." EMMA WINTER - ALWAYS IN LOVE, POS. 126
*Meine Meinung* "Always in Love" ist der dritte Band der Weston High - Trilogie vom Emma Winter.
Nachdem mit "Hopelessly in Love" endlich ein zweiter Band kam, der mir ein gutes Stück besser gefiel, als der erste Band, erhoffte ich mir, dass sich nun ein weiterer Aufwärtstrend abzeichnen würde. Ich wünschte mir eine persönliche Entwicklung der Charaktere und besonders auch eine Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen, besonders derer zwischen Sasha und Ben.
Leider wurde ich jedoch auf ganzer Linie enttäuscht, denn die einzigen Charaktere, die sich wirklich entwickelten und an ihrer Beziehung arbeiteten, waren June und Jess - eigentlich zwei Nebencharaktere.
Ben und Sasha haben aus den Problemen und Trennungen in ihrer Beziehung rein gar nichts gelernt. In "Always in Love" haben wir genau dieselben Schwierigkeiten und Kommunikationsprobleme, wie im ersten Band der Reihe und man könnte annehmen, dass die beiden inzwischen wüssten, wie man aufeinander zugeht. Aber Pustekuchen. Ich erwarte ja gar nicht, dass man im zarten Alter von 17/18 Jahren weiß, wie das Leben läuft und immer supervernünftig handelt... aber spätestens wenn ich mich das erste Mal von meinem Partner getrennt habe/verlassen wurde, weil irgendetwas nicht klappt, das dann massiv bereue und Besserung lobe - dann gebe ich mir doch auch zukünftig etwas mehr Mühe, gerade weil es mir wichtig ist? Dann versuche ich doch, etwas an meinem Verhalten zu ändern und das Ganze irgendwie in geregeltere Bahnen zu bekommen. Sollte man meinen.
Ebenso schlimm wie die beiden Hauptcharaktere fand ich das ständige Drama... nicht nur, dass die Geschichte um Sasha und Ben grundsätzlich nur aus Dramen besteht, aber in diesem Band kommt das Ganze zum Höhepunkt. Ohne Spoilern zu wollen, aber gerade vertragen, geht das Schauspiel von vorne los.
Handlungsstränge, die einmal begonnen wurden, tauchten teilweise einfach nie wieder auf, bzw. Charaktere verschwanden in der Versenkung (Carolin? Elliot?) und wenn sie dann mal wieder auftauchten, fragte man sich hinterher, ob es das jetzt gewesen ist, oder ob da noch mehr kommt.
Das Ende ist der reinste "What the F**k" Moment, denn es kommt wie es kommen musste: keine große Aussprache und alles ist wieder gut. Dann klappt man das Buch zu und weiß genau: wären das reale Personen, ginge es in 3 Wochen von vorne los, weil sie nichts daraus gelernt haben.
Positiv zu erwähnen ist der Schreibstil, der mir mit seiner locker-leichten und spritzigen Art nach wie vor gut gefällt. Er ist bildhaft und weckte so manches Mal den Kaffeedurst in mir, ebenso wie die Lust, Yale einmal einen Besuch abzustatten.
Reihe: Crazy in Love Hopelessly in Love Always in Love
*Infos zur Autorin* "Hallo, ich bin Emma, willkommen auf meiner Autorenseite!Seit ein paar Jahren lebe ich mit meinen Büchern und meinem Hund in Berlin, aufgewachsen bin ich aber im Rheinland. Seit ich halbwegs das Alphabet beherrsche, habe ich mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben. Am liebsten über die Liebe und ihre Umwege, den Mut, den man für sie braucht, darüber, was sie mit einem macht, vor allem wenn man gar nicht mit ihr rechnet. Über Konfetti im Bauch und Chaos im Kopf und diesen magischen Moment kurz vor dem ersten Kuss ... Die Ideen für meine Geschichten kommen oft ganz spontan, auf Reisen, beim Leute-Beobachten im Café oder nach einem Gespräch mit einer guten Freundin. Ich bin gespannt zu hören, was ihr über meine Bücher denkt." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Hätte man dieses Werk drastisch gekürzt und in die beiden Vorgängerbände gepackt, hätte man sich diesen dritten Band wahrlich sparen können.
Was für ein schönes Cover! Das hat mich sofort total angezogen und auch der Klappentext hat mich vollends davon überzeugt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte! Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Werk?
Sasha und Ben haben einiges zusammen durchgestanden und die beiden sind sich sicher, dass sie einfach zusammen gehören und füreinander bestimmt sind. Doch dann passieren Dinge, die sie vor eine schwere Prüfung stellen. Die beiden sind plötzlich mit der Frage konfrontiert, ob ihre Liebe wirklich stark genug ist, um mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen und auf einmal machen sich Zweifel breit. Werden Sasha und Ben es schaffen oder müssen sie sich letztendlich doch eingestehen, dass trotz der starken Gefühle ihre Leben nicht vereinbar sind?
