Das Mädchen, das mit den Tieren spricht: Im dreizehnten Abenteuer der Bestsellerserie fährt Liliane Susewind ans Meer
Endlich Ferien! Lilli und ihr bester Freund Jesahja fahren an die Nordsee. Dort wurde an der Küste eine Schutzzone für Seehunde eingerichtet. Doch leider halten sich besonders die Fischer vor Ort überhaupt nicht daran. Und dann ist plötzlich ein Seehundbaby verschwunden! Lilli muss es finden. Mit dem verliebten Seevogel Lotterich und vielen anderen robbenden, trillernden und bellenden Helfern stürzt sie sich in ein aufregendes Abenteuer.
Die beliebte Tierdolmetscherin beweist Mut – und zeigt, dass man viel bewegen kann, wenn alle zusammenhalten!
Jeder Band ein abgeschlossenes Abenteuer
Mit zauberhaften Bildern von Eva Schöffmann-Davidov
Tanya Stewner ist eine deutsche Kinderbuch- und Romanautorin.
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land in Wuppertal geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Von diesem Zeitpunkt an war es ihr größter Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Nach dem Abitur studierte Tanya Stewner Literaturübersetzen in Düsseldorf, brach dieses Studium jedoch ab, um in Wuppertal Anglistik, Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaften zu studieren.
Von 1996 bis 1998 lebte die Autorin in London, studierte dort an der University of North London, absolvierte ein Verlagspraktikum und begann gleichzeitig ihren Roman „Das Lied der Träumerin“ zu schreiben. 2002 schloss Tanya Stewner ihr Studium in Deutschland mit dem Titel „Magistra Artium“ ab.
Im Sommer 2003, während ihres Volontariats in einem Redaktionsbüro, schrieb Tanya Stewner die erste Geschichte des kleinen rothaarigen Mädchens Liliane Susewind. Ihre Versuche, eine Literaturagentur von ihrem Kinderroman zu überzeugen, scheiterten jedoch. Auch weitere Bemühungen, das Buch ohne Agenten bei einem Verlag unterzubringen, waren erfolglos. Erst nach insgesamt 24 Absagen erfolgte im Sommer 2006 die Zusage des renommierten Verlags Fischer Schatzinsel.
„Liliane Susewind – Mit Elefanten spricht man nicht!“ erschien im August 2007 und entwickelte sich rasch zum Überraschungserfolg. Weitere Bände folgten. Im Februar 2008 eroberte „Tiger küssen keine Löwen“ die Herzen der kleinen Leser und im August 2008 gelang dies den „Delphinen in Seenot“. Im April 2009 erschien "Schimpansen macht man nicht zum Affen" und im August 2009 erfreute "So springt man nicht mit Pferden um" die stetig wachsende Fangemeinde, sowie im Mai 2010 der sechste Band der Reihe, "Ein Panda ist kein Känguru", im September 2011 "Rückt dem Wolf nicht auf den Pelz", im September 2012 "Ein kleines Reh allein im Schnee" und im September 2013 "Ein Pinguin will hoch hinaus". Liliane Susewind wurde bereits in zahlreiche Fremdsprachen übersetzt und ist besonders in Japan sehr erfolgreich.
Im August 2010 erschien der erste Band einer neuen Kinderbuchreihe von Tanya Stewner, "Wie weckt man eine Elfe?". Der zweite Band, "Eine Fee ist keine Elfe" erschien im März 2011, der dritte und letzte Band "Das Einhorn im Elfenwald" im März 2012.
Tanya Stewners All-Age-Roman "Das Lied der Träumerin" erschien ebenfalls im März 2011 beim S. Fischer Verlag und richtet sich an Jugendliche ab 16 und Erwachsene bis 99 Jahre.
Im Februar 2012 erschien Tanya Stewners erstes Bilderbuch, "Annas Wunschtag", mit Illustrationen von Christiane Pieper.
Inzwischen hat Tanya Stewner ihre Tätigkeit als Lektorin und Übersetzerin aufgegeben und widmet sich mit Leidenschaft ganz der Schriftstellerei. Sie lebt in Wuppertal und ist seit acht Jahren mit ihrem Mann Guido verheiratet, mit dem sie eine große Leidenschaft für Musik teilt. Der "Lilli-Song" auf den Hörbüchern der Liliane-Susewind-Reihe, die beim Argon Verlag erschienen ist, ebenso wie der "Elfen-Song" auf den Hörbüchern der neuen Kinderbuchreihe (ebenfalls Argon Verlag) stammt aus ihrer gemeinsamen Feder, sämtliche Lieder auf dem Hörbuch "Das Lied der Träumerin" ebenfalls. Für ihre Popsongs sind Tanya Stewner und ihr Mann momentan auf der Suche nach einer Plattenfirma.
