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Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten

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Renn so schnell du kannst – denn die ganze Welt sieht live zu. Ein außergewöhnlicher Science-Fantasy-Roman, bei dem die Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt werden.

Yashira Willow ist die beste Portalläuferin des Planeten Alpha. Sie ist die gefeierte Favoritin der populären Wettkämpfe, in denen Läufer mithilfe von Portalen überlebenswichtige Energie von den umliegenden Monden holen. Als Yashira jedoch während eines Laufs auf Epsilon dem Jungen Riley Chase das Leben rettet, ändert sich plötzlich alles – denn Riley hätte nie auf diesem Planeten sein dürfen. Er trägt ein Geheimnis in sich, und schon bald muss Yashira feststellen, dass auch sie nicht mehr sicher vor Alphas Regierung ist. Von der gefeierten Sportlerin zur Außenseiterin erklärt, beginnt eine halsbrecherische Flucht, bei der sie Riley gefährlich nahekommt – und sich zwischen ihrem Herzen und ihrem Traum vom Laufen entscheiden muss…

348 pages, Paperback

First published April 6, 2020

11 people want to read

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P.J. Ried

11 books6 followers

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Community Reviews

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2 (9%)
1 star
1 (4%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Tintensturm.
73 reviews
April 20, 2020
Ich habe "Die Aschebringerin" als eBook gelesen und war relativ schnell in der Geschichte drinnen. Der Beginn ist recht rasant und sehr spannend, im Laufe der Geschichte verliert die Handlung dann etwas an Schnelligkeit, nur um gegen Mitte/Ende wieder an Geschwindigkeit zuzunehmen. Im Zentrum der Geschichte steht die Protagonistin Yashira "Ash" Willow, die ich größtenteils sympathisch fand, da sie ihren eigenen Kopf hatte, aber trotzdem auch Gefühle (wie Tränen, Trauer, Angst etc.) zugelassen hat und nicht nur "tough" war, wie man es von vielen Protagonistinnen erwartet. Andererseits muss ich aber auch dazu sagen, dass ihre Handlungen manchmal nicht so viel Sinn für mich ergeben haben und ich ein wenig den Kopf über sie schütteln musste. Teilweise wirkte ihr Charakter an einigen Stellen nicht ganz durchdacht, da sie manchmal unglaublich schwächlich und ängstlich beschrieben wurde und dann wieder tough und "bissig". Das war leider in meinen Augen nicht ganz konsistent.

Die Grundidee der Welt fand ich super spannend und das Setting sehr interessant. Die Geschichte spielt in der Zukunft, die Menschen haben den Planeten Erde verlassen und sind auf den "künstlichen" Planeten Alpha ausgewandert, der von 23 Monden umkreist wird. Die Energie der Monde wird von den sogenannten Portalläufern, zu denen auch Ash gehört, geholt und genutzt um die Atmosphäre des künstlichen Planeten Alpha zu generieren. Die Monde gelten als unbewohnbar und verlassen - bis Ash eines Tages nach einem Portallauf, der ungehörig schief lief, mit einem zweiten Menschen, Riley Chase, zurückkehrt. Zum ersten Mal muss Yashira hinterfragen: Ist ein Leben auf den Monden möglich und gibt es vielleicht noch mehr Menschen auf den Monden und was hat der Senat zu verbergen? Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrund gewünscht, um eine für mich schlüssige Welt zu erschaffen: Wie wurde der "künstliche" Planet erstellt? Gab es ein "Gerüst", das die Menschen genutzt haben? Wie wurde der Planet gefunden? Gab es die Monde schon? Leider erfahren wir wenig über das "wie" der bestehenden Welt, was ich sehr schade fand. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch mehr über die einzelnen Monde, was ich sehr spannend fand und deshalb hoffe, dass P.J. Reid eventuell noch ein paar Kurzgeschichten über die Monde schreiben wird, denn ich finde die erschaffene Welt und ihre Bewohner hat auf jeden Fall Potential.

Teilweise hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit einigen Passagen, die nur sehr "oberflächlich" behandelt wurden- Yashira trauert im Roman oft um ihr Leben und ihre Familie und ihre Freunde, die allerdings am Anfang des Romans nicht wirklich präsent sind, sodass es schwer ist da irgendwie eine Verbindung aufzubauen. Auch als Yashira einen anderen Menschen rettet, wird sie verstoßen und wie eine Aussätzige behandelt- was für einen gesunden Menschen skurill wirkt und nicht ganz verständlich. Auch dass weder Interviewanfragen an sie und an den "mysteriösen Fremden" gerichtet werden, obwohl Yashira eine Star-Atlethin ist, wundert mich... das System scheint also die zwischenmenschliche Seite abzulehnen, dann wundert es mich aber, dass in der Mitte des Romans plötzlich von "Protesten" die Rede ist- obwohl die Menschen scheinbar nichts mitbekommen haben und auch bis dato kein Interesse gezeigt haben. Das fand ich ein wenig "flach". Ebenso wie Yashiras und Rileys "magische" Gaben. Durch eine Genmutation verfügen sie über besondere Gaben, die jedoch recht wenig im Roman benutzt werden und dann so, dass der Leser nicht im Prozess des Erlernens mitgenommen wird. Auf einmal klappt es dann einfach doch - das fand ich nicht besonders gelungen und hätte mir hier mehr Input für den Leser gewünscht, um die Entwicklung zu verstehen.