Mein Eindruck vom Buch: Ich mag den Schreibstil von Emma Winter sehr und wie es oft in Young-Adult-Büchern der Fall ist, wurde dieses Buch in der Ich-Erzählung geschrieben. Ich liebe diese Perspektive! Der Leser taucht abwechselnd in die Gedankenwelt von Sasha, Ben und auch von Sashas Freundin June ein und man kann sich mit allen dreien sofort identifizieren. Anfangs dachte ich, mir fehlen ein paar Begebenheiten aus der Vergangenheit der Protagonisten und als ich dann recherchiert habe, erfuhr ich, dass dies bereits der dritte Band der Weston-High-Reihe ist. Das hätte ich wohl besser mal vorher nachgesehen 😉 Nichtsdestotrotz hatte ich nicht das Gefühl, etwas Elementares verpasst zu haben und deshalb kann ich dieses Buch ohne Bedenken weiterempfehlen, selbst wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen hat. Sasha wird sehr sympathisch dargestellt und man spürt ihre innere Zerrissen- und Unsicherheit förmlich. Auch Ben wird sehr menschlich gezeichnet, auch oder gerade deswegen hielt sich meine Sympathie für ihn manches Mal aber doch in Grenzen. Er war wohl in den Vorgängern auch schon ein Einzelkämpfer und diese Eigenschaft kommt auch in diesem Teil gut zum Vorschein. Der Leser lernt darüber hinaus auch die Gedankenwelt von Sashas Freundin June kennen. Um ehrlich zu sein, habe ich dies nicht wirklich verstanden. Im Grunde handelt das Buch von Sashas und Bens Geschichte und meiner Meinung nach hätte man dann auch noch in die Sichtweisen von Lucy und Elliot gehen müssen. Für mich waren diese Kapitel eigentlich nur eine Auffüllung des Buches, nett zu lesen, aber nicht wirklich bedeutsam. Etwas hat mich an diesem Buch sehr irritiert: Der Klappentext erzählt davon, wie Ben wegen der schweren Erkrankung seines Vaters das Familienunternehmen übernehmen und wie sehr er sich unter dieser Entscheidung verändert. Dies taucht aber erst auf, nachdem die Story schon dreiviertel gelesen ist. Vorher geht es nur um Intrigen, Reue und Schuldgefühlen und DIE Frage, die wohl schon in den Vorgängern gestellt wurde: Kann eine Liebe bestehen, wenn man aus komplett unterschiedlichen Welten kommt? Meinem Empfingen nach ist der Klappentext vollkommen irreführend. Dennoch: Diese Geschichte bezaubert durch die magische Zeit zwischen Schulabschluss und „dem Ernst des Lebens“ und zwischen den Zeilen kann man den Duft der Freiheit in einer Zeit, in der einem jungen Menschen alle Türen offen steht, richtiggehend schnuppern. Der Schreibstil von Emma Winter trägt einen nur so durch die Geschichte und so wird dieses Buch zum richtigen Pageturner.
Fazit: Für Young Adult Fans ist dieses Buch die perfekte Lektüre für einen lauen Sommerabend. Auch wenn manchmal etwas Tiefe fehlte, habe ich es sehr genossen, dieses Werk zu lesen.
4/5 Sterne Always in Love Roman von Emma Winter Forever by Ullstein „Sie trennen Welten, aber der Liebe ist das egal ... Nach allem, was Ben und Sasha zusammen durchgemacht haben, glaubt Sasha eines ganz sicher zu wissen: Sie sind füreinander bestimmt. Doch können sie je zusammen sein? Denn gerade, als sie gemeinsam ihr Studium in Yale beginnen wollen, passiert das Unvorstellbare: Bens Vater erkrankt schwer. Statt wie erträumt Journalismus zu studieren, muss Ben nun von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen. Doch unter dem Druck der neuen Herausforderung verändert er sich zunehmend. Nichts erinnert mehr an den jungen Mann mit den großen Träumen, der die Welt verbessern wollte und dem der ganze Luxus, mit dem er aufwuchs, nichts bedeutete. Und mit einem Mal muss sich Sasha fragen, ob die Welten, aus denen sie beide stammen, nicht doch zu unterschiedlich sind.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem FOREVER by Ullstein Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Dieses Buch ist wieder im typischen Emma Winter Style geschrieben allerdings muss ich gleich zu Beginn ein wenig Kritik loswerden, denn es zog sich teilweise wie Kaugummi in die Länge. Daher kam mir hin und wieder der Gedanke, warum musste dieses Buch noch sein? Vielleicht hätten ja auch 2 Bände gereicht, wenn man diese Geschichte dort noch mit reingepackt hätte? Aber mal von vorn. Dieser Roman schließt nahtlos ans Ende des Vorgängers an und daher empfehle ich wirklich die beiden anderen Bücher zu lesen, da man sonst keinen wirklichen Einstieg in die Geschichte finden