Jump to ratings and reviews
Rate this book

Meine Suche nach dem Nichts: Wie ich tausend Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand

Rate this book
Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden. Auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Die Pilgerin wird über Berge klettern und an der Küste entlanglaufen, ihre Lehrmeister in Sachen Nirwana werden Mönche, Einheimische und andere Pilger sein, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Wird es Lena gelingen, das glücksbringende Nichts zu finden?

416 pages, Paperback

Published May 20, 2019

5 people are currently reading
29 people want to read

About the author

Lena Schnabl

1 book2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
30 (45%)
4 stars
17 (25%)
3 stars
15 (22%)
2 stars
4 (6%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for emoty_live.
120 reviews5 followers
August 14, 2023
Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht. In den ersten Kapiteln war es noch okay. Ich freute mich über die lapidar-lockere Erzählweise. Doch von Seite zu Seite kehrte sich das bei mir ins Negative: Die Protagonistin wurde mir zusehends unsympathisch, ich war teils auch genervt von ihrer Art, und ihr Umgang mit den Pilgern, denen sie unterwegs begegnete empfand ich als sehr respektlos. 2 Sterne bekommt das Buch dennoch, da ich die, wenn auch kürzeren, Beschreibungen des Pilgerwegs interessant fand, ebenso die abgedruckten Bilder im Buch. Das Buch heisst "Meine Suche nach dem Nichts etc". So empfand ich es: sie suchte nach nichts, sie fand auch nichts. Auf den letzten Seiten gab es ein paar Erkenntnisse, die für mich aber eher gegoogelt rüberkamen, als authentisch.
Profile Image for Mandy R..
262 reviews2 followers
November 1, 2022
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt die ungeschönte Wahrheit über das Pilgerleben und man selbst schwankt bei den Emotionen zwischen "WOW das will ich auch mal machen" und "Wtf das würde ich niemals schaffen.

Tolles Buch für alle Pilger, die die es werden wollen oder einfach nur an Geschichten über Reisen und tolle Gegenden interessiert sind.
1 review
March 21, 2023
Ein sehr, sehr schönes Buch über die Herausforderung und Erkenntnisse bei einer Pilgerreise sowie interessante Einblicke in die japanische Kultur.
Profile Image for Sonja.
197 reviews
October 5, 2019
Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 14,00 [D]
Verlag: Goldmann
Seiten: 416
Format: Paperback, Klappenbroschur
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 20.05.2019

Inhalt:

Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden. Auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Die Pilgerin wird über Berge klettern und an der Küste entlanglaufen, ihre Lehrmeister in Sachen Nirwana werden Mönche, Einheimische und andere Pilger sein, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Wird es Lena gelingen, das glücksbringende Nichts zu finden?

Design:

Mich hat das Cover sofort angesprochen. Ich mag Japan und daher ist die Gestaltung voll mein Fall. Die zarten Kirschblüten, der Tempel und der rote Punkt der Flagge - man kann das Buch sofort einsortieren. Die drei Fotos in der Mitte unterstützen das noch. Und spätestens bei dem Untertitel hatte mich das Cover überzeugt. Eine perfekte Umsetzung, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Meine Meinung:

Als Fan von Pilgerwegen und Erfahrungsberichten sprang mir dieses Buch sofort entgegen und wollte von mir gelesen werden. Japan finde ich grundsätzlich sowieso interessant, daher war es die perfekte Mischung für mich. Immer nur den Jacobsweg in Spanien zu thematisieren ist irgendwann auch langweilig. Daher freute ich mich auf eine ganz andere Kultur und Religion.

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Es geht relativ lang (für mein Gefühl jedenfalls) um ihre Erkrankung an dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Die Antriebslosigkeit und Kraftlosigkeit kann ich total nachvollziehen, denn auch mich hat diese Krankheit schon aus den Socken gehauen. Das war die schlimmste Zeit meines Lebens. Im Gegensatz zur Autorin hat bei mir der heftigste Part allerdings (zum Glück!) nur zwei Monate gedauert, nach denen ich mich langsam aber stetig regeneriert habe.

Der Schreibstil war für mich recht gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind entweder sehr kurz, oder mit sehr vielen Kommata voneinander getrennt. Alles wirkt abgehackt, wie in diesem Beispiel:

"An John mag ich unter anderem, dass ich mich nicht groß erklären muss. Wir haben uns ein Jahr nicht gesehen, und ich sitze auf seinem Teppich, trinke Tee, und alles ist wie immer. Einsilbig, entspannt." Seite 48

So einsilbig, wie sie mit ihren Freunden gerne ist, so einsilbig kommt oftmals auch der Schreibstil daher. An vielen Stellen kam es mir außerdem so vor, als wolle die Autorin gewollt cool klingen. Die gewählte Ausdrucksweise passte einfach nicht. Im Laufe des Buches gewöhnte ich mich allerdings an den Schreibstil und später fiel es mir nicht mehr auf.