Insgesamt fand ich schön, dass der Roman aufzeigt, dass es manchmal nicht nur "Schwarz" und "Weiß" gibt, sondern dass Unrecht nicht mit Unrecht bekämpft werden kann und das nicht alle Rebellen automatisch gute Menschen sind, denn die Rebellenbewegung in "Die Aschebringerin" wird oft von Yashira hinterfragt und zeigt auch negative Seiten auf, was ich einen sehr spannenden Ansatz fand.
Nicht ganz überzeugen konnte mich das Ende des Romans, das mir doch etwas zu "schnell" kam und ein bisschen nach "Deus ex machina" schrie, ohne jetzt hier zu viel verraten zu wollen. Auch die Liebesgeschichte fand ich zwischenzeitlich ein wenig anstrengend, da sehr offensichtlich war, dass Riley und Yashira sich mögen (was auch im Klappentext bereits verraten wird) und es aber seeeehr lange dauert, bis da mal etwas passiert- obwohl es beiden recht schnell klar ist.

Bis auf einige Wiederholungen (könnt ihr das Wort "Iriden" noch hören?) hat mir der lockere Schreibstil gut gefallen und es ließ sich gut runter lesen. Wie bereits gesagt fand ich Yashira insgesamt eine sympathische Protagonistin und konnte größtenteils mit ihr mitfühlen und mich darüber freuen, dass sie den für sich richtigen Weg gefunden hat.
Profile Image for Letanna.
1,956 reviews61 followers
April 6, 2020
Auf dem Planeten Alpha ist Yashira Willow ist eine sehr erfolgreiche Portalläuferin. Das Ziel der Läufe sind Energiequellen, die sich auf den umliegenden Monden befinden und die nach Alpha gebraucht werden sollen. Auf dem Mond Epsilon gerät Yashira in große Gefahr, denn der Planet steht kurz vor seiner Zerstörung. Im letzten Moment kann sie sich retten und nimmt dabei den Jungen Riley Chase mit, der sich auf Epsilon befand. Nachdem sie zurück ist, wird sie nicht als Heldin gefeiert, sondern von den Läufen suspendiert, weil sie Riley mitgenommen hat. Ein schwerer Schlag für ihre Karriere, aber das ist noch gar nicht mal die Spitze des Eisberges. Auf einmal ist sie auf der Flucht vor ihrer eigenen Regierung.

Schon als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen will. Die Autorin entführt uns in eine ferne Galaxie. Die Menschen haben die Erde verlassen und auf dem Planeten Alpha eine Kolonie gegründet. Die Autorin erzählt hier eine sehr rasante und spannende Geschichte, die mich von der ersten Seite an begeistern konnte.

Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Yashira. Sie ist sehr ehrgeizig und auch sehr zielstrebig, wenn es um ihre Karriere geht. Dann wird ihr ganzes Leben durcheinander gewirbelt und sie muss sich mit der neuen Situation arrangieren. Sie versucht das Beste aus ihrer Lage zu machen, was ich sehr an ihr mochte. Die Autorin stellt ihr Riley zur Seite und zwischen den beiden entwickeln sich Gefühle, wobei die Romanze nicht im Mittelpunkt der Handlung steht, aber eine wichtige Rolle spielt.
Am Ende werden alle Fragen beantwortet. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen und vergebe die volle Punktzahl.
Profile Image for Tiana_Loreen.
368 reviews6 followers
April 25, 2020
Ein interessant-klingendes Buch, welches mich nicht ganz fesseln konnte. Es war okay, aber mit Yashira wurde ich irgendwie nie richtig warm.

Inhalt:
Renn so schnell du kannst – denn die ganze Welt sieht live zu. Ein außergewöhnlicher Science-Fantasy-Roman, bei dem die Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt werden.

Yashira Willow ist die beste Portalläuferin des Planeten Alpha. Sie ist die gefeierte Favoritin der populären Wettkämpfe, in denen Läufer mithilfe von Portalen überlebenswichtige Energie von den umliegenden Monden holen. Als Yashira jedoch während eines Laufs auf Epsilon dem Jungen Riley Chase das Leben rettet, ändert sich plötzlich alles – denn Riley hätte nie auf diesem Planeten sein dürfen. Er trägt ein Geheimnis in sich, und schon bald muss Yashira feststellen, dass auch sie nicht mehr sicher vor Alphas Regierung ist. Von der gefeierten Sportlerin zur Außenseiterin erklärt, beginnt eine halsbrecherische Flucht, bei der sie Riley gefährlich nahekommt – und sich zwischen ihrem Herzen und ihrem Traum vom Laufen entscheiden muss… (© Piper Wundervoll)

Meine Meinung:
Mein zweites Buch von Piper Wundervoll und hier war es Cover-Lieber auf den ersten Blick. Der Klappentext klang aber natürlich auch vielversprechend ;P

Die Handlung und die Charaktere
Ich zähle zu den Menschen, die die Popularität von Sportlern einfach nicht verstehen kann. Gefeiert werden, weil jemand das Glück hat sein Hobby ausleben zu können? Ähm...warum?!
Und vielleicht war genau das mein Problem mit Yashira:
Sie ist Profisportlerin.
Gut, es liegt sicher nicht nur daran, immerhin ist sie nur am Anfang des Buches Profisportlerin und später dann alles andere, wie zum Beispiel Flüchtling, aber so richtig warm bin ich mit ihr nie geworden.
Ich wünschte, ich könnte genau sagen warum. Vielleicht war es ihre Einstellung? Oder ihre Naivität? Oder wie sie das Laufen über alles andere setzte?
Ich weiß es nicht. Ich wurde mit Yashira nicht warm und das spürte ich beim Lesen deutlich.

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch zwar lesen wollt, aber es jedes Mal ein Kampf ist, danach zu greifen? Bei mir war es so.
Einerseits wollte ich wissen, wie es mit Yashira und Riley weitergeht, aber auf der anderen Seite wollte ich nicht mehr in Yashiras Haut stecken. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und wenn man diese Protagonistin nicht sonderlich gut leiden kann, ist das für die Lesefreude nicht vorteilhaft.