wird. In der Beziehung der beiden Protas zueinander steht es nicht zum Besten und in diesem Buch wird das alles noch mal komplizierter, weil sie selbst nicht wissen ob der Bruch noch mal zu kitten ist oder ob Liebe allein eben manchmal doch nicht reicht um alles zu überwinden. Vertrauen ist die Basis von allem und wenn dieses zerstört wurde ist es oft schwer, manchmal unmöglich dieses wieder herzustellen. Hinzu kommen hier auch noch familiäre Probleme, die die Situation aufbauschen. Sasha war für mich in diesem Band ehrlich gesagt eine Überraschung, da ich schon fast gar nicht mehr damit gerechnet hatte, dass sie sich nochmal weiter entwickeln würde und sich auf ihre eigentlichen Ziele besinnen würde. Aber sie hat es doch tatsächlich geschafft. Hin und wieder wirkte die Grundstimmung des Buches ein wenig bedrückend auf mich, was aber auch an dem ewigen Hin und Her zwischen den beiden Protas liegen konnte. Teilweise kamen sie wirklich nervig beim Leser an. Das Drama war einfach to much, etwas weniger davon und alles wäre toll gewesen. Da aber beide letzten Endes doch einen Weg zueinander gefunden haben und auch die Nebenfiguren des Buches Platz und Raum fanden und die Geschichte abrundeten, war es ein schönes Lesevergnügen, dem aber leider irgendwie der Epilog abhanden gekommen ist. Hallo, gerade bei solchen Storys will man doch unbedingt wissen wie es in der Zukunft weitergeht oder? Also mir geht es jedenfalls so. Ich fand es schade, denn so kam das Ende irgendwie abrupt. Daher gebe ich dem Buch gute 4 Sterne. #liebesroman #newadult #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #emmawinter #AlwaysinLove #WestonHigh #foreververlag #ullsteinverlag #bücherliebe #booklover #reading #leseratte #bücherwurm #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher #bücher #bookadict #bookaholic
Rezension „Always in Love: Roman (Weston-High-Reihe 3)“ von Emma Winter
Meinung
Mit „Always in Love“ erscheint der nunmehr dritte Band der Weston-High Reihe, welche ich seit seinem ersten Teil liebe. Und so konnte ich es auch nicht erwarten wieder in die Geschichte einzutauchen. Für mich ist es unbedingt notwendig, dass die beiden vorherigen gelesen wurden, da das Geschehen sonst nicht nachvollziehbar ist.
Ich finde es wunderschön das die Reihe farblich aufeinander abgestimmt ist, denn auch dieses Cover passt perfekt und wird in jedem Regal zum Eye Catcher. Emmas Stil ist wie gewohnt leicht, erfrischend und sie schafft es die Emotionen genau auf den Punkt zu mir zu transportieren. Wir erleben in diesem Band Ben und Sashas Geschichte, denen wir in wechselnder Perspektive lauschen dürfen. Natürlich treffen wir aber auch auf altbekannte wie zum Beispiel June.
Für mich ist es immer ein ganz großer Punkt wenn ich die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten lesen und dadurch viel intensiver aufnehmen kann. Nahtlos setzt das Geschehen an den zweiten Band an, weshalb ich auch hier noch mal sagen möchte, dass die Vorgänger unbedingt nötig sind. Band 3 der Weston High Reihe hat mir von Anfang an eines gezeigt, nämlich das es dieser Teil faustdick hinter den Ohren, Äh Seiten hat. Vom ersten Moment habe ich mit Ben und Sasha gefiebert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Nicht immer treffen wir richtige Entscheidungen was uns zeigt, dass unsere Buch Helden auch nicht perfekt sind. Fehler machen, Macken und Kanten haben. Für mich werden sie dadurch allerdings menschlich, echt und authentisch. So erging es mir auch bei Sasha, aber sie zeigte, dass sie trotz allem kämpfen konnte und wollte. Auch Ben steckte voller Überraschungen , wenngleich ich anfangs dachte, dass er nie über sich hinauswachsen würde und seinen Schatten hinter sich lassen könnte. Emma Winter wäre aber nicht sie, wenn sie uns ein paar Wendungen beschert, mit denen man nicht gerechnet hätte.
Ich fand es unglaublich toll wie auch June und Jess eingebunden wurden und freute mich riesig ihrer Entwicklung zu folgen. Durch die Figuren bekommt diese Reihe erst so richtig Vielfältigkeit, was insbesondere in diesem Band sehr hervorsticht. Die Handlung hat mich bis zum Ende auf eine emotionale Achterbahnfahrt geführt, auch wenn es kleine Dinge gab, wie zum Beispiel einen Prolog, denn ich mir etwas ausführlicher gewünscht hätte. Es ändert aber nichts daran das ich die Reihe ins Herz geschlossen habe.