Tanya Stewner arbeitet an weiteren Büchern für Kinder und Jugendliche, ebenso wie an Romanen für Erwachsene.
Für den ersten Lilli-Band „Mit Elefanten spricht man nicht!“ erhielt Tanya Stewner den Goldenen Bücherpiraten als beste Nachwuchsautorin 2007.
Ein weiteres Abenteuer vom Mädchen, das mit Tieren sprechen kann. Als ich gesehen habe, dass es Liliane Susewind an die Nordsee verschlägt, wusste ich: Das muss ich lesen. Ich habe die grundsätzlich sehr schöne Geschichte jedoch mit sehr gemischten Gefühlen beendet. Ich fand es sehr schön, zu lesen, dass in einem Kinderbuch die Problematik zwischen Fischern und Seehunden, Überfischung und Nahrungssuche thematisiert wurde. Leider war ich von der Umsetzung jedoch nicht 100% überzeugt. Die Lösung, dass die Fischer ohne weiteres ihre Arbeit an den Nagel hängen, finde ich zwar eine, aus der Sicht der Seehunde, sehr schöne, doch eher unrealistische Vorstellung. Darüber kann ich aber hinweg sehen. Was mich am meisten gestört hat, war die Darstellung der Seehundstation und ihrer Arbeit. Die Seehundstation nimmt überwiegend Jungtiere auf, die ihr Muttertier verloren haben. Für die Bergung der Tiere gibt es vom Land bestellte, ausgebildete Jagdaufseher, die sich sehr gut mit den Tieren auskennen und wissen, worauf sie achten müssen, wenn sie Jungtiere finden. Sie wissen auch, dass das Muttertier für die Nahrungssuche gelegentlich ihr Jungtier am Strand zurücklässt, um später wieder zu kehren. Die Jagdaufseher beobachten die Tiere und sperren auch Gebiete ab, damit das Muttertier ungestört zurück zum Jungtier kommen kann. Wenn diese zum Schluss kommen, dass es sich um einen Heuler handelt, bringen sie das Tier aber in die Station. Natürlich kann es auch mal vorkommen, dass einem da ein Fehler unterläuft und ein Tier fälschlicherweise als Heuler gesehen wird. Trotzdem finde ich es problematisch, wie das in dem Roman dargestellt wird. Wenn Touristen ein Tier finden, sollten sie genügend Abstand halten, Hunde anleinen und die Polizei/Seehundstation informieren. Auf keinen Fall sollte man das Tier selbst in die Station bringen. Zudem darf man die Tiere auf keinen Fall anfassen, da das den Geruch der Tiere verändert und das Muttertier ihr Junges vielleicht nicht mehr erkennt. Lilli hat das Jungtier in dem Buch sofort angefasst, ohne gross darüber nachzudenken, was das für Folgen haben könnte. Zudem hat Bonsai das Tier abgeleckt und so den Geruch noch mehr verändert. Die Mutter hat ihr Junges zwar zurückgenommen, aber das auch nur, weil Lilli mit ihr gesprochen hat. Ich hatte generell das Gefühl, dass sie sich kaum an die Regeln hielt, die sie allen anderen einbläuen wollte, was in einem gewissen Rahmen auch verständlich war (sie ist ja schliesslich die Tiersprecherin), aber in meinen Augen etwas zu stark ausgereizt wurde. Besonders die Seehundeklauaktion in der Seehundstation und wie deren Arbeit dargestellt wurde, fand ich problematisch. Die Seehundstation kam wie der Bösewicht der Geschichte rüber, der dem Muttertier grundlos ihr Jungtier entreisst, um es gefangen zu halten. Ich hätte es besser gefunden, wenn Lilli mit den Mitarbeitern gesprochen und ihnen die Situation erklärt hätte, anstatt einfach den Seehund zu klauen und niemandem Bescheid zu sagen. In meinen Augen wurde die Arbeit und Ziele der Seehundstation völlig verzerrt und falsch dargestellt. Ich glaube, es wäre eine bessere Geschichte geworden, wenn Lilli sich mit der Seehundstation zusammengetan hätte, anstatt sich von vornherein gegen sie zu stellen und ihre Arbeit zu verschmähen. Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen, aber diese Sache fand ich einfach sehr schade und ich habe mich gefragt, wie sauber und gut die Recherchearbeit in dieser Hinsicht durchgeführt wurde. Besonders die Müllsammelaktion und die kollektive Suche nach einer guten Lösung für die Seehunde vor Ort hat mir nämlich gefallen. Ich habe das Buch gerne und schnell gelesen, habe aber wie oben erläutert auch einige Kritikpunkte daran.