Yashiara ist Profisportlerin, bis sie bei einer Portal-Runnin-Meisterschaft nur knapp den Tod entronnen ist und per Zufall einen weiteren Menschen gerettet hat – Riley.
Riley ist ein ehemaliger Portalläufer, der vor 3 Jahren bei einer Meisterschaft auf einen der Monde nicht mehr zurückgekehrt ist. Bis ihn Yashira per Zufall zurückholt. Von einem auf den anderen Tag steht Yashiras Leben Kopf. Plötzlich ist sie keine Portalläuferin mehr. Plötzlich ist sie nur noch die Aschebringerin. Sie steht vor den Scherben ihres Lebens, denn immerhin ist sie fürs Laufen geboren.

Ich muss Yashira zugutehalten, dass sie die Rettung von Riley nie bereut hat, nur eben, dass ihre Karriere dadurch ruiniert worden ist. Yashira kämpft schon für das Richtige und wenn sie an etwas Glaubt, dann mit ganzem Herzen. Ich bin zwar nicht richtig warm mit ihr geworden, aber wie sie sich für ihren Planeten eingesetzt hat, war schon beeindruckend. Sie hat sich gegen jeden gestellt, damit dieses ganze Blutvergießen ein Ende hat, denn Fakt ist:
Nicht alles ist so, wie der künstlich angelegte Planet Alpha es darstellt!

Riley ist der abgeklärte der beiden. Er hat bereits vor 3 Jahren die Wahrheit erfahren und verlor durch Alpha sein früheres Leben. Ich mochte Riley jedenfalls lieber als Yashira, was wohl daran lag, dass er einfach fester am Boden stand, als sein Love Interest.

Besonders hervorheben möchte ich das Weltbild.
Yashira lebt auf dem künstlich angelegten Planeten Alpha, der 24 Monde hat. Manche Menschen haben ein besonderes Gen, was es ihnen ermöglicht über Portale zu den Monden zu gelangen. Diese Menschen sind meist Portalrunner, eine beliebte Sportart auf Alpha, wo sie Laufen und auf den Monden etwas suchen. So eine Art Schnitzeljagt mit Zeitfenster sozusagen.
Die Idee ist echt toll!
Und als Yashira herausfindet, dass sie noch besonderer ist, als je vermutet, nimmt das Chaos seinen Lauf und sie reißt nicht nur sich, sondern auch Riley in das Abenteuer ihres Lebens.

Das Ende
Ohne zu viel zu verraten, aber das Ende...nicht wirklich, oder?
Zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog stehen 6 Monate und in diesen 6 Monaten passiert so viel, doch es wird nicht erklärt. Und genau das stört mich.
Es ist einfach abrupte vorbei und der Epilog zeigt Yashiras neues Leben. Sollte ich mich für sie freuen? Vermutlich, aber mehr noch ist mir die Frage nicht aus den Kopf gegangen:
Wie hat sie DAS bitte geschafft? Wie nur???

Aber eigentlich hat es mich schon vorher angefangen zu stören, denn es geht einfach so leicht. Das, wie Yashira alles aufdeckt im Vergleich zu dem restlichen Buch:
Mir ging es einfach zu schnell und zu einfach.

Die Schreibweise
Sie war locker, aber ich brauchte ewig lange, um ins Buch abzutauchen. Da das Buch aus Sicht von Yashira geschrieben ist und sie mich nicht zu 100% von sich überzeugen konnte, war manchmal das Lesen etwas mühsamer. Aber als ich am Ende dann drinnen war, flogen die Seiten dahin.

Fazit:
Auf der einen Seite fand ich das Buch echt gut, es hatte einen klasse Weltenbau und die Protagonistin wächst über sich hinaus, aber ganz einfangen konnte es mich nie. Yashira war oft anstrengend, der Handlungsverlauf war eigentlich okay, wenn das Ende dann nicht so Schlag-auf-Schlag gewesen wäre.
Das Buch war ganz okay. Immerhin kann niemand was dafür, dass ich mit Yashira nicht warm geworden bin, oder?
Von mir bekommt „Die Aschebringern – Sprung zwischen den Welten“ 3 von 5 Federn. Wenn ich dazu gegriffen habe, hat es mich (großteils) unterhalten können, aber Yashira hat arg oft meine Nerven strapaziert. Es ist für mich einfach ein ganz-okay-Buch.
203 reviews2 followers
April 8, 2020
In der Zukunft des Jahres 2450 ist die Erde nur noch traurige Vergangenheit, und die Menschheit hat sich vor zweihundert Jahren nach der Zerstörung der Erde durch einen Asteroidenschauer in einer weit entfernten Galaxie eine neue Heimat suchen müssen. Aber das Leben auf dem künstlich erschaffenen Planeten Alpha bedarf einiger Anstrengungen. Um die Bevölkerung versorgen zu können, muss die zum Überleben wichtige Energie von den benachbarten 23 Monden geholt werden, die dort in Generatoren gespeichert wird. Der „Transport“ geschieht durch das Öffnen von Portalen, und die sogenannten Portalläufer kommen ins Spiel. Eine von ihnen, die zu den besten ihres Faches gehört – ist Yashira Willow. Sie besitzt das Portalsprung-Gen, und wenn sie im Wettkampf startet, ist der Erfolg vorprogrammiert.

Doch während des Portal-Running-Championships Finale, das über die Top Ten des Jahres entscheiden soll, geht alles schief. Yashira, die nie auf dem Mond Epsilon hätte „landen“ sollen, rettet sich und dem (wie sich später herausstellt) seit drei Jahren verschollenen Portalläufer Riley Chase gerade noch so das Leben, bevor der Mond in einem Feuer verglüht. Was folgt erscheint wie ein böser Traum, ist indes bittere Realität: Yashira wird von der umjubelten Sportlerin zur gesperrten Außenseiterin. Die Begründung: Sie hätte Riley nicht mit durch das Portal ziehen dürfen. Allein ihr neuer Name „Aschebringerin“, der Tatsache geschuldet ist, dass sie bei ihrer Rückkehr von Epsilon allein mit Ascheflocken des zerstörten Mondes in den Händen durch das Portal zurückkehrte, bleibt ihr.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, steckt Yashira bald in ernsten Schwierigkeiten. Nach ihr wird gefahndet, weil sie erschütternden und furchtbaren Wahrheiten auf der Spur ist. Sie muss fliehen und ihre Heimat verlassen. Zusätzlich verunsichern sie ihre Gefühle für Riley und die Frage, ob sie ihm trauen kann.