Dramatik und herzzerreißende Momente kommen bei Emma Winter definitiv nie zu kurz. Werden es Sasha und Ben schaffen? Lest es selbst und lasst euch von den Gefühlen und der Spannung mitreißen.
Fazit
Mit dem Finale der „Weston-High Reihe“ gelingt Emma Winter ein herzzerreißender, dramatischer, emotionaler Abschluss. An manchen Stellen und Momenten fehlte ein kleiner Funke, doch ist diese Reihe etwas, dass man als Genre Liebhaber unbedingt lesen sollte. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.
Always in Love (Weston-High-Reihe 3) von Emma Winter Sie trennen Welten, aber der Liebe ist das egal ...
Nach allem, was Ben und Sasha zusammen durchgemacht haben, glaubt Sasha eines ganz sicher zu wissen: Sie sind füreinander bestimmt. Doch können sie je zusammen sein? Denn gerade, als sie gemeinsam ihr Studium in Yale beginnen wollen, passiert das Unvorstellbare: Bens Vater erkrankt schwer. Statt wie erträumt Journalismus zu studieren, muss Ben nun von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen. Doch unter dem Druck der neuen Herausforderung verändert er sich zunehmend. Nichts erinnert mehr an den jungen Mann mit den großen Träumen, der die Welt verbessern wollte und dem der ganze Luxus, mit dem er aufwuchs, nichts bedeutete. Und mit einem Mal muss sich Sasha fragen, ob die Welten, aus denen sie beide stammen, nicht doch zu unterschiedlich sind. eBook: 8,99 € Print: 12,99 € 336 Seiten Verlag: Forever / Ullstein Paperback erschienen am 03. August 2020 Meine Meinung: Mit Always in Love ist endlich der Abschluss der Weston-High-Reihe gefunden. Das Cover ist optisch wieder sehr an die Vorgänger angepasst und macht sich hervorragend im Reihenverband. Nachdem ich Band eins und zwei bereits gelesen habe und am Ende wieder ein übler Cliffhanger wartete, musste ich ganz schnell die Fortsetzung lesen. Der Schreibstil passt auch hier wieder und setzt nahtlos an Band zwei an. Wir fallen wieder mitten in das Drama rein und erleben tiefste Verzweiflung, Wut und Fassungslosigkeit. Ich bin mir noch nicht ganz einig, ob es für mich zu dramatisch und zu überzogen war, da ich für mich nicht so ein Typ bin. Aber bei Teenagern oder jungen Heranwachsenden ist ja alles etwas anders … Wir erleben auch hier wieder die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch wird die Story noch griffiger. Ich konnte die Situationen gut nachvollziehen, wenn mir auch manches doch zu kurz abgehandelt wurde. Auf einmal war ich mit Sachen und Personen konfrontiert und es erschien wie aus dem nichts. Irgendwo hat es da etwas gehapert und für mich nicht ganz gepasst. Dennoch ist Always in Love ein würdiger Abschluss. Der mit rasanten und dramatischen Szenen, irren Wendungen und sehr vielen Emotionen aufwarten kann. Im Großen und Ganzen bin ich glücklich zurückgelassen und kann mit diesem Abschluss leben. Für mich fügt sich einfach nicht alles ineinander. Der mutige Auftritt und der dann angeblich gezähmte Vater der es doch nur gut meinte, ist für mich ein Beispiel. Dies ist für mich einfach nicht rund und wirkt unwahrscheinlich. Fazit: Ein würdiger Abschluss, mit kleinen Ungereimtheiten. Aber ich war gut unterhalten und konnte die Geschichte gut hinter mich lassen. Mein Leserherz war zufrieden gestellt.
Das Cover passt perfekt zu Band 1 und 2 und symbolisiert so sehr gut die Zusammengehörigkeit. Der Klappentext informiert uns über das Wesentliche und man ist gespannt, wie die Reihe endet...
Schreibstil:
Band 3 der Reihe und auch hier geht es um Ben und Sasha somit sind Vorkenntnisse aus den vorherigen Büchern dringend notwendig, da ihre Geschichte nicht abgeschlossen ist.
Ich weiß nicht genau woran es lag, aber leider empfand ich jeden Band ein Stückchen schlechter.. war ich in Band 1 noch voll und ganz gefesselt, hatte ich mit Band 2 Schwierigkeiten, die sich am Ende zwar legten, aber nun hier wieder zum Vorschein kamen. Die Geschichte ist auch hier ok, aber das wars irgendwie, es war für mich zu klischeehaft, zu einfach und manchmal zu nervig, gerade was Sasha und ihr Vertrauen Ben gegenüber anbelangt...