Inhaltlich ist das Buch sehr interessant. Ich habe mir sogar einige besonders schöne Stellen mit Post-its markiert. Das fing schon bei dem 80% vollen Magen an (das Geheimnis des zufriedenen Lebens, Seite 80). Gerade ihre Erfahrungen mit anderen Pilgern und Personen am Rande des Weges gefielen mir besonders.

Irgendwie hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass sie unwichtige und eher uninteressante Dinge aufführt, nur um etwas berichten zu können. Dafür wird die letzte Präfektur leider viel zu kurz behandelt. Gerade darauf hatte ich mich gefreut. Und was ist aus R. geworden? Das lässt uns Leser neugierig zurück.

Fazit:

1300 km pilgern, das muss man erst einmal schaffen. Hut ab vor dieser Leistung! Den Bericht dieser Reise habe ich gerne gelesen, auch wenn er sich manchmal etwas gezogen hat. Ich vergebe vier Sterne.
Profile Image for Andreas.
632 reviews42 followers
October 29, 2020
Lena hat monatelang mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber zu kämpfen und beschließt schließlich, den japanischen Pilgerpfad auf Shikoku zu gehen. Sie hat Japanologie studiert und spricht sehr gut japanisch. Das kommt dem Leser sehr zu Gute, weil sie einen viel engeren Bezug zu Land, Kultur und Menschen hat als "normale" Nicht-Japaner und interessante Geschichten zu erzählen weiß.

Lena ist kein Wander- oder Pilgerprofi wie z.B. Christine Thürmer. Stattdessen hat sie mich eher an Cheryl Strayed aus Wild erinnert, die ebenfalls einfach losmarschiert ist mit ähnlichen Höhen und Tiefen.

Mich hat das Buch aus drei Gründen interessiert. Zuallererst wegen des Pilgerns und den Erfahrungen, die dabei gemacht werden. Hier gibt es durchaus Parallelen zu anderen Reiseberichten, wobei mir besonders gefallen hat, dass Lena sehr persönlich schreibt und den Leser so an ihrer Reise teilhaben lässt. Die Begegnungen mit den Menschen sind teilweise recht verblüffend und was mich erstaunt hat, ist, dass die sogenannte Trail Magic auch hier funktionert. Der Weg an sich ist mit seinem ganzen Asphalt und Verkehr wohl kein besonderes Naturerlebnis, selbst wenn die Tempel dafür entschädigen.

Als zweites bin ich ein großer Fan von Japan. Wie weiter oben bereits erwähnt spricht Lena sehr gut japanisch und hat längere Zeit in Japan gelebt. Sie erzählt von ihren eigenen Erlebnissen, erklärt japanische Gepflogenheiten und schafft es recht gut, dem Leser Japan näher zu bringen.

Als letztes ist der Pilgerpfad auch eine spirituelle Reise. Zu den Tempeln gibt es interessante Mythen und es ist spannend Lena dabei zu beobachten, wie sie sich langsam und fast unmerklich verändert. Wird sie die Antworten finden, nach denen sie sucht? Das muss der Leser selbst herausfinden.

Fazit: ein rundum gelungenes und sehr lesenswertes Buch. 5 von 5 Sternen

P.S. Zum Thema "Blasen an den Füßen": das meiner Meinung nach beste Buch dazu hat John Vonhof geschrieben mit Fixing Your Feet.
Profile Image for Katja.
195 reviews
May 17, 2020
Das Buch ist für jeden interessant der sich für Reiseberichte, Japan und/oder das Pilgern begeistert.
Sprachlich ist das Buch hervorragend geschrieben und die Autoren vermag es einen mit auf den (Seelen-)Trip durch Shikoku zu nehmen.

Das Buch hat mich darin bestärkt diesen beschwerlichen Pilgerweg ebenfalls einmal in Angriff zu nehmen.
Profile Image for Mirjam.
84 reviews6 followers
August 9, 2019
Ein Buch, das sich sehr echt anfühlt. Lena beschreibt gezielt das, was sie erzählen will.
Es liest sich flüssig und man lernt dennoch viel über Kultur, Japan, Deutschland. Die Fotos machen das Buch etwas realer und intimer.
Empfehlenswert für die, die gerne Reisebücher lesen
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.