„Der Pfeil bin ich, Yashira Willow, die Aschebringerin. Einst Weltenspringerin, Goldbringerin, beste Portalläuferin seit der zweiten erdgeschichtlichen Stunde null. Früher gefeiert, geliebt, bejubelt – heute gehasst, gejagt, verstoßen.“

Mit „Die Aschebringerin. Sprung zwischen den Welten“ legt P. J. Ried ein ambitioniertes Debüt vor, das mit einem kühnen und abenteuerlichen Geschehen punktet. Die Menschen, durch eigenes Verhalten gezwungen, die Erde zu verlassen, haben sich in einer anderen fernen Galaxie die Möglichkeit gesucht, weiter zu existieren. Geschaffen haben sie Alpha, umgeben von 23 Monden.

An sich ist die Idee der Kolonialisierung fremder Planeten nicht neu. P. J. Ried offeriert einen in den Grundzügen durchdachten Hintergrund und eine individuelle, außergewöhnliche Handlung bei sich steigender Erzähldynamik. Dabei greift die Autorin unterschiedliche Thematiken auf und bringt zum Beispiel Ablehnung und Konfrontation mit Andersartigen und Andersdenkenden, Radikalität und Manipulation zur Sprache und zieht hieraus eine imposante Dramatik, wenngleich die Gewichtung schwankend ist: Teilweise beschäftigt sich die Autorin damit sehr intensiv, andererseits wird bei vielerlei Dingen nur an der Oberfläche gekratzt. An dieser Stelle zeigen sich dann auch die Schwächen der Geschichte. Leider ist nämlich die Anzahl der Monde, die zusammen mit dem Planeten Alpha ihre Bezeichnung den Buchstaben des griechischen Alphabet verdanken, mit 23 zu hoch. Weniger hätten gut getan, zumal sich die Beschreibungen verständlicherweise lediglich auf einige Monde konzentrieren. Die Chance, in die Tiefe zu gehen, wurde so bedauerlicherweise etwas verschenkt.

Vereinzelt gilt das auch für die Figuren, obwohl positiv hervorgehoben werden soll, dass die Autorin für die Nebenrollen ihre Fantasie spielen lassen und unterschiedliche Charaktere kreiert hat.

Im Mittelpunkt steht vor allem Yashira. Das Geschehen bekommt durch die Schilderung aus ihrer Sicht eine sehr persönliche Note. Die engagierte und strebsame Sportlerin verliert von einem Tag auf den anderen ihr Ziel. Außerdem wird sie komplett aus ihrem bisherigen Leben gerissen und gezwungen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. P. J. Ried findet einen gelungenen Weg der Darstellung und zeichnet ein umfassendes Bild ihrer Protagonistin. Daneben werden die romantischen Empfindungen, die Yashira für Riley zu entwickeln beginnt, nachvollziehbar und in einer zurückhaltenden, nicht in den Vordergrund drängenden Art vermittelt. Wobei die Autorin Yashira und damit auch den Leser im Unklaren lässt, ob Riley die Gefühle erwidert.

Überhaupt wirkt Riley durch die spärlichen Informationen, die die Autorin präsentiert, sehr geheimnisvoll und mysteriös, was einen besonderen Reiz ausmacht.

„Die Aschebringerin. Sprung zwischen den Welten“ entpuppt sich als motiviert geschriebenes Zukunftsabenteuer mit einer energischen Heldin, die sich selbst treu bleibt.
Profile Image for Miri | tthinkttwice.
235 reviews2 followers
April 11, 2020
“Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten” ist der Debütroman der Autorin P.J. Ried. Der interessant klingende Klappentext, das Cover und das Genre sorgten dafür, dass ich sehr neugierig auf das Buch geworden bin. Kaum war das eBook auf dem Reader habe ich auch schon mit dem Lesen begonnen.

Die junge Yashira ist auf ganz Alpha bekannt. Sie ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Portalläuferinnen des Planeten. Nachdem vor hunderten von Jahren der Planet Erde durch einen Asteroidenschauer unbewohnbar wurde, flohen die Überlebenden ins Weltall und erschufen dort einen neuen bewohnbaren Planeten, der von unzähligen Monden umgeben ist. Alpha ist allerdings nur deswegen bewohnbar, weil die Portalläufer*innen durch ihre Läufe Energie von den einzelnen Monden holen, die dazu verwendet wird, um Alphas Atmosphäre aufrecht zu erhalten.
Bei einem ihrer Läufe stößt Yashira auf den verschollenen Portalläufer Riley Chase und rettet ihm und sich in aller letzter Sekunde das Leben. Riley hätte gar nicht auf Epsilon sein dürfen und schon gar nicht dort überleben.
Mit Rileys Rettung verstößt Yashira gegen die Regeln des Portallaufens und wird auf unbestimmte Zeit suspendiert. Doch wie sich sehr schnell herausstellt, ist das das kleinste ihrer Probleme.

Klingt spannend, oder? Ja, fand ich auch. Doch leider lies die Spannung für mich nach diesen ersten Ereignissen erstmal eine Weile nach. Natürlich passiert etwas und das ist auch wichtig für die Handlung, doch für mich plätscherte es eine Weile einfach nur vor sich hin, der Fokus wurde mehr auf Yashira und Riley gelegt und das war für mich stellenweise leider ein wenig langweilig. Glücklicherweise nimmt das Buch zum letzten Drittel hin wieder gehörig an Fahrt auf und lies mich eine Seite nach der nächsten lesen.