Wie auch Band 1 und 2 erleben wir die Geschichte aus den Sichtweisen der Protas und auch wieder June übernimmt ein paar Kapitel, es gibt keine großen Sprünge und die Sprache ist flüssig und leicht zu lesen, ohne komplizierte oder zu intime Momente...
Charaktere/ Story:
Die Geschichte nimmt ihren Lauf, Ereignisse geschehen, die alles wieder überrumpeln und verändern und so stellt sich erneut die Frage ob Sasha und Ben eigentlich jemals eine wahre Chance haben ihrer Liebe eine gemeinsame Zukunft zu schenken... aber gerade das Vertrauen, vor allem von Seitens Sashas ist hier wieder ein großes Problem... aber den Rest lest selbst und ich hoffe, euch kann die Story etwas mehr begeistern als mich letztendlich
Fazit:
Ich muss leider gestehen, dass die Reihe mich nicht fesseln konnte, sie war zwischendurch immer wieder sehr anstrengend zu lesen, klar gab es dann wiederum schöne und gute Momente, aber es war alles in allem nicht so mitreißend, so fesselnd und so gut, wie ich es von Liebesromanen gewohnt bin und wie ich es liebe... konnte Band 1 mich noch fesseln und absolut überzeugen, denn Sasha und Ben waren dort, zu Beginn, eine wahre Achterbahnfahrt, einmal rauf und zack mit Vollgas wieder runter, glaubte man alles ist perfekt zwischen den beiden, geht das Drama von Vorne los, platzt die nächste Bombe und die Detonation, die sie mit sich bringt, ist schlimmer als jede davor.., so lies Band 2 schon nach, dort hatte ich vor allem Schwierigkeiten in das Buch zu finden und mich zunächst zum Lesen zu motivieren, was gegen Ende zwar besser wurde, aber nun im dritten Teil war ich immer wieder frustriert und genervt von den beiden, leider, denn eigentlich ist die Idee und die Story nicht schlecht, nur für mich leider diesmal nur 3 von 5 Herzen ♥♥♥
Vielen Dank an den Forever by ullstein Verlag und netgalley für das bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine ehrliche Meinung jedoch in keinster Weise.
Danke an NetGalley, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Dieses Buch wollte ich lesen, weil Band 2 mit einem großen Cliffhanger endet, und weil ich gehofft habe, dass die Reihe ein grandioses Finale bekommt. Band 1 hat mir nicht so gut gefallen, und in Band 2 habe ich dann doch Potential gesehen. Ich habe wirklich gehofft, dass sich dieses Potential hier weiter ins Positive entwickeln wird. Aber der 3. Band der Weston-High-Reihe hat mir sehr enttäuscht.
Worum geht es? Ja, hier könnte man den Klappentext lesen. Allerdings spoilert der total und das dort beschriebene Ereignis passiert erst nach 90% des Buches. Eigentlich geht es darum, dass Ben und Sasha sich trennen, weil sie einander nicht vertrauen und lieber dem Gossip glauben. Im Laufe des Buches versucht Sasha natürlich, Ben für sich zurückzugewinnen.
Der spannende Cliffhanger von Band 2 wird in den ersten paar Seiten dieses Buches auch schon gelöst, sodass mir ein richtiger Konflikt gefehlt hat. Das Hin und Her zwischen Ben und Sasha hat mich auch genervt, es hat sich irgendwie wie eine Wiederholung von Band 2 angefühlt. Immer nur die gleichen Diskussionen. Also: inhaltlich ist der Band eher mau.
Jetzt zum Stil. Rechtschreibfehler habe ich keine bemerkt, das könnte aber auch dran liegen, dass ich das Buch zum Ende hin nur noch überflogen habe... Mich haben immer noch die ganzen konkreten Nennungen von Filmen und Büchern gestört, aber das scheint zum Stil der Autorin zu gehören. Ich mag es einfach nicht, aber das ist Geschmackssache. Aber die Dialoge haben mir hier noch weniger gefallen. Es hat sich sehr nach Aneinanderreihungen von Tumblr Weisheiten (oder sowas in der Art) angefühlt. Die Protagonisten sollen 17/18 sein, und irgendwie hat das für mich nicht gepasst. Die Sätze waren auch nicht logisch verbunden. Ja, die Dialoge fand ich einfach nicht ansprechend.
Die Geschichte von June und Jess hat mir zwar gut gefallen, aber ich frage mich trotzdem, warum die so stark mit eingebaut wurde... Denn die Reihe dreht sich ja um Sasha und Ben, und dafür waren die Eskapaden von J&J nicht relevant.
Das Ende hat mir dann den Rest gegeben, es war unrealistisch und unbefriedigend. Schade finde ich auch, dass das Ebook bei ca. 85% endet und dann noch eine sehr lange Leseprobe kommt. Kurz gesagt: ich hatte mir von diesem Buch mehr erhofft.
"Lass dich von Wellen nicht umreissen, sondern tragen."