P.S. Es ist eine Geschichte über Seehunde. Da fände ich es schön und auch sehr angebracht, wenn auf den Illustrationen auch wirklich Seehunde (bzw. grundsätzlich Hundsrobben) und keine Ohrenrobben dargestellt würden. Es bedarf keiner übermässig anspruchsvollen und tiefgreifenden Recherche, herauszufinden, was die äusserlichen Merkmale und Unterschiede dieser beiden Robbenfamilien sind. Grundsätzlich finde ich die Illustrationen aber sehr schön und sie passen zu der Geschichte.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Meine Meinung Das Cover ist eine gelungene Zusammenfassung der Hauptpersonen des Buches- Liliane Susewind und der kleine Heuler Muschel mit den Austernfischer Lotterich.
Was sage ich zum Buch Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahre. Es hat 14 Kapitel, die um die 10-20 Seiten lang sind.
Sehr gut gefällt mir die größere Druckschrift. Mit ihr kann der Fortgeschrittene Leser gute weitere Leserfahrungen machen. Der Satzbau ist einfach gehalten.
Liane Susewind und ihre besonderen Gaben werden den Kindern nach und nach bekannt gemacht. Sie ist ein besonderes Kind, welches die Gabe hat sich mit Tieren zu unterhalten. Außerdem kann sie aufgrund ihrer Freude positiven Einfluss auf das Wachstum von Pflanzen nehmen. Sie wachsen, wenn Liane sich freut ein Vielfaches schneller als ohne ihre Freude.
Liane Susewind ist die sympathische Traumgestalt vieler junger Kinder. Sie hat eine besondere Gabe und kann mit ihrem Talent großes Bewirken. Das möchten Kinder auch gerne. Doch sind sie ob noch zu unerfahren.
In der hinteren Buch Innenseite kann sich der Leser über weitere Abendteuer mit Liane Susewind informieren. Das Buch beinhaltet eine Leseprobe zum Buch „ Giraffen übersieht man nicht“.
Die Themen in der Kinderbuchreihe sind für Kinder in dem Alter verständlich. Es dreht sich um Freundschaft, Abenteuer, Familienkrisen und Umweltprobleme. Die Kinder können sich im Leben von gleichalten Kindern z.B. Jesaja wiederfinden, dessen Eltern sich scheiden lassen wollen oder Shocking James, dessen Vater ein sturer Fischer ist und Robben als seine Feinde ansehen. Die unbekümmerte Art wie Liliane mit Tieren umgeht ist erfrischend und begeistert junge Leser.
In dem Buch wird allerdings die Wirklichkeit verzerrt dargestellt z.B. kein Seehund wird sein Baby annehmen, wenn es nach Mensch riecht. Auch keine Riri wird das tun. Im Grunde ist es ein fiktives Buch und kein Sachbuch.
Zudem werden die Probleme mit den Fischern nur von der Seite der Tiere dargestellt. Die Probleme, die Tierschutz den Fischern bringen, werden zu negativ dargestellt.
Das Buch ist eine abgeschlossene Geschichte und kann ohne das Vorwissen anderer Bücher der Liane Susewind Reihe gelesen werden.
Fazit Wir haben den weiteren Band der beliebten Kinderbuchserie von Liane Susewind sehr genossen und freuen uns auf weitere Abenteuer mit ihr.
Süsse Geschichte mit guten Anstossen zum Nachdenken. Zwar eine eher unrealistische Geschichte. Es wäre schön, könnte man die Welt so einfach retten und wären viele Menschen einfach umzustimmen. Für Kinder definitiv eine lesenswerte Geschichte, die schon den Kleinsten eine Lektion fürs Leben mitgeben kann.