Im Klappentext wird ja bereits auf eine kleine Liebesgeschichte zwischen Riley und Yashira hingewiesen. Das ist für mich prinzipiell ok, habe ich nichts gegen. Häufig bereichert es die Geschichte oder es ist wichtig für den Plot. Doch ich muss leider sagen, dass ich bei dem “Etwas”, was da zwischen den Beiden ist, nicht nur einmal beim Lesen mit den Augen gerollt habe. Ich bin einfach kein Fan davon, wenn zwei Charaktere sich ganz offensichtlich, also so richtig offensichtlich, mögen und dann ständig umeinander herumschleichen, den anderen wegstoßen, obwohl sie eigentlich nur die Nähe des Andere wollen und so weiter. Das nervt mich. Ist einfach nicht meins. Ich hätte es ehrlich gesagt bei dieser Geschichte auch nicht gebraucht. Meiner Meinung nach hätte sie auch prima ohne das pubertäre Gehabe der beiden funktioniert.

Leider bin ich auch nicht wirklich warm geworden mit den Charakteren. Nicht mit Yashira, nicht mit Riley und auch nicht mit den Nebencharakteren. Yashira hat mich mit ihrem Verhalten stellenweise sogar ein wenig genervt. So stur und uneinsichtig wie sie manchmal war. Sie kam mir noch nicht reif genug vor.
Ich muss sagen, dass es Bücher, in denen ich zu den Protagonisten keine Beziehung aufbauen kann (egal wie die aussieht), bei mir schwerer haben mich zu überzeugen. Ich konnte die Handlungen und die Denkweise der Charaktere dadurch nicht richtig nachvollziehen und das macht es für mich schwer Teil der Geschichte zu werden. So bin ich einfach nur Beobachterin geblieben und dadurch recht emotionslos.
Außerdem wurden, für meinen Geschmack, auch zu viele Figuren mit Namen benannt. Ich konnte mir irgendwann nicht mehr genau merken, wer wer ist, wer in welcher Beziehung zu den Alphaniern steht und wer was gemacht hat.

Dennoch empfand ich den Schreibstil als ganz angenehm. Die Geschichte war flüssig zu lesen und ich bin gut durch die Geschichte gerauscht. Ich habe beim Lesen einige wenige Fehler und einen kleinen Logikfehler entdeckt. An einer Stelle sind Yashiras Hände hinter dem Rücken gefesselt und ein paar Seiten weiter, gleiche Situation, fasst sich sich mit den Händen an die Schläfen. Anatomisch für mich ein wenig unmöglich.

Auch wenn ich den ein und anderen Kritikpunkt geäußert habe, habe ich das Buch insgesamt ganz gerne gelesen. Es hat nicht immer alles für mich zu 100% einen Sinn ergeben, doch die Geschichte an sich hat mir gefallen. Zum Ende hin wurde sie auch wieder richtig spannend und rasant und dort habe ich dann emotional auch endlich mitfiebern können.
Für mich ist die Geschichte in sich abgeschlossen und beantwortet auch weitestgehend alle wichtigen Fragen. Der Rest bleibt wohl der eigenen Fantasie überlassen.

Fazit

Die Geschichte an sich hat mir gefallen, sie war zu Beginn und im letzten Drittel auch sehr spannend, was für mich ein Pluspunkt ist. Leider wurde ich mit den Charakteren nicht richtig warm und konnte auch der kleinen “Liebesgeschichte” zwischen Yashira und Riley nicht so richtig was abgewinnen. Einem zweiten Buch der Autorin würde ich auf jeden Fall noch eine Chance geben mich zu überzeugen.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.
Profile Image for ViktoriaScarlett.
465 reviews4 followers
April 28, 2020
Die Grundidee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, doch mit dem Verlauf sank meine Begeisterung immer weiter ab. Warum das so war erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund, warum ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Der intensive Blick zog meinen geradezu an. Außerdem gefällt mir die Gesamtkomposition mit den Motiven und den Farben.

Meine Meinung zum Inhalt:
Als ich den Klappentext des Buches las, war ich sofort neugierig. Er klang nach einem Buch, das mir gefallen könnte. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu lesen. Allerdings neigt sie zu ausschweifenden Beschreibungen, vor allem bei den Gedanken der Hauptprotagonistin Yashira, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist.

Ich fand sehr schnell in das Geschehen hinein und war von den Portalläufern fasziniert. Die Rettung von Riley und die darauffolgenden Kapitel in Bezug auf die Flucht haben mir gut gefallen. Doch als sie an einen anderen Ort aufgrund gezwungener Umstände wechselten, wurde es für mich immer langatmiger. Gleichzeitig erinnerte mich das Leben der Beiden nun stark an die Begebenheiten im Buch „Seelen“ von Stephenie Meyer. Der Verlauf des Buches barg außerdem mittlerweile zu viele Klischees und vorhersehbare Ereignisse, die mir das Lesen langweilig machten. Besonders stark war dies im Mittelteil. Schließlich hielt ich es bei circa 62% nicht mehr aus, da ich mich zwingen musste weiterzulesen. Ich entschloss mich das Buch anzubrechen.

Das war allerdings nicht mein einziges Problem. Yashira ist eine sehr schwierige Protagonistin. Ich wurde einfach nicht mit ihr warm und ärgerte mich über ihr Verhalten. Sie ist abgehoben, arrogant, ich-süchtig und hält sich für etwas Besseres. Ständig hat sie an allem etwas auszusetzen und hat massive Stimmungsschwankungen, die sie noch unsympathischer machen. Selten kam eine nette Seite zum Vorschein. Den Einzigen, den ich in dieser Geschichte mochte, war Riley. Obwohl er so viel durchgemacht hat, ist er sympathisch und bodenständig.