Worum gehts? Die Story erzählt von Sasha, Ben und June. June will unbedingt Sängerin werden. Und mit ihrer großen Liebe Jess die Welt erobern. Sasha & Ben sind schwer verliebt und können es kaum erwarten, gemeinsam in Yale zu studieren. Doch eine fiese Lüge lässt Sasha zweifeln. So begeht sie einen folgenschweren Fehler, der sie weit weg von Ben treibt. Ob sie es schafft, ihn wieder für sich zu gewinnen?
Meine Meinung: Zugegeben, es hört sich an, wie eine einfache HighSchool/College-Geschichte. Und zum Teil ist sie das auch, aber eben nur zum Teil. Mir hat gefallen, dass die Story nicht so überladen ist mit gefühlsduseligem Teenager-verliebt-sein. Stattdessen hat sie mich überrascht mit erstaunlichem Tiefgang.
Es ist eine Geschichte, geprägt von Missverständnissen, erlerntem Misstrauen, quälenden Familienverpflichtungen, Gefühlschaos und Sturrheit, aber auch vom Kämpfen um das, was einem wichtig ist, vom Nicht-aufgeben, wenn es hart wird und vom Lernen zu vergeben. Die Protagonisten - und auch ich als Leser - haben gelernt, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, statt sich von Zweifeln, Bedenken und dem sich stetig drehenden Gefühlskarussell gefangen nehmen und versklaven zu lassen.
Die verschiedenen Teile der Geschichte werden von Sasha, Ben und June aus ihrer eigenen Perspektive erzählt. Das hat mir ermöglicht, alle Seiten und auch die Gedanken und Gefühle des jeweils anderen besser zu verstehen. So entstand ein angenehmer Tiefgang in der Geschichte.
Und obwohl ich die anderen vorangegangenen Teile der Geschichte (Crazy in Love und Hopelessly in love) noch nicht gelesen habe, konnte ich leicht in die Geschichte finden. Es ist eine schöne bunte Erzählung, bei der mir nicht langweilig geworden ist.
Meine Meinung zu Always In Love Emma Winter nimmt den Leser wieder mit mitten ins Geschehen. Daher eine Empfehlung vorweg: Es lohnt sich ein Re-Read von den ersten beiden Teilen der Trilogie Crazy In Love und Hopelessly in Love, damit man genau weiß, wo die Geschichte in Always in Love ansetzt. Ich war zwar recht schnell wieder in der Handlung angekommen, musste aber meine Gehirnzellen ein wenig strapazieren, bis alle Zusammenhänge wieder klar waren. Aber sei‘s drum.
Sehr schwer getan habe ich mir mit dem Verhalten von Sasha. Statt Ben richtig zuzuhören und Glauben zu schenken, macht sie ihm gegenüber dicht und agiert völlig kindisch. Dabei will sie doch eigentlich erwachsen sein. Dann muss zu allem Übel Ben auch noch von jetzt auf gleich erwachsen werden und verschließt sich vor allen statt Hilfe anzunehmen, als alles zum Guten zu wenden scheint. Da stelle ich mir die Frage, ob die beiden wirklich so erwachsen sind, wie es gerne wären. Sicher, wir reden von zwei Abschlussschülern, die gerade am Anfang eines neuen Lebensabschnitts sind … und doch verhalten sie sich teils wie zwei vorpubertäre Kinder. Vielleicht gehe ich auch zu streng mit ihnen ins Gericht.
UND SCHON WIEDER EINE NEBENROLLE … Doch wieder ist es keine Hauptfigur, die mich überzeugen konnte, weiterzulesen. Oder sagen wir besser, ich habe einen Narren an einer Nebenrolle gefressen. (Das scheint gerade, eine Phase bei mir zu sein.) Dieses Mal war es die Binnenhandlung von June, die gegen Prinzipien für ihren Traum kämpft, damit sie an einer New Yorker Akademie studieren darf. Ich mochte sie ja schon im zweiten Teil der Reihe, aber jetzt konnte sie mich endgültig für sich gewinnen.
Fazit Eine schöne Geschichte, die man ein einem gemütlichen Lesenachmittag verschlingen kann.
„Always in Love“ ist der dritte und damit leider auch letzte Teil der „Weston-High-Reihe“. Der erste Teil dieser Reihe wurde mir zur Veröffentlichung als Lesetipp vorgeschlagen und ich bin wirklich glücklich, diese tolle Reihe durch einen Tipp gefunden zu haben. Dieses Buch, diese Reihe hat in mir die unterschiedlichsten Gefühle wach gerufen, dieses hin und her zwischen Sasha und Ben ging mit zwischendurch richtig auf die Nerven. Entweder zickt Ben herum oder Sasha, das , das war mir teilweise wirklich zuviel. Aber auf der anderen Seite konnte ich es nach jedem Teil auch kaum erwarten, das es endlich weiter geht mit den Beiden.