Natürlich gehört zu dieser Geschichte auch die Liebe zwischen den Beiden. Die Gestaltung dessen hat mich einfach nur genervt. Die Beiden wissen, dass sie Gefühle füreinander haben und doch können sie sich diese nicht eingestehen. Vielmehr treibt Yashira Riley absichtlich wieder weg. Ob aus den Beiden etwas wird kann ich nicht sagen, da ich das Buch abgebrochen habe.

Die Grundidee mit den Fähigkeiten und dem politischen Aspekt, sowie der Verschwörung und den verborgenen, düsteren Wahrheiten fand ich gut. Dennoch war die Umsetzung einfach nicht meins. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass der rote Faden zeitweise weg war. Überhaupt hat mich der Klappentext etwas vollkommen anderes von der Handlung vermuten lassen.

Mein Fazit:
Die Grundidee mit den Portalen und die politischen Verstrickungen haben mir gut gefallen. Doch je weiter die Umsetzung voranschritt, umso mehr quälten mich Langatmigkeit, zu viele Klischees, Langweile und die Protagonistin Yashira. Der Schreibstil der Autorin ist locker, obwohl sie zu ausschweifenden Beschreibungen neigt. Bei 62% musste ich das Buch abbrechen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und mich zwingen musste weiterzulesen.

Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Profile Image for Natalie Hosang.
1,458 reviews22 followers
May 3, 2020
Rezension „Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten: Roman“ von P.J. Ried



Meinung

Mit „Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten“ ist das Debüt der Autorin P.J. Ried erschienen und ich war wahnsinnig gespannt auf die Geschichte. Das Cover gefällt mir sehr gut, der KT klang interessant und machte mich neugierig. Ich hatte schon vor dem Release ein Auge auf dieses Buch geworfen, doch war ich auch irgendwie komplett ahnungslos was mich hier erwarten sollte, wenngleich ich nicht enttäuscht wurde, im Gegenteil!

Schon kurze Zeit nach dem Einstieg wurde ich in den Bann des Geschehens gezogen, was zum einem an dem konstant hohen und sich sogar noch stetig steigernden Spannungsbogen liegt, zum anderen an den Figuren, denen ich überall hin gefolgt bin. Detailliert beschrieben hatte ich ein genaues Bild von ihnen vor meinen Augen und auch in Punkte Gedanken, Handlungen und Gefühle der Figuren blieb alles nachvollziehbar und logisch.

Ein großes Lob geht an die emotionale Verbindung welche P.J. Ried schon früh schuf, denn ohne diese hätte ich nicht so mitfiebern, mitfühlen und leiden können. Insbesondere dieser Punkt ist in Büchern von existenzieller Bedeutung. Ohne Emotionen geht bei mir gar nichts, die Figuren und Handlung wirken blass und es fehlt ein wichtiger Punkt. P.J. Ried hat dies beachtet und schon beinahe meisterlich umgesetzt. Ein Buch ist eben kein richtiges Buch ohne seine Emotionen! Erst dann wird es lebendig und lebhaft.

Zudem besticht dieses Buch durch seine Dramaturgie, welche Nervenkitzel, Action, Hochspannung und Gänsehaut beim lesen verursacht. Wie P.J. Ried mit ihr spielt und sie ins Geschehen einbaut ist wirklich exzellent phänomenal. So etwas sieht man leider viel zu selten. Hut ab!

Yashira und Riley haben mich auf ganzer Linie überzeugt und ich schloss sie schnell in mein Herz, letzteren gerade deshalb weil ihm eine gewisse Mystik anhaftet. Für mich auch ein weiterer Punkt wodurch die Geschichte besticht, denn Vorhersehbarkeit bei den Figuren liegt mir ganz und gar nicht. Es darf ruhig rätselhaft und geheimnisvoll sein.

P.J. Ried überzeugt des Weiteren mit Ideenreichtum, Facetten Vielfalt, einer originellen, neuartigen und abwechslungsreichen Handlung, und vor allem einen wahren Page Turner Showdown.

Ihr Schreibstil war von Anfang bis Ende leicht verständlich, flüssig und bildhaft. Es mangelt ihr weder an Leidenschaft und Hingabe, noch an Emotionen oder Wortgewandheit.



Fazit

„Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten“ ist ein rundum gelungenes Debüt im Bereich Fantasy-ScienceFiction mit einem faszinierenden Weltenentwurf, geheimnisvollen und mistigeren Figuren sowie einem phänomenalen Zukunftsabenteuer das von Anfang bis Ende mitreißend und hoch spannend ist. Mit der eingebauten Dramaturgie gelingt P.J. Ried ein wahrer Page Turner.



Bewertung 🌟🌟🌟🌟🌟 (5/5)
Profile Image for SasaRay.
927 reviews4 followers
April 29, 2020
Neuartig. Futuristisch. Dramatisch.

Story:
Weit in der Zukunft ist unsere Erde nur noch eine Erinnerung in der fernen Vergangenheit. Die Menschheit ist auf den Planeten Alpha umgesiedelt, doch auch dieser hat Probleme die Ressourcenansprüche der Menschen zu erfüllen. Daher werden Portalläufer eingesetzt, die auf den umliegenden Monden die überlebenswichtigen Energien einsammeln. Eine dieser Portalläufer ist Yashira Willow. Während der alljährlichen Meisterschaften, in die Yashira als Favoritin startet, begegnet sie auf dem Mond Epsilon einem anderen Menschen und rettet ihm das Leben.
Danach ist nichts mehr, wie es einmal war. Zum einen hat die Portalläuferin eine der Regeln gebrochen, in dem sie Riley mit zurück nach Alpha  genommen hat und somit den Ärger der Regierung auf sich gezogen und zum anderen kommt sie einer beängstigenden und erschreckenden Wahrheit immer näher...
Leseerlebnis :
Direkt am Anfang wurde ich in die Geschichte um Yashira und die Portalläufer eingesogen. Der Spannungsbogen wird extrem gut aufgebaut und man ist sehr schnell mitten im Geschehen. Die genutzte Dramaturgie ist bestechend.
Yashira wird sehr gut und detailliert beschrieben. Auch dadurch das die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, bekommt man einen tiefen Einblick in ihre Gefühlswelt und kann sich gut in sie einfühlen. Auch Riley wird gut gezeichnet, allerdings deutlich zurückhaltender, was ihm und gewisse Mystik verleiht. Die anderen Nebencharaktere werden entsprechend ihrer Bedeutung in der Geschichte beleuchtet.
Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte (ich möchte nicht spoilern) fühle ich mich sehr an Stephenie Meyers "Seelen" erinnert, was ich etwas schade empfinde. Da ich alles andere sehr originell und neuartig empfunden habe. Dies ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt.
P. J. Ried schreibt sehr fesselnd, gefühlvoll und flüssig. Man möchte, nein - man muss- einfach immer weiterlesen.
Fazit:
"Die Aschebringerin" hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen des Planeten Alpha und der dazugehörigen Monde war beeindruckend, fast malerisch. Die Idee der Portalläufer finde ich wirklich faszinierend. Ein gelungener Debütroman aus dem Science-Fantasybereich.
Profile Image for Moonie's Welt.
70 reviews6 followers
April 22, 2020
Yashira ist ein junges Mädchen das hart für ihren Erfolg als Portalläuferin trainiert, doch eines Tages als ein Portallauf schief geht ändert sich für sie alles. Ihre heile Welt bricht in sich zusammen. Zu Beginn versucht sie das offensichtliche zu ignorieren und doch ist da der kleine Funke des Zweifels der alles in ihr zu zerbrechen droht.


Yashira entwickelt sich sehr stark weiter vom naiven kleinen Mädchen in eine Frau die ihren Prinzipien treu bleibt. Man merkt auch richtig das sie sich nicht mehr richtig zugehörig fühlt da sie von dem Senat von Alpha gejagt wird und sich nirgends mehr sicher fühlt.

Riley hätte für meinen Geschmack noch mehr in den Vordergrund rücken dürfen denn auch wenn er immer present in der Story ist, dann aber immer nur für kurze Zeit. Da bleiben die starken Gefühle und die zwischenmenschliche Beziehung etwas auf der Strecke. Auch musste ich zum Schluss hin ein oder zweimal die Augen verdrehen weil sich der Beweggrund von Riley nicht erschlossen hat.

"Vielleicht kann aus der Asche ja etwas Neues entstehen", wispere ich und koste diesen neuen Gedanken auf meiner Zunge. Er schmeckt nach Erleichterung, nach Freiheit und ein wenig nach Sehnsucht.
Zitat: Kapitel 20

Der Plot hingegen ist einnehmend, spannend und unvorhersehbar man fliegt nur so durch die Seiten und doch hat mir etwas die Tiefe gefehlt und somit hatte ich nicht das Gefühl das ich gar nicht mehr aufhören könne zum lesen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch mit interessanten Charakteren, der Weltenaufbau ist originell aber ausbaufähig.


Ein spannendes Sci-Fi Endzeitszenario das weit entfernte Galaxien und Monde als neue Heimat auserkoren hat. Genmutationen und Portalsprünge machen dieses Werk zu einem spannenden Leseerlebnis das hier und da ausbaufähig und ein paar Seiten mehr vertragen hätte.
585 reviews4 followers
March 19, 2021
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich normalerweise kein Fan von Gesichtern auf Covern bin, da ich meiner Fantasie gerne freien Lauf lasse, passt es hier sehr gut. Der Planet unterhalb des Gesichtes passt perfekt zum Inhalt des Buches. Er ist größtenteils im Schatten, doch am Horizont sieht man wie er durch die aufgehende Sonne erhellt wird. Dieses Detail gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte mich sehr leicht in die Geschichte hineinversetzen und diese hautnah miterleben. Manche Personenbeschreibungen hätten ruhig etwas detaillierter sein können. Das Buch wird spannend und actionreich erzählt. Die Gedanken von Yashira wurden sehr gut beschrieben und ich konnte der Handlung leicht folgen.
Das Buch handelt von Yashira Willow einer Portalläuferin auf Alpha. Als es beim großen Finale im Portallauf zu einem Zwischenfall mit ihrer Bahn kommt, wurde sie nicht nur vom Sport gesperrt, sondern auch ausgestoßen. Mit Riley, dem Grund für ihre Sperre, wird sie von der Regierung gesucht. Erst durch die Ereignisse, welche sich zwischen Alpha und den Rebellen ereignen, findet sie zu sich selbst und versucht es auf ihre Art zu beenden.
Ein spannender SciFi-Roman mit jede Menge Action, Spannung, Humor und Liebe. Für dieses spannende Buch vergebe ich 4 von 5 Sterne.
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April 13, 2020
Ja so muss Jugendfantasy, in meinen Augen aussehen!
Vorrangig ist hier ein wichtiges Thema und eine "Mission". Eine Protagonistin die ihrem Alter entsprechend, erstmal naiv und gutgläubig ist und mit ihrem Selbstvertrauen hadert, letztendlich entpupt sie sich jedoch als starke und souveräne Persönlichkeit, die das Wohl aller als oberstes Ziel hat. Ein Vorbild für Jugendliche von heute.
Die Liebesgeschichte ist da, zart, schön und zeitweise herzzerreißend, sie steht aber nicht im vordersten Fokus und ist vor allem nicht von, nicht Jugendfreien Sexszenen durchzogen.
Für meinen Geschmack ist der Teil, der Haupthandlung etwas langwierig, die Handlung ist etwas langsamer und nimmt dadurch ein paar aktionsreichen Szenen die Spannung. Dafür wartet auf den Leser ein unglaublich spannendes und aktionreiches Ende, das einen den Atem anhalten lässt und die ein oder andere Träne abverlangt.
Ein absolut lesenswertes Debut !!!
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June 8, 2020
Yashira Willow ist eine junge Portalläuferin auf dem Planeten Alpha. Ihr Ziel beim Finale des Portal Championship ist der Mond Epsilon. Plötzlich trift sie auf Epsilon auf Riley Chase und der Mond geht in Flammen auf. In letzter Sekunde kann Yashira sich durch ein Portal retten. Was ist passiert? Eigentlich dürfte auf dem Mond niemand leben? Ehe sie sich versieht ist sie auf der Flucht und kommt Stück für Stück den Geheimnissen der Regierung auf die Spur.