Der Schreibstil ist wie bei den beiden vorherigen Bänden locker, flockig und leicht, wie ich immer so schön sage. Ich konnte mir die Weston High, die ganzen Personen, einfach alles bildlich vor mir sehen. So etwas ist mir immer sehr wichtig, das ich nicht nur darüber lese sondern auch mein inneres Kopfkino gleichzeitig abläuft. Es ist halt eine typische amerikanische High School Romanze mit großen und kleinen Dramen, Familienschwierigkeiten usw. Leider reicht auch dieser dritte Teil nicht ganz an den ersten heran. Aber alles in allen hat mich diese Reihe wunderbar unterhalten. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Nachdem Sasha der Ex von Ben geglaubt hat, als diese meinte sie wäre schwanger von Ben, verbringt sie die Nacht mit einem anderen Mann. Ben ist so verletzt das er nicht mehr mit Sasha zusammen sein möchte. Die setzt aber Himmel und Hölle in Bewegung um ihren Fehler wieder gut zu machen. Als Bens Vater schwer erkrankt, scheint es als würde auch die letzte Hoffnung auf ein gemeinsames Studium in Yale weg sein.
Ich danke NetGalley und dem Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Zum Buch: Nach allem, was Ben und Sasha zusammen durchgemacht haben, glaubt Sasha eines ganz sicher zu wissen: Sie sind füreinander bestimmt. Doch können sie je zusammen sein? Denn gerade, als sie gemeinsam ihr Studium in Yale beginnen wollen, passiert das Unvorstellbare: Bens Vater erkrankt schwer. Statt wie erträumt Journalismus zu studieren, muss Ben nun von einem Tag auf den anderen das Familienunternehmen übernehmen. Doch unter dem Druck der neuen Herausforderung verändert er sich zunehmend. Nichts erinnert mehr an den jungen Mann mit den großen Träumen, der die Welt verbessern wollte und dem der ganze Luxus, mit dem er aufwuchs, nichts bedeutete. Und mit einem Mal muss sich Sasha fragen, ob die Welten, aus denen sie beide stammen, nicht doch zu unterschiedlich sind.
Meine Meinung: Auch dem 3. Band fehlt es an Spannung, Handlung und von Emotionen ganz zu schweigen. Nach wie vor ist die Geschichte langatmig und plätschert so vor sich hin. Das Potential wurde leider nicht zu genüge ausgebaut. Nachdem mir Sasha in Band 1 so gut gefallen hat, wurde sie von Band zu Band nerviger. Ben dagegen ist mir in diesem Band etwas sympathischer geworden.
Fazit: Ehrlich gesagt, bin ich froh, dass mit diesem Band das Ende der Reihe gekommen ist. Schade, denn man hätte so viel mehr aus der Geschichte rausholen können.
Es handelt sich hier um den dritten und auch finalen Teil der Buchreihe aus der Feder von Emma Winter. Definitiv muss man die anderen Bücher davor gelesen haben zum Verständnis. Außerdem knüpft dieser Buch zeitlich nahtlos an das zweite an.
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm und flüssig. Größtenteils bekommt man die Handlung aus Sashas Sicht erzählt, daher kann man ihre Gefühlen und Gedanken gut nachvollziehen.
Dennoch habe ich mich bei dem Buch leider quälen müssen. Dieser drittel Teil ist handwerklich wirklich gut und auch die Handlung wird gut fortgesetzt. Dennoch war es mir fast zu melancholisch und zu viel Drama. Und das zog sich für mich von Anfang an durch. Natürlich nach dem Ende vom zweiten Teil war mir bewusst um alles aufzuklären wird es etwas dramatischer. Aber gefühlt folgte ein Drama auf das nächste. Gefühlt zog sich das Buch für mich damit nur unnötig in die länge und hat mir dadurch nicht so viel Lesefreude bereitet. Leider der schwächste Teil der Reihe.
Zur Handlung werde ich nicht viel erzählen, da ich weder etwas vorweggreifen möchte oder spoilern möchte.
Für mich ist dieser dritte Teil wirklich eine Enttäuschung. Lediglich der gute Schreibstil hat mich das Buch durch lesen lassen.
Meinung: Nachdem der erste Teil für mich so mittelmäßig war und 3 Sterne von mir erhalten hat, wollte ich die Reihe natürlich weiterlesen, da ich ungern eine Reihe abbreche. Nach dem 2. Band, der mich überhaupt nicht überzeugen konnte, wollte ich den 3. eigentlich gar nicht mehr lesen, aber da ich ihn von der Netgalley als Rezensionsexemplar bekommen habe, blieb mir nichts anderes übrig. Ich habe mich in einem Buddyread durch das Buch gequält und wenn ich diese Geschichte nicht zusammen mit jemanden gelesen hätte, hätte ich sie wohl abgebrochen.
Die Geschichte hate viele längen, das Drama wiederholt sich, die Protagonisten waren kindisch und die Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Die Kapiteln aus Junes sich waren meiner Meinung nach für die gesamte Handlung unwichtig und eher Lückenfüller. Erst die letzten 3 Kapitel haben etwas Spannung in die Geschichte gebracht, aber für mich viel zu spät und viel zu kurz.
Fazit: Es überwiegen leider die negativen Aspekte der Geschichte. Die Umsetzung war sehr schwach, aber die Idee hat mir gefallen, daher bekommt das Buch von mir 1,5-2 Sterne von 5. Von mir bekommt die gesamte Reihe leider keine Empfehlung.
Kein Spoiler zum Inhalt, weil es der dritte Teil ist.
Leider konnte der Teil den zweiten Teil nicht wettmachen. Es ist soviel hin und her. Die Kapitel werden wieder aus Bens, Junes und Sashas Sicht erzählt, wobei mir die Kapitel aus Junes Sicht immer noch nicht klar sind was das bringen soll. Ihre Geschichte hätte genauso gut auch in Sashas Erzählung gepasst.
Der Schreibstil konnte mich leider nicht überzeugen und ich hab das Buch nur überflogen, da ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Ja die Protagonisten sind erst 18, aber irgendwie für die Gesellschaft in der sie aufwachsen, verhalten sie sich einfach nur kindisch und uneinsichtig. Einige Aspekte der Geschichte werden nicht geklärt und somit bleibt für mich immer noch etwas offen.
Meiner Meinung nach hätte man diese drei Teile auf zwei zusammenkürzen sollen, vorallem nachdem im ebook der dritte Teil bei 86% endet und dann noch eine lange Leseprobe kommt.
Puh – schwer zu sagen. Insgesamt fand ich ihn stärker als Band 2 – wobei mich der Focus der Geschichte störte. Ich hatte, nach dem Klappentext, einen anderen Focus erwartet. Doch leider lag er wieder bei den immer gleichen Problemen zwischen Ben und Sasha. Die Entwicklung der beiden Charaktere vollzieht sich hier im Schneckentempo bzw. ist stellenweise gar nicht vorhanden. Durchaus realistisch – aber im Hinblick auf die vorherigen Bände und dem Klappentext hätte ich hier einfach mehr erwartet. Die Geschichte zwischen June und Jess – ergab für mich auch zum Ende des 3. Teils keinen Sinn. Und hätte gut weggelassen werden können.
Fazit: Weiterhin viel Drama zwischen Ben und Sasha. Ein Klappentext, von dem ich mir einen anderen Verlauf der Geschichte erwartete. Für diejenigen, die Band 1 und 2 gelesen haben – ein Abschluss. Insgesamt eine Geschichte für Leser, die viel viel Drama und eine langsame Entwicklung der Charaktere lieben.
der Aufbau mit den 3 Sichten war sehr unnöti, meiner Meinung nach hätte man die Sichtweise von June ruhig weglassen können. Diese Sicht hat sehr wenig bis gar nichts zur eigentlich handlung beigetragen. Das Lesen hat sich leider auch relativ stark gezogen.
Die Geschichte an sich konnte mich leider nicht überzeugen. Es war eine sehr lange Einleitung bis kurz vorm Schluss es etwas spannend würde. Allerdings war diese Spannung nach 2 Kapitel auch wieder vorbei, da das Buch dann geendet hat. Ich fand es einfach schade das es keinen Höhepunkt gab.
Ich gebe den Buch 3 Sterne, und das auch nur aus dem Grund, das ich die Idee der Geschichte eigentlich recht gut fand. ( Umsetzung leider gar nicht). Und weil ich die Charakter größtem sehr mochte, obwohl sie im Vergleich zu anderem Büchern, doch recht langweilig waren. Die Sympathie war an manchen Stellen vorhanden, hat das lesen aber nicht Einfacher gemacht.
Wow ein wirklich toller Schluss der Trilogie. 😍 Mittlerweile sind mir Sasha und Ben sehr ans Herz gewachsen, wie gute Freunde. Ich habe mit Freuden mitverfolgt, wie sich beide weiter entwickeln und wie ihre Geschichte weiter geht. Einige der Nebencharaktere sind einfach Zucker pur. 😍 Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und in ehrlich gesagt traurig, dass es jetzt vorbei ist.
Nun ist die Geschichte um Sasha und Ben erzählt und lässt mich ganz zufrieden zurück. Sasha ging mir mit ihren Zweifeln so manches mal richtig auf die Nerven, aber zum Glück hat sie sich wieder gefangen und die richtigen Freunde um sich, die ihr den Kopf zurecht rücken. Gerne hätte ich noch June und Jess Geschichte, oder auch Lucys gelesen. Ob da noch was kommt?