Ich fand die Geschichte durchweg spannend. Die Sprache des Romans ist sehr angenehm und bildhaft, wodurch einem, ohne, dass es zu Detailreich wird, langsam eine tolle Welt bzw. tolle Welten eröffnet. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Erzählung ist in der Ich Perspektive geschrieben, wodurch der/die Leser*in eng mit Yashira verbunden ist und mit ihr die Welten Stück für Stück erkundet. Mit Riley wurde ich zunächst nicht warm, später mochte ich ihn aber sehr gern. Auch die Nebencharaktere sich sehr gut und individuell gezeichnet, sodass Verluste auch tatsächlich schmerzen. Alpha und die Monde, von denen man mehr und mehr erfährt, fand ich toll. Ein Universum, dass stets Lust auf mehr gemacht hat. Der Plot wechselt gut von Action zu ruhigen Passagen, die aber nie langweilig wurden. Lediglich an einigen Stellen hat mich die Handlung nicht ganz so überzeugt, was die Geschichte aber insgesamt für mich nicht schlechter gemacht hat.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hätte auch gern noch mehr über das Universum erfahren.
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December 16, 2020
Ich möchte mich hier herzlich dafür bedanken, dass ich auch bei diesem Buch wieder an einer tollen Leserunde dabei sein durfte. Mir hat der Austausch wirklich gefallen. :D

Das Buch war wirklich nicht schlecht, es konnte mich persönlich aber leider nicht ganz überzeugen, gerade weil es gegen Ende zu etwas abgenommen hat, aber es war definitiv auch nicht schlecht.

Kommen wir erst einmal zum guten Teil. Ich muss sagen, ich finde die Grundidee des Buches spitze und an vielen Orten wurde sie auch toll und spannend umgesetzt. Das Buch war zu dem auch leicht und schön zu lesen und man konnte auch sehr gut einsteigen.

Auch der Weltenaufbau war sehr gut aufgebaut. Die Idee mit der künstlichen Atmosphäre des Planeten und den Monden, die für den Sauerstoff dafür ausgebeutet werden, ist gut durchdacht. Ausserdem merkt man, dass sich die Autorin wirklich dazu auch etwas ausgedacht hat, was man ebenfalls im Glossar am Ende noch einmal sieht. Die Beschreibungen der Planeten, die sonst zu viel Platz in der Geschichte weggenommen hätten, waren am Ende ein toller und interessanter Zusatz. :)

Auch die Charaktere waren gut ausgebaut und wirkten nicht oberflächlich, aber einige standen auch nicht so heraus, weil es auch generelle viele Personen in der Geschichte gab, sodass ich nicht komplett den Überblick behalten konnte.
Yashira selbst ist okay, aber wirkt manchmal leider ziemlich unentschieden. Sie will den Rebellen helfen, ist aber auch nicht glücklich damit, ihrem Planten den Rücken zu kehren. Ausserdem ist ihr Lösungsweg leider auch ein ziemliches Extrem, welches in einer solchen Situation einfach beim besten Willen nicht realistisch ist. Auch wenn sie gute Absichten hat, wirkt sie dadurch sehr naiv und ihr Sturkopf macht es leider nicht besser. Statt dadurch wie eine starke Kämpferin zu wirken, kommt sie herüber wie ein kleines Kind, das nicht begreifen möchte.
Riley ist in dieser Hinsicht realistischer, weshalb es auch etwas stört, als er plötzlich auch auf ihrer Seite ist. Ich sehe ein, dass er es auch aus Liebe zu Yashira tut, aber etwas schade ist es trotzdem. Es wäre schön, wenn er stattdessen derjenige gewesen wäre, der ihr auch einen etwas realistischeren Blick gezeigt hätte.

Und das liegt genau generell das Problem, was leider auch zu dem für mich unpassendem Ende führt, welches die Geschichte etwas herunterzog: Die extremen Lösungen, die beide Seiten (Yashira und die Rebellen) vorbringen. Beide haben ihren wahren Kern, aber sie wirken eben in Yashiras Fall absolut naiv und würden mit einem solchen Gegner nichts bringen und im Fall der Rebellen ist sie wirklich zerstörerisch.
Statt eines Mittelweges, gibt es eine deus ex machina, die das Problem löst und dabei ebenfalls eine grosse Katastrophe mit sich bringt, die aber im Epilog, der sechs Monate später spielt, nicht mehr erwähnt wird. Die generelle Grundlösung, für das vorher zerstörte System (ebenfalls eine seltsame Idee von Yashira), ist ebenfalls nicht wirklich eine realistische Lösung und würde in Zukunft wohl sogar für noch mehr Probleme sorgen.

Zusammenfassend kann ich sagen, definitiv nicht schlecht, aber die Konfliktlösung und das Ende haben es leider ziemlich heruntergezogen für mich. Yashira, die eigentlich ein interessanter Charakter ist, wirkt dadurch leider mehr naiv als mutig, was ebenfalls schade ist. Ich denke jedoch, dass es dennoch empfehlenswert ist, denn anderen gefällt vielleicht gerade solche eher speziellen Konfliktlösungen. Meines war es aber leider nicht, weshalb es von mir leider nur drei Sterne gibt